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Datenschutzhinweise

Angebot Wärmepumpe - Sind das normale Preise?
Verfasser:
spanntnix
Zeit: 17.05.2026 19:09:06
0
3955035
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
[...]

Bei kleinen Aufträgen kann man durchaus mal die "mündliche Preisauskunft" hinnehmen. So eine Wärmepumpe für 25.000 bis über 40.000 €, da möchte ich schon gerne im Detail sehen, für was welche Kosten entstehen.

Bei den VIESSMANN Angeboten sieht man aber - an den ultralangen Texten der Positionen - daß das von Viessmann bereitgestellte Texte sind, die der Handwerker dann in sein individuelles Angebot "reinzieht". [...]


Eben, da hat ja nicht einer sein Gehirnschmalz investiert. Und wenn ich Heizungsbauer wäre, würde ich mit Sicherheit Vorlagen für solche Angebotsanfragen parat haben. Entsprechend die Bausteine reinziehen mit den Preisen und fertig. Muss halt nur auf Stand gehalten werden.

Wenn natürlich eine Begutachtung vor Ort erforderlich wäre, dann müsste man natürlich überlegen, wie oft man für nix Zeit und Geld investiert ohne daran zu verdienen. Aber da gibt es bestimmt Erfahrungswerte und die lasse ich in meiner Kalkualtion bei erfolgreichen Abschlüssen mit einfließen.

Denn jede Anfrage stellt ein potenzielles Geschäft dar. Wenn ich von vornherein sage, ich gebe dir nur gegen Entgelt ein Angebot, dann machen viele Leute einen Bogen um einen und andere machen das Geschäft.
Kommt natürlich aber auch auf die Auslastung des Betriebes an. Wessen Auftragsbuch für das Jahr voll ist, dem mag das dann egal sein.
Noch ist das evtl. so. Ändern sich die Zeiten, sieht die Welt schon anders aus und schon wagt es keiner mehr die Hand für Angebotsaufstellung aufzuhalten.

Verfasser:
spanntnix
Zeit: 17.05.2026 19:46:43
0
3955040
Zitat von Heizungshelfer Beitrag anzeigen
Wenn du aber PV für die WP nutzen möchtest geht das nicht mit dem 2. Zähler und WP Strom.


Das stimmt. Derzeit ist meine Brennwerttherme ja noch im Betrieb. 2028 ist sie dann 20 Jahre alt und ich kann dann 20 Prozent mehr Förderung bekommen. Von daher stehe ich dann spätestens im nächsten Jahr vor dem gleichen Problem, was ich dann mache.
Entweder einfach Therme austauschen und einfach abwarten, wie sich die Gaspreise entwickeln. Denn diese 10prozentige Bioanteilpflicht, wo keiner weiß ob und wie und vor allem zu welchem Preis diese 10 Prozent erkauft werden müssen, ist ein großer Unsicherheitsfaktor.
Ich würde gerne auch eine Solewasserwärmepumpe mit Wendegrabenkollektor nehmen, auch wenn sie teurer ist, weil ich mir längere Lebenszeit der Wärmepumpe verspreche und vor allem, weil ich die dann einfach in meinen Anbau, da wo jetzt die Gastherme steht, reinstellen kann. Die LWWP müsste ja auch 10 Meter vom Haus auf einen Sockel und Verlegung und Durchbruch in den Anbau erfolgen.

Das große Aber ist eben der eklatante Unterschied im Anschaffungspreis von Austauch Therme zu Wärmepumpe. Selbst wenn ich einen überhöhten Preis für Gas zu zahlen hätte, dann würde ich die 15.000 Euro vernünftig in ETF anlegen (habe ich schon mehrfach sehr erfolgreich gemacht) und von den Erträgen im Jahr kann ich die Mehrkosten für Gas locker bezahlen und ich würde wohl sogar noch Gewinn machen, da ich gerade mal 8000 kW/h im Jahr für Heiz-und Warmwasserkosten aufbringen muss.
Und die gesparten 15.000 Euro hätte ich mindestens immer noch.

Da kann man meckern, wie man will über zukunftssicher oder nicht. Denn nach 15-20 Jahren muss dann sowieso neu entschieden werden. Dann wird die Technik und deren Möglichkeiten wieder ganz anders sein und der Hype um Förderung hat sich gelegt und wohl auch die Preise in vernünftige Bereiche eingependelt.

