| | | | Zeit:
24.04.2026 14:05:16 |
Du musst nach der Auswahl der Geräte dann weiter unten auf "Rohrleitungsplan öffnen" drücken
|
| | Zeit:
17.05.2026 10:02:37 |
Hallo, bin neu im Forum, möchte kurz meine Problematik mit euch austauschen. Habe seit Juli eine Altherma4 6KW mit Inneneinheit EPVX10S23AJ9W verbaut. Die Anlage läuft soweit nach erheblichen Startschwierigkeiten und mehrfachem Daikin Kundendiensteinsatz soweit. Jedoch ist die Brauchwassererwärmung , wie auch hier bereits im Thread dargestellt, absolut unzufriedenstellend. Der gesamte Vorgang dauert in Abhängigkeit der Außentemperatur 60-90min. Dabei fällt auf, dass, nachdem die Anlage auf Brauchwassererwärmung umgeschaltet hat, die Speichertemperatur zunächst von ca. 45°C (Solltemperatur für Einschaltvorgang) auf unter 30°C absinkt , um dann mühselig von der WP im besagten Zeitraum auf 52°C aufgewärmt zu werden. Ich habe die BW Erwärmung geplant auf 12.00 mittags. Bei milden Aussentemperasturenn ist das ganze nicht so dramatisch , im Winter bei 0°C sieht dass chon anders aus. Die VLTs in den beiden Heizkreisen (ich habe FBH und HK) sinken in den 60-90min dann merklich ab. Zudem kommt noch das nötige Abtauen, dass bei meiner Anlage ebenfalls recht lange dauert (ca. 20-30min) . Auch hier sacken die VLTs stark ab, da ich keinen Pufferspeicher verbaut habe, lediglich hydraulische Weiche. Ich habe bereits die aktuelle Softwareversion (wurde vor 3 Wochen aufgespielt). Die Daikin Techniker meinten lapidar, dass es nicht besser geht und ein weiteres SW Update "irgendwann" im Laufe des Jahres folgen soll. Im Winter hatte ich zudem das Problem, dass die Anlage wochenlang nach der Brauchwassererwärmung nicht wieder umgeschaltet hat auf die HK Erwärmung, sondern in einer Art "Wartemodus" einfror. Nur durch komplettes Trennen vom Netz und neu Hochfahren konnte dieser Zustand aufgehoben werden. Aus meiner Sicht ist die AT4 nicht ausgereift auf den Markt gebracht worden. Der Kundendienst von Daikin reagiert allgemein extrem verzögert auf Anfragen. Muss In der Regel 2-3 Wochen auf einen Termin warten. Mein Heizungsbauer ist bereits komplett genervt von dem Gerät und hat mir Austausch durch ein neues Gerät eines anderen Herstellers angeboten. Selbst die Daikin techniker haben Verständnis dafür, dass ich die Anlage zurückgebe... Unfassbar. Habt ihr auch derartige Erfahrungen gemacht ? Lösungsvorschläge ?
|
| | Zeit:
17.05.2026 17:47:59 |
Wir haben die EPSKS mit 6 kW und ECH2O Speicher, die läuft bisher super. Die Speichertemperatur sackt am Start der Wassererwärmung (ab 40°C) kurz um 2-3°C ab, das ist mir aber auch beim Duschen noch nicht aufgefallen, wir haben Thermostat-Armaturen, die regeln das anscheinend gut aus. Ich kenne das Hydraulikschema deines Speichers nicht, wenn das ein simpler Brauchwasserspeicher ist, ist es nicht verwunderlich, dass der erstmal auskühlt bis die Wärmepumpe in Schwung kommt, die wälzt den nämlich um sobald die Pumpe läuft - dann produziert sie aber noch nicht viel Wärme. Die ECH2O Speicher haben einen Rohrwärmetauscher über den der Speicher erwärmt wird, wahrscheinlich fällt es deshalb nicht so auf. Warum deine Wärmepumpe einfriert weiß ich nicht, unsere läuft -toitoitoi- problemlos. Wir haben allerdings noch keinen Winter testen können. Aktuelle Software auf Aussen- und Innengerät ist drauf?
