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15.05.2026 00:00:00 |
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz versucht die Bundesregierung sichtbar, die größten Fehler des bisherigen Heizungsgesetzes zu korrigieren. Das ist notwendig. Denn die vergangenen Jahre haben massiv Vertrauen gekostet – bei Eigentümern, Verbrauchern und Handwerk. |
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15.05.2026 00:02:27 |
Mit noch größeren Fehlern? Hilft das wirklich?
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15.05.2026 09:18:49 |
Die politische Dauerunruhe ist in vielen Bereichen ein Problem. Bei dem Thema Elektromobilität ja genau so. Wie will man denn bei der Unruhe verlässlich planen? Die Bundesregierung schreibt erst ins GEG dass Stromdirektheizungen Klimaneutral sind, dann kommen Bundesländer wie Hamburg und verbieten Sie. Das Gleiche gilt für rein und raus von Fördermitteln, etc. Einerseits haben Bauprojekte teils mehrjährige Vorlaufzeiten, andererseits kann man das nicht zu Ende kalkulieren weil sich in vielen Bereichen Vorschriften und Richtlinien schneller ändern als man hinterher kommt... Stichwort PV Pflicht, Stichwort Ladesäulenpflicht im gewerblichen Bereich, etc. Dazu kommen dann noch ganz viele kleine lokale Vorschriften die sich auch ständig ändern. Wenn man n Zaun mit Sichtschutz plan und kalkulier, kommt dann auf einmal eine Begrünungspflicht. Im Bereich Anschlussbedingungen der Netzbetreiber war Zeitweise so eine schnelle Änderungsschleife dass wir einen Zählerschrank 3x nacharbeiten mussten, da sich zwischen Fertigstellung und Zählereinbau 3x die Ausrüstungsbedingungen des Netzbetreibers geändert haben... Alle paar Wochen etwas neues... Da braucht man sich nicht zu wundern wenn die Bürger abwarten was passiert und bis erstmal wieder Ruhe eingekehrt ist.
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15.05.2026 10:18:07 |
Ich bin mal gespannt, wie der Vorschlag des Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG 2026) nach der Diskussion im Bundestag und im Herbst im Bundesrat aussieht. |
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15.05.2026 10:22:17 |
Hallo,
über "große Vermieter" hab ich jetzt nicht nachgedacht, aber für den nachdenkenden, vorausplanenden, rechnenkönnenden, InDerSchuleNitnurKreideHolenden etc. Besitzer eines Häuschens hat sich doch nix geändert, oder?
Außer einer WP kommt nix in Frage
MfG
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15.05.2026 10:24:50 |
ja,
der normale Häuslebesitzer mit etwas Verstand baut WP ein.
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15.05.2026 10:34:25 |
Was ist der "normale" Hausbesitzer? Das typische Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte oder Reihenhaus? Das wo ne Einrohrheizung drin ist, mit zu kleinen Querschnitten, zu kleinen Heizkörpern und wo die Heizung aufm Dachboden montiert ist, meinst du? So mit ohne Keller? Jetzt wird die Wärmepumpe ohne Kernsanierung aber sportlich...
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15.05.2026 10:44:10 |
Zitat von Redaktion HTD  Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz versucht die Bundesregierung sichtbar, die größten Fehler des bisherigen Heizungsgesetzes zu korrigieren. Das ist notwendig. Aus welcher Bildzeitungs-Meinungsmache-Feder ist diese Formulierung denn geflossen? Der größte Fehler des GEG war, dass es (in der zweiten Fassung) gegen die Interessen der Groß-Lobbyisten verstoßen hat, worauf die bekannte Hetzkampagne die Bevölkerung verunsichert hat. Und jetzt versucht die Bundesregierung alles zu tun, um notwendige Maßnahmen zur Rettung des Klimas rückgängig zu machen. Ich warte auf die Klagewelle.
