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16.04.2026 22:04:41 |
Hi zusammen. Erst einmal sage ich großen Dank an dieses Forum, diese Community und die vielen fleißgen Helfer hier im Forum! Es macht mir unglaublich viel Spaß, eure Beiträge zu lesen - ich lerne kontinuierlich dazu! Zum Vorhaben: Wir konnten etwa 1680qm (Baugrundstück) + 650qm (Freizeitfläche) erwerben. Am nördlichen Teil des Grundstücks ist ein Bestandshaus, welches abgerissen wird. Der Keller wird erhalten und um einen zweigeschossigen Neubau mit etwa 230qm ergänzt. Der Neubau wird eine KWL sowie eine Fußbodenheizung erhalten. Der Keller hat Heizkörper. Am südlichen Teil wird irgendwann in den nächsten Jahren ein Bungalow mit etwa 120qm entstehen. Ohne Keller. Ich möchte als Fachfremder versuchen, den RGK in Eigenleistung in die Erde zu legen und die Sole-WP weitestgehend anzuschließen. Besondere Herausforderung ist, dass ich den RGK für das zweite Gebäude gerne direkt mit verlegen möchte. Zudem möchte ich gerne einen Pool auf dem Grundstück platzieren und über die WP beheizen. Die Position des Pools ist aktuell noch frei wählbar. Der Bungalow soll nach Möglichkeit möglichst am südlichen Teil des Grundstücks sein. Die Freizeitfläche von 650qm darf nicht bebaut werden und ist stark bewachsen. Ich bin nicht sicher, ob hier ein RGK verlegt werden kann. Fragen an euch: - Wie würdet ihr den RGK für das Hauptgebäude sowie den Bungalow verlegen? - Wie würdet ihr den Pool einbinden? Wird dieser über die Sole-WP angebunden oder benötigt dieser eine eigene WP? - Seht ihr weitere Synergien, wenn man von Vornherein beide Gebäude plant? Link zum TrenchPlanner: TrenchPlannerDanke und vG Skittle1
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27.04.2026 22:19:09 |
Hi zusammen, eine weitere Fragestellung hat sich ergeben: Wie beheize ich den Keller? Dort sind aktuell Heizkörper verbaut. Der Keller ist aus 1973. Auf welcher Temperatur sollte ich den Keller halten? Der Keller wird neben Lagerungszwecken insbesondere für die Haustechnik und als Fitness Studio eingesetzt werden. Reicht es, die niedrigen Temperaturen der Fußbodenheizung durch die Heizkörper zu schicken, um bei 18-19° Temperatur anzukommen? Freue mich über eure Anregungen.
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27.04.2026 22:49:04 |
man reisst ein komplettes Haus BJ 73 ab und hält sich dann an den im verbleibenden Keller verbauten Heizkörpern auf?
Ich kann mich da zugegeben nur wundern
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28.04.2026 08:23:36 |
Zitat von Skittle1  ... Reicht es, die niedrigen Temperaturen der Fußbodenheizung durch die Heizkörper zu schicken, um bei 18-19° Temperatur anzukommen? Da musst du eine Heizlastberechnung für dieses Kellerräume erstellen und mit den Heizflächen und den für deine Neubauten angestrebten Systemtemperaturen abgleichen.
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28.04.2026 10:52:17 |
Zitat von Skittle1  - Wie würdet ihr den RGK für das Hauptgebäude sowie den Bungalow verlegen? - Wie würdet ihr den Pool einbinden? Wird dieser über die Sole-WP angebunden oder benötigt dieser eine eigene WP? - Seht ihr weitere Synergien, wenn man von Vornherein beide Gebäude plant? [...]
