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Datenschutzhinweise

Brauchwasserwärmepumpe für kleinen Haushalt
Verfasser:
SvenCThimm
Zeit: 18.05.2026 09:45:02
0
3955100
Hallo zusammen!
Ich bewohne einen kleinen Bungalow aus den 70zigern. Aktuell sorgt eine Buderus-Brennwerttherme für Heizung und Warmwasser. Zusätzlich gibt es noch einen intensiv genutzten Kaminofen im Wohnbereich.
Kelleraußenwände und Dach wurden isoliert und es gibt moderne Fenster. Die meiste Zeit wohne ausschließlich ich in dem Häuschen - es gibt also einen recht überschaubaren Bedarf für Warmwasser. Da ich auch eine große PV habe, möchte ich jetzt eine Brauchwasserwärmepumpe anschaffen.

Welche Empfehlung (Hersteller/Modell) habt Ihr für eine Brauchwasserwärmepumpe?

Danke!

Verfasser:
Hildener
Zeit: 18.05.2026 10:03:23
1
3955107
Rein wirtschaftlich ist das m. E. kein guter Plan, es sei denn du willst mit der BWWP einen feuchten Keller trocknen.
Wenn irgendwann (hoffentlich bald) eine WP das Haus beheizt, wird die BWWP überflüssig.
Wenn du unbedingt PV-Überschuss verbrauchen willst ist ein Heizstab im vorhandenen Speicher die wirtschaftlich sinnvollere Lösung.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 18.05.2026 10:12:18
0
3955111
Wie mein Vorredner schon geschrieben hat. Wenn du Probleme mit einem feuchten Keller hast, könnte man zur Brauchwasser WP greifen.
Ansonsten - macht es keinen Sinn.

Schreib doch mal welche Nummer/Bezeichnung der vorhandene Warmwasserspeicher hat. Vielleicht kann man dort einen Heizstab "recht einfach" nachrüsten lassen.
Die Steuerung an/aus - müsstest du dir halt überlegen.
Da gibts verschiedene Möglichkeiten.

Schaltung per Kontakt über die bestehende PV (die meisten WR haben das integriert)
Schaltung per Zeitschaltuhr
Schaltung per Taster
Schaltung per smarthome Produkt
....

Verfasser:
hjd
Zeit: 18.05.2026 10:18:21
0
3955113
Hallo,
von einer BWWP würde ich hier auch abraten. Ich betreibe meine mit 42 Grad und habe durch 6 Personen entsprechenden Verbrauch. Bei wenig Verbrauch und entsprechender PV würde ich einen Elektroboiler wählen der problemlos höhere Temperaturen erreichen kann. Durchlauferhitzer ist mit der PV nicht praktikabel, vor allem wenn nachts Warmwasser benötigt wird. Heizstab ist mit Eigenverbrauch kompatibler.

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 18.05.2026 17:59:52
5
3955169
Nicht bangemachen lassen:

Ich würde mal so eine Dose ausprobieren:

Tesy BWWP

Der Vorteil der BWWP ist, dass man per Zeitsteuerung dafür sorgen kann, dass die BWWP gemütlich über den Tag mit geringer PV Leistung WW bereitet.

Und so viel teurer als Speicher/ Heizstab sind die auch nicht.

Meine BWWP bläst im Sommer genau auf den Wechselrichter und kühlt den runter.
Im Winter kühlt die BWWP zwar den Kellerraum runter, was m.E. aber kein Drama ist.
Der fällt minimal auf 16 Grad.

Verfasser:
JK25
Zeit: 18.05.2026 18:00:20
4
3955170
Ich bin da ein Anhänger der Brauchwasserpumpe.
Ich kann nicht beurteilen ob jetzt ein Durchlauferhitzer oder ein Heizstab die sparsamste Lösung wären. Wir haben in unserem Haus im Keller eine 200 l Buderus Brauchwasserpumpe die für zwei Personen sehr stromsparend (PV-Anlage auf dem Dach) das warme Wasser erzeugt. Der zweite große Vorteil in meinen Augen kommt aber jetzt im Sommer. Ich leite mit einem Abluftschlauch die kalte Luft in den Hausflur und habe dadurch auch im Wohnzimmer immer eine Zufuhr von kühler Luft.
Diese Lösung haben auch schon andere Nutzer beschrieben und ich kann das nur bestätigen. Den Vorteil wollte ich nicht mehr missen.

