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12.12.2025 07:27:00 |
Zitat von belzig  Wenn wirklich sowohl HKs als auch die FBH hinter dem Mischer hängen, kannst du die Heizkurve für den Kessel auch auf 1,5 lassen, damit es da keine Kondensatprobleme gibt und nur die Heizkurve vom Mischerkreis auf 0,8 drehen. Wenn das von den Zimmertemperaturen noch passt, gehst du[...] Soweit ich das verstanden habe. ist die FBH ja noch garnicht aktiv. Da kann es also ein böses Erwachen geben, wenn die eingebunden ist und der Estrich anfängt zu glühen.
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12.12.2025 08:36:23 |
DIe FBH ist ja im "Saunazimmer", da ist eine höhere Fußbodentemperatur zumindest nicht überraschend.
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11.03.2026 22:43:28 |
Guten Tag an alle, ich würde gerne die Daten meines Wärmemengenzählers erneut zur Diskussion stellen und meine Frage wiederholen, ob mein Haus geeignet wäre für die Wärmepumpe. Danke. Viele Grüße Markus https://photos.app.goo.gl/bL2DAWZ8YohVfzeg7 |
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14.05.2026 10:48:46 |
Jetzt habe ich ein Angebot von Vaillant 10,5 KW Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher 300Ltr. und Pufferspeicher 100Ltr, ein Angebot von ID Alm AERO ALM 6-15 Set mit Pufferspeicher 825 L mit Frischwasserstation und ein Angebot von Lamda 15 KW mit 1000 Liter Hygienspeicher. Bekomme ich eine Empfehlung oder einen Rat? Danke. Markus
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14.05.2026 11:07:46 |
Zitat von markusxaver  ... ich würde gerne die Daten meines Wärmemengenzählers erneut zur Diskussion stellen und meine Frage wiederholen, ob mein Haus geeignet wäre für die Wärmepumpe ... Mit den WMZ-Daten kann man in der Form nicht viel anfangen. Aus den Engelmann-Zählern kann man auch nachträglich die Tagesdaten auslesen (13Monate in der Rückschau). Das sieht dann sehr schlicht z.B. so aus: Die Daten kann man in eine Tabellenkalkulation importieren und nach Belieben weiter verarbeiten. Zusammen mit den jeweiligen Tagesmitteltemperaturen bekommt man dann heraus, welche mittlere Wärmeleistung in Abhängigkeit von der AT erforderlich ist. Aus den paar Daten, die du hier aufgeführt hast, kann man nichts Valides ermitteln; z.B. gibt es für -10°C AT einmal eine aktuelle Leistung von 14kW, einmal eine von 7.8kW. Usw. / schau selbst. Für die WP-Auslegung braucht man eine Aussage über die Dauerleistung, mit der dann die tägliche Wärmemenge möglichst im Dauerlauf (ohne Taktungen) erbracht wird.
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14.05.2026 11:23:47 |
Aus den paar Daten, die du hier aufgeführt hast, kann man nichts Valides ermitteln; z.B. gibt es für -10°C AT einmal eine aktuelle Leistung von 14kW, einmal eine von 7.8kW. Usw. / schau selbst.
Nach dem ersten Wert wurden aber die VLT abgesenkt und der Durchfluß erhöht. Immerhin ist jetzt gesichert, dass 1700 l/h ohne Lärmbelästigung durch das Rohrnetz geschickt werden können. Das wäre für eine Wärmeleistung von 10 kW bei 5K Spreizung schon ganz gut.
Ich würde daher die Vaillant 105 als passend ansehen. Mit dem WMZ hast du auch nach Einbau noch eine reele Chance, den Volumenstrom vor und hinter dem Puffer abzugleichen. Die Vaillant arbeitet im Regelbetrieb mit eiem konstanten Volumenstrom, und moduliert über die Spreizung.
Einen Mischer würde ich nur noch für die FBH einsetzen, die Heizkörper ungemischt.
Aber wenn der WMZ noch mehr Datenpunkte gespeichert hat, darfst du die gerne noch nachreichen.
