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06.05.2026 06:20:33 |
@Weissnix Wie warm ist denn deine Sole momentan? Du hast ja eine Bohrung. Meine ist gerade bei +8°C angekommen. Das entspricht dem Wert Mitte/zweite Hälfte November. Daraus ließe sich eine AZ von ~6,5 zaubern, wenn man normal heizen würde. Im Sommer wird es aber so nicht erreichbar sein. Klar. Die Standby Zeiten sind einfach zu lang und verschlechtern die AZ. Ausschließlich Brauchwasserbereitung auch noch. Macht aber nichts, man weiß eh nicht, was man mit dem vielen Strom tun soll. Wir haben nun das Maximum an Autarkie erreicht, 99,x%. Die 100% wird man nie erreichen können, weil die Regelung niemals so schnell und präzise reagieren kann. Grüße
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16.05.2026 12:47:57 |
Frankreich: - Im April 2026 wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 143 Prozent mehr Wärmepumpen installiert. - Durchschnittspreise für den Einbau einer Wärmepumpe rund 15.000 Euro- durch Förderprogramme wie MaPrimeRénov und Energiesparzertifikate können diese Kosten gesenkt werden auf bis zu 4000€ La Tribune Dimanche |
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16.05.2026 16:25:45 |
15000 ist gerade einmal die Hälfte des unteren Anbotssegments bei uns in A
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16.05.2026 19:46:02 |
Die Franzosen bauen Wärmepumpen halt auch nicht auf Goldstandard ein...
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17.05.2026 08:48:34 |
Zitat von Mark1234  Die Franzosen bauen Wärmepumpen halt auch nicht auf Goldstandard ein... Mark, hat mit Goldstandard wenig zu tun, eher mit der Abzock-Mentalität der deutschen WP-Hersteller und deren HB-Gehilfen... lass die Deutschen (österreichischen) Vorschriften 25% Mehraufwand sein, liegst immer noch bündelweise von den >31k€ entfernt... 🙄
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17.05.2026 10:02:37 |
Ne. Ich hab mir das in anderen Ländern, auch Frankreich angeschaut. Man schraubt da ne Wandkonsole ans Haus, stelle ne Monoblockwärmepumpe drauf, zieht 2 Rohre und n Kabel durch die Wand und klemmt das an, bisschen Bauschaum drumherum und fertig ist die Wärmepumpe. Bei uns wird geplant, gerechnet, da werden Förderanträge, Angebote, Energieberater, etc. ran gezerrt, die länger an Zetteln und Papier arbeiten als der Franzose für die Installation braucht. Dann wird der Einbau auf X Firmen gesplittet, da ist der Energieberater mit dran, der Heizungsbauer, die Firma die extern den alten Kessel entsorgt weil die Monteure sowas nicht mehr schleppen wollen, der Betonbauer der das Fundament macht, der Elektriker der das Kabel anschließt und ggfls. noch eben den Zählerkasten komplett erneuert damit er die neuen Normen erfüllt und man auch einen Wärmepumpenstromzähler bekommt, der Netzbetreiber der den Zähler tauscht, der Kältetechniker oder Werkskundendienst für die Inbetriebnahme ... Und jeder dieser Dienstleister schreibt n Angebot, n Auftrag, n Aufmaß, ne Rechnung, etc. Dazu kommt dann ein Isolationspaket, eine Kernbohrung, eine Hausdurchführung, eine Nachfüllstation, gefiltertes Wasser, Mischer, Pufferspeicher, uvm. damit auch jede erdenkliche Situation bestmöglich abgedeckt wird und der Kunde hinterher ja nicht reklamiert das irgendwas nicht "sach und fachgerecht" ist... Mein HB braucht für ne Wärmepumpeninstallation nen Planungsvorlauf von 3-4 Monaten... Wir haben das Thema mal wieder typisch deutsch overengineered, marktmäßig nur mit imensen Fördermitteln absetzbar und auf nem Goldstandard den eigentlich keiner braucht. Im Grunde genommen geht es nur um nen umgedrehten Kühlschrank der Wasser warm machen soll, um nichts anderes...
