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14.05.2026 08:18:42 |
Hallo, einen wunderschönen guten Morgen. Ich bin neu hier und bin durch die Suche im Netz auf das Forum gestoßen Wir haben ein 25 Jahre alte Pellettheizung mit Solarthermie von der wir uns langsam verabschieden möchten. Die Idee ist nun, dass wir PV installieren und eine Wärmepumpe. Die eigentliche Frage die ich mir hier jetzt stelle, brauche ich zur Gewinnung meines Warm-und Heizwassers mit einer Luft-Wärmepumpe zwingend eine zusätzliche Enthärtungsanlage. Ich lebe in einer Region mit ca. 19 °dH. Belastet dieses harte Wasser den neuen Speicher bzw. Wärmetauscher im Speicher, dass eine Enthärtungsanlage eingebaut werden sollte oder ist das zu vernachlässigen. Durch den Härtegrad im Wärmetauscher auf der Trinkwasserseite kann es natürlich schneller verkalken was die Effizienz der Pumpe erniedrigt bzw. muss das System mehr arbeiten damit das Wasser entsprechend erwärmt wird. Wird also generell bei Installation einer WP auch immer eine Enthärtungsanlage verbaut?
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14.05.2026 14:27:37 |
Die meisten WP-Hersteller schreiben behandeltes Wasser für die Befüllung vor. Dazu verfügt der HB aber in der Regel üner eine mobile Füllstation. Wenn du zur Warmwasserbereitung einen Hygienespeicher verwendest , hast du auch kein Verkalkungsproblm beim Warmwasser.
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15.05.2026 06:43:39 |
Danke für Deine Antwort. Das Befüllen der WP mit behandeltem Wasser war mir bewußt. Mir geht es rein um laufenden Betrieb und das hinsichtlich zweier Gesichtspunkte. 1. Meine Wärmepumpe soll durch kalkhaltuges Wasser keinen Schaden nehmen. Auf welche Weise auch immer 2. Wenn ich die Temperatur des Trinkwasseres nuedrig halte, dass ich mir hier dann kein Legionellenproblem reinhole. Ist dues durch einen Hygienespeicher dann anders?
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15.05.2026 07:35:15 |
Zitat von WP1  Danke für Deine Antwort. Das Befüllen der WP mit behandeltem Wasser war mir bewußt. Mir geht es rein um laufenden Betrieb und das hinsichtlich zweier Gesichtspunkte. 1. Meine Wärmepumpe soll durch kalkhaltuges Wasser keinen Schaden nehmen. Auf welche Weise[...] zu 1.: deswegen das Befüllen und auch Nachfüllen mit einer Entkalkungskartusche, die es z.B. von Caleffi gibt. zu 2.: ein Hygienespeicher ist kein Warmwasserfass, wo das erwärmte Wasser lange steht und dessen WW-Inhalt praktisch nie vollständig ausgetauscht wird. Der Hygienespeicher ist eine Art Wärmebatterie. Er hat auch erwärmtes Wasser im Innenraum (wo soll die Wärme sonst herkommen). Aber es ist Heizungswasser oder "Totwasser" d.h. einmal eingefülltes Wasser. Und die Trinkwassererwärmung erfolgt über eine eingebaute Innenschlange im Durchlaufverfahren, da wird deren Inhalt von ca. 25 L täglich mehrfach komplett ausgetauscht. Ich habe seit 2023 selbst eine WP mit Hygienespeicher und bin sehr zufrieden damit - ich lade ihn auf 47°C und lade alle 3 Tage nach (2 Personenhaushalt; keine "alle Tage"-Duscher). Das Innengerät mit dem Speicher und auch der gesamten Steuerung incl. Heizkreispumpe ist eine Daikin Altherma. Meine ist eine 3R, die aktuelle Anlage mit R290 heißt 4H und meine Schwägerin hat so eine seit letztem Jahr und ist extremst zufrieden. Sie hat als Innengerät sowas. Gruß - Eddi
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15.05.2026 07:46:09 |
Bei 19°dH sollte dein HB wissen, daß das Heizwassers aufbereitet werden muss! Eine Enthärtungskartusche würde ich dir zusätzlich empfehlen, ab und an muss man doch etwas Wasser nachfüllen und so ein Teil funktioniert dann mehrere Jahre. Das bei einem Hygienespeicher dann die Spirale von außen nicht verkalkt, erklärt sich von selbst. Im inneren bin ich da anderer Meinung, daß kann man aberit entsprechender Wärmeregulierung im Maß halten.
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15.05.2026 08:05:31 |
Die m.E. effizientere, bzw. Leistungsfähigere WW Lösung ohne Kalk und Legionellenprobleme wäre dann noch die Firschwasserstation (FriWa). Hat i.d.R. bei geringerer Speichertemperatur, was die effizienz der WP erhöht, höhere Schüttleistungen. Wenn du die Speichertemp unter 55 Grad hälts, ( ich habe 50), gibts auch kein Kalkproblem im Wärmetauscher. Aber kleine Triggerwarnung fürs Forum: Hygienespeicher oder FriWa ist hier eine Glaubensfragen... Gruß Timo
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15.05.2026 08:15:34 |
Soweit ich verstanden habe, geht es im um die Frage einer dauerhaften Enthärtungsanlage für den täglichen Bezug von Kaltwasser, das egal wie, ob FriWa, oder normaler WW-Speicher, die Wärmetauscher mit 19°dH belastet, wenn es auf z.B. auf 50° für das tägliche WW aufgeheizt wird. Denn die Belastungen durch Kalk fällt dann innen im Rohr bzw. Wärmetauscher an. Das habe ich so zumindest verstanden.
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15.05.2026 09:23:46 |
Was mir nicht klar war, ob ich sobald ich eine WP nutze auch eine Enthärtungsanlage benötige. Das scheint aber nicht zwingend der Fall zu sein. Falls möglich würde ich gerne auf eine Enthärtungsanlage verzichten, da wir viel Wasser aus dem Hahn sprudeln und so trinken. Ein aufbereitetes Wasser schmeckt halt nicht so Die Idee mit der Frischwasserstation fände ich ganz gut, werde ich mit meinem HB besprechen.
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15.05.2026 09:54:22 |
Zitat von WP1  Was mir nicht klar war, ob ich sobald ich eine WP nutze auch eine Enthärtungsanlage benötige. Das scheint aber nicht zwingend der Fall zu sein. Falls möglich würde ich gerne auf eine Enthärtungsanlage verzichten, da wir viel Wasser aus dem Hahn sprudeln und so trinken. Ein aufbereitetes[...] Als Alternative bietet sich hier eine Kalkschutzanlage an. Hier wird kein Salz verwendet, hier wird der Kalk gebunden und bei der Wasserentnahme mit abgeführt. Anbieter z.B. WaterCryst, www.watercryst.com Keine Zugabe von Aufbereitungsstoffen wie Enthärtersalz.
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