Umwelt hin oder her. Man muss sich bewusst machen, dass 3/4 der deutschen Gesellschaft in Ballungszentren wohnen und somit sowieso keinen Einfluss auf ihre Heizungsart haben. Die allermeisten sind schlicht Mieter und machen sich keinen Kopf.
Und da, wo die Masse wohnt wird ja wohl auch am meisten durch Heizen CO2 ausgestoßen.

Und da verstehe ich die Politik nicht, die den kleinen Anteil an Häuslebesitzer in die Pflicht nehmen will, und die sollen dann die CO2-Wende leisten, was unmöglich ist, aber die ganzen Wohngesellschaften, erst recht die großen börsennotierten, brauchen rein gar nichts machen. Und gerade dort, wo die Massen an Wohnungen vermietet sind, und dort am meisten CO2 eingespart werden könnte, passiert rein gar nichts. Wozu auch?, müssen sie ja nicht also machen sie auch nichts. Hauptsache sie können ihren Anlegern Dividenden zahlen. Die Bilanz muss ja stimmen.

Verfasser:
JuliusCaesar
Zeit: 17.05.2026 20:08:36
0
3955042
Zitat von Heizungshelfer Beitrag anzeigen
Wenn du aber PV für die WP nutzen möchtest geht das nicht mit dem 2. Zähler und WP Strom.


Doch geht, nur viele Mitarbeiter der Netzbetreiber wissen das nicht. Aus meinem habe ich das hier auch erst nach mehreren Telefonaten mit verschiedenen Ansprechpartnern herausgekitzelt.

https://www.westnetz.de/content/dam/revu-global/westnetz/documents/onlineportale/aktuelles/erlaeuterungen-zummk8_2023-02-01.pdf

Hier kann man PV Strom für die WP nutzen.

Effektiv hast du dann 3 Zähler. Braucht auch nicht so viel Platz weil jeder "Zählerkasten" ja einen vor/-Rückwärtszähler hast.

Modul 2 kosten halt Zählergebühren, daher lohnt sich das erst ab einem WP/E-Auto Verbrauch >=6MWh/Jahr.

Modul 1 ist da einfacher

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 17.05.2026 21:07:45
0
3955055
DIY ist eine neue WP billiger als eine neue Gasheizung
Sowohl Anschaffung als auch laufende Kosten

Verfasser:
HondaBiker
Zeit: 17.05.2026 22:23:26
0
3955067
Wir haben im April 2025 für eine Bosch CS5800i mit integriertem 70L Pufferspeicher und 290L Warmwasserspeicher und 5kw Außeneinheit, 25800€ bezahlt (vor Förderung). Förderung gab es 55%.
Da waren 3 neue Heizkörper, Erneuerung des Fußbodenheizkreisverteilers und Spülung der Fußbodenheizung im Bad und Esszimmer mit dabei.
Fundament habe ich selber gemacht.

Eckdaten zum Haus:

EFH freistehend, Baujahr 2001, 120qm Wohnfläche, Gasverbrauch lag bisher bei 8-9000kwh/jährlich

Den Zählerschrank hatte ich 2024 schon erneuern lassen da eigentlich erst eine PV-Anlage geplant war.
Da die alte Heizung aber öfter Probleme machte wurde diese dann durch die WP ersetzt und die PV-Anlage wird dieses Jahr installiert.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 17.05.2026 23:28:57
0
3955074
Zitat von PeterAlles Beitrag anzeigen

Wenn der Zählerschrank so uralt ist, daß er aufgrund aktueller Vorschriften erneuert werden muss, dann würde ich die Kosten dafür separat rechnen und nicht der Wärmepumpe "an den Hals hängen". Das muss dann eben sein.[...]

Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen

Was heißt "Zählerschrank alt?"[...]

Ich schrieb nicht "alt", ich schrieb "uralt".

- Alte Zählertafeln: Offene Zählertafeln ohne Schrankgehäuse oder Türen sind verboten; es sind nur geschlossene Schränke erlaubt.
- Veralteter Aufbau: Schränke ohne 5-poliges Sammelschienensystem (63A) im unteren Anschlussraum für selektive Hauptleitungsschutzschalter (SLS- / SH-Schalter).
- fehlender AC-Überspannungsschutz
...