|
| | Zeit:
17.05.2026 19:09:50 |
Ich habe ebenfalls keine größeren Probleme. Ebenfalls seit Juli verbaut. Habe allerdings die 10kw Version. Welchen Speicher hast du? Ech2o oder den normalen? Ich habe den 180l. Geht einwandfrei. Friert auch nix ein nach der Warmwasserbereitung. Wenn du eine hydraulische Weiche hast, dann bedeutet das, dass zu dort eine eigene Pumpengruppe verbaut ist? Da leidet natürlich die Effektivität massiv und die WW Bereitung dauert länger. Bei mir dauert diese ebenfalls 1.5h. Da ist der Speicher aber auch kalt Dauert das Abtauen wirklich 20 bis 30 Minuten? Also wenn das Ding wirklich zugefroren ist, habe ich auch 14 Minuten gemessen. Aber 30. Warum wurde bei dir eine Weiche verbaut? Da muss immer die vlt höher sein als nötig
|
| | Zeit:
17.05.2026 19:11:18 |
Das Einfrieren der wp habe ich immer, wenn ich vom Monteurmodus in den normalen Modus wechsel und dabei KEINE WW Bereitung starte. Sonst nie
|
| | Zeit:
20.05.2026 08:35:34 |
Zitat von Urmel 123  Hallo, bin neu im Forum, möchte kurz meine Problematik mit euch austauschen. Habe seit Juli eine Altherma4 6KW mit Inneneinheit EPVX10S23AJ9W verbaut. Die Anlage läuft soweit nach erheblichen Startschwierigkeiten und mehrfachem Daikin Kundendiensteinsatz soweit. Jedoch ist die[...] Hallo Urmel, bei WP ist es typisch, dass sie längere WW-bereitungszeiten haben - das muss man schlicht hinnehmen. Aber es ist ja auch nicht tragisch. Und lass Dir nicht erzählen, dass andere hersteller mit ihrer in der Leistung vergleichbaren WP da schneller sind. Ist ja auch klar: Du hast einen 230 L KlassikWW-Pott und keine ECHO. Du hast eine WP mit 6 kW Heizleistung und keine Ölwumme mit 20 kW Leistung. Und die WP geht geht beim WW-Machen aus Stromspargründen nicht mit ihrer höchstmöglichen VLT ans Werk, sondern meist mit einer um ca. 7°C höheren VLT als der Speicher gerade selbst hat. Das ist auch Material-schonend. Und 230 L brauchen, wenn sie von 45°C auf 60°C aufgepusht werden sollen, mal eben so an 4 kWh; die 4H geht aber für WW-Machen nicht auf Vollast, was ich auch besser finde als das Verhalten meines 3R-Vorgängermodells, die auf Vollast geht. Dafür hast Du eine Anlage bekommen, die - ohne Trennpuffer - eine JAZ von 4,5 und mehr schafft. Da können die Buderusse und Co nicht im Traum drankommen. Wenn es weniger lange dauern soll, dann geh auf kürzere Hysteresen (brotkrume 4.12) von etwa 4 - 7°C und vor allem auf eine weniger hohe Zieltemperatur im Zeitprogramm. Ich würde auf Soll 50°C oder 52° gehen und bei 45°C nachheizen lassen. Gruß - Eddi PS: die Softwareupdates kannst Du auch selbst installieren, wenn Du der Anleitung dafür folgst. Meine Schwägerin installiert die auch selbst. Sie ist im Übrigen mit ihrer 4H auch in Bezug auf WW-Bereitung und deutlich geringere Anfälligkeit fürs Abtauen als bei den Nachbars-WP extrem zufrieden (Buderus beispielsweise taut auch noch bei 7-8°C AT ab...). In der ersten Heizperiode hat sie eine AZ von 4,8 fürs Heizen (WW: knapp 4) gemessen per Wärmemengenzähler und ext. Stromzählern.
|
| | Zeit:
20.05.2026 09:25:59 |
Zitat von Eddi Lang  Dafür hast Du eine Anlage bekommen, die - ohne Trennpuffer - eine JAZ von 4,5 und mehr schafft. Jetzt ist beim Urmel aber eine hydraulische Weiche verbaut. Ist das nicht noch ineffizienter als ein Puffer?
|
| | Zeit:
20.05.2026 20:04:20 |
Ich hatte da einen Denkfehler. Bei der ww Bereitung wird der Puffer ja nicht durchströmt. Nur beim normalen heizen.