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17.05.2026 10:58:17 |
Wärmepumpen-Installationskosten in Deutschland mit Abstand am teuerstenWir haben mit die meisten Vorschriften, die teuersten Lohnkosten und anspruchsvollsten Installationen. Dazu kommt noch ein hoher MwSt-Satz und eine Förderung, welche teuere Investitionen eher belohnt. Nur wären wir mit Installation und Qualität wie in Frankreich oder UK auch zufrieden? Unsere Heizsysteme sind meist wassergeführt mit Anbindung der Brauchwasserbereitung. In Frankreich werden oft Elektroheizungen durch LLWP ersetzt. Das ist viel günstiger, macht hier nur kaum jemand.
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17.05.2026 11:34:23 |
In Frankreich sind die Lohnkosten noch höher als bei uns. Wahrscheinlich wären viele Leute mit einer "einfacheren" Heiztechnik zufrieden. Es muss ja nicht unbedingt ne Klimaanlagen Luftheizung sein... Man kann wie ich bereits schrieb auch eine Wassergeführte Heizung "kostengünstig" umrüsten. Das Problem ist dass die Normen und Vorschriften das nicht ohne weiteres zulassen. Wenn der Hersteller sagt, "bauen sie einen Betonsockel mit Versickerungskies" und du schraubst dem Kunden nur -wie bei ner Klimaanlage üblich- ne Konsole an die Wand und der hat im Winter mal nen Eisblock drunter, dann macht der dich lang und sagt du hast das nicht richtig gemacht. Wenn du für die Hauseinführung nicht die zertifizierte Hausdurchführung für n paar hundert Euro verkaufst sondern ne Dose Bauschaum und ne Kartusche Silikon, dann geht das auch in Deutschland 5x gut, der 6. Kunde lässt dir vom Rechtsanwalt erklären dass das nicht Sach- und Fachgerecht ist. Wenn der Franzose im letzten Arbeitszimmer im tiefsten Winter der eh nur alle 3 Jahre da ist und ne Woche dauert, nur noch 17°C hat dann setzt er sich ins warm Wohnzimmer. Der Deutsche rennt zum Anwalt weil du den Heizkörper nicht richtig ausgerechnet hast. Usw. usf. Das machen natürlich nur eine Minderheit der Bundesbürger, aber die hast du immer dabei und dann zahlst du wenn du so -günstig- baust bei jedem X. Kunden drauf. Das macht keinen Sinn und deshalb wird der Heizungsbauer das auch nicht machen. Dazu die Unterschiedlichen Gewerke. Elektrik muss der Elektriker machen, der Franzose hängt so ne Spielzeugwärmepumpe mit der Leistung eines Staubsaugers einfach mit nem Kabel und ner Sicherung in den Kasten. Der Deutsche macht erstmal den Kasten neu, weil er bei einer Erweiterung der elektrischen Anlage den Bestandsschutz verliert und die aktuellen Vorschriften und Richtlinien erfüllen muss. Der Deutsche hat dann Angst das er stirbt, fliegt aber in den Urlaub und schläft mit ner Hotelelektrik in Tunesien, Marokko oder Ägypten... Der deutsche Heizungsbauer darf auch seinen Betonsockel da nicht selber bauen, weil er in der Regel keine Zulassung im Betonbauhandwerk gemäß Anlage A der Handwerksordnung hat. Im übrigen ist die Nachfrage nach Wärmepumpen aktuell sehr hoch, es gibt ne dicke Förderung und die Leute kaufen nen umgedrehten Kühlschrank für 30-40.000€, warum sollte man daran also etwas ändern... Läuft doch.
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17.05.2026 11:58:28 |
Man muss nur mal in der Welt schauen, wie die elektrischen Anschlüsse so gelöst werden- bei uns unsichtbar, im Rest der Welt… Solange wir uns darüber aufregen können , dass Windkraft die Landschaft verschandelt und AKW eigentlich unheimlich geile Errungenschaften sind, die plötzlich jeder wieder zurücksehnt…hältst nicht aus.