Natürlich ist am Ende der konkrete Elektriker (-Meister) derjenige, der entscheidet, ob der uralte Zählerkasten verwendet werden kann oder nicht. Er hält den Kopf hin.

Verfasser:
PeterAlles
Zeit: 17.05.2026 23:36:42
0
3955076
Zitat von Heizungshelfer Beitrag anzeigen

Wenn du aber PV für die WP nutzen möchtest geht das nicht mit dem 2. Zähler und WP Strom.

Kaskadenschaltung (Messkonzept 8). Allerdings hast Du recht daß man bei einem separaten Wärmepumpen-Stromtarif den Solarstrom dann entweder nur für die WP oder nur für den Haushaltsstrom nutzen kann. Und dann bräuchte man - wie oben schon geschrieben - 3 Zähler. Und auch 3 Zählerplätze. Und man hätte 3x Zählergrundgebühr.

Sieht mir nicht danach aus daß das am Ende finanziell sinnvoll wäre.

Verfasser:
spanntnix
Zeit: 18.05.2026 12:02:59
0
3955126
Zitat von HondaBiker Beitrag anzeigen
Wir haben im April 2025 für eine Bosch CS5800i mit integriertem 70L Pufferspeicher und 290L Warmwasserspeicher und 5kw Außeneinheit, 25800€ bezahlt (vor Förderung). Förderung gab es 55%.
Da waren 3 neue Heizkörper, Erneuerung des Fußbodenheizkreisverteilers und Spülung der Fußbodenheizung im[...]


Deine Eckdaten würden ja sehr gut zu meinen passen. Wobei ich davon ausgehe, dass dein Haus besser gedämmt ist.
Da ich mich vorab schon über so einige Wärmepumpen informiert habe, scheint mir eine 5 oder 6kw Wärmepumpe für uns passend zu sein.
Wobei ich leider nicht über eine Fußbodenheizung verfüge. Im EG sind insgesamt 5 Heizkörper (1x 22er, 2x21er, und 2x11er Typ) und im OG (2x22er, 2x21er,Typ, im Bad RTL Fußbodenheizung+Badheizkörper).
Sorgen macht mir da der von mir vermutete zu geringe Volumenstrom. Auch da gibt es ja Wärmepumpen, die halt mehr oder weniger brauchen.
Aber da kenne ich mich nicht mit aus, dass mit den vorhandenen Heizkörpern zu berechnen.
Auch denke ich darüber nach, für den kommenden Winter mal vom Heizi einen Wärmemengenzähler verbauen zu lassen, damit man klare Daten hat.

Meine Favoriten sind derzeit die

Vaillant Arotherm 8.1
Buderus Logatherm WLW 186i
Daikin Altherma 4

Da ich auch noch Solarthermie (4,25qm Röhrenkollektoren) auf dem Dach habe und die auch weiterhin nutzen möchte, wäre für mich derzeit die Daikin mit ihrem ECH2O 300L Speicher, wo man das mit anschließen kann, sehr interressant. Der käme dann dort hin, wo jetztiger Speicher steht und man könnte ohne großen Aufwand dort alles anschließen.
Ob und wie das mit Vaillant und Buderus/Bosch funktioniert, weiß ich derzeit noch nicht.

Was ich auf alle vermeiden will, ist unnötiges takten der Wärmepumpe, aufgrund zu geringerer unterer Modulation.
Und so, wie ich das bis jetzt verstanden habe, sollte man, wenn dann ein Pufferspeicher, dann nur im Rücklauf und nicht parallel.

Und das alles entscheidende ist natürlich der Preis für alles. Ich bin gespannt, was mir da so alles geboten wird.

Verfasser:
spanntnix
Zeit: 18.05.2026 15:48:55
0
3955153
Zitat von psy.35i Beitrag anzeigen
DIY ist eine neue WP billiger als eine neue Gasheizung
Sowohl Anschaffung als auch laufende Kosten


Das mag sein, aber das traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu. Fundament für Sockel, okay. Auch meinetwegen die Pflasterung hochnehmen und den 10 Meter langen Kanal für die Vor- und Rücklaufleitungen buddeln. Aber anschließen, in Betrieb nehmen, den Zählerkasten neu, dass kriege ich nicht hin.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 18.05.2026 16:49:36
0
3955158
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
Zitat von psy.35i Beitrag anzeigen
[...]


