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19.05.2026 07:59:05 |
Welche Statistik hast DU denn? Bitte gerne Zahlen, Daten und Fakten aus seriöser Quelle nachliefern statt frei erfundene Phantasietexte. Danke.
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19.05.2026 08:57:08 |
Zitat von Mark1234  Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Nun - diese Statistik ist sicher nicht gefälscht. Es fehlt an dieser Stelle nur die wichtige Information, wie die zugehörige Gesamt(!)- Kostenbilanz für den Exportüberschuss aussieht. Zitat von Mark1234  Was nützt ein Nettostromüberschuss, wenn der zu verbrauchsarmen Zeiten mit ungesteuerter PV im Überfluss erzeugt wird, wo keiner ihn braucht? 1) s.o. 2) "keiner ihn braucht" liegt -wie du selbst gut weißt- an den politisch gewollten/tolerierten und medial befeuerten Versäumnissen bei Netz- und Speicherausbau und sogar auch verzögertem Erzeugungsaufbau (Beispiel Bayern bei WKA). Jetzt brechen genau die selben Blockierakteure in Krokodilstränen aus, wenn 'mal für ein paar Tage und für ein paar Stunden negative Börsenstrompreise entstehen, beklagen das selbst generierte Elend und bieten als Lösung ihre -oh Wunder- alten Fossillösungen an. Zitat von Mark1234  Im Gegenteil, teuer zu entsorgender Sondermüll trifft es[...] Ja, trifft es ganz gut: Mangels Regelbarkeit fossiler Kraftwerke kann EE den sondermüllbehafteten Fossilstrom trotz Einspeisevorranges für die EE nicht komplett verdrängen und deswegen muss dieser Fossilstrom per negativer Großhandelspreise teuer im Markt platziert werden. Zitat von Mark1234  Bei uns Privatkunden ist der Strompreis in der Erzeugung gar nicht das Drama, sondern Steuern, Abgaben und Netzentgelte machen den größten Teil aus. Und die werden wahrscheinlich nicht billiger, außer der Staat senkt die Steuern... Ja, das wird gerne so erzählt. Dabei lohnt es sich hin und wieder, Grafiken wie diese hier zu betrachten: - Vertrieb, Marge, Energiebeschaffung machen zusammen 44% aus - Steuern 21%, davon bereits die Umsatzsteuer 16 Prozentpunkte. Die Beschwerden über Steuern sind ja immer wohlfeil - fragt man die entsprechenden Lautsprecher dann nach alternativen Quellen für die Deckung der Ausgaben für das Gemeinwesen, kommt außer Klirrfaktor&Co auch nichts mehr. - größer als Steuern ist mit 27% das Netzentgelt, also einerseits die sinnvollen Ausgaben für Infrastruktur und andererseits stecken auch hierin erneut ("garantierte") Gewinnmargen für die Netzbetreiber.
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19.05.2026 09:10:56 |
Die Umsatzsteuer beträgt mit 19% mitlerweile fast 1/5el... Ich kenne deine Grafik und kann an meiner Einschätzung dass das Nebenrauschen den größten Teil des Strompreises ausmacht, nichts fehlerhaftes Erkennen. Das heißt, selbst wenn -wie manche Politiker versprochen haben- der Strom in Zukunft unfassbar billig wird, weil die Natur keine Rechnung schickt, wird der Strom beim Endkunden teuer bleiben. Die Nummer hatten wir übrigens schonmal. Da hat unser damalige Wirtschaftsminister versprochen dass Strom durch die neue Atomkraft bald quasi "kostenlos" wird. Darauf hin hat man bei uns sogar ein paar Jahre im Neubau auf Stromdirektheizungen gesetzt. Aus oben benannten Gründen konnte das Versprechen aber schon damals nicht gehalten werden und ob der Strom heute durch Kleinteilige EE Erzeugung wirklich "billiger" wird als Kohlestrom, wage ich auch zu bezweifeln.
