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19.05.2026 09:12:14 |
Natürlich kann man sich auch ein Dixi in den Garten stellen, ist noch billiger als eine durchhängende Abwasserleitung.
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23.05.2026 09:31:46 |
Zitat von Hannes/esbg  Bei uns in A greift die maximale Förderung bei etwa 30.000,-€ und daher gibt es grundsätzlich kaum ein Anbot unter dieser Summe, Ganz offen ausgesprochene Reaktion eines Heizis warum das so teuer ist "was wollen Sie, Sie kriegen ja eh 15.000,-€ Förderung!
Man sollte es einmal[...] Bei mir in A: Angebot für 20.500. Konnte die maximle Förderung nicht nutzen. War ein Heizungsplaner und kein Installateur.
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23.05.2026 17:23:05 |
Wir haben in 2025 für ein Zweifamilienhaus mit 300 qm und 8 kW Heizleistung nur Angebote über 50kEUR abzgl. Förderung erhalten. Hab dann selbst eine 12 kW R290 von LG eingebaut. Bin unter 9kEUR all incl. geblieben. Habe auf jegliche Förderung verzichtet. War mir zu kompliziert und zu aufwendig. Haben jetzt den ersten Winter hinter uns und sie lief super, bin vollauf zufrieden. JAZ liegt bei 4.2 mit nur HK und der letzte Winter war strammer als der Durchschnitt der letzten Jahre. Mit ein bisschen Support aus dem Forum hier und etwas handwerklichem Geschick schaffen das viele. LG aus dem Netz, Speicher von rj-tec gekauft.
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24.05.2026 11:33:29 |
Wenn der Staat die Fördermittel nicht in die "reiche Leute" Siedlungen geschickt hätte sondern in die DIY Siedlungen, dann wäre das Ziel von 500.000 Wärmepumpen pro Jahr problemlos möglich gewesen.
Wenn man mein Konzept nehmen würde, wäre das überhaupt kein Problem. Und das ohne viel Bürokratie, ohne Zwang, ohne Streit in der Bevölkerung und ohne die Sozialen Spannungen die derzeit herrschen...
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24.05.2026 13:36:05 |
Förderungen sind immer dazu da, irgend einen Markt zu beleben, und sonst für nix. Ob das dann aus "reiche-Leute-Siedlungen" kommt oder sonstwer ist, ist dafür erstmal egal. Mitbezahlen müssen das halt alle, damit der ganze Kram irgendwie am Laufen bleibt.
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24.05.2026 13:46:06 |
Ja, und was haben wir jetzt? Umgedrehte Kühlschränke auf Goldpreisniveau in Siedlungen wo Menschen wohnen, die so viel Geld verdienen dass sie die Förderung eigentlich nicht brauchen. Auf der anderen Seite Normalverdiener die solche Summen nicht auf bringen können und sich abgehängt fühlen. Das ganze mit Gesetzen und Verordnungen durchgedrückt, die so umfangreich sind das sie kein normaler Mensch mehr versteht und mit Verboten und Schreckensnachrichten über explodierende Heizkosten und CO2 Steuern die das Heizen demnächst unbezahlbar machen sollen. Finde ich jetzt nicht so das super Ergebnis. Ich weis auch, dass die Verbote im GEG/GMG alle nicht so heiß gegessen werden wie sie propagiert wurden, aber wie sollen normale Menschen dahinter kommen? Ohne Juristische Vorbildung ist es fast unmöglich, das Gesetz überhaupt zu lesen. Das könnte man viel entspannter gestalten, vor allem jetzt wo die Sache angeschoben ist, die Produktionskapazitäten gebaut sind, die Wärmepumpe bei der Bevölkerung langsam angekommen ist.
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24.05.2026 15:05:40 |
Mit Förderungen sollen Wählerstimmen gekauft werden, was denn sonst? Würde man WIRKLICH den maximalen Einbau von WPs wollen; würde man anders handeln.