Das mag sein, aber das traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu. Fundament für Sockel, okay. Auch meinetwegen die Pflasterung hochnehmen und den 10 Meter langen Kanal für die Vor- und Rücklaufleitungen buddeln. Aber anschließen, in Betrieb nehmen, den Zählerkasten neu, dass kriege ich[...]



Wenn die aktuelle Entwicklung am Energiemarkt so weitergeht, ist eine WP auch ohne DIY langfristig günstiger.

Bei einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5 spart man gegenüber einer Gasheizung bei Gaspreisen von etwa 10 ct/kWh und Strompreisen von etwa 25 ct/kWh typischerweise etwa ein gutes Drittel der reinen Energiekosten. Berücksichtigt man zusätzlich entfallende Kosten wie Gas-Grundgebühr, Schornsteinfeger und teilweise geringere Wartungskosten, liegt die gesamte laufende Kostenersparnis oft eher bei etwa 45–50 %.
Hier ist die absolute Ersparnis natürlich vom Verbrauch abhängig. In meinem Fall bei 18000-20000 kWh pro sind das dann z.B. etwa 900-1000 € pro Jahr.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 18.05.2026 16:51:40
0
3955159
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
Zitat von HondaBiker Beitrag anzeigen
[...]


Und das alles entscheidende ist natürlich der Preis für alles. Ich bin gespannt, was mir da so alles geboten wird.[...]



Ich bin mir relativ sicher, dass dir in zwei Jahren ein noch höherer Preis als heute geboten wird.

Verfasser:
spanntnix
Zeit: 18.05.2026 17:40:54
0
3955164
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
[...]



Wenn die aktuelle Entwicklung am Energiemarkt so weitergeht, ist eine WP auch ohne DIY langfristig günstiger.

Bei einer Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5 spart man gegenüber einer Gasheizung bei Gaspreisen von etwa 10 ct/kWh und Strompreisen von etwa 25 ct/kWh typischerweise etwa ein gutes Drittel der reinen Energiekosten. Berücksichtigt man zusätzlich entfallende Kosten wie Gas-Grundgebühr, Schornsteinfeger und teilweise geringere Wartungskosten, liegt die gesamte laufende Kostenersparnis oft eher bei etwa 45–50 %.
Hier ist die absolute Ersparnis natürlich vom Verbrauch abhängig. In meinem Fall bei 18000-20000 kWh pro sind das dann z.B. etwa 900-1000 € pro Jahr. [...]


Meine Rechnung sieht da anders aus. Bei 8000 kW/h Gasverbrauch liege ich bei 10 Cent (habe 9,2 Cent) + Grundgebühr, derzeit bei 880 Euro Gesamtkosten im Jahr + ca 250 Euro für Wartung.
Bei einer JAZ von 3,5 (so ich die denn erreiche) und 25 Cent kW/h (habe 27 Cent) kostet mich das im Jahr 572 Euro an Strom. Wartung liegt aber auch hier zwischen 200 und 400 Euro im Jahr.
Die Differenz von beiden beträgt gerade mal 308 Euro mit deinen Zahlen.

Und die prognostizierten und weisgesagten Preisanstiege prozentual bei Gas oder Strom haben sich bis jetzt nie so ergeben.
Habe ich immer bei den Voraussagen der PV-Anbieter gesehen, die zur Wirtschaftlichkeitsberechnung immer einen Preisanstieg von 2 Prozent jedes Jahr machen und oh Wunder, die Preise sind beim Strom sogar gefallen.
Es gab und wird es immer geben, starke Schwankungen, was gerade die Preise betrifft. Da kann man keine vernünftige Prognose machen.

Aber eines ist klar. Gas wird durch Bioanteil teurer. Strom aber durch Mehrverbrauch durch E-Autos und Wärmepumpen und dadurch nötigen Ausbau der Netze mit Sicherheit auch. Was dann überwiegt, wird die Zeit zeigen.

Verfasser:
spanntnix
Zeit: 18.05.2026 17:53:55
0
3955168
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
[...]



Ich bin mir relativ sicher, dass dir in zwei Jahren ein noch höherer Preis als heute geboten wird.


Das mag wohl sein, aber ich wäre ja blöd wenn ich das dieses Jahr schon umsetze und dadurch auf 20 Prozent Förderung (Heizung mindestens 20 Jahre alt) verzichte. Und soviel wird der Preis wohl bis 2028 hoffentlich nicht steigen, dass sich das nicht rechnet.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 18.05.2026 19:10:04
0
3955193
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
[...]