Hallo, den Bungalow würde ich bei der RGK Planung vorerst ausklammern. Habe einen Vorschlag der für den Bungalow später einen weiterer RGK zulässt. Den Pool kann man mit der vorhandenen SWP heizen, meine hat z.B. diese Möglichkeit. Bedenke hier aber die Leistung der SWP jene den Pool aufheizen muss, eine 8-9KW SWP benötigt eine gewisse Zeit bis diese 50-60m³ Wasser aufgeheizt hat. VorschlagWenn du den vorhandenen Keller verwenden willst, sollte mindestens der obere Bereich außen mit XPS isoliert werden. Den Estrich aus dem Keller entfernen, isolieren und Dünnbettestrich aufbringen. Mit Heizkörpern kann man mit entsprechender Leistung hier überschlägig heizen, es wird aber kein Wohnraum. Wenn man den Estrich nicht heraus holt, dann muss man die Kellerdecke mit PU Platten isolieren. Wolfgang
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30.04.2026 23:48:04 |
Hallo DMS20 und Lupo1, vielen Dank für eure Unterstützung. Die Heizlastberechnung habe ich nun auch für den Keller durchgeführt: Ungedämmter Zustand: ca. 7kW XPS Sockeldämmung außen: 0,3kW bis 0,7kW mögliche Reduktion Estrich entfernen, Isolierung, Dünnbettestrich: 1,2kW bis 2kW mögliche Reduktion XPS Deckendämmung: 1,2kW bis 1,7kW mögliche Reduktion d.h. die Heizlast kann auf etwa 2,6kW im Best Case reduziert werden. Insgesamt komme ich dann auf 8,3kW + 2,6kW = 10,9kW Heizlast. Kriegt das die NIBE S1256-8 hin? Mal angenommen, dass sie es hin kriegt: Der Preisunterschied zwischen der NIBE S1256-8 und NIBE S1256-13 sind etwa 3.000€. Der Aufwand für die o.g. Maßnahmen liegt bei etwa 20.000€ (optimistisch geschätzt). Bis sich die Maßnahmen amortisieren, dürften doch Jahrzehnte vergehen. Übersehe ich etwas? Danke und vG Skittle1
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03.05.2026 12:23:25 |
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04.05.2026 09:09:22 |
Zitat von Skittle1  Hallo DMS20 und Lupo1, vielen Dank für eure Unterstützung. Die Heizlastberechnung habe ich nun auch für den Keller durchgeführt: Ungedämmter Zustand: ca. 7kW XPS Sockeldämmung außen: 0,3kW bis 0,7kW mögliche Reduktion Estrich entfernen, Isolierung, Dünnbettestrich: 1,2kW bis 2kW mögliche Reduktion XPS Deckendämmung: 1,2kW bis 1,7kW mögliche Reduktion d.h. die Heizlast kann auf etwa 2,6kW im Best Case reduziert werden. Insgesamt komme ich dann auf 8,3kW + 2,6kW = 10,9kW Heizlast. Kriegt das die NIBE S1256-8 hin? [...] Hallo Skittle, habe gerade bemerkt, du hast die Temperatur im Haus mit 24° gerechnet. Wenn du den Keller wie oben beschrieben dämmst, ist dies ein "Kaltkeller". Würde bei einer Deckendämmung auch kein XPS verwenden, hier gibt es PU Platten jene bessere Dämmeigenschaften haben und eine schönere perforierte Optik aufweisen. Falls du den Keller auch als Hobbyraum nutzen willst, würde ich seitlich bis auf die Bodenplatte ausheben und die Wände gut isolieren. Auf dem Boden Resolplatten oder PU Platten, Dünnbettestrich, Heizung der Räume über eine Wandheizung realisieren. Der Schwachpunkt bleibt die Schürze im Bodenplattenbereich, dadurch kein neuer Keller und mit Austausch der Fenster ist man bereits sehr gut aufgestellt. Die Heizlast sinkt hier nochmals und die kleine Nibe ist ausreichend. Den Verlauf deiner Planung drehen um den warmen Teil des Kollektors neben der Terrasse zu bekommen. [url=https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=999FbklgGHt4rS4EZtW1]Vorschlag/url] Wolfgang
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07.05.2026 18:28:13 |
Hi Lupo1, vielen Dank, dass du dich so intensiv mit meiner Angelegenheit auseinandersetzt. Wenn und falls ich seitlich bis auf die Bodenplatte ausheben sollte, würdest du dann auch direkt im ausgehobenen Bereich den RGK verlegen? Das spart einerseits Aushub, andererseits wären dann aber auch Terrasse und perspektivisch die Zufahrtsstraße über dem RGK. Danke und vG
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11.05.2026 21:25:30 |
Hi zusammen. Ist für mein Vorhaben ein 40mm 2x300m oder 32mm 3x300 besser geeignet? Kann man die vorgebundenen Rohre nur im ringgrabenkollektor.com Shop kaufen oder kann man diese auch irgendwo in Deutschland abholen? Viele Grüße
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13.05.2026 16:12:31 |
Ähnliche Frage zum Solemittel: Die untere Wasserbehörde erlaubt ausschließlich den Einsatz von Propylenglykol. Gibt es ein Produkt, welches ihr empfehlen könnt? Ist eine 20%-Konzentration ausreichend?