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19.05.2026 09:50:40 |
Zitat von Mark1234  Die Umsatzsteuer beträgt mit 19% mittlerweile fast 1/5el... Wie da die 16% in eine Grafik geraten, die sich angeblich auf 2024 bezieht, verstehe ich nun auch nicht ... Zitat von Mark1234  Ich kenne deine Grafik und kann an meiner Einschätzung dass das Nebenrauschen den größten Teil des Strompreises ausmacht, nichts fehlerhaftes Erkennen. Warum ist das "Nebenrauschen"? Wer soll denn sonst die entsprechenden Kostenbestandteile tragen? Ich halte es durchaus für angebracht, die Kosten für eine Energieart auf diejenigen zu verteilen, die sie nutzen. So gesehen ist die Belastung von Stromkunden mit den in derartigen Grafiken aufgeschlüsselten Abgaben sinnvoll. Wer das anders will, soll sagen, wer diese Kosten sonst tragen soll und nicht so tun, als ob man diese Preisbestandteile einfach streichen könnte. In deiner Aussage " Bei uns Privatkunden ist der Strompreis in der Erzeugung gar nicht das Drama, sondern Steuern, Abgaben und Netzentgelte machen den größten Teil aus. Und die werden wahrscheinlich nicht billiger, außer der Staat senkt die Steuern..."hast du eben "Abgaben" und "Steuern" als Gesamtposten dem Rest gegenübergestellt und dann suggeriert, dass durch "Staat senkt die Steuern" der große Preissenkungswurf gelingen könnte. Dieser Wurf ist jedoch selbst bei völligem Verzicht auf den Steueranteil nur maximal 23% weit und 1) wie würden die Steuerausfälle kompensiert und 2) wie würde gewährleistet (also nicht per "bitte-bitte" und ähnlichen Appellen), dass die gewonnene Preisflexibilität nicht flugs im aktuellen Preisbestandteil "Marge" einverleibt wird (siehe Tankrabatte&Co)? Anders als die Steuern sind alle anderen Posten nicht prozentual. Sinken die anderen Preisbestandteile, sinkt automatisch auch der Steuerbetrag. Wäre also z.B. der Netzausbau so zügig vonstatten gegangen wie ursprünglich geplant, wäre selbiger erstens erheblich preiswerter gewesen und der Posten "Netzentgelte" (27%) wäre jetzt schon geringer und damit auch die Steuerbelastung. Gleiches gilt für "Margen", von denen auch in den Netzentgelten nochmals welche versteckt sind.
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19.05.2026 09:54:55 |
Jedem Flatterstromeinspeiser, der nicht wenigstens einen 24-Stundenspeicher für seine Spitzenleistung vorhält, sollten die Speicherkosten vom Einspeisungstarif abgezogen werden. Fossile und Nukleare Kraftwerke haben mit Treibstoffbunkern und Brennelementen intrinsische Speicher, die Flatterstromern fehlen.
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19.05.2026 09:57:23 |
Der Netzausbau war und ist völlig unnötig und nur durch die flächenmäßig verteilten Flatterstromer erzeugt. Deshalb sollte der Netzausbau allein diesen auferlegt werden.
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19.05.2026 09:58:42 |
Wer fest im Fossilzeitalter stecken geblieben ist, muss auch Fossilbegriffe wie "Flatterstrom" bemühen.