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14.05.2026 11:25:13 |
Zitat von markusxaver  Jetzt habe ich ein Angebot von Vaillant 10,5 KW Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher 300Ltr. und Pufferspeicher 100Ltr, ein Angebot von ID Alm AERO ALM 6-15 Set mit Pufferspeicher 825 L mit Frischwasserstation und ein Angebot von Lamda 15 KW mit 1000 Liter Hygienspeicher. Bekomme ich eine[...] Bevor nicht klar ist, welche WP-Leistung du wirklich brauchst, kann gar keine WP ausgewählt werden. Vaillant: zumindest die Speicher größen sind m.E. ganz gut gewählt. Wenn der Pufferspeicher im Reihenrücklauf eingebunden wird, wäre es noch besser, wenn du mittlerweile einen thermischen Abgleich durchgeführt hast, erst recht. Ob der Wärmespeicher für das WW als WW-Speicher oder als Hygienespeicher ausgeführt wird, ist zunächst ein noch diskutables Detail. IDM: riesiger Pufferspeicher mit FriWa? Sollen da etwa 825l Wasser auf WW-Vorhaltetemperatur gehalten werden und womöglich gleichzeitig als Heizungs-Puffer dienen? Das wäre eine ganz schlechte Lösung. Lambda: über euren WW-Bedarf habe ich in diesem Thread nichts gefunden, in deinem Startbeitrag steht nur etwas von 268m² WF. 1000l Hygienespeicher sind aber höchstwahrscheinlich viel zu viel. Andererseits täte ich mich mit einem völligen Verzicht auf einen (RRL)-Pufferspeicher in einer Anlage fast nur mit HK schwer. Ich halte nichts davon, Angebote ohne eine Art Leistungsverzeichnis einzuholen, denn es kommen keine vergleichbaren Werte dabei heraus. Jeder HB bietet dann irgend'was an, da die dabei erbrachte Leistung und der Liefer- und Arbeitsumfang nicht definiert sind, hat man am Ende immer noch keine Entscheidungsgrundlage.
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14.05.2026 11:48:14 |
Zitat von ajokr  ... Nach dem ersten Wert wurden aber die VLT abgesenkt und der Durchfluß erhöht. Immerhin ist jetzt gesichert, dass 1700 l/h ohne Lärmbelästigung durch das Rohrnetz geschickt werden können. Das wäre für eine Wärmeleistung von 10 kW bei 5K Spreizung schon ganz gut. So weit für mich ersichtlich, ist dieses Rohrnetz noch nicht abgeglichen. Da "zischen" also womöglich wohl insgesamt 1700l/h durch das Rohrnetz, jedoch eher zufällig verteilt auf HK mit "Kurzschluss" und einer Spreizung von 1K, einigen HK mit einer Spreizung von 5K und anderen von >10K. Zentral gemessen kommen dann 5K 'raus, allerdings ohne relevante Aussagekraft. Zitat von ajokr  Ich würde daher die Vaillant 105 als passend ansehen. Mit dem WMZ hast du auch nach Einbau noch eine reele Chance, den Volumenstrom vor und hinter dem Puffer abzugleichen. Die Vaillant arbeitet im Regelbetrieb mit eiem konstanten Volumenstrom, und moduliert über die Spreizung. Ziel sollte m.E. sein, mit einem RRL-Puffer auszukommen, was mit 22 gut abgeglichenen HK möglich sein sollte. Zitat von ajokr  Einen Mischer würde ich nur noch für die FBH einsetzen, die Heizkörper ungemischt. Wenn es gelingt, den Haupt-Heizkreis mit FBH-verträglichen Temperaturen zu betreiben, würde ich auf den Mischer verzichten und zu den wenigen Gelegenheiten, zu denen die FBH im Keller offenbar nur aktiviert wird, die FBH (ggf. sogar per raumtemperaturgesteuerter ERR) einfach dazu schalten. Das kommt allerdings auch darauf an, ob der vorhandene Mischer mit der Steuerungseinheit der neuen WP zurecht kommt. Zitat von ajokr  Aber wenn der WMZ noch mehr Datenpunkte gespeichert hat, darfst du die gerne noch nachreichen. Ja, sie stellt -wie schon dargelegt- täglich die bis dahin gezählte Wärmemenge zur Verfügung - über 365 Tage in der Rückschau. Ohne eine breitere und validere Datengrundlage würde ich nichts entscheiden: Jetzt hängt da schon ein WMZ als taugliches Messinstrument und dann werden die Daten nicht richtig genutzt? Aus einer punktuellen (!) Leistungsabgabe einer vermutlich kaum modulierfähigen Feuerheizung sollte man nun wirklich keine weitreichenden Entscheidungen ableiten.
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14.05.2026 11:49:05 |
Die Tagesdaten liefere ich nach. Der Pufferspeicher 100 Liter ist bei Vaillant für den Rücklauf geplant. Mein Ölverbrauch vor Absenkung der Vorlauftemperatur und mit Nachtabsenkung belief sich auf 3000 Liter Öl pro Jahr. Danke.