Meine Rechnung sieht da anders aus. Bei 8000 kW/h Gasverbrauch liege ich bei 10 Cent (habe 9,2 Cent) + Grundgebühr, derzeit bei 880 Euro Gesamtkosten im Jahr + ca 250 Euro für Wartung.
Bei einer JAZ von 3,5 (so ich die denn erreiche) und 25 Cent kW/h (habe 27 Cent) kostet mich[...]



Das stimmt natürlich. In deinem Fall sparst du deutlich weniger. Wenn die Heizung dann noch keine Probleme macht, kann man auch noch warten.

Meine Heizung ist auch 18 Jahre. Im letzten Jahr hatte ich auch noch fest vor bis 2028 zu warten. Aber nach mehreren Defekten, sehe ich die Sache mittlerweile anders.

Der Trend ist aktuell eher steigende Gaspreise und konstante bis fallende Strompreise. Aber was in den nächsten Jahren kommt weis natürlich niemand.
Auch nicht, ob es in zwei Jahren noch die gleichen Förderbedingungen gibt.

Verfasser:
smoker59
Zeit: 18.05.2026 19:39:51
1
3955197
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
Zitat von vomNiederrhein Beitrag anzeigen
[...]
Bei einer JAZ von 3,5 (so ich die denn erreiche) und 25 Cent kW/h (habe 27 Cent) kostet mich das im Jahr 572 Euro an Strom.
[...]

Von deinen jetzt 27 ct/kWh geht mit Wärmepumpe nochmal 110-190 € p.a. runter.. reduzierte Netzentgelte Modul 1 EnWG.

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 18.05.2026 19:40:32
0
3955198
Ich würde das mit den Kostenersparnissen auch entspannt sehen. Man hat ja nicht unerhebliche Investitionskosten.

Ich hab meine Gasheizung im März 2025 gegen eine WP austauchen lassen, nachdem die Gasheizung immer mehr Probleme gemacht hat und der Heizungsbauer keine Leute mehr hat, welche die richtig kennen. 2023 hatte ich eine PV Anlage installieren lassen.

In der 1. Heizperiode/ Jahr hatte ich komplett mit Haushaltsstrom, Heizen und WW 4 Personen (2 Erwachsene, 2 Teenager, 175 qm teilsanierter Altbau) noch 5500 kWh Netzbezug; d.h. Kosten von 1500€. Investiert hab ich netto 30T€. Das Thema Heizung, Gebäudesanierung usw. ist für mich durch. Zuletzt hatte ich alleine Gaskosten von über 2000€.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 18.05.2026 20:05:03
1
3955200
Zitat:
Meine Rechnung sieht da anders aus. Bei 8000 kW/h Gasverbrauch liege ich bei 10 Cent (habe 9,2 Cent) + Grundgebühr, derzeit bei 880 Euro Gesamtkosten im Jahr + ca 250 Euro für Wartung.
Bei einer JAZ von 3,5 (so ich die denn erreiche) und 25 Cent kW/h (habe 27 Cent) kostet mich das im Jahr 572 Euro an Strom. Wartung liegt aber auch hier zwischen 200 und 400 Euro im Jahr.
Die Differenz von beiden beträgt gerade mal 308 Euro mit deinen Zahlen.


So sieht das meistens aus und bei und kann man von 25 Cent für Strom nur träumen :D

Wenn die alte Heizung den Geist aufgibt, dann kann man über eine Wärmepumpe nachdenken. Ist die alte Heizung nicht alt und läuft zuverlässig ist es quatsch.

Wie bei den meisten Energiesparmaßnahmen.

Verfasser:
spanntnix
Zeit: 18.05.2026 21:10:21
0
3955208
Zitat von smoker59 Beitrag anzeigen
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
[...]

Von deinen jetzt 27 ct/kWh geht mit Wärmepumpe nochmal 110-190 € p.a. runter.. reduzierte Netzentgelte Modul 1 EnWG.