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 18.05.2026 18:38:35
2
3955185
Oder so etwas:

Haier BWWP

Verfasser:
Zuviel Zeit
Zeit: 18.05.2026 20:42:13
4
3955204
Moin,

ich frage mich, wie hier einige auf die Idee kommen, dass eine Brauchwasser-WP keine gute Idee sein soll, nur weil irgendwann mal die Brennwerttherme gegen eine WP getauscht wird?

Eine Brauchwasser-WP liefert sehr viel effizienter als nahezu jede Heizungs-WP (Großgeräte mit CO2 als Kältemittel mal ausgenommen) Warmes Wasser in hygienischer Temperatur.
Eine Brauchwasser-WP ist darauf konstruiert, sie kann das sehr viel besser als die Heizungs-WP, die darauf optimiert ist, nahezu immer im gleichen Temperaturbereich zu arbeiten.

Gerade wenn man schrittweise umstellen will oder muss, ist die Brauchwasser-WP eine gute Sache... warmes Wasser habe ich dann auf Stand der Technik gehoben und kann mir sehr genau anschauen, wie die Bedarfe für Heizung wirklich sind und kann bis zur unwirtschaftlichkeit die Brennwerttherme weiter betreiben. Ne Kaputte Heizung kann man mal ein paar Wochen im Winter bei unerwartetem Ableben der Brennwerttherme kompensieren... ein paar Wochen ins örtliche Schwimmbad zu duschen ist eher eine Semi-umsetzbare Sache.

Gruß

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 19.05.2026 04:41:25
3
3955240
Zitat von Zuviel Zeit Beitrag anzeigen
Moin,

ich frage mich, wie hier einige auf die Idee kommen, dass eine Brauchwasser-WP keine gute Idee sein soll, nur weil irgendwann mal die Brennwerttherme gegen eine WP getauscht wird?

Eine Brauchwasser-WP liefert sehr viel effizienter als nahezu jede Heizungs-WP[...]


Ich hab neben der Heizungs-WP eine separate BWWP bekommen. Rückblickend bin ich froh, dass ich das so gemacht habe. Der erste Vorteil war ganz profan: Im Sommer ruht die Heizungs-WP komplett und die Nachbarn waren überrascht, wie leise die WP ist ;-). Im Winter ist die Heizungs-WP durchgelaufen und musste sich nicht mit WW Bereitung beschäftigen.

Verfasser:
joe115
Zeit: 19.05.2026 05:48:28
1
3955242
Zitat von Zuviel Zeit Beitrag anzeigen
Eine Brauchwasser-WP liefert sehr viel effizienter als nahezu jede Heizungs-WP


Beleg? Auch eine BWWP unterliegt den Gesetzen der Physik.

Richtig ist, dass die Leistungsaufnahme einer BWWP eher in der Region 300-500W liegt, während eine Heizungs-WP bei der WW Bereitung durchaus 2 oder mehr kW an elektrischer Leistung ziehen kann. Dafür läuft Erstere mehrere/viele Stunden am Tag, durchaus ein Argument mit einer kleinen PV ohne Batterie. Die Energie, die ins Wasser gesteckt werden muss, um es zu erwärmen, ist in beiden Fällen gleich.

Zitat von Nobert_Dutz Beitrag anzeigen
Ich hab neben der Heizungs-WP eine separate BWWP bekommen. Rückblickend bin ich froh, dass ich das so gemacht habe. Der erste Vorteil war ganz profan: Im Sommer ruht die Heizungs-WP komplett und die Nachbarn waren überrascht, wie leise die WP ist ;-). Im Winter ist die Heizungs-WP[...]


Die Energie, die die innen aufgestellte WP der Luft entzieht, muss irgendwo herkommen. Entweder als Abwärme (fossile Heizung, Wechselrichter, 24/7 laufende Server,…) oder sie wird mit der Heizungs-WP von draußen reingepumpt, also die Raumluft über warmes Wasser im HK/FBH erwärmt, und anschließend aus der Raumluft ins Wasser gepumpt. Jeder Übergang bedeutet einen Effizienzverlust.


Ob diese Überlegungen relevant für den TE sind, sei dahin gestellt: wenn eine Umstellung auf Heizungs-WP jetzt nicht in Betracht kommt, ist eine BWWP sicher die bessere Lösung, verglichen mit weiterer fossiler oder direktelektrischer Brauchwassererwärmung, solange man sich der Konsequenzen bewusst ist.