Wie, dazu gibt es hier im Forum viele gute Ideen…
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24.05.2026 15:28:19 |
Das glaube ich nicht. Ich glaube eher das da die Lobby der Industrie für gesorgt hat, dass die Fördergelder bei ihnen ankommen. Wenn man vor gehabt hätte, Wählerstimmen zu kaufen, dann hätte man nicht so ein Theater in der Wählerschaft gemacht.
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24.05.2026 16:02:17 |
Kann auch sein. Aber das offenbart eine erschreckende Dummheit unserer Politgrößen. Denn auch wenn so ein 08/15 Parteifunktionär fast kein Thema richtig versteht; so sollte er auf jeden Fall das Thema „Lobbyismus; Moral hazard“ etc. auf dem Schirm haben; und Industrievorschläge entsprechend einordnen können.
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24.05.2026 20:21:17 |
Oh, bisschen Verschwörungstheorien oder was? Na klar, man sollte DIY bei WP's fördern, inklusive Pfusch und am besten noch die Wohngebäudeversicherung für Kollateralschäden übernehmen.🤣 Ehrlich, einfach bisschen Denken. Du kannst schon heute in DIY durchführen, aber bitte ohne Förderung, alles auf Dein Risiko. Und heute werden bereits Unterschiede bei der Förderung einkommensabhängig gemacht. So sind ja bis 70% nur für bestimmte EK-Grenzen möglich. Der Ergänzungskredit von der KfW richtet sich auch nach Einkommen. So sind Zinssätze ab 0,01 % möglich. Wir können uns immer aufregen, warum alles bei uns in Deutschland so teuer ist, verdienen wollen wir aber alle auch genug. Für mich deckt die Förderung die Differenz zu einer neuen Gasheizung ab, umsonst soll die WP auch nicht sein. Warum soll der deutsche WP-Hersteller und Installateur nicht auch etwas vom Kuchen abbekommen? Sichert das nicht gerade jetzt gut bezahlte Arbeitsplätze, die wir alle für unser Sozialversicherungs- und Steuersystem dringend brauchen? Und von meiner Investition bekommt der Staat auch wieder 19% direkt zurück.
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24.05.2026 21:13:45 |
es ist halt total überzogen was aktuell für WP verlangt wird
Der deutsche Michel denkt " wenns der Nachbar auch bezahlt wirds schon passen"
Michel 2 denkt "voll geil, ich bekomme was im Wert von 50.000€ muss aber nur 25.000€ bezahlen, das nehme ich mit"
Am Ende steht das was, Wert 15.000€ - aber alle zufrieden
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25.05.2026 08:52:34 |
Sind mittlerweile normale Preise. Die Handwerker haben null Konkurenz, dabei keinerlei Motivation Qualität abzuliefern. In der Insustrie haben wir Montagepreise bei externen Handwerkern die liegen zwischen 48€ und 56€ pro Stunde. Kein Handwerker würde im privaten Bereich für den Stundensatz eine Rohrschabbel anfassen. Die Gasheizung einfach solange weiterbetreiben bis sie die Grätsche macht.
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25.05.2026 10:01:18 |
anstelle der Förderung hätte man einen garantierten Strompreis anbieten sollen. Z.B. einen WP Tarif über 10 Jahre Laufzeit mit 15 Cent.
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25.05.2026 10:32:32 |
Zitat von WP_PV_ST  anstelle der Förderung hätte man einen garantierten Strompreis anbieten sollen. Z.B. einen WP Tarif über 10 Jahre Laufzeit mit 15 Cent. Das würde auch das mühsame Anpassen der Heizkurve und Feineinstellung der Hydraulik überflüssig machen! Temperaturregulierung durch Fenster auf Kipp, der Strom kostet ja fast nix...
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25.05.2026 10:43:54 |
Noch ein Hinweis zur einkommenabhängigen Förderung: Es geht um das zu versteuernde Einkommen. Das kann sehr viel geringer sein als das Bruttogehalt. Wenn man über die Jahre seinen Lohnsteuerjahresausgleich immer schön vollständig gemacht hat, kann sich das bei der WP auszahlen. Ich rate jedem, die Fördermöglichkeit zu prüfen.
