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Strömungswiderstand Wärmemesszähler
Verfasser:
DMS20
Zeit: 12.05.2026 13:09:39
1
3954219
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
... Hauptkunden sind die Fachhandwerker.
Von denen kann man erwarten zu wissen was sie tun ...
In so einem Forum sammeln sich sicher die Problemfälle, daher ist die Größenordnung schwer statistisch sauber bzw. repräsentativ einzuordnen, wie viele sich unter den Fachhandwerkern tummeln, die nicht (immer) wissen, was sie tun.

Das macht das Gestümpere der gänzlichen Laien und Heimwerker nicht unbedingt besser, aber immerhin schlagen von denen viele hier auf und suchen Rat und Hilfe.

Zurück zum WMZ-Strömungswiderstand:

teilst du die Auffassung, dass es weniger auf das konkrete "DNxx" ankommt als auf die konkreten Daten über die erforderliche "Förderhöhe" beim zu erwartenden Flow, um zu beurteilen, ob der ausgewählte WMZ für die vorhandene Hydraulik noch zu verkraften ist oder nicht?

Also als Beispiel, wie schon in einem Vorpost angedeutet:

zu erwartender Volumenstrom durch den WMZ 2000l/h, Druckverlust über dem WMZ bei diesem Flow -> 70mbar,
Restförderhöhe nach Berücksichtigung der kompetten restlichen Installation:
- 200mbar -> passt
- 50mbar -> passt nicht;
jeweils unabhängig von "DNxx"

Verfasser:
Ruediger1931
Zeit: 12.05.2026 14:07:18
0
3954236
Ich sehe es immer noch nicht als Verwirrend.
Die WMZ haben bei ihrer Nenngröße und dem Qp max. 250 mbar Verlust.
Das ist wie in der Tabelle bei Engelmann auch in der DIN EN festgelegt.
Somit kann man davon ausgehen das der Druclverlust im Rahmen bleibt und der WMZ auch Bestimmungsgemäß funktionieren wird.

Wer jedoch seine Anlage so auf Kante plant der kann mit den 250 mbar die ja wie gesagt als Max. angegeben sind, Pech haben das es eben nicht reicht.

Somit wäre es in meinen Augen immer ein Plaungsfehler und nicht der böse Hersteller der hier falsche Angaben macht !
Aber ich gebe zu das es für Laien schwer verständlich scheint.

Wenn ich ein Auto mit 500 PS kaufe kann ich auch nicht automatisch davon ausgehen das es 300 fährt. Das verrät mir nur das Datenblatt.

Verfasser:
Loxodan
Zeit: 12.05.2026 20:09:02
1
3954300
Zitat von BoomChocoPopp Beitrag anzeigen
Zitat von Loxodan Beitrag anzeigen
[...]


Und genau das halten einige Hersteller nicht ein. Deswegen finde ich das Wort "Betrug" auch passend.

z.B. DN25 Kugelhahn Oventrop hat 18mm ID.


Engelmann betreibt aber reinen Betrug:
Zitat von BoomChocoPopp Beitrag anzeigen
[...]


Nein du hast die Definition der Normung eben nicht verstanden, eine DN Bezeichnung hat nichts mit dem Innendurchmesser zu tun, das war schon "immer" so:

Diese "Normung" zielt primär darauf das sollen hydraulisch und mechanisch ungefähr zusammenpassen, bzw. als Auswahl dienen.

Das wirst du bei unzähligen Bauteilen in der Sanitärtechnik finden und das ist korrekt so.

Guck mal in ein "DN 20" altes Stahlrohr oder Tempergussfitting, das mag einen großen Durchmesser haben aber hat eine grobe verpickelte Oberfläche und damit sauschlechte Rohrreibungswerte, da ist das glatte Gussteil mit kleinerem Durchmesser mit Nichten schlechter.

Verfasser:
Berufsskeptiker
Zeit: 13.05.2026 10:06:23
1
3954374
Zitat von Ruediger1931 Beitrag anzeigen
Ich sehe es immer noch nicht als Verwirrend.
Die WMZ haben bei ihrer Nenngröße und dem Qp max. 250 mbar Verlust.
Das ist wie in der Tabelle bei Engelmann auch in der DIN EN festgelegt.
Somit kann man davon ausgehen das der Druclverlust im Rahmen bleibt und der WMZ auch[...]