Verfasser:
pulkinya
Zeit: 19.05.2026 07:58:31
1
3955257
Wir betreiben seit ca. 5 Jahren eine BWWP. Ich habe mich seinerzeit gezielt entschlossen die Wärmepumpen innen und außen zu trennen, um die Komplexität der Systeme zu vereinfachen. So wird eine Reparatur eines einzelnen Systems einfacher. Der Entschluss war richtig. Allerdings finde ich das Gerät relativ laut in einem kleinen Haus. Dafür muss man eine Lösung finden.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 19.05.2026 08:02:57
1
3955261
Ich hab meine BWWP auf Außenluft angeschlossen...
Die hat ne Leistungsaufnahme von 330 Watt und läuft so 4h am Tag zum "Aufladen".

Sparsam ist das.

Aber ne moderne Gas Brennwerttherme ist auch so sparsam, dass sich ein Umbau in der Regel nicht lohnt.

Hat die bestehende Heizung einen Warmwasserspeicher oder macht sie das Warmwasser im Durchlauferhitzerprinzip warm?

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 19.05.2026 08:42:05
1
3955272
Erstmal sollte man klären, ob das im DIY Verfahren umgesetzt werden soll, oder ob das alles ein Heizungsbauer machen soll.
Bei letzterem werden ganz andere Produkte und ganz andere Preis aufgerufen, was das ganze, bei einem WW Bedarf für 1 Personen, wenig rentabel macht.
Da reden wir dann von einer BWWP von Buderus, Weishaupt, Viessmann, inkl. WW Zirkulation, .... 3000-6000€. Was spart man damit dann? :-)

Wir reden hier zudem von wenig WW Bedarf bei 1 Person. Das heißt die Ersparnis ist marginal. Den richtigen Hebel hat man, wenn die Gasheizung getauscht werden muss, und man komplett auf eine WP umsteigt.

Ich bin bei den Gegebenheiten - bei allem ausserhalb DIY- einfach bei nem passenden günstigen Heizstab in Nachrüstung zum WW Speicher. Dies passend schaltbar - fertig.

Die DIY Nachrüstung eines Heizstabes - sofern der Speicher das hergibt - halte ich zudem für deutlich einfacher, als ne BWWP in die Hydraulik einzubinden.

Ganz verrückt gedacht.... Wenn man DIY kann :-), dann bau doch direkt ne Panasonic 7kW Monoblock aussen aufgestellt ein. Die WP lässt du WW machen im Sommer, im Herbst zum Heizen, und im Winter zum heizen im Test. Wenn du damit zufrieden bist, lässt du die Gasheizung langsam "auslaufen", und baust diese dann nach dem ersten Winter ab. Einzig der WW Speicher der Gasheizung ist vermutlich nicht für eine WP geeignet.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 19.05.2026 08:54:36
0
3955273
Wenn es eine Zirkulation gibt und wenn es einen Speicher gibt und nicht nur ein Gaskombigerät an der Wand hängt...

Meine BWWP macht aus 1 KWH Strom 3,3KWH Wärme.
Davon landen in 24h 2,3KWH Wärme als Verlustleistung im Keller..

Ne KWH Gas kostet 12 Cent und wenn davon 80% im Warmwasser landen, dann ist man bei 15 Cent pro KWH. Auf Strom kostet das 11... Das macht jetzt nicht so die große Ersparnis...

Was braucht 2x Warmwasser nachheizen bei nem 150l Speicher am Tag?
5KWH? Das sind dann 150KWH im Monat, also 22,50€.

Wenn man dafür ne BWWP einbaut und dann 7 Monate den Strom spart, spart man in den 7 Monaten 157,50€ und in den anderen 4 Monaten des Jahres 24€, macht also in Summe rund 180€ im Jahr an Energieeinsparung.

In 10 Jahren sind das 1800€. Was kostet die BWWP mit Verrohrung & Allem?
Ich glaube das macht so überhaupt keinen Sinn...
Mein Wolf Gerät war übrigens 6 Monate nach Ablauf der Gewährleistung kaputt und Garantie für DIY gibt es bei Wolf keine. Reparatur normal rund 600€, also die Ersparnis von über 3 Jahren...

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 19.05.2026 09:08:26
2
3955282
Die Diskussionen hier schütten das Kind mal wieder mit dem Bad aus. Der TE hat eine PV Anlage und irgendwann kommt jeder auf den Gedanken, dass es unsinnig ist im Keller Gas zu verbrennen, während die Sonne aufs Dach scheint.