|
| | Zeit:
22.05.2026 08:15:01 |
Zitat von Gerd U  Zitat von Eddi Lang  [...] Jetzt ist beim Urmel aber eine hydraulische Weiche verbaut. Ist das nicht noch ineffizienter als ein Puffer? Oh, das hatte ich nicht auf dem Schirm - in welchem Post stand das denn? Und ja, das ist tatsächlich noch erheblich schlimmer. Wer baut denn sowas heutzutage noch ein? Das ist doch vergleichbar mit der Situation, dass eine Pipeline ein Loch hat und sich der Besitzer wundert, warum am Ende weniger Öl rauskommt als am Anfang der Pipeline reinging.... Gruß - Eddi
|
| | Zeit:
26.05.2026 13:19:00 |
Und jetzt kommt Daikin mit der großen Überraschung und bestätigt die Aussage von Kala Nag bzgl. des geräteinternen Überströmens. Während es in der älteren Kurzanleitung noch hieß, das Überströmventil würde in der ECH2O-Version nicht beiliegen, besagt die Kurzanleitung von 01/26 an dieser Stelle:Bei der ECH₂O darf unter keinen Umständen ein Überströmventil verbaut werden! Wenn das so fett gedruckt ist, kann man annehmen, dass einige Anlagen im Feld dennoch so verbaut sind. Solltet Ihr mal prüfen und testweise das Pentil komplett zudrehen. Das neue Schema 5302 zeigt übrigens auch lediglich einen Reihenpuffer OHNE Überströmer. Und der HomeHub ist laut dieser Anleitung immernoch nicht kompatibel mit der 4er
|
| | Zeit:
26.05.2026 16:22:29 |
Zitat von Gerd U  Zitat von Eddi Lang  [...] Jetzt ist beim Urmel aber eine hydraulische Weiche verbaut. Ist das nicht noch ineffizienter als ein Puffer? Also mit einer Weiche kann man auch ganz gute Werte erreichen, wenn mann die Primär- und die Sekundärseite bestmöglich abgleicht. Ich hatte mit der A3 R MT und Hzk und Fbhz die letzten Jahre 3,9. Dieses Jahr werde ich über 4,...erreichen. April war schon MAZ 5,2 (24 u. 25 4,3) Die Diff an der Weiche liegt nur noch bei max 2 K und die sind ja auch nicht verloren. Leider ist der Fred mit der Weichenproblematik hier im Forum von den Solefreaks zugemüllt.
|
| | Zeit:
26.05.2026 19:06:34 |
Zitat von Bienenversteher  gute Werte erreichen, wenn mann die Primär- und die Sekundärseite bestmöglich abgleicht. Aber genaus DAS ist ja hier das Problem. Ohne eine schlaue Elektronik, die Volumenströme und Temperaturen vergleicht und in eine PWM-Regelung für die HK-Pumpe umsetzt, kann das nix werden, da die Altherma bei festem ΔT den Volumenstrom variiert.
|
| | Zeit:
27.05.2026 11:20:27 |
Schlaue Elektronik braucht man dafür nicht. Ich tracke auf beiden Seiten den Vl und den Rl mit Schelly Temperatursensoren. Und weil die A3 den Volumenstrom variiert, habe ich auch geschrieben max 2K. Das geht runter bis auf 0,5. Auf der Sekundärseite passe ich mit der Fördemenge der beiden Pumpen und dem Mischer der Fbhz an. So habe ich die Diff von bis zu 4K runter auf die ca. 2K bekommen. Da sich mein HB weigert die Weiche auszubauen, oder zu brücken und die Fbhz in den RL zu binden lasse ich es in der Garantiezeit erst mal so. Da ich eh nur 1980 kWh Strom für Heizung im Jahr brauche, tut das auch nicht so weh.
|
| | Zeit:
28.05.2026 20:51:02 |
Zitat von Gerd U  Und jetzt kommt Daikin mit der großen Überraschung und bestätigt die Aussage von Kala Nag bzgl. des geräteinternen Überströmens. Während es in der älteren Kurzanleitung noch hieß, das Überströmventil würde in der ECH2O-Version nicht beiliegen, besagt die Kurzanleitung von 01/26 an dieser[...] Sehr interessant. Woher kommt der plötzliche Sinneswandel bei Daikin? Mein Installateur war heute für den ersten jährlichen Service bei mir und wusste von nichts. Im "alten" Schema 5300 war das Bypassventil (Überströmer) noch eingezeichnet.
|