Die habe ich sowieso schon, wegen der Wallbox, die ich mir 2026 habe installieren lassen. Hat mich 1000,- Euro gekostet. Da bringt mir die Wärmepumpe nun auch nichts mehr.
Und das ist ja der Witz an diesen ganzen Förderungen. Ich hänge mir eine Wallbox für 1000 Euro an die Wand, obwohl ich kein E-Auto habe und somit nichts damit lade und nach 7 Jahren hat der Staat die Wallbox bezahlt.

Was aber nicht heißt, dass ich mir über kurz oder lang doch ein E Auto zulege. Wenn es soweit ist, habe ich dann aber schon alles bei mir zu Hause eingerichtet. Bin halt vorbereitet.

Verfasser:
vomNiederrhein
Zeit: 18.05.2026 21:46:01
0
3955216
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]


So sieht das meistens aus und bei und kann man von 25 Cent für Strom nur träumen :D

Wenn die alte Heizung den Geist aufgibt, dann kann man über eine Wärmepumpe nachdenken. Ist die alte Heizung nicht alt und läuft zuverlässig ist es quatsch.

Wie bei den[...]


Es geht ja um den Vergleich zu einer neuen Gasheizung. Also Handlungsbedarf sollte schon bestehen.

Man darf beim Umstieg auf WP nicht vergessen, dass sondern Projekt deutlich länger dauert als eine Gasheizung zu tauschen.
6 Wochen bis zum Angebot und 3-6 Monate bis Einbau ist hier gerade normal.
Also wenn die alte Heizung havariert wird es stressig.

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 18.05.2026 22:37:59
0
3955223
Zitat von spanntnix Beitrag anzeigen
Zitat von psy.35i Beitrag anzeigen
[...]


Das mag sein, aber das traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu. Fundament für Sockel, okay. Auch meinetwegen die Pflasterung hochnehmen und den 10 Meter langen Kanal für die Vor- und Rücklaufleitungen buddeln. Aber anschließen, in Betrieb nehmen, den Zählerkasten neu, dass kriege ich[...]

Warum muss der Zählerkasten neu, wenn da bloß 2-3 Sicherungen und ein RCD dazukommen?

Verfasser:
Gosy
Zeit: 18.05.2026 22:53:20
0
3955227
die förderung ist für. …. hier auf sizilien kosten eine 8 kw wo von ariston mit wasserspeicher etc., 5500 euro ….

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 19.05.2026 06:31:34
1
3955244
es gibt dort kein Mindestlohn und die Stundensätze liegen bei 30 Euro für einen Handwerker.
Schlechter Vergleich, im Sudan ist es noch viel billiger ; )

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 19.05.2026 07:58:15
0
3955256
Der Mindestlohn ist irrelavant, da in der HSK Branche alle Monteure, etc. eh immer schon mehr verdient haben.

Das Installationsmaterial kostet in Sizilien fast das Gleiche wie bei uns.
Da sind nur geringe Standort & Lohnbedingte Abschläge drauf.

Andernfalls würde ich das schon Containerweise "reimportieren".

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 19.05.2026 08:54:40
0
3955274
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Der Mindestlohn ist irrelavant, da in der HSK Branche alle Monteure, etc. eh immer schon mehr verdient haben.

Das Installationsmaterial kostet in Sizilien fast das Gleiche wie bei uns.
Da sind nur geringe Standort & Lohnbedingte Abschläge drauf.

Andernfalls würde[...]


Im Ausland - auch EU Ausland - interessiert man sich auch nicht für einen Zählerschrank nach TAB, der jedes Jahr neu gewürfelt wird, da sich jemand in die Hose macht.
Da wird funktionierende, bewährte Elektrik erneuert auf Teufel komm raus, da
irgendeine Papiernorm nicht mehr erfüllt ist.
Und jeder Monopolist - äh - Netzbetreiber darf die TABs an seine Wünsche anpassen.

Wenn ich dagegen sehe, wie die Elektrik zuletzt im Italien Urlaub an den "Mobile Homes" war.
Zuleitung ungeschützt unterm "Haus" verlegt.
Abwasserrohre leicht durchhängend unterm "Haus" verlegt, ohne Halterung, ....
Da macht sich keiner in die Hose - es funktioniert.

Das ist einer der Gründe warum manche Dinge bei uns in DE einfach "unnötig" teurer sind, als anderswo, mit sehr fragwürdigem Nutzen.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 19.05.2026 09:05:11
1
3955280
Genau.
Aber ein Teil der deutschen Bürger wünscht das halt so.

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