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Datenschutzhinweise

RGK Planung für EFH in Hanglage
Verfasser:
skazy
Zeit: 20.05.2026 01:41:56
0
3956401
Hallo zusammen,

für unser EFH in Hanglage, Klimazone 7, NAT -9,3°C, 7,81 kW Gebäudeheizlast nach DIN EN 12831-1, würden wir gern einen RGK am Hang (Gelände fällt hinter den Haus ab) installieren.

Hier mal ein erster Versuch im
TrenchPlanner - die Bäume sollen erhalten bleiben, deswegen ist das so gestückelt. Ich komme zeichnerisch auf 75m Graben, für die Abschätzung der Leistung habe ich ihn oben einfach als lineares Äquivalent hinzugezeichnet, dann kann man einfach die Soleverteiler dort hinschieben um sich die Daten anzeigen zu lassen.

Lt. Bodengutachten haben wir in dem Bereich von ca. 1,5m Tiefe den Übergang von einer Mischung (Hanglehm, Schluff, tonig, sandig, schwach dolomitstückig, trocken, halbfest bis fest) zu einer recht homogenen Mergelschicht (stark verwittert bis vollständig verwittert, mit einer Mächtigkeit von ca. 50 Metern lt. geologischer Karte). Der Bodengutachter sieht sich nicht zuständig, die thermische Entzugsleistung bzw. Lamdawert des Bodens abzuschätzen, hat aber einen Gutachter im Freundeskreis, der "die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat" und dringend von diesem Unsinn abrät, das würde nur Probleme machen. Bei den zunehmend trockeneren Sommern würde der Mergel komplett austrocknen und rissig werden, zu der Aussage konnte ich ihn noch bewegen.

Soweit mal der Stand der Dinge aus dem Stegreif, was braucht Ihr noch an Infos?
Freuen uns über Feedback, Grüße,
skazy

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 20.05.2026 09:14:57
0
3956418
Zitat von skazy Beitrag anzeigen
..dringend von diesem Unsinn abrät, das würde nur Probleme machen..

ja, bei abertausend realisierten projekten in der eu mit guten bis sehr guten arbeitszahlen
ist es leider so, das man bei einigen gutachtern
"die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und dringend von denen abraten sollte.."

vorschlag:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=NRSJULAPTCZHEHVCi65h

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 20.05.2026 13:46:40
0
3956466
Hallo skazy,

habe jetzt Mergel auch nicht genau einordnen können, laut KI hat trockener Mergel eine Entzugsleistung von ca.35 - 50 W/m. Man könnte dies noch etwas steigern und Regenwasser über den Kollektor versickern lassen.
Zur Einordnung, ein feuchter Lehmboden ist auf selben Niveau.
Bei der Erstellung muss man auf guten Kontakt des Solerohrs an die Bodenschicht achten. Vorschlag

Hat das Haus einen Keller?
Falls ja, würde den Soleverteiler an die Kellerinnenwand montieren und hier je ein Sammelrohr zur SWP führen. Falls kein Keller vorhanden ist, kann man die Solerohre unterhalb der Bodenplatte in einem KG Rohr einführen. Den 90° Bogen nach oben mit 15° Stücken ausführen.
Bitte beachte, die Rohrverteilung berechnet gegenwärtig mit den Maßen ab der SWP.
Falls der Verteiler an die Innenwand kommt, ist dies zu korrigieren.

Wolfgang

Verfasser:
skazy
Zeit: 21.05.2026 06:22:35
0
3956589
Zitat von hbrockmann Beitrag anzeigen

ja, bei abertausend realisierten projekten in der eu mit guten bis sehr guten arbeitszahlen ist es leider so, das man bei einigen gutachtern "die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und dringend von denen abraten sollte.."


Ich mag Deinen Humor :)

Verfasser:
skazy
Zeit: 21.05.2026 06:23:23
0
3956590
Sehr cool, vielen Dank für Eure Vorschläge! Ihr habt den Kollektor beide erweitert, vom Boden her bin ich gar nicht sicher, ob das nötig ist (weiß jemand, welche Lamda-Werte den Bodenarten im TrenchPlanner zugeordnet werden?), aber insbesondere Wolfgangs Idee, die Linie quer hinter dem Haus zu ergänzen (das ganze rund zu machen) finde ich gut. Wir müssen nur drauf achten, dass der Verteiler der höchste Punkt ist. Die Hangneigung spielt an der Stele gegen uns, das Gelände steigt in der Ecke leicht an - kann man bestimmt mit dem Bagger und sorgfältiger Kontrolle sicherstellen, aber ich habe jetzt mal einfach die direkte Diagonale genommen und die Grabenbreite auf 2,2m-2,5m verbreitert (am warmen Ende mehr zur Kompensation).
Vielleicht bin ich zu sorglos, aber wir machen uns wegen der Größe wenig Sorgen. Der unregelmäßige Verlauf wird durch die zeichnerische Näherung mit geraden Stücken ja auch nur ungefähr abgebildet; mit dem eingezeichneten Äquivalentkollektor (gerade) passt es ja von der Leistung (je nach Bodenvariablen). Wahrscheinlich ist die gerade Auslegung auch ein besserer Anhaltspunkt im Bezug auf die konkrete Realisierung, was Durchmesser, Anzahl, Vorschub etc. der Slinkies angeht? Vielleicht mache ich da mal einen Vorabversuch mit einem Gartenschlauch.

Wolfgang, Du merkst an, dass man auf guten Kontakt des Solerohrs mit der Bodenschicht achten muss; Einschlämmen (wie auch Versickerung) wird wegen der Bodencharakteristik nicht in Frage kommen (verliert die Festigkeit, quillt und ist nicht mehr zu verdichten im feuchten Zustand, Versickerung funktioniert nicht, der Boden sperrt). Den bisherigen Berichten entnehme ich, dass vorsichtiges Einfüllen am Anfang wichtig ist, man dann aber gezielt an den Rohren feststampfen kann, bevor dann bei Überdeckung von ca. 50 cm mit der Rüttelplatte verdichtet werden kann. Reicht so oder sollen wir noch auf etwas achten?

Einen richtigen Keller haben wir nicht; durch die Hanglage muss das Gefälle ausgeglichen werden, wir machen Streifenfundamente und die "Bodenplatte" liegt dann auf den beiden Wänden auf. Diesen Bereich lassen wir offen und unbeheizt, trennen aber ein Eck für die Technik ab. Der Boden wird mal zunächst nur geschottert gelassen, ich wollte dann mit der Sammelleitung (50er?) die beiden Verteiler getrennt anfahren (im KG-Rohr, mit Armaflex isoliert).

Hier die aktuelle Version; 2x300m 40er Rohr ist ok?

Vielen Dank für Eure Hilfe!
Grüße, skazy

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