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02.06.2026 14:56:21 |
Hallo allerseits, bei uns ist das mechanische Ausgleichsgefäß im Solekreislauf unserer Ecoforest- Geothermie-Wärmepumpe (Tiefenbohrung) kaputt und muss ersetzt werden. Leider habe ich keine Unterlagen mehr darüber, welche Sole im Kreislauf ist. Die Firma "Heth Erdwaerme" aus Lorsch, die installiert hat, gibt es nicht mehr. Folgende Fragen: 1) Kann ich erst das MAG ersetzen und dann mich um die Sole kümmern? Also: - MAG ersetzen, entweichende Sole auffangen und wieder einfüllen, ggf. mit Wasser nachfüllen, bis der Druck wieder erreicht ist. - danach Sole analysieren im Labor und ggf. nachfüllen 2) Kann ein erfahrener Kälte-/Wärmepumpentechniker auch ohne Laboruntersuchung anhand von Farbe, Geruch, Dichte (Aräometer) herausfinden, ob es Propylenglykol oder Ethanol ist? Oder gibt es zuviele Spezial-Solen, die man nicht so einfach auseinanderhalten kann? Vielen Dank im Voraus für alle Kommentare und Antworten!
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02.06.2026 15:35:35 |
PS: Man könnte z.B. folgende Dinge checken: - Geruch- Brennbarkeit - Viskosität - Leitfähigkeit - Brechungsindex ( Refraktometer) plus Dichte (Aräometer)
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03.06.2026 07:39:28 |
Zitat von jx7jx7  ... bei uns ist das mechanische Ausgleichsgefäß im Solekreislauf unserer Ecoforest-Geothermie-Wärmepumpe (Tiefenbohrung) kaputt und muss ersetzt werden.
Leider habe ich keine Unterlagen mehr darüber, welche Sole im Kreislauf ist ... Lässt Ecoforest den Installateuren denn freie Hand, welche Sole sie einfüllen? Was sagt denn die Installationsanleitung/Bedienungsanleitung dazu? Ich würd' bei Ecoforest dirket nachfragen, welche Sole erlaubt ist, wer in deiner Gegend ggf. dein Ansprechparnter ist und ob sie einen Rat haben, wer zuverlässig analysieren kann, welche Sole eingefüllt ist und was an Mischung erlaubt ist. Ecoforest-AnfrageZwecks Analyse könntest du z.B.: hier fündig werden . So ganz klar wird aus dem Dokument allerdings nicht, ob die auch das eigentliche Frostschutzmittel identifizieren können. Für Experimente bleibt m.E. wenig Raum, wenn man teure Folgeschäden sicher vermeiden will. Wenn du sorgfältig arbeitest, wirst du das MAG austauschen können, ohne nachfüllen zu müssen - jedenfalls dann, wenn aktuell genug Sole im System vorhanden ist und du nichts verwirfst. Wäre schön, wenn du das Forum informiert hältst, wie du die Angelegenheit hast lösen können.
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03.06.2026 07:57:21 |
Hallo und die Sole erst prüfen bevor Du Wasser nachfüllst / verdünnst. ciao Peter
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03.06.2026 08:02:15 |
Vielen Dank für die Antwort!
Es gibt mehrere erlaubte Alternativen.
Im Installationshandbuch von damals steht: Propylenglykol: max. 33 Vol.-% Ethylenglykol: max. 30 Vol.-%
Es gibt von Ecoforest keinen Ansprechpartner in meiner Region (Mainz). :-(
Der Rat von Ecoforest war "Labor suchen". Sie haben kein bestimmtes empfohlen. Ich habe jetzt welche rausgesucht und angeschrieben.
Ich habe auch gehofft, dass das MAG ausgetauscht werden kann ohne große Verluste, wenn man austretende Sole auffängt und später wieder reinpumpt.
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03.06.2026 08:59:29 |
Die benennung "mechanisches Ausdehnungsgefäß" hat mich etwas belustigt, ich kenne bislang noch kein "elektronisches" oder ähnliches! Am besten Du fängst die unter überdruck stehende Sole in einem Gefäß auf und tauscht das ADG gegen ein neues passendes. Dann nimmst Du einen Frostschutztester und schaust wie hoch der Frostschutzwert überhaupt noch ist (mit den angegebenen Konzentrationen müsste er wohl mindestens bei -20°C liegen, dann mischt Du den aufgefangenen Teil der Sole mit etwa dieselben Menge Wasser und füllst dieses Gemisch bei laufender Umwälzpumpe mit einer Füllpumpe langsam wieder ins System bis der Fülldruck erreicht ist. Sinnvoll wäre auch vorab