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19.05.2026 10:01:22 |
23% wäre doch schonmal ne enorme Maßnahme pro EE. Sinnvoller Weise würde man sich das Geld zum einen über den Steuerertrag beim Absatz von EE Produkten wie Elektroautos, Wärmepumpen, etc. zurück holen und müsste den anderen Teil über eine höhere Besteuerung der fossilen Energieträger rein holen. Die anderen Posten wird man wahrscheinlich nicht drücken können. Zum "Netzausbau" gehört es eben nicht nur, ein paar Stromtrassen zu ziehen sondern das Netz muss an vielen Orten auch für den höheren Strombedarf ertüchtigt werden. Was da auf uns zu kommt ist noch gar nicht bekannt, denn die Netzdaten was ein Stromnetz wo verträgt passen vieler Orts grade auf der letzten Meile nicht zur Realität... Das Ganze wird Jahrzehnte dauern. Die andere Sache ist die, dass viele Politiker und Bürger meinen, dass WENN man sich etwas anschaft, man damit fertig ist. Ist ja wie mit nem E Auto oder ner Wärmepumpe auch. In Wirklichkeit haben die Produkte aber alle eine begrenzte Lebensdauer, wie ein Kraftwerk auch eine begrenzte Laufzeit hat. Irgendwann ist sowas halt Schrott. Ich bin mir nicht sicher, ob das in der Politik angekommen ist. Aber eine PV Anlage oder ein Windrad ist nicht kostenlos, im Betrieb. Da müssen Wartungen ausgeführt werden, Reparaturen, dann killt mal hier und da ein Hagel die PV Platten, Verbrecher klauen die Kabel und Wechselrichter, irgendwann rostet die Unterkonstruktion weg oder versinkt wie n WWK2 Bunker einfach irgendwann im Boden, etc. Sprich, die Sachen müssen auch nach der Anschaffung laufend gewartet und Turnusmäßig erneuert werden. Das verursacht ebenfalls erhebliche Kosten. Das mag geringer sein als der Betrieb eines Kraftwerkes, aber sicherlich nicht unerheblich.
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19.05.2026 11:13:38 |
Zitat von DMS20  Wer fest im Fossilzeitalter stecken geblieben ist, muss auch Fossilbegriffe wie "Flatterstrom" bemühen. ..es ist und bleibt Flatterstrom und hat nix mit "Fossilzeitalter" zu tun, wenn man die Flatterstromanlagen kritisiert..., denn Kernenergie ist keine "Fossilenergie" - "fossil" in Bezug auf Altromantik sind die Voggelschredderanlagen, die nur aufgepimpte Mittelalterwindmühlen sind...
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19.05.2026 11:35:40 |
Zitat von copalethri  ..es ist und bleibt Flatterstrom und hat nix mit "Fossilzeitalter" zu tun, wenn man die Flatterstromanlagen kritisiert..., denn Kernenergie ist keine "Fossilenergie" - "fossil" in Bezug auf Altromantik sind die Voggelschredderanlagen, die nur aufgepimpte Mittelalterwindmühlen sind... Die Kampfbegriffe - Flatterstrom - Altparteien - Vogelschredderlanlagen - Altromantik -Mittelalterwindmühlen uvam stammen sämtlichst aus einer bestimmten politischen Ecke, die EE grundsätzlich verunglimpt und ablehnt, ohne auch nur jemals irgendein belastbares und dauerhaft verfügbares Energiekonzept präsentiert zu haben. Diese Bild trifft es ziemlich gut: |
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19.05.2026 11:40:36 |
Also mal ernsthaft. Hier kann sich keiner mehr der Meinung sein, daß wir mittelfristig weiter abhängig bleiben sollten von Öl und Gas und dem politischen goodwill der Länder.... Selbst wenn man die ganze Klima Ebene ausklammern ist die Sache doch klar...