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14.05.2026 12:00:56 |
Wenn es gelingt, den Haupt-Heizkreis mit FBH-verträglichen Temperaturen zu betreiben, würde ich auf den Mischer verzichten und zu den wenigen Gelegenheiten, zu denen die FBH im Keller offenbar nur aktiviert wird, die FBH (ggf. sogar per raumtemperaturgesteuerter ERR) einfach dazu schalten.Bei so einer Minderheits-FBH halte ich das für zu aufwendig. Lieber die VL auf die HK ausrichten, und die FBH - sofern aktiv mal genutzt - mit einem Mischer zur Temperaturbegrenzung dran hängen. Alle HK auszutauschen kostet ja auch ne Stange Geld.
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| | Zeit:
14.05.2026 16:19:48 |
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14.05.2026 16:22:00 |
Die Fußbodenheizung benötige ich nicht mehr. Ich habe sie das ganze Jahr nicht einmal benutzt. Sie ist in einem Raum mit Sauna unter Fliesen.
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14.05.2026 16:48:12 |
Zitat von markusxaver  Anbei übermittele ich die gewünschten Daten ... Du hast keinen Lesekopf für deinen WMz - stimmt's? Das sind ja weiterhin punktuelle Daten, der WMZ könnte per Lesekopf die Tagesdaten liefern, also letztlich hat man dann kWh/d und kann daraus die Tagesdurchschnittsleistung ermitteln und im Zusammenspiel mit der durchschnittlichen Tages-Außentemperatur ggf. bis zur NAT extrapolieren und so auch den Bivalenzpunkt ersehen. Andererseits: nach Schweizer Formel liegst du mit 11kW WP-Leistung ganz gut und die Angebote würden hinsichtlich der WP-Auswahl passen. Hattest du eigentlich einen thermischen Abgleich durchgeführt? Nur dann -oder wenn du anderweitig für raumweise passende Volumenströme gesorgt hast- sind deine Werte für den Gesamtvolumenstrom sinnvoll zu verwerten.
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14.05.2026 17:06:33 |
Ja, ich habe keinen Lesekopf für meinen Wärmemengenzähler. Die Daten, welche ich bekomme habe, waren halbmonatlich aus der statistischen Schleife. Einen thermischen Abgleich habe ich nicht gemacht, jedoch waren alle Ventile den ganzen Winter auf maximale Leistung gestellt. Es wurde keine Veränderungen vorgenommen.
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14.05.2026 17:26:26 |
Zitat von markusxaver  Ja, ich habe keinen Lesekopf für meinen Wärmemengenzähler.
Ist nicht schlimm, habe ich auch nicht. Immerhin kann man aus den Daten diese Punktewolke rausfiltern: Und da kommt die rote Regressionsgerade bei deiner NAT von -13°C bei 10 kW Heizbedarf aus. Die Leistungsdiagramme von Vaillant gibt es hier. Demnach wirst du unterhalb von -10°C den Heizstab nötig haben. Das sollte aber nicht allzu oft vorkommen.
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14.05.2026 18:05:57 |
Super!! Vielen lieben Dank!
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14.05.2026 19:11:41 |
Zitat von markusxaver  ... Einen thermischen Abgleich habe ich nicht gemacht, jedoch waren alle Ventile den ganzen Winter auf maximale Leistung gestellt ... Das heißt, dass alle 22 Heizkörperventile auf vollen Durchfluss eingestellt waren. So erklärt sich der für eine Heizkörperbestandheizung recht hohe Volumenstrom. Wie dann höchstwahrscheinlich die Gesamtspreizung von 5K zustand kommt, habe ich ja schon angemerkt. Wenn dabei die Heizkurve hinsichtlich der maximal erforderlichen VL-T im Rahmen bleibt, kann man es so lassen, andernfalls wird die WP-Effizienz -anders als die Effizienz einer Feuerheizung- stark darunter leiden: es werden 2,5 bis 4% pro Kelvin höherer VL-T mehr el.Input kolportiert für die gleiche Wärmeleistung.
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14.05.2026 19:15:08 |
Zitat von ajokr  ... Und da kommt die rote Regressionsgerade bei deiner NAT von -13°C bei 10 kW Heizbedarf aus ... Das ist das schöne an so einer Tabellenkalkulation: die erstellt einem aus jeder "Punktwolke" eine griffige Regressonslinie. ;-)
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