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15.05.2026 11:07:23 |
Zitat von Gerd U  Zitat von Redaktion HTD  [...] Aus welcher Bildzeitungs-Meinungsmache-Feder ist diese Formulierung denn geflossen? Der größte Fehler des GEG war, dass es (in der zweiten Fassung) gegen die Interessen der Groß-Lobbyisten verstoßen hat, worauf die bekannte Hetzkampagne die Bevölkerung verunsichert hat. Und jetzt versucht die[...] Das GEG hatte viele Fehlerpunkte. Der erste war, das man dem Bürger gegenüber Verbote ausgesprochen hat. Der zweite war, das man es so lang und kompliziert geschrieben hat, das weder Bürger noch Fachleute es lesen konnten. Selbst Heizungsbauermeister, Schornsteinfeger und Energieberater waren regelmäßig nicht in der Lage, das Gesetz zu lesen. Dadurch müssen Sie sich auf Handlungsempfehlungen ihrer Dachorganisationen verlassen. Sprich, aus dem was für Sie in verständlicher Textform von Kammern, Innungen & Co zusammen gefasst wurde. Bei der Zusammenfassung sind aber die ganzen Ausnahmen oft nicht berücksichtigt worden. Dem Bürger bleibt nichts über, als sich auf irgendwelche Medieninhalte zu verlassen, er versteht das Gesetz auch nicht. Die Medien haben die Informationen dann auf den Durchschnitts IQ und die durchschnittliche Sendezeit zusammen gekürzt. Nun steht da n Schornsteinfeger der sagt n 30 Jahre alter Kessel muss raus, ein Heizungsbauer der sagt der darf bleiben weil es ein Niedertemperaturkessel ist und ein Kunde der garnichts mehr checkt. Dazu hat man so Sonderfälle wie Gasetagenheizungen, oder den berühmten 3x angestrickten Bauernhof wo unter 75°C Vorlauftemperatur die letzten Kinderzimmer nicht mehr warm werden, alle nicht berücksichtig. Das Thema scheint sich aber auch mit dem neuen GMG nicht zu bessern.
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15.05.2026 11:11:15 |
Zitat von Redaktion HTD  Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz versucht die Bundesregierung sichtbar, die größten Fehler des bisherigen Heizungsgesetzes zu korrigieren. Das ist notwendig Es gab gar keine größeren Fehler. Es gab eine über Jahre gewachsene, modifizierte und angepasste Gesetzgebung unter unterschiedlichen Regierungen mit dem Ziel, die Energieeffizienz im Gebäudewesen zu verbessern, von Feuerheizungen wegzukommen, auch um multi- und international vereinbarte Ziele bezüglich CO2-Konzentrationen in der Luft zu erreichen. Diesbezüglich hinkt der Gebäudesektor immer noch nach und das wird mit einer erneuten Umbenennung des Regelwerkes von GEG auf GMG auch nicht besser und durch die dort getroffenen Regelungen erst recht nicht. Hier wird erneut aus rein ideologischen Gründen Fortschritt verhindert und offenbar einer der schlechtesten Gesetzentwürfe der jüngeren Zeit verbrochen: "Reform zur Gebäudemodernisierung Normenkontrollrat zerpflückt schwarz-rotes Heizungsgesetz »In weiten Teilen kaum verständlich«: Der Normenkontrollrat reagiert mit heftiger Kritik auf den Gesetzentwurf zum Einbau von Heizungen. Er sei »schwach und praxisfern« und für Wohnungseigentümer kaum umsetzbar." Zitat von Redaktion HTD  Denn die vergangenen Jahre haben massiv Vertrauen gekostet – bei Eigentümern, Verbrauchern und Handwerk. Wer selbst nicht denkt, sich von der Fossilpresse verwirren lässt und selbiger Fossilpresse fälschlich vertraut und entsprechende Wahlentscheidungen trifft, sollte sich nicht über "die Politik" beschweren. Völlig falsche Adresse. Zitat von Redaktion HTD  Zitat von Redaktion HTD  Erst wurde der Wärmemarkt mit maximalem politischen Druck in eine Richtung