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| | Zeit:
19.05.2026 11:50:02 |
Zitat von Paul84  Also mal ernsthaft. Hier kann sich keiner mehr der Meinung sein, daß wir mittelfristig weiter abhängig bleiben sollten von Öl und Gas und dem politischen goodwill der Länder.... Selbst wenn man die ganze Klima Ebene ausklammern ist die Sache doch klar... Doch. Dieser Auffassung kann man offenbar durchaus sein. Und sie würde aktuell von fast 30% der wahlberechtigten Bundesbürger zumindest so hingenommen. Das ist der eigentliche Bildungsskandal in D. Schau' dir die Beiträge von @wpibex und @copalethri und anderen aus der Ecke an: - vermeintlich originelle, verächtliche Schlagwortaneinanderreihung aus der blauen Propagandakiste - keinerlei Problembewusstsein für die Endlichkeit und die Lieferabhängigkeit fossiler Brennstoffe - keinerlei Problembewusstsein für die Endlichkeit, des Risikoprofils, des Kostenrisikos und ebenfalls der Lieferabhängigkeit auch der atomaren "Brenn"stoffe - keinerlei eigenes Konzept
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19.05.2026 12:31:48 |
Ein Problem heute sind die fehlenden Grossbatterien = Fehlplanung. Dieser Fehler wird halt ausgeschlachtet, Stichwort Flatterstrom. Das ist zwar absurd, ändert aber nichts daran, dass die Batterien fehlen & Gruss delta97
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19.05.2026 13:07:33 |
Das Hauptproblem ist mE die „links-grüne Inkonsequenz“. Gepaart mit utopischen Zielen. Das macht Kritik à la AfD denkbar einfach. AKW? Igitt, soll weg. Kohle? Sowieso, wegen Klima. Neue Stromtrassen? Neue Windparks? Äh…. Na ja, vielleicht. Wenn kein Nimby was dagegen hat… gut, dann eben nicht. Auch das grüne Lager muss realisieren, man kann nicht alles haben. Immerhin, Trump sei Dank, spart der globale (sonnige) Süden jetzt massiv Sprit. Nun ist wenigstens dort PV+ Speicher unschlagbar günstig im Vergleich zu fossiler Energie. Warum nicht auch mal retroaktiv den bisherigen Profiteuren „einen einschenken“? Steuer von 10% auf die EEG-Vergütung, und mit der Einnahme Netzspeicher Ausbau; dabei auch die Verteilnetzbetreiber in die Pflicht nehmen. Sagt der PV-Anlagenbetreiber.
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19.05.2026 13:47:35 |
Zitat von delta97  Ein Problem heute sind die fehlenden Grossbatterien = Fehlplanung. Dieser Fehler wird halt ausgeschlachtet, Stichwort Flatterstrom. Das ist zwar absurd, ändert aber nichts daran, dass die Batterien fehlen & Gruss delta97 Da gebe ich dir insgesamt recht. Dieser Mangel wird jedoch von Leuten ausgeschlachtet, denen das nicht zusteht, denn sie haben diesen Mangel selbst befeuert: - durch Hauptsache-gegen-EE - durch Propaganda gegen EE - durch Propaganda pro Fossilenergie - durch Propaganda pro Uran&Co Der Flatterstrombegriff flattert durch die Lande seit das erste Elektron-durch-Photon das öffentliche Netz erreichte: ab 3% EE-Strom bricht das Stromnetz zusammen usw. Jetzt haben wir auf das Jahr betrachtet bereits über 50% und tageweise betrachtet über 100% EE-Strom im D-Netz bzw. verfügbar. Die Unruhe in den Fossil&Uran-Kreisen wächst verständlicherweise, dass aus den 50% doch noch 100% werden könnten trotz aller Bemühungen, das als unmöglich zu diffamieren. Aber versuchen kann man es ja 'mal, zumal die 3%-Lüge auch schon nicht dazu geführt hat, dass man dauerhaft als unglaubwürdig aus der Diskussion und der weiteren Zukunftsplanung ausgeschlossen wurde. Verzögerungen erreicht man allemal, was dann intern auch schon als Erfolg verbucht werden wird. Der Flatterstrombegriff verkennt und verschleiert obendrein, dass das Stromnetz schon immer ein "Flatternetz" war, weil es schon immer eine Herausforderung gewesen ist, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. Katastrophisiert wird die Flatterei aber erst, seitdem auch die Angebotsseite vermehrt volatil wird, also plötzlich Erzeugungskonkurrenz am Markt erschien. Siehe das 3%-"Argument". Da wurde nicht nur Angst vor Flattern sondern gleich vor Absturz geschürt. Solange das Flattern nur durch möglichst viele zusätzliche Verbraucher (möglichst Wasserkocher, Heizlüfter, Maschinen, Klimaanlagen) verursacht wurde, war das gar kein Problem. Oder hat jemals jemand Warnungen auf Bild&Co vernommen, dass nun bitte keine elektrischen Geräte und vor allem keine mit viel Leistungsaufnahme gekauft und benutzt werden sollten, weil sonst das Stromnetz flatternd zu Boden stürzt?