Die pragmatischte Lösung ist eine BWWP, welche auch im Winter mit 500 Watt Warmwasser erzeugt. Eine BWWP kann man auch DIY in den Keller stellen. Eine BWWP ist auf jeden Fall sinnvoller, als mit einem Heizstab herumzumurksen. Die Dose in den Keller, Kaltwasser/ Warmwasserleitung ran (ggf. Zirkulation). Stecker in die Steckose, fertig.

Und wenn die BWWP nicht schon nach 3 Jahren verreckt, dann wird das auch kein finanzielles Fiasko.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 19.05.2026 09:30:56
1
3955290
Ich würde jetzt, wo die Heizung so langsam aus ist, einfach mal 30 Tage lang den Gasverbrauch für Warmwasser aufschreiben. Mehr als das kann man nicht sparen, im Winter eher noch weniger. Vorausgesetzt man hat die Warmwasseraufbereitung sinnvoll und sparsam eingestellt...

Meine BWWP hat 2 Mille gekostet und das drum herum im DIY nochmal n tausender.
Ohne ZIKU...

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 19.05.2026 10:02:35
0
3955300
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Ich würde jetzt, wo die Heizung so langsam aus ist, einfach mal 30 Tage lang den Gasverbrauch für Warmwasser aufschreiben. Mehr als das kann man nicht sparen, im Winter eher noch weniger. Vorausgesetzt man hat die Warmwasseraufbereitung sinnvoll und sparsam eingestellt...

Meine BWWP[...]


Die Entscheidung pro BWWP ist gefallen. Ich hab 2 kleine Modelle genannt.

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 19.05.2026 10:51:46
0
3955310
Zitat von Nobert_Dutz Beitrag anzeigen
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
[...]


Die Entscheidung pro BWWP ist gefallen. Ich hab 2 kleine Modelle genannt.



Es wäre schön wenn der Beitragsersteller sich dazu noch meldet, was er denn nun machen möchte.

Am Ende ist nur bei DIY "alles" interessant. Sobald ein Handwerker benötigt wird, wird "alles" unnnötig teuer bei den Gegebenheit.

Verfasser:
sonnenholz-asslar
Zeit: 19.05.2026 12:21:02
1
3955332
Hallo Sven,
Zu Deiner eigentlichen Frage:
nutze auch KI:
z.B. in die Browser-Suche eingeben:
welche kleinen brauchwasser wärmepumpen gibt es
Dann auf KI-Modus gehen.
Da bekommst Du einen ersten Überblick.
Du kannst dann über weitere sinnvolle vertiefende Fragen und Angaben zu Deinen Wünschen und Rahmenbedingungen quasi mit der KI kommunizieren und bekommst in der Regel auch alternative Ideen vorgeschlagen.
Aber bitte beachte: Alle Antworten, Vorschläge usw. basieren nur auf dem, was an auffindbaren Stellen im Internet vorhanden ist. Viel davon ist verbunden mit Produktwerbung, also üblicherweise beschönigt bzw. ohne Berücksichtigung von Nachteilen.
Dann solltest Du mit Deinen Fragen gezielt nach Erfahrungen (gute und schlechte) und Vor- und Nachteilen suchen.
Mit den Ergebnissen und Deiner favorisierten Idee kannst Du dann ja nochmal gezielt in Foren nach noch nicht ins Netz eingegebenen Erfahrungen fragen.

