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07.05.2026 13:01:59 |
Hallo, ich habe als Nicht-Fachmann heuer das gemacht, was man immer empfohlen bekommt, wenn man eine Wärmepumpe haben will: Drei Angebote von verschiedenen Heizungsbauern eingeholt. Herausgekommen sind die folgenden drei Modelle: Midea Wärmepumpe 16/14/12 kW Thermal Arctic Mono R 290 Mitsubishi Ecodan PUZ-WZ85YAA Wärmepumpenset 13.9 mit ERPX-YM9E Viessmann Vitocal 250-A AWO-E-AC (-AF) 251.A10 Alle drei mit Kältemittel R290 Preislich liegen sie alle drei nahe beieinander. Wenn ich die technischen Daten und die Daten aus dem BWP-JAZ—Rechner miteinander vergleiche, da kann ich als Nicht-Fachmann beim besten Willen nicht sagen, die da nehme ich und die da nicht. Jetzt habe ich die Angebote vor mir liegen und bin so schlau als wie zuvor. Klar, den Hinweis, dass es sehr auf die Situation im eigenen Haus ankommt, lese ich auch überall. Deshalb hier auch ein paar Infos zu meinem Haus: Baujahr 1950, Erweiterungen 1975-1977, aktuelle Summe aller zu beheizenden Räume: knapp 150 qm Verschiedene Energiemaßnahmen zwischen 2004 und heute: Dämmung oberste Geschoßdecke 2011 Fenster erneuert (2-fach-Verglasung) Seit 2011 Erdgasheizung Brennwert Viessmann Vitodens mit Zehnder- und Kermi-Heizkörpern, Vorlauftemperatur seither deutlich unter 40 Grad, 2022 Fußbodenheizung mit U-Wert 0,43 in EG Trotz allem Heizwärmebedarf lt. ISFP von ca. 160 (war aber vor Einbau der FB-Heizung) geschätzter Erdgasverbrauch (wir wohnen erst seit November dauerhaft drin): 20 000 – 21 000 kwH Kann mir irgendjemand hier irgendetwas raten? Auch Hinweise der Art „hatte so eine ähnliche – nie wieder!“ sind willkommen.
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07.05.2026 16:13:32 |
Ist die Leistung genauso geraten wie der Verbrauch?
Kommen kir alle sehr groß vor
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07.05.2026 18:06:26 |
Zitat von godek  Ist die Leistung genauso geraten wie der Verbrauch?
Kommen kir alle sehr groß vor Falls Du damit die Nennleistung meinen solltest - lt. Unterlagen und BWP: Viessmann: 10 kW Mitsubishi: 8,5 bzw. 9 (da steht das mal so, mal so drin) Midea: Da wird halt der Leistungsbereich 12-16 kW angegeben. Auf meine Rückfrage, warum das ein so großer Bereich sei, meinte der Mann, das ließe sich "feinjustieren", auch nach unten. Da kann ich mir jetzt meinen Reim drauf machen, was das in der Praxis bedeuten könnte.
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07.05.2026 18:12:24 |
Also einfach grob geraten und viel Aufschlag drauf.
Beim Verbrauch ist eine 7er maximal angesagt
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07.05.2026 18:17:48 |
Zitat von godek  Ist die Leistung genauso geraten wie der Verbrauch?
Wegen Verbrauch vllt. noch folgender Hinweis: Geraten ist da nichts - ich habe inzwischen für 6 zusammenhängende Monate (November mit April) die jeweiligen Monatsverbräuche und den kumulierten Verbrauch und stehe da aktuell bei 9500 kWh. Falls November und Dezember heuer ähnlich "frisch" wie die von 2025 oder noch ein wenig härter werden sollten, dann komme ich so auf meine Endschätzung von 20000 - 21000.
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07.05.2026 20:22:12 |
Zitat von suedwestbu  Zitat von godek  [...] Wegen Verbrauch vllt. noch folgender Hinweis: Geraten ist da nichts - ich habe inzwischen für 6 zusammenhängende Monate (November mit April) die jeweiligen Monatsverbräuche und den kumulierten Verbrauch und stehe da aktuell bei 9500 kWh. Falls November und Dezember heuer ähnlich[...] Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du in der zweite Berechnungshälfte genauso viel verbraucht. Oder heizt Du 20.000 Liter Pool mit auf?😉 Also wenn die 9500 richtig abgelesen sind komme ich auf einen Jahresbedarf von max. 14.000 kWh. Gebe doch einfach die abgelesenen Monate an, Deine JAZ, PLZ. Kannst auch gern Deine Werte durch die KI nach Plausibilität prüfen.
