Hallo Zusammen. :)
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Meine Fragen/ TLDR:
1. Habe ich es richtig verstanden, dass in geschlossenen Heizungskreisen das mischen von Materialien (1.4401 Edelstahl,
Kupfer, Messing, Gußeisen) eher kein Problem ist?
2. Wie ist es falls die alten Heizkörper und
Rohre evtl. an Dichtungen oder so nicht 100%
Luftdicht sind?
3. Setzt sich der Plaque/Stein bei der Reaktion von Ionen des Kupfers an Edelstahl nur direkt am Edelstahl ab oder fliegt der auch durch den Heizkreis und kann andere Teile verstopfen? Ist ein
Magnetischer
Schlammabscheider für den letzteren Fall ein hinreichender Schutz für eine Wärmepumpe?
4. Wo entsorge ich am kostengünstigsten aber korrekt altes
Heizungswasser?
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Situation:
Ich bin mir gerade wegen der Kombination von Materialien bei der Erweiterung unseres momentanen Heizungssystems etwas unsicher.
Im alten Gebäude sind die Heizungsrohre und Heizkörper aus (Guß?-)
Eisen. Die Rohre der Heizungsinstallation im Keller an der alten Ölheizung (bzw. BHWK) sind vor allem Kupfer.
Leider wurde unser eigenes
Quellwasser ohne Aufbereitung als Heizungswasser genutzt.
Hier die Werte des
Wassers:
pH-Wert - 6,28
Leitfähigkeit 215μS
Gesamthärte 2,0 °dH
D.h. ich gehe stark davon aus, dass sich einiges an Schlamm usw gebilded hat. Kalk eher kein Problem. 😅
Der Plattenwärmetauscher der Heizung muss entsprechend alle paar Jahre mal durchgespühlt werden.
Der
Pufferspeicher und die
Kupferrohre sind vor ca. 2-3 Jahren neu installiert worden.
Wir wollen nun das
BHKW durch eine Wärmepumpe ersetzen. Von der WP bis zur Kupferverrohrung sind es ca 15m Rohre.
Wir haben Zugriff auf eine elektrische Presszange. Hierfür wollte ich V35 Backen besorgen und 35mm Rohr nutzen.
Vor dem Anschluss soll die alte Anlage gespült werden. Entweder mehrmals mit Wasser, oder einmal mit 2 Wochen Reiniger im alten Heizkreis und dann nochmals spühlen, je nachdem, was ich noch herausfinde, wie ich das
Schmutzwasser entsorgt bekomme. Das neue Wasser soll dann mithilfe einer Filterkartusche aufbereitet / entsalzt werden.
Nun die Frage nach dem Material für die neuen Rohre. Wahrscheinlich wird ja trotz Spühling nicht aller Schlamm usw. aus dem System kommen und wir haben weiterhin Kupferrohre im Heizkreis.
Falls meine Überlegungen aus dem Eingangsfragen zutreffen (weitgehend geschlossener Heizkreis mit aufbereitetem Wasser), wollte ich nämlich auf
Edelstahlrohre setzen.
Tatsächlich sind 1.4401 Edelstahlrohre mit 35mm günstiger als Kupfer. Weiter ist Kupfer nicht so ideal bei unserem Sauren wasser. In der Zukunft bei Erneuerungen würde ich eher Kupfer durch Edelstahl tauschen wollen.
Und falls sich der Effekt des Zusetzens der Rohre auf die neuen Edelstahlrohre beschränkt und z.B. nicht die Wärmepumpe gefährdet (Magnetischer Schlammabscheider wird natürlich verbaut) ist das 35mm Edelstahlrohr eigentlich reichlich gut Dimensioniert, dass es da auf längere Zeit erst mal keine Probleme geben sollte.
Und durch das Aufbereitete Wasser sollte sowieso nicht so viel passieren?