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25.05.2026 19:46:52 |
Hi zusammen! Inzwischen schreitet das Vorhaben voran; in den nächsten 4 Wochen soll der Bagger anrücken und der RGK verlegt werden. Hier ist die aktuelle Planung: TrenchplannerZum Einsatz kommen 2x300m DA40 Rohre. Ich würde das Komplettpaket im Ringgrabenkollektor Shop bestellen. Als Wärmeträgerflüssigkeit wird Glysofor GTP eingesetzt. Offene Fragen: 1) Um den Aushub sinnvoll zu nutzen, würde ich den Teilabschnitt B bis zum Hausdurchgang mit Slinkys verlängern. Den Abschnitt F würde ich gerade und in einem Kabelschutzschlauch verlegen. Passt das so? Die Anbindungen A und G wären dann auch entsprechend im Kabelschutzschlauch. 2) Ist die Grabentiefe in allen Abschnitten OK? Abschnitt B habe ich auf 2m gesetzt, den Rest auf 1.7m. Ist das ausreichend für die Kühlung im Sommer? 3) Die Rohrverteilung im TrenchPlanner bereitet mir aktuell noch etwas Kopfschmerz. a) Der Slinky-Durchmesser wird mir als 1.2m angezeigt. Die Rohre sind ja aber mit 1.8m vorgebunden - ich hätte jetzt gedacht, man verwendet die 1.8m direkt und reduziert den Durchmesser nicht. b) Der "Vorschub Rohr 1 zu Rohr 2" ist der Abstand, mit dem das zweite DA40 Rohr nach dem ersten Rohr verlegt wird, korrekt? c) Der Graben wird 2m breit ausgehoben, obwohl die Rohre 1.80m Durchmesser haben. Das aus dem Grund, damit Rohr 1 und Rohr 2 um 20cm versetzt gelegt werden können, richtig? d) Ist die Einstellung "Slinkies fest?" für mein Vorhaben zu aktivieren? Danke für eure Unterstützung! VG
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26.05.2026 19:39:43 |
Hi zusammen, eine ergänzende Frage zu meinem vorherigen Post: 3e) Werden Rohr 1 und Rohr 2 unmittelbar übereinander gelegt oder kommt eine Erdschicht zwischen die Rohre? BG
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27.05.2026 16:06:52 |
Hallo, bei passiv cooling sollte man etwas tiefer verlegen, gegen Grabenende sollte man auf 1,9-2m Tief den Graben ausheben. Den ersten Abschnitt würde ich daher etwas anders verlegen, im oberen Bereich von 0,9m-1m eine grade Verlegung zum kalten Slinky Abschnitt D von meinen Plan. VorschlagDie Slinkydurchmesser in meiner Planung sind 1,6m und 1,7m, die geraden Abschnitte werden jeweils am Grabenrand entlang gelegt. Was ist dir bei der Rohrverteilung unklar? Der Wickeldurchmesser des 40er Rohrs weist nur bei RGK Shop 1,8m auf. Das Rohr von Santherr muss bei der Erstellung reserviert werden. Der Vorschub von Rohr 1 zu Rohr 2 wurde richtig verstanden. Die Rohrverteilung ist bei der Umsetzung des Kollektors sehr hilfreich da man in jeden Abschnitt hier einen Vergleich anstellen kann. Den Plan also unbedingt mit ausdrucken. Das Rohr 1 und 2 liegen übereinander. Berichte von deiner Umsetzung Wolfgang
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08.06.2026 20:43:15 |
Hallo Skittle1, so kurz vor der Verlegung will ich nicht die Pferde scheu machen, aber Du schreibst von 20% Beimischung von Frostschutz (Glysofor GTP). Nibe sagt, dass die Mischung auf -15°C ausgelegt werden soll. Glysofor GTP steht in der LAWA-Liste, ich vermute, das das der Grund für die Wahl war. Das ist auf der Basis von Propylenglykol, mit den 20% reicht das nicht für die -15°C, mit Glysofor L (auch Propylenglykol) 30% wären wir bei -14°C, 35% -> -18°C. Propylenglykol ist viskoser als Ethylenglykol. Du planst mit 2x300m DA40, die Nibe S1256-8 liefert 0,43 l/s für Soletemperatur 0°C (lt. Installateurhandbuch). Damit komme ich auf eine Reynolds-Zahl von rund 1000 -> das wäre eine laminare Strömung. Korrigiert mich gern, wenn ich einen Fehler gemacht habe, aber wie wäre es mit Ethylenglykol?
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