Zu Deiner Idee:
Ich unterstelle mal, dass Du die BWWP in einem Kellerraum aufstellst.
Du schreibst, der Keller ist gedämmt. Dann wird der Raum bei Betrieb der BWWP immer weiter auskühlen, wenn in dem Raum keine wärmeabgebenden Geräte in Betrieb sind, z.B. Gefriertruhe. Jedes Watt, was zur Erwärmung des Wassers benötigt wird, wird dem Raum entzogen, abzüglich des Stromes für den BWWP-Verdichter. Fällt die Raumtemperatur in Richtung < 15-16°C musst Du bitte bedenken, dass feuchte nachströmende Luft an nicht abgelüfteten Flächen Wassedampf auskondensiert, mit dem Risiko von Schimmelbildung usw. (Idee: Stelle die BWWP in den Raum mit Deinem PV-Wechselrichter, dann sollte das nicht passieren).
Im Sommer kannst Du auch die Türen zu anderen Kellerräumen offen lassen und dann bekommst Du den ganzen Keller eventuell ein klein wenig kühler.
Im Winter: Prinzipiell gilt das Gleiche wie im Sommer, nur dass Du Phasen haben wirst, wo eventuell nicht genug PV-Strom zum Betrieb der BWWP zur Verfügung steht und der Kellerraum wird auch noch etwas kühler. Auch die BWWP hat eine Mindestaufnahmeleistung. Ist nicht genug PV-Leistung vorhanden, wird Netzstrom verwendet, es sei denn, Du kannst aus einem Batteriespeicher den Strom nutzen. Aber auch da wird irgendwann nach einigen November-/ Dezembertagen mit Nebellagen um 0-5°C Aussentemperatur kein Potential mehr übrig sein für die BWWP. Die läuft dann mit Netzstrom.
Wieviel Warmwasser auf welchem Temperaturniveau möchtest Du denn zu welcher Tageszeit zur Verfügung haben?
Worst Case Annahme: 80 Liter je Tag auf 60°C (Nutzt Du eine Badewanne oder eine Dusche?)
Kaltwasserzulauf im Winter ca. 10°C
80 Liter x 50 K x 4,19/3600 = 4,7 kWh Wärme + 20 % Verluste -> 5,7 kWh -> gerundet: 6 kWh
KI-Frage:
heizleistung kleine bwwp für eine person
-> Antwort:
"Technische Kennzahlen für 1 Person im Überblick
Thermische Heizleistung: 1,0 kW bis 2,0 kW. Kleinere Wandgeräte (z. B. mit 80 bis 100 Litern) liegen oft im Bereich von 1,2 bis 1,5 kW.
Elektrische Leistungsaufnahme: 300 bis 550 Watt. Das ist der tatsächliche Strom, den der Kompressor im Betrieb zieht. Aufgrund dieser geringen Last lässt sich eine kleine BWWP ideal mit einem Balkonkraftwerk oder einer kleinen PV-Anlage betreiben.
Empfohlene Speichergröße: 80 bis 150 Liter. Bei normalem Duschverhalten genügen 80 bis 100 Liter (oft als kompakte Wandgeräte konzipiert). Wer gerne ausgiebig badet, sollte zu 150 Litern greifen.
Aufheizzeit: 3 bis 5 Stunden. Da BWWPs das Wasser mit geringer Leistung, aber über einen längeren Zeitraum sehr effizient erwärmen, dauert das vollständige Aufheizen nach einem hohen Verbrauch ein paar Stunden.
Wichtig: Der integrierte Heizstab für Spitzenzeiten
Kleine BWWPs besitzen für den Notfall oder für kurzfristige Spitzenlasten fast immer einen integrierten Elektro-Heizstab mit ca. 1,2 bis 1,5 kW. Falls einmal Besuch da ist und schnell hintereinander geduscht wird, schaltet sich dieser automatisch zu, um das Wasser in der Hälfte der Zeit zu erwärmen. Das verbraucht zwar mehr Strom (Verhältnis 1:1), sichert aber den Komfort"

6 kWh Verteilt auf 6 h PV-Ertrag (Winter) -> erforderliche Heizleistung mindestens 1 kW.
Da Du von einer großen PV-Anlage sprichst, gehe ich davon aus, dass Du einen Batteriespeicher hast. Du sagst, Du wohnst allein. Dann wird Dein sonstiger Stromverbrauch wohl auch gering sein, was dann bedeuten könnte, dass Du eventuell immer genug Strom für die BWWP (300-500 W Strom) hast.
Aber: dann hast Du vermutlich auch immer genug Strom, um einen regelbaren Heizstab in einem Elektroboiler zu betreiben.

Ich möchte hier nicht wie meine Vorredner eine Empfehlung zu einer Technologie aussprechen.
Meine Empfehlung:
Stelle Dir die möglichen Alternativen gegenüber (technischer Aufwand, Vor- und Nachteile, Komfort und Reserven ...) und betrachte dann die Gesamt-Investkosten, die Verbrauchs-Kosten und Einsparungen.