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25.05.2026 10:55:57 |
Zitat von Icef  Du kannst schon heute in DIY durchführen, aber bitte ohne Förderung, alles auf Dein Risiko.
Förderung für DIY gibt es auch heute schon, natürlich nur auf die Materialkosten. Dazu muß dann ein Energieberater seinen Friedrich Wilhelm drunter setzen. Kann man aber auch online buchen, z.B. beim heizreport Förderservice.
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25.05.2026 12:49:51 |
Zitat von Berufsskeptiker  Zitat von WP_PV_ST  [...] Das würde auch das mühsame Anpassen der Heizkurve und Feineinstellung der Hydraulik überflüssig machen! Temperaturregulierung durch Fenster auf Kipp, der Strom kostet ja fast nix... nicht verstanden ! Die Förderung würde da landen wo sie hingehört, und nicht beim Heizi oder Hersteller. Ich zumindest würde auch bei 15 Cent nicht hausen, mach ich jetzt auch nicht bei 19 Cent. ...und die Pumpen würden billiger wegen steigendem Wettbewerb
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25.05.2026 14:13:09 |
Zitat von spanntnix  ... Das Angebot für den Austausch, inklusive Entsorgung Altgerät und Ertüchtigung des Zählerschranks beläuft sich auf über 42.000 Euro. Er war so geschockt, dass er erstmal das Vorhaben zurückgestellt hat. Ich war ebenfalls sehr erstaunt, als ich von der Höhe erfahren habe. ... [...] Guten Tag! Das Tückische sind für mich eher die Preise der Pakete drumherum, mag die WP als hingestellte Kiste nicht mal so teuer sein, aber da werden z.B. für "Hydraulik", die man als Laie auch nicht gut beurteilen kann, enorme Preise verlangt, in der Größenordnung von 15.000 Euro brutto. Es scheint, man möchte irgendwie auf über 30.000 Euro für ein Gesamtpaket kommen, so mein Eindruck in den mir vorliegenden Angeboten. Ich wäre auch dafür, wie bei den e-Autos, nicht die Anschaffung zu subventionieren, sondern die Auswüchse der Strompreise, sei es Auto-Strom, sei es WP-Strom, zu regulieren. Gruß
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25.05.2026 19:54:15 |
Zitat von Mark1234  Das glaube ich nicht. Ich glaube eher das da die Lobby der Industrie für gesorgt hat, dass die Fördergelder bei ihnen ankommen. Wenn man vor gehabt hätte, Wählerstimmen zu kaufen, dann hätte man nicht so ein Theater in der Wählerschaft gemacht. Was erzählst du eigentlich für Stammtisch gequatsche. Bei der Industrie? Dir ist klar das beim Hersteller der Wärmepumpe wenig bis nichts hängen bleibt, aufgrund der Konkurrenz aus fern ost. Die Kohle bleibt bei Energieberatern und Fachhandwerker hängen. Da sind zudem einige dabei die ihr Papier + Geld nicht wert sind. Du bekommst ne europäische Marke wie ne Viessmann, ne Buderus, ne Weishaupt, ne Stiebel Eltron Luft WP, ne Vaillant je nach Modell und auch Einkaufsrabatt, für 6.000-12.000€ im Einkauf. VK beim Fachhandwerker im "Gesamtkonzept" dann 30-45.000€. Nichts mit Lobby in der Industrie..... Die Lobby in der Industrie hätte sich mit Sicherheit verlässliche Rahmenbedingungen gewünscht. Förderungen die man auf europäische Hersteller einschränkt, und kein heute so, morgen so, übermorgen wieder alles wie vorgestern.
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25.05.2026 20:06:28 |
Imnerhin wird imner noch so gefördert wie unter Habeck schon.
Das dies von den Handwerkern zu überhöhter Preisgestaltung genutzt wird, steht auf einem anderen Blatt.