gedrängt. Vernünftige Zielsetzungen mit adäquaten Fristen und Ausnahmeregelungen sowie großzügigen Förderungen beinhaltet das noch aktuelle GEG. Wer da von "maximalem politischen Druck" fabuliert, hat vielleicht eine Agenda aber sicher keine Ahnung. Zitat von Redaktion HTD  „Viele Menschen investieren derzeit nicht, weil sie grundsätzlich gegen Modernisierung wären“, erklärt ZVSHK-Präsident Michael Hilpert. „Sie investieren nicht, weil sie befürchten, dass die politischen Rahmenbedingungen in zwei oder drei Jahren schon wieder anders aussehen.“ Wie soll das anders sein bei Legislaturperioden von 4 Jahren und bei Entscheidungsträgern, die sich nicht einer rationalen Kontinuität zum Wohle des Landes sondern launenhaften Partikularinteressen diverser Wirtschafts- und Interessenverbänden? ... Zitat von Redaktion HTD  Das SHK-Handwerk kann Wärmewende. Die technischen Lösungen sind da. Die Betriebe sind da. Da spricht dieses Forum eine ganz andere Sprache: das SHK-Handwerk kann überwiegend Fossiltechnologie und ist unwillig, sich von den damit verbundenen Hemmschuhen für einen effizienten Umstieg auf die WP-Technologie zu lösen. Außerdem kann das SHK-Handwerk das Einstreichen des Löwenanteils der Förderung. Zitat von Redaktion HTD  Hinzu kommt: Wer die Elektrifizierung des Wärmemarktes politisch will, muss endlich die Stromkosten senken. Solange Strom künstlich teuer bleibt, bleibt auch die Wärmewende unnötig teuer. Bei preiswert (Verzicht auf Überinstallation, KISS-Prinzip, ...) sowie planerisch und technisch optimaler Umsetzung von WP-Installationen unter Verzicht auf überzogene Margen (Abgreifen der Förderung) kann der Strom sogar so "teuer" bleiben wie er ist. WP rechnet sich trotzdem. Dennoch ist die gerechtere Verlagerung von Energienebenkosten auf alle Energieträger sicher eine gute Idee (s.o.: Fossillobby) Zitat von Redaktion HTD  Das Gebäudemodernisierungsgesetz kann ein Schritt zur Beruhigung des Marktes werden. Dafür muss das parlamentarische Verfahren jetzt aber genutzt werden, um das Gesetz einfacher, verständlicher und langfristig verlässlicher zu machen. S.o.: Normenkontrollrat Ein gutes Gesetz (GEG 2) verbessert man nicht durch Umbenennung, Ignorierung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Relativierung langfristig eingegangener internationaler Vereinbarungen. Dabei kann nur Pfusch und Rückschritt herauskommen.
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15.05.2026 11:27:23 |
In diesem Fall hätten wahrscheinlich die oft zu Unrecht beschworenen Mächte des freien Marktes wahre Wunder bewirkt. Politisch hätte man nur dafür sorgen müssen, dass die zukünftigen immensen Kosten der Klimaerhitzung z. B. per CO2-Bepreisung auf die einzelnen Energiequellen umgelegt werden und das eingesammelte Geld sofort wieder pro Kopf als Klimaprämie ausgezahlt wird. Diesen unsäglichen Förder- und Regelungsdschungel komplett abschaffen und Netze und Speicher ausbauen. Das legt auch halbseidenen Drückerkolonnen wie enpal & Co das Handwerk. Stattdessen wird jetzt ein Gesetztesentwurf vorgelegt, der die Abhängigkeit von fossiler Importenergie einbetoniert.
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15.05.2026 11:53:38 |
Für denjenigen, der nicht nachdenkt, rechnet und in der Schule immer nur Kreide holen war schon,
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16.05.2026 09:47:44 |
Wieso ist denn die Abhängigkeit fossiler Energieimport einbetoniert? Es gibt keinen Passus der es verbietet, sich eine Klimaneutrale Heizung wie z.B. eine Wärmepumpe ein zu bauen.