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| | Zeit:
19.05.2026 14:07:31 |
Das stimmt natürlich; die Verbrauchsseite hat schon immer geflattert. Aber Gesetz der großen Zahl; im Schnitt war bzw. ist das Verbrauchsverhalten gut prognostizierbar. Und im tagesverlauf heute genauso wie gestern. Wenn plötzlich Alle (ausnahmsweise) das Gleiche machen; z.B. in der Halbzeitpause des WM-Finales auf Klo gehen (mir fiel grad kein Strombeispiel ein, ggf. Backofen am 1. Weihnachtstag) dann ist das auch bisher schon eine Herausforderung für den Netzbetreiber. Das Wetter verstärkt nun diesen Gleichzeitigjeitsfaktor auf der Angebotsseite massiv. Da war im Oktober Sonne angekündigt, und nun herrscht doch Nebelsuppe in ganz Bayern… sowas in der Art.
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| | Zeit:
19.05.2026 14:26:19 |
Zitat von Anbau78  Das Hauptproblem ist mE die „links-grüne Inkonsequenz“. Gepaart mit utopischen Zielen. Das macht Kritik à la AfD denkbar einfach. Welche Inkonsequenz? Welche "utopischen Ziele"? Vor wenigen Jahren war die besagte 3%-EE-Quote die obere verträgliche Grenze, alles darüber hinaus war "utopisches Ziel". Jetzt sind wir an guten Tagen ("gut" bis auf die Nichtspeicherbarkeit) schon bei 100%. Da trifft der Spruch: "Alle sagten, das ginge nicht. Bis eine kam und es einfach tat" Die AbdeckerFürD kritisieren nicht, die polemisieren nur. Sie haben nichts zukunftsfähiges anzubieten, auch nicht bezüglich der Energieversorgung. Ein einziges Sammelbecken für diffuse und punktuelle Dagegens sowie die Feinde der aktuellen Gesellschaftsordnung. Zusammen sind das stolze fast-30%. Zitat von Anbau78  AKW? Igitt, soll weg. Das war eine Entscheidung einer CDU-geführten Regierung. Also nichts mit "links-grün". Zitat von Anbau78  Kohle? Sowieso, wegen Klima. Ebenfalls keine rein "links-grüne" Entscheidung. Diese Entscheidung stand auf vielen Füßen. Vernünftigerweise. Denn die Kohle ist bei weitem nicht nur bezüglich "Klima" hoch problematisch: Abbau-"Wüsten", Landschaftsvernichtung, Anbauflächenvernichtung, Ewigkeitskosten durch großflächige Bodenabsenkung und Wassereinbrüche, Schwermetalle in der Abluft, NOx, SOx usw. Zitat von Anbau78  Neue Stromtrassen? Neue Windparks? Äh…. Na ja, vielleicht. Wenn kein Nimby was dagegen hat… gut, dann eben nicht. Das ist ebenfalls kein rot-grünes Problem. Die Nimby-Problematik ist weitgehend unabhängig von politischen Farben. Das Kohlekraftwerk, den Kohleabbau, das KKW, das Zwischen- und Endlager usw. will ja auch niemand in der Nachbarschaft haben. Uswusw. Grünbashing ist wohl hip, verstellt aber den Blick auf das Wesentliche und die Zukunft. Zitat von Anbau78  Warum nicht auch mal retroaktiv den bisherigen Profiteuren „einen einschenken“? Steuer von 10% auf die EEG-Vergütung, und mit der Einnahme Netzspeicher Ausbau; dabei auch die Verteilnetzbetreiber in die Pflicht nehmen. Sagt der PV-Anlagenbetreiber. "retroaktiv"??? Du meinst eine freiwillige Abgabe rückwirkend auf die EE-Vergütung? Das ist ein neue Idee. Aber ziemlich gut: fangen wir mit der rückwirkenden Abgabe auf Übergewinne der etablierten Fossilindustrie an. Dann schauen