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| | Zeit:
17.05.2026 12:16:20 |
Woanders auf der Welt hat man zu solchen Themen einfach eine andere Einstellung. Wir bauen ne Elektrik für 100 Jahre und reißen Sie nach 10 Jahren raus, weil ne Wärmepumpe, ne Wallbox oder ne PV Anlage kommt und es dann eh wieder neue Vorschriften und Richtlinien hinter dem Deckmantel der Sicherheit gibt. Wir bauen auch ne Wasserinstallation für 50 Jahre, reißen nach 20 Jahren aber ein Badezimmer eh wieder raus, weil es dann nicht mehr "modern" ist.
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17.05.2026 15:02:33 |
Frage an die Nibe-Sole-WP Kenner in diesem Tread: Kann man die Sole‑Nibe-WP im Sommer-Urlaub komplett abschalten? Sie zieht ja selbst im Standby rund 0,5 kWh/Tag. Bei drei Wochen Urlaub liegt die Arbeitszahl dann gefühlt irgendwo bei 1, weil sie fast nur Grundverbrauch hat.
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17.05.2026 17:37:24 |
Zitat von Rayn1  Frage an die Nibe-Sole-WP Kenner in diesem Tread: Kann man die Sole‑Nibe-WP im Sommer-Urlaub komplett abschalten? Sie zieht ja selbst im Standby rund 0,5 kWh/Tag. Bei drei Wochen Urlaub liegt die Arbeitszahl dann gefühlt irgendwo bei 1, weil sie fast nur Grundverbrauch hat. Wieso AZ von "1"? Meine Rechnung: - drei Wochen Urlaub -> 21 Tage, je 0,5kWh -> 10,5kWh el. Energie-Aufnahme - Nutzenergie: 0kWh (hat ja niemand geduscht, geheizt oder sonst'was) - AZ: 0/10,5 = 0 ;-)
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17.05.2026 18:28:30 |
Zitat von DMS20  Zitat von Rayn1  [...] Wieso AZ von "1"? Meine Rechnung: - drei Wochen Urlaub -> 21 Tage, je 0,5kWh -> 10,5kWh el. Energie-Aufnahme - Nutzenergie: 0kWh (hat ja niemand geduscht, geheizt oder sonst'was) - AZ: 0/10,5 = 0 ;-) Die eigentliche Frage: Kann man die WP im Sommer-Urlaub komplett abschalten?Ich meine ja, sollte der WP nicht schaden. 10,5kWh Stromersparnis. AZ‑Effekt: - 1 Woche WW: 1,5 kWh/Tag → 10,5 kWh el. - Wärmemenge: 35 kWh - Monats‑AZ: 35 : (10,5+10,5Standby) = 1,6Die Monats‑AZ fällt, weil fast nur Grundverbrauch drinsteckt – reine Mathematik.
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17.05.2026 18:32:17 |
Bezieht die Ausschatung doch einfach mal auf die JAZ.Könnte verstehen helfen .
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17.05.2026 19:02:42 |
Die Arbeitszahl der Warmwasserproduktion wird im Urlaub nur unvollständig ermittelt. Da das warme Wasser nicht entnommen wird, sondern die Warmwasserproduktion nur startet, weil das Wasser Wärme verloren hat, liegt die Arbeitszahl bei NULL Energie im entnommenen Warmwasser ‐‐‐---------‐----‐---------------------------------------------- Energieaufwand zum Erwärmen des Warmwassers. Da im Urlaub kein Warmwasser entnommen wird, wird der Zähler des Bruchs zu Null Aber so genau wird auch beim Heizkreis nicht gerechnet.