Gruss
Frank-Rolf Roth
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27.05.2026 15:41:50 |
Ach und das weisst du woher?? Der Preis einer WP Anlage hängt im wesentlichen von den Komponenten / Hersteller UND der Einbausituation vor Ort ab. Ein BW-Gasgerät mit WW Speicher tausche ich innerhalb v. 1,5 Tagen aus. Mit Armaturen und 6-8 m Verrohrung bis 22 mm. Bei WP dauerts eher ne Woche. Verrohrung sind schnell 35 m, und das meiste davon in 28 oder 35 mm. Elektroarbeiten und Fundament kommt hinzu, meist noch einige Kernbohrungen. Ein hyd. Abgleich noch dazu - nebst einer oft blödsinnigen Heizlastberechnung. Und ja, das alles kostet eben. Wenns mal wirklich einfach ist, kommt man vllt mit 16-20.000€ hin. Das ist aber meist nicht so, dann ist man schnell in der Richtung 30.000€. Und das ist dann keinen Deut anders gerechnet wie die Brennwertkiste für 13.000€ Ich hasse solche pauschalen Unterstellungen, das Handwerk würde da gut aufschlagen - in Einzelfällen mags mal stimmen. Aber wenn man alles korrekt in die Rechnung einbezieht, ergeben sich schnell Preise von um die 30.000.
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27.05.2026 16:20:38 |
Zitat von Mastermind1  Zitat von Mark1234  [...] Was erzählst du eigentlich für Stammtisch gequatsche. Bei der Industrie? Dir ist klar das beim Hersteller der Wärmepumpe wenig bis nichts hängen bleibt, aufgrund der Konkurrenz aus fern ost. Die Kohle bleibt bei Energieberatern und Fachhandwerker hängen. Da sind[...] Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der Industrie eine ganze Menge hängen bleibt. Neben den Klimazielen ist so eine Subvention auch immer Industriepolitik. Sonst gäbe es nicht mehr so viele Hersteller und es gäbe auch nicht alle 2-3 Jahre neue Modelle. Ich vergleiche gerade Angebote, und ja, es ist teuer. Wahrscheinlich sogar zu teuer. Trotzdem wird es ohne Förderung niemals 30-50% billiger. Es sind ja schon im Schnitt 80-100 Arbeitsstunden in den Angeboten vorgesehen, was grob 25 % der Angebotspreise ausmacht. Je nach Einbausituation variiert das natürlich.
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27.05.2026 16:21:02 |
Zitat von muscheid  Aber wenn man alles korrekt in die Rechnung einbezieht, ergeben sich schnell Preise von um die 30.000. Das glauben auch nur die, die solche Preise aufrufen. :-D
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27.05.2026 17:27:58 |
Bei mir haben die Arbeiter nicht getrödelt und am Handy gespielt und es waren irgendwas um die 80 bis 100h. Ölheizung raus und Heizungskeller weitgehend neu verrohren ( Kupfer). Zuführung zur ODU und ein paar Heizkörper tauschen. Dämmung um die Rohre hab ich selber angebracht. Ventileinsätze, Fundament, Abgleich selbst gemacht und WW Speicher besorgt. Öltanks mussten natürlich auch raus. Das Ganze dann für etwa 34k€. Es wurde nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet. Stundensätze hab ich gerade nicht im Kopf, aber in der KFZ Markenwerkstatt ist es teurer. Von daher bin ich eher bei muscheid. Allerdings finde ich über 10k€ für ODU und IDU schon auch heftig (Buderus). Ich wollte aber auch einen mir Bekannten Installateur haben, der auch im Notfall mal schnell vor Ort ist (was sich dann auch schon bestätigt hat, abends Brauchwasserfiltergehäuse nen Riss gehabt, nächster Morgen um 9 war das Ding ersetzt).
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27.05.2026 18:33:14 |
Zitat von vomNiederrhein  Zitat von Mastermind1  [...] Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der Industrie eine ganze Menge hängen bleibt. Neben den Klimazielen ist so eine Subvention auch immer Industriepolitik. Sonst gäbe es nicht mehr so viele Hersteller und es gäbe auch nicht alle 2-3 Jahre neue Modelle. Schaut einfach mal, welche Preise für die gleichen Modelle in anderen Ländern der EU aufgerufen werden. DE ist da Hochpreisland, weil es der Markt aktuell hergibt.
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