wir 'mal weiter. Ich habe übrigens auf meine PV-Vergütungen (Einnahme-Überschussrechnung) ungefähr 15Jahre lang Einkommenssteuer bezahlt, also rund 42%. Ich werde ganz sicher nicht "retroaktiv" noch 'mal 10% d'rauflegen. Die Steuerfreiheit gilt m.W. auch nur für Klein(st)anlagen, Freiflächenanlagen sind nicht betroffen. Und diese Steuerfreiheit für Klein(st)anlagen ist überaus vernünftig, ist doch der Bürokratieaufwand (alles schreit nach Bürokratieabbau - wenn aber die gaaaanz Kleinen profitieren, ist es von Übel) bei weitem größer als der fiskalische Nutzen
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| | Zeit:
19.05.2026 14:38:59 |
Zitat von Anbau78  Das stimmt natürlich; die Verbrauchsseite hat schon immer geflattert. Aber Gesetz der großen Zahl; im Schnitt war bzw. ist das Verbrauchsverhalten gut prognostizierbar. Und im tagesverlauf heute genauso wie gestern. Dieses "Gesetz der großen Zahl" gilt für die EE ganz genauso. Das mögliche "Hochfrequenz-Flattern" z.B. bei durchziehenden Wolken einer Einzelanlage mittelt sich schon im Bereich von Straßenzügen weg. Usw. Zitat von Anbau78  Wenn plötzlich Alle (ausnahmsweise) das Gleiche machen; z.B. in der Halbzeitpause des WM-Finales auf Klo gehen (mir fiel grad kein Strombeispiel ein, ggf. Backofen am 1. Weihnachtstag) dann ist das auch bisher schon eine Herausforderung für den Netzbetreiber. Genau. Und sowie "jeder" PV-Haushalt seinen "klugen" Batterie-Puffer hat, sind sogar diese Schwankungen für den Netzbetreiber keine Herausforderung mehr. Und im Tagesbereich auch die Schwankungen von PV über 24 Stunden. Zitat von Anbau78  Das Wetter verstärkt nun diesen Gleichzeitigjeitsfaktor auf der Angebotsseite massiv. Da war im Oktober Sonne angekündigt, und nun herrscht doch Nebelsuppe in ganz Bayern… sowas in der Art ... Bayern ist ein gutes Besispiel, weil deren Söder&Co-Regierung erfolgreich den Netzausbau verzögert hat. Jetzt ist die vermaledeite Situation möglich, dass im Norden Windstromüberschuss ist, im Süden wegen Nebels Ersatzkraftwerke anspringen müssen, die teuren Spitzenstrom produzieren und die Nord-WKA abgeregelt werden müssen und diesen Strom auch noch vergütet bekommen. Wer ist da jetzt das Problem? Die "bösen" EE oder der "lahme" Söder? Ich will es vorsorglich nochmals betonen: Ich bin durchaus nicht zufrieden mit dem derzeitigen Stand der Energiewende. Die Herausforderung sind groß und die Inbalancen inakzeptabel. Ich möchte aber, dass es voran zu den EE und einem resilienten Stromnetz in Europa geht und nicht rückwärts zu endlichen, zentralistischen, anfälligen, in Abhängigkeiten verharrenden Fossilstrukturen.
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| | Zeit:
19.05.2026 17:45:06 |
Meine Prognose: in den nächsten 2 EE Jahren wird es nur noch schlimmer, weil:
a.) Es fehlen Grossspeicher. Der PV und WK Zubau geht aber ungebremst weiter. Dank Meteo Vorhersagen und Statistik könnte man die EE Stromproduktion zwar gut planen - nur hilft das ohne Speicher herzlich wenig. b.) Der Rest sieht auch nicht besser aus: Strompreiszonen, Netzausbau. Also wird uns der Flatterstrom noch eine Weile verfolgen...