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07.05.2026 23:14:00 |
Zitat von Icef  Zitat von suedwestbu  [...] Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Du in der zweite Berechnungshälfte genauso viel verbraucht. Oder heizt Du 20.000 Liter Pool mit auf?😉 Also wenn die 9500 richtig abgelesen sind komme ich auf einen Jahresbedarf von max. 14.000[...] Stimmt auch nicht, was ich geschrieben habe ;-) So ist's richtig: Jan 3940 Febr 2225 März 2051 April 1350 9566 Der überproportionale Verbrauch vom Januar liegt daran, dass ich in dem Monat noch an Thermostat, Heizkreisen und Steuerung dilettierte .... PLZ 67657 JAZ habe ich noch keine, heize ja noch mit Gas ....
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07.05.2026 23:51:49 |
Zitat von suedwestbu  Zitat von Icef  [...] Stimmt auch nicht, was ich geschrieben habe ;-) So ist's richtig: Jan 3940 Febr 2225 März 2051 April 1350 9566 Der überproportionale Verbrauch vom Januar liegt daran, dass ich in dem Monat noch an[...] Dann liegst du vermutlich wirklich nicht weit daneben. Für 2026 kann man auf Grund des milden Winter in deiner Region von etwa 50% des üblichen Wärmebedarf ausgehen: also 19MWh. Gruß Gwyn
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08.05.2026 00:16:03 |
Zitat von suedwestbu  Zitat von Icef  [...] Jan 3940 Febr 2225 März 2051 April 1350 9566 Man kann dann die Heizlast noch einfacher errechnen: der Januar hat 31 Tage -> 127kWh pro Tag -> 5,3 kW pro Stunde der Februar hat 28 Tage -> 79,5 kwh pro Tag -> 3,3 kW pro Stunde usw. usf. Wenn man jetzt noch den Wirkungsgrad kennt, reduziert sich die Heizlast weiter. WW-Bereitung ist in der Aufzeichnung enthalten? Hier müsste man ggf. etwas Last beaufschlagen, da sich die Zeiten der Bereitung verlängern werden. Wenn man sich jetzt noch die Durchschnittstemperatur am Standort für die Wintermonate anguckt und mit den letzten Jahren vergleicht, wird klar ob diese Daten repräsentativ sind. Aber als Quintessenz kann man jetzt schon annehmen, dass alle angebotenen Maschinen deutlich zu groß dimensioniert wären.
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08.05.2026 00:35:49 |
Zitat von gwynlavin  Zitat von suedwestbu  [...] Dann liegst du vermutlich wirklich nicht weit daneben. Für 2026 kann man auf Grund des milden Winter in deiner Region von etwa 50% des üblichen Wärmebedarf ausgehen: also 19MWh. Gruß Gwyn Welche Daten hast du genutzt? Ich komme auf andere Werte und auch "gefühlt" war der diesjährige Winter knüppelhart - mein Stromzähler bestätigt mein Gefühl ebenfalls. Hier die (mir zur Verfügung stehenden Daten) Werte für den Januar am Wohnort der zukünftigen Wärmepumpe in 67657: 2017: Ø −1,5 °C | Min −14 °C | Max 11 °C 2018: Ø 3,0 °C | Min −8 °C | Max 16 °C 2019: Ø 1,0 °C | Min −7 °C | Max 13 °C 2020: Ø 3,5 °C | Min −4 °C | Max 17 °C 2021: Ø 0,7 °C | Min −11 °C | Max 10 °C 2022: Ø 2,8 °C | Min −6 °C | Max 15 °C 2023: Ø 3,6 °C | Min −3 °C | Max 18 °C 2024: Ø 1,5 °C | Min −7 °C | Max 13 °C 2025: Ø 2,1 °C | Min −5 °C | Max 14 °C 2026: Ø 0,5 °C | Min −12 °C | Max 9 °C
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08.05.2026 01:30:48 |
Zitat von eteog  Zitat von gwynlavin  [...] Welche Daten hast du genutzt? Ich komme auf andere Werte und auch "gefühlt" war der diesjährige Winter knüppelhart - mein Stromzähler bestätigt mein Gefühl ebenfalls. Du hast zwar für den Januar (-1,1K bei mir) recht, aber dafür waren der Februar (+2,8K) und März (+1,4K) deutlich über dem langjährigen Schnitt und auch der April (+0,6K) hat zu einem dann doch durchschnittlich warmen Winter beigetragen. Gruß Gwyn PS: Die konkreten Daten sind jetzt aus 64xxx, aber für die Berechnung der etwa 50% (normal 56,6%) für den Zeitraum Januar-April habe ich die KI die realen Messdaten aus K'lautern einbeziehen lassen.