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16.05.2026 09:57:56 |
eben,
der schlaue Bürger setzt sowieso auf WP, und interessiert das Lobbyverhalten nicht weiter. ...und der Rest kann sich ja an der teuren Fosilen laben.
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16.05.2026 09:58:26 |
<politische Dauer-Unruhe> ?? nein, die fachliche Inkompetenz der Minister, ist es die nervt. Die Kathi, mit Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal-"Kompetenz", kann doch gar nicht bewerten, was ihre grün-woken Beamten für Unsinn als Gesetze fabrizieren. Nachdem selbst das IPCC sich für das Klima-Märchen entschuldigt hat. sollten doch alle deshalb gefertigten Gesetze und Steuern aufgehoben werden.
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16.05.2026 11:03:54 |
Nicht umsonst hat man die "Globale Erwärmung" aus den 90ern durch " Klimawandel" ersetzt. Damit kann man auch Geld verdienen, wenn das Klima wieder kälter wird. Auf der anderen Seite sind wir uns sicherlich einig, dass es für die Welt nicht gut ist wenn wir die Ressourcen von Jahrmillionen in ein paar Hundert Jahren abfackeln / verbrauchen. Nur ob die Lösung im Dauerkonsum neuer angeblicher Klimaschutzprodukte liegt, da habe ich so meine Zweifel dran. Angeblich steigt der CO2 Ausstoß Weltweit immer mehr an, also irgendwie scheint das ja nicht zu funktionieren. Ich hätte da nen anderen Ansatz...
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16.05.2026 11:39:50 |
<wenn wir die Ressourcen von Jahrmillionen in ein paar Hundert Jahren abfackeln / verbrauchen.> Das war mir schon 1960 als Schüler klar und habe deshalb Physik studiert und für die nukleare Zukunft gearbeitet.
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16.05.2026 12:39:25 |
wäre ja schön wenns paar hundert Jahre wären, aber es sind ja gerade mal 100 Jahre wo wir Menschen so richtig Fahrt aufgenommen haben. Wenn da nicht auf die Bremse getreten wird sieht es düster aus für folgende Generationen.
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16.05.2026 16:40:14 |
Zitat von wpibex  <wenn wir die Ressourcen von Jahrmillionen in ein paar Hundert Jahren abfackeln / verbrauchen.> Das war mir schon 1960 als Schüler klar und habe deshalb Physik studiert und für die nukleare Zukunft gearbeitet. Ja, das Konzept leuchtet sofort ein. Wir verbrennen Rohstoffe die in Millionen von Jahren gebildet wurden in wenigen Jahrzehnten und lagern dann dafür binnen Jahrzehnten "neue Produkte" für Millionen von Jahren ein. Ein tolles Tausch Geschäft, da hat sich das Studium gelohnt.
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16.05.2026 17:50:35 |
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16.05.2026 19:19:17 |
ich sag mal so, ich war auf einer Schulung des EVU zwecks 14a. Dauer ca 4 Std. Am Ende wurde uns mitgeteilt das alles unter Vorbehalt sei, weil am nächsten Montag alles nochmal überarbeitet würde.
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16.05.2026 19:49:19 |
<Ja, das Konzept leuchtet sofort ein.> Ja, der Verstand arbeitet langsam ;-) Vor >4 500 000 000 Jahre entstanden in einer oder mehreren Supernova-Im/Explosion(en) Reststoffe wie K40, U235+U238, TH232,... Das erste ist fast restlos zerfallen und bildet das Argon in unserer Atmosfähre. Von den drei anderen sind noch Reste vorhanden. Energetisch bieten die aber >10 000 Jahre Energie für die Menschheit. Mehr als alle carbonbasierten Reststoffe, die wesentlich (1/1 000 000) weniger Energie als die nuklearen Reststoffe enthalten. In China werden aktuell die Reaktoren entwickelt UND gebaut, mit denen alle U+Th Vorräte in Strom gewandelt werden können. So wie heute asiatische Autos zum Straßenbild gehören, werden in 10 Jahren nukleare Kraftwerke aus .cn unseren Strom erzeugen.
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