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17.05.2026 19:15:41 |
Selbstverständlich kannst du die WP einfach abschalten, wenn du abwesend bist. Ich persönlich mache es trotzdem nicht, auch wenn wir mal 2 Wochen im Urlaub sind. Sie befindet sich einfach im Standby, macht sonst gar nichts. Kurz bevor wir ankommen, starte ich per App die Brauchwasserbereitung, damit wir dann alle duschen können. Stromverbrauch liegt im Standby bei 0,8-0,85kWh pro Tag. Ja, ist nicht wenig. Aber im Sommer gibt es so viel PV Strom, dass es egal ist. Der Stromspeicher deckt es schon. Natürlich wirkt es sich auf die Arbeitszahl negativ aus. Keine Frage. Ist aber letztendlich auch egal, weil es effektiv „nichts“ kostet. Gestern und vorgestern haben wir etwas heizen müssen. Nachts +1,5°C und tags waren es auch kaum über 10°C. Arbeitszahl für einen ganzen Tag lag bei 6,84. Grüße
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18.05.2026 07:20:06 |
Die Vorbereitungen auf den Urlaub wären noch interessant. Stagnation im Warmwasserboiler bei kritischen Temperaturen tritt ja ein, wenn der voll aufgeladene Boiler nach Urlaubsbeginn nur über die Bereitstellungsverluste langsam über Tage auskühlt. Ausreichend früh die Warmwasserbereitung abstellen, und den Boiler über die letzten 1..2 Tage "leerduschen"?
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18.05.2026 07:47:36 |
Einfach nicht mehr aufladen. So mache ich das auch.
Wenn wir am frühen Morgen los fahren, dann wird am Abend davor geduscht und nicht mehr nachbereitet. Der Speicher bleibt dann irgendwo bei 30° stehen.
Grüße
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18.05.2026 08:21:43 |
Ob sich der Aufwand für paar Cent lohnt? Deshalb ist mein Plan, einen DC-Heizstab zu integrieren. Dann hat man das Geblödel nicht und um Legionellen muss man sich keine Sorgen machen.
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18.05.2026 09:51:37 |
Heizstab kann man ja auch den internen nehmen. Einfach im Menü oder in der App einstellen, dass nur Heizstab heizen soll. Leistung ist ebenfalls definierbar. DC Heizstab bedeutet wieder Aufwand und Geld. Grüße
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| | Zeit:
27.05.2026 15:56:07 |
Weil wir mal darüber diskutiert haben. Am Montag habe ich die passive Kühlung für 12h laufen lassen. Es war noch nicht zu warm im Haus, aber draußen waren es +33,5°C und die reinkommende Wärme sollte etwas aufgefangen werden (Präventivmaßnahme). Der Stromverbrauch betrug gemessene 17W. Das kann natürlich mit ±5W schwanken, je nachdem, welche Pumpenleistungen man fährt. In meinem Fall lief die Umwälzpumpe mit 40% und die Wärmequellenpumpe mit 25%. Der Kühleffekt ist aktuell natürlich enorm krass. Die Sole geht mit ~9° rein. Da kann man sein Haus sehr schnell zu einem Kühlschrank machen, wenn man nicht aufpasst. Ab nächste Woche soll die Hitze wieder vorbei sein. Gott sei Dank. Grüße
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| | Zeit:
27.05.2026 16:23:34 |
17W in 12 Std. Lach mich weg.
Gutefrage
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27.05.2026 18:18:11 |
17W ist elektrische Leistung. Da ist nirgendwo ein „h“ zu sehen.
Grüße
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| | Zeit:
27.05.2026 18:32:50 |
…aber auch kein Stromverbrauch. Gut das wir hier „nur“ Sommer haben ; )
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| | Zeit:
27.05.2026 19:05:35 |
Zitat von Fertig  Weil wir mal darüber diskutiert haben.
Am Montag habe ich die passive Kühlung für 12h laufen lassen. Es war noch nicht zu warm im Haus, aber draußen waren es +33,5°C und die reinkommende Wärme sollte etwas aufgefangen werden (Präventivmaßnahme).
Der Stromverbrauch betrug[...] Aus Kuriosität, wie funktioniert die Hydraulik in der WP hier? Hat die SWP einen zweiten PWT für Heizwasser/Sole? Ist das ein Bypass mit Ventilen oder ist das in reihe geschaltet mit dem Kältekreis PWT?
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