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08.05.2026 05:52:11 |
Zitat von suedwestbu  Zitat von Icef  [...] Stimmt auch nicht, was ich geschrieben habe ;-) So ist's richtig: Jan 3940 Febr 2225 März 2051 April 1350 9566 Der überproportionale Verbrauch vom Januar liegt daran, dass ich in dem Monat noch an[...] Schreibfehler, meinte natürlich NAT. Also nach den Werten kommt eine Heizlast von knapp 6 kW raus. Kenne Dein WW-Bedarf nicht, aber wie schon geschrieben, die Angebote klingen alle überdimensioniert.
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08.05.2026 09:08:45 |
Danke eteog, gwynlavin und Icef! Noch ein paar Infos zu Haus und Standort: Ich teile die Einschätzung vom moderaten Winter. Auch ich fand ihn gefühlt erstmal streng, weil Weihnachten und die erste Januarhälfte ja wirklich „rass“ waren und im Januar zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder länger Schnee lag. Wenn ich aber die Temperaturtabellen vom DWD für die Zeit Januar mit April zugrunde lege, dann wurde es sogar ab Februar tagsüber deutlich milder als gedacht. Das sagt auch meine Gastherme, die seit Mai kaum noch Kubikmeter haben will 😊 Wegen Warmwasser: Muss nicht berücksichtigt werden – wir haben elektrische Durchlauferhitzer und werden daran auch nichts mehr ändern. Warmwasserspeicher hatten wir in unserem Dasein als Mieter auch schon mal und das war sch…. Wegen Heizwärmebedarf/Heizlast: Ich habe zwar einen ISFP, aber der Energieberater, der mir den vor 4 Jahren geschrieben hat, hat seine Firma aufgegeben und ist unbekannt verzogen. Mir blieb daher nichts anderes, als die Gebäudeparameter darauf in ein Tool für nicht-Profis ( DanBasic 8) einzutragen. Da kommt dann eine Heizlast von ca. 10 kW heraus. Euer einhelliges Urteil, dass die angebotenen Modelle alle viel zu groß sind und es trotz meines „low performing energy“-Hauses eine viel kleinere auch täte, ist bemerkenswert. Mein erworbenes Halbwissen sagt mir dazu, dass ich damit ein erhöhtes Risiko für Takten und langfristigen Geräteverschleiß hätte, stimmt das? Die Firma mit der Viessmann hatte auch eine 8 kW-Variante im Angebot, jeweils als 150er oder 250er. Ich finde Viessmanns Produktpolitik inzwischen ziemlich irritierend, auch weil sie jetzt auch noch so eine Geheimniskrämerei mit der 200er („Erlkönig“) veranstalten. Da wird dann die Entscheidung für den wenig sachkundigen Endkunden zum Lotteriespiel.
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08.05.2026 09:53:02 |
So unterschiedlich kann die persönliche Wahrnehmung sein aber bei mir war es im Mittel im Januar auch -2,1°C und im Februar -1,8°C ikalt.
Aber zurück zur Heizlast, ich würde auf Grundlage der Verbrauchswerte und der Einordnung der Verteilungswerte eher bei 7 bis 8 kW landen, als bei 10 kW.
Wenn es denn Viessmann sein soll, dann würde ich persönlich die 8er auswählen und nicht der 10er. Die Midea mit 12, 14 oder gar 16 kW wäre komplett raus. Natürlich können moderne Anlagen modulieren aber die kann man nicht einfach auf weniger Leistung "einstellen". Die Aussage ist totaler Blödsinn.