Der Schaden, der mit der EE Fehlplanung in den letzten 10j verursacht wurde ist unabsehbar. Einerseits finanziell. Andererseits politisch. Eine Lösung habe ich nicht zur Hand & Gruss delta97
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| | Zeit:
19.05.2026 18:08:41 |
Wird Schlimmer? Schaden? Wie so oft hat man Gefühle wenn man keine Fakten kennt?
Durchschnittstrompreis Q1 [Euro/MWh] 2026 102,17 versus 2025 111,94 (Schweiz btw 127,29 und 133,36)
Anzahl ¼-Stunden negativer Preise 2026 172 versus 2025 176
usw usw. Alles oben von mir verlinkt. Lesen. Verstehen. Fakten. Ja ich weiß Zahlen sind anstrengender als Phantasie und Rumgeschwurbel. Was wird jetzt genau schlimmer und was ist schlimmer? Bitte MIT ZAHLEN und FAKTEN.
Deutsche Heimatenergie läuft und vermeidet globale Abhängigkeiten. Deutsche Heimatenergie vermeidet Verschwendung für Geldüberweisungen an undemokratische außereuropäische Staaten. EE Heimatenergie ist Patriotismus.
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| | Zeit:
19.05.2026 19:17:27 |
EnBW liefert hier eine Batterie Übersicht: www.enbw.com/..batteriespeicher Mit dem wachsenden Anteil an Strom aus Wind und Sonne sind große Batteriespeicher unerlässlich geworden Fraunhofer hat einen Bedarf von 100 GWh berechnet, im Jahre 2023.. Gruss delta97
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| | Zeit:
19.05.2026 19:24:01 |
Zitat von delta97  Meine Prognose: in den nächsten 2 EE Jahren wird es nur noch schlimmer, weil:
a.) Es fehlen Grossspeicher. Der PV und WK Zubau geht aber ungebremst weiter. Dank Meteo Vorhersagen und Statistik könnte man die EE Stromproduktion zwar gut planen - nur hilft das ohne Speicher herzlich[...] Ungebremst? Nach den jüngsten Meldungen zu geplanten Windparks in der Nordsee würde ich das anders sehen 🧐
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| | Zeit:
20.05.2026 07:21:38 |
Zitat von DMS20  Zitat von Mark1234  [...] Wie da die 16% in eine Grafik geraten, die sich angeblich auf 2024 bezieht, verstehe ich nun auch nicht ... [...] DMS, bisher dachte ich immer, du kannst (D)eine Grafik interpretieren....? Die 19% USt sind eben 16% vom Gesamtkuchen.... Aber weiter: Wie kommst du auf 21% „Steuer“? USt 16%, Stromsteuer 5%, Konzessionsabg. 4%, Offshore 1,6%, Bes. Netznutzng 1,5%, KWKG 0,75% => grob 29%...? Also rund 1/3 Steuer. Ein weiteres Drittel Beschaffung und Marge... Dagegen das „Nettonetzentgelt“ mit „nur“ 27%... also mehr Steuer als Netto... BTW, was ist den „besondere Netznutzung“? Das ich nen Stecker in die Steckdose stecke und tatsächlich Strom ziehe, anstatt nur die schönen Gittermasten und Leitungen anschaue? Wurden die nicht ausschließlich zum Transport von Elektronen gebaut? ( In zb Indien oder Thailand wird wenigstens als besondere Nutzung noch Wäsche dran aufgehängt, da wäre es verständlich... )
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| | Zeit:
20.05.2026 09:17:04 |
man sollte den "Kuchen" in der Grafik besser Oval machen, dann passen noch mehr dubiose Abgaben drauf.
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| | Zeit:
20.05.2026 09:20:19 |