Und nun viel Spaß bei der Umsetzung.
Rolf SonnenHolz

Verfasser:
bo68
Zeit: 19.05.2026 13:04:57
1
3955339
Ich habe vor 4 Jahren eine kleine BWWP mit 80 l-Boiler eingebaut. Für unseren 2-Personen Rentnerhaushalt reicht das. Der Stromverbrauch beträgt im Schnitt 1 kWh/Tag.
Vorher lief die Warmwasserbereitung über die Ölheizung. Jetzt ist der Ölkessel im Sommer aus, die Ersparnis schätze ich auf 200 l Heizöl/Jahr.
Zeitgleich habe ich ein Balkonkraftwerk eingebaut, das deutlich mehr Strom produziert, als die BWWP verbraucht.
Für mich hat sich das auf jeden Fall gerechnet, den Invest habe ich nach 4 Jahren wieder raus.

Demnächst wird die Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt. Die wird dank BWWP im Sommer aus sein. Somit werden die Betriebsstunden reduziert und die Lebensdauer verlängert. Noch ein guter Grund für eine BWWP.

Verfasser:
Hans_1966
Zeit: 19.05.2026 21:11:23
1
3956378
Ich bin auch ein Fan der BWWP. Vor allem wenn man Heizkörper nutzt. Im Winter mal eben 1,5 bis 2 Stunden keine Heizung wegen WW Bereitung wird man im ein oder anderen Fall mit Sicherheit bemerken. Bei FBH natürlich kein Problem.
Im Haus unserer Tochter läuft seit einer Woche jetzt eine Vaillant VWL B260/6. Der durchschnittliche Verbrauch beläuft sich auf 1,3kWh. Wobei die Leitungen derzeit nur provisorisch gedämmt sind. Die Luftführung ist so gestaltet, dass der gesamte Keller durchströmt wird. Bild

Verfasser:
joe115
Zeit: 19.05.2026 22:38:48
1
3956388
Meine normale WP brauchte jetzt im Mai nur für WW (2 Pers) 1,1kWh elektrisch pro Tag. Die BWWP, die das besser kann, muss man mir zeigen.

Verschleiß? Klar. Hat die BWWP auch. Wird sich am Ende des Tages mit dem Invest die Waage halten.

Laufzeit? Alle 1-2 Tage für 1h über Mittag. Das ist auch mit HK nicht zu bemerken.

Ich bleibe dabei: „Normale“ WP ist besser als BWWP ist besser als fossile WW Bereitung. Sondersituationen mit feuchtem Keller oder 24/7 laufender Serverfarm außen vor.

PS: anscheinend eine der Glaubensfragen hier im Forum ;-)

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 19.05.2026 23:04:00
0
3956393
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen


PS: anscheinend eine der Glaubensfragen hier im Forum ;-)

[...]


Die Meinung bei den Restriktionen Deiner Altherma 3 ;-). z.B. Heizstabeinsatz ab bestimmten Soll-Temperaturen WW.

Es ist letzendlich eine Glaubensfrage. Für viele ist die BWWP aber ein Einstieg in die Welt der Wärmepumpe.

Verfasser:
joe115
Zeit: 20.05.2026 06:13:00
1
3956403
Zitat von Nobert_Dutz Beitrag anzeigen
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
[...]


Die Meinung bei den Restriktionen Deiner Altherma 3 ;-). z.B. Heizstabeinsatz ab bestimmten Soll-Temperaturen WW.

Es ist letzendlich eine Glaubensfrage. Für viele ist die BWWP aber ein Einstieg in die Welt der Wärmepumpe.


Ich fahre mit 45grad im Sommer, morgens um 7:00, und 47grad im Winter, mittags um 13:00; jeweils mit 5K Hysterese. Direktelektrisch hab ich noch nie WW gemacht, man ist ja geizig und speist besser für 8ct ein als den Strom so zu verballern 😁

Würde ich heute grundsanieren, käme mir jeweils ein kleiner Solar-DLE vor jede Dusche/Badewanne und ein 800l Hygienespeicher in den Keller. Letzteren mit 38grad Zieltemp betreiben. Sofort warmes Wasser bei geringsten Speicherverlusten - geht sich kostenmässig etwa neutral aus zu WW Temp von knapp 50grad bei extrem gutem WAF.

PS: hilft diese Diskussion noch dem TE?

Verfasser:
Nobert_Dutz
Zeit: 20.05.2026 07:25:27
0
3956407
Zitat von joe115 Beitrag anzeigen
Zitat von Nobert_Dutz Beitrag anzeigen
[...]


PS: hilft diese Diskussion noch dem TE?

[...]


Ja! Das zeigt, dass die WW Bereitung mit einer Heizwärmepumpe ggf. Restriktionen unterliegt (Maximaltemperatur, Aussentemperatur) und das ein DLE eine weitere Option ist.

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