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08.05.2026 11:06:29 |
Zitat von eteog  So unterschiedlich kann die persönliche Wahrnehmung sein aber bei mir war es im Mittel im Januar auch -2,1°C und im Februar -1,8°C ikalt.
Aber zurück zur Heizlast, ich würde auf Grundlage der Verbrauchswerte und der Einordnung der Verteilungswerte eher bei 7 bis 8 kW landen, als bei 10[...] Habe meine Excel-Kenntnisse eingesetzt und für meine DWD-Station für Januar 1,51 Grad Mittelwert und -6.2 Minimalwert, für Februar 5,7 und -1,4 ermittelt (Leider hatte meine Vitodens 300 vor 16 Jahren noch keinen auslesbaren Gerätespeicher …). Zu Deiner Bemerkung „wenn’s denn Viessmann sein soll“: Ulkig – wenn ich alleine nach der Viessmann-Therme ginge, dann würde ich mir jetzt auch eine Wärmepumpe von denen kaufen: Die Vitodens hatte in über 15 Jahren einen einzigen Ausfall, der zum Stillstand führte; da kann man wirklich nicht maulen. Andererseits haben von den Heizungsbauern, die in letzter Zeit da waren, viele, die kein gutes Haar an Viessmann Wärmepumpen ließen. Die müssen es sich seit der Übernahme durch Carrier in der Branche schwer verschissen haben. Die Mitsubishi würde ja rein von der Nennleistung auch passen, allerdings habe ich hier im Forum einige recht ungnädige Threads über die Ecodan-Reihe gelesen.
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08.05.2026 17:12:25 |
Zitat von eteog  Zitat von suedwestbu  [...] Man kann dann die Heizlast noch einfacher errechnen: der Januar hat 31 Tage -> 127kWh pro Tag -> 5,3 kW pro Stunde der Februar hat 28 Tage -> 79,5 kwh pro Tag -> 3,3 kW pro Stunde usw. usf. Wenn man jetzt noch den Wirkungsgrad kennt, reduziert sich die[...] Cooler Ansatz! Meinst Du beim Wirkungsgrad jetzt COP/SCOP/JAZ? Wenn ich also übers Jahr eine Wärmepumpe mit einer dürftigen JAZ von 3 hätte, müsste ich die 5,3 bzw. 3,3 jeweils durch 3 dividieren um die "real-world Heizlast" meiner fiktiven Wärmepumpe zu bekommen?
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08.05.2026 17:30:56 |
Zitat von suedwestbu  Zitat von eteog  [...] Meinst Du beim Wirkungsgrad jetzt COP/SCOP/JAZ? Nein, damit meinte ich den Wirkungsgrad deiner jetzigen Gasheizung. Der Wirkungsgrad einer Gasheizung hängt stark vom Typ und vom Alter der Anlage ab: Alte Konstanttemperaturkessel: etwa 60–75 % Niedertemperaturkessel: etwa 80–90 % Moderne Brennwertthermen: etwa 90–98 % Hat deine aktuelle Anlage beispielsweise einen Wirkungsgrad von 90%, dann wurden aus 3940 kWh Gas im Januar "nur" 3546 kWh Wärme.
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08.05.2026 17:56:05 |
Wäre ja auch zu schön gewesen 😊 Also so? : Für jeden Monat meine Kilowattstunden vom Gaszähler mit dem Wirkungsgrad (also bei mir 0,95 ) nehmen, das jeweilige Ergebnis auf Stunden herunterrechnen - und der höchste der 12 Monatswerte wäre dann meine theoretische Heizlast?
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08.05.2026 22:59:51 |
Am Einfachsten wäre es, sich den kältesten Tag im Jahr, der im Bereich der NAT liegt, zu nehmen und dann den Verbrauch zu ermitteln. Aber mit der Durchschnittsmethode geht es auch und den Wert haben wir doch schon ;)
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09.05.2026 08:17:44 |
Zitat von eteog  Am Einfachsten wäre es, sich den kältesten Tag im Jahr, der im Bereich der NAT liegt, zu nehmen und dann den Verbrauch zu ermitteln. Aber mit der Durchschnittsmethode geht es auch und den Wert haben wir doch schon ;) Noch besser: Jeden Tag im Winter den Gasverbrauch ablesen, in kWh umrechnen, durch 24h teilen und in einem Diagramm über die Tagesmittel der Außentemperatur auftragen. Dann kannst du eine Interpolationsgerade durch die Punktewolke legen, die bei +15°C und 0 kW beginnt und bei NAT deine notwendige Heizlast ergibt. Die Tagesmittel hat der DWD. Dann ist es egal, wieviel kalte Tage es in welchem Monat gab.