Mooooment, klar, bei einer kompletten Neuplanung einer Heizungsanlage lasse ich das gelten. Beim weiten Feld der Installation im Bestand hingegen ist leider das Kind bereits hydraulisch in den Brunnen gefallen, oder von vorherigen Fachhandwerkern in den Brunnen geworfen worden. Somit stellt sich die Frage ob ein Endkunde bei der Beauftragung eines (in meinem Fall sogar zunächst eines weiteren) Fachhandwerkbetriebs mit dem "Erstellen eines neuen Rohrleitungsnetzes und der Installation ausreichend dimensionierter neuer Heizkörper bei Übernahme einer bestehenden Gastherme" nicht darauf vertrauen darf, dass hier das neue Rohrleitungsnetz ausreichend dimensioniert wird. Betrieb A begann mit dem Auftrag – wurde aber vom Bauherren gekündigt, da Terminzusagen mehrfach nicht eingehalten wurden – der nachfolgend betraute Betrieb B verwendete aber genau gleich dimensioniertes Rohrmaterial eines anderen Herstellers, obwohl von der begonnenen Installation von Betrieb A NICHTS übernommen wurde (außer dem Rohrdurchmesser und Bauart). Die ganze Installation hat im Zusammenspiel mit der Gastherme auch sehr effizient und störungsfrei funktioniert. Mir wäre jetzt aber schon daran gelegen gewesen, in Anbetracht der wahrscheinlich grenzwertig zu kleinen Dimensionierung nicht alle Rohre aus drei Stockwerken unter dem Putz herauszuschlagen. Deswegen wollte ich zusätzliche Strömungbremsen nach Möglichkeit so gering wie möglich halten.
Und wählte deswegen diesen WMZ – der sich jetzt aber als Strömungsbremse entpuppt.

Verfasser:
Loxodan
Zeit: 13.05.2026 11:04:40
1
3954388
Zitat von Berufsskeptiker Beitrag anzeigen
Zitat von Ruediger1931 Beitrag anzeigen
[...]


Mooooment, klar, bei einer kompletten Neuplanung einer Heizungsanlage lasse ich das gelten. Beim weiten Feld der Installation im Bestand hingegen ist leider das Kind bereits hydraulisch in den Brunnen gefallen, oder von vorherigen Fachhandwerkern in den Brunnen geworfen worden. Somit[...]


Gut es wurde dir ja hier ausreichend fachlich erläutert. Wenn du damit nicht zufrieden bist dann musst du Ihn halt zurück geben und dir eine Alternative suchen oder ganz weglassen. Wenn du hier immer noch "Betrug" witterst dann starte eine Sammelklage, ich schließe mich zumindest nicht an.

Du hast doch gerade einen Fachbetrieb an der Hand welcher eine Auslegung macht, schildere denen doch mal dein Vorhaben und was die empfehlen.

Alternative:

Lasse das Ding eine Saison drinnen und vergleiche die Daten der Volumenströme und Vorlauf und Rücklauf mit den Daten deiner Wärmepumpe. Wenn das hinreichend passt dann kannst das Ding ja durch ein Durchgangsrohr ersetzen.
Bei mir passt das nach einer Saison Parallelbetrieb auch sehr gut aber ich lasse Ihn drinnen den damit habe ich eine Redundanz in den Messdaten.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 13.05.2026 11:39:43
0
3954393
Wenn ich meine KFZ tiefer lege und das nicht gelernt habe, kann ich mir sicher die Teile im Internet kaufen und zusammenbasteln.
Wenn dann die Spureinstellung nicht stimmt, Pech gehabt.

Ich sollte zumindestens erkunden, ob die Bauteile für mein KFZ zugelassen sind und passen.

Das entnehme ich den beiliegenen Papieren.

Die Rohrnetzauslegung berücksichtigt die einzelnen Widerstände.

Wenn du da selber dran rumschraubst nach dem Motto, Länge passt, Durchmesser passt, Gewinde passt, machst du was falsch.

Ok, mein KFZ fährt auch irgendwie um die Kurfe. Wenn die Reifen unterschiedlich verschleißen, sind die Teileverkäufer schuld, oder?

Oder man baust ein Pleuel aus einem Motor aus und verliert eine Schraube.

OK ist M8, 70 mm lang.

Fährt in den Baumarkt. Kaufst M8 x 80mm lang, schneidest 10 mm ab, passt.

Dass da nicht 8.8 o.ä drauf steht interessiert einen nicht.

Doofer Baumarkt.




Original war DN 80 und grüne WMZ QN 50
Grüne gab es nicht mehr, also wurden rote QN 50 eingebaut.
Rote waren zu lang, Schweißbrenner raus und kleineren Rohrquerschnitt reingebraten.

Denken tut in den seltensten Fällen weh.



Man muss nur das Datenblatt lesen.

Bei dem hintern wurde die Pumpe zusätzlich von 1,5 m auf 1,8m gestellt.

Ja, ja, die Einlaufstecke vorne wurde auch noch umgebaut.

MfG
uwe

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