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10.05.2026 08:50:32 |
Zitat von ajokr  Zitat von eteog  [...] Noch besser: Jeden Tag im Winter den Gasverbrauch ablesen, in kWh umrechnen, durch 24h teilen und in einem Diagramm über die Tagesmittel der Außentemperatur auftragen. Dann kannst du eine Interpolationsgerade durch die Punktewolke legen, die bei +15°C und 0 kW beginnt und bei NAT[...] Danke - das hätte natürlich seinen Charme. Leider war ich aber nicht so fleißig heuer und habe von Januar bis jetzt nur 50 Ablesungen. Mal sehen, was dabei herauskommt.
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10.05.2026 10:51:48 |
Zitat von ajokr  Zitat von eteog  [...] Noch besser: Jeden Tag im Winter den Gasverbrauch ablesen, in kWh umrechnen, durch 24h teilen und in einem Diagramm über die Tagesmittel der Außentemperatur auftragen. Dann kannst du eine Interpolationsgerade durch die Punktewolke legen, die bei +15°C und 0 kW beginnt und bei NAT[...] Also: leider kriege ich den Plot nicht als Schaubild hier rein, deshalb nur so: Mit meinen kümmerlichen 50 Korrelationen kriege ich ein krakeliges Schaubild, das bei -2,5 Grad so gegen 7-8 KwH tendiert. Niedrigere Temperaturen hatte ich im Januar leider - oder zum Glück - nicht. Muss mal schauen, ob ich für letzten Dezember noch ein paar niedrigere Messpunkte finde.
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14.05.2026 10:08:31 |
Zitat von eteog  Zitat von suedwestbu  [...] Wenn man jetzt noch den Wirkungsgrad kennt, reduziert sich die[...] Jetzt habe ich doch nochmal eine Frage, nachdem ich die Abrechnungen der vergangenen Jahre genauer gelesen habe: Dort wird einem ja aus Kubikmetern Erdgas, dem Brennwert und der z-Zahl eine sogenannte „Thermische Energie“ in Kilowattstunden ermittelt, aus der mir dann meine Verbrauchskosten berechnet werden. Ist dieser Wert jetzt identisch mit der gelieferten Wärmemenge für das Jahr oder muss ich die Kilowattstunden aus der Rechnung noch mit dem Wirkungsgrad (sagen wir mal bei meiner Vitodens 300: 0.95 ) multiplizieren, um die tatsächliche Wärmemenge zu erhalten?
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| | Zeit:
14.05.2026 10:40:45 |
Dieser Faktor beschreibt den Heizwert an Deinem Standort, die Effizienz Deiner Gastherme ist nicht berücksichtigt. Bei 10.000 kWh Bezug solltest Du diesen mit dem Wirkungsgrad Deiner Gastherme, also 0.95 multiplizieren, somit hast Du einen Wärmebedarf von 9.500 kWh.
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14.05.2026 13:28:36 |
Für die Heizlast musst du die grob ermittelte Gerade bis NAT verlängern Bei tatsächlich 20MWh Gas und Nutzungsgrad 95% wird eine 7er, die dann bei z.B. -8 wohlmöglich nur noch 6kW liefert, schon auf Kante genäht sein. Lt. Schweizer Formel bist du bei gut 8kW Bei Buderus/Bosch würde ich da klar zur 10er raten, aber es gibt effizientere als Buderus. Bej Vaillant könnte die neue 75er reichen. Man muss halt in die Leistungsdiagramme schauen und dort mal die Heizlastgerade rein legen. Übrigens: Eine kleinere WP taktet weniger, läuft aber öfter mit höherer Modulation und braucht früher den Heizstab. Bivalenzpunkt über -7 käme für mich nicht in Frage. Meiner liegt bei -9 bei NAT -10 und wir hatten immer wieder mal ein paar Nächte mit -12 in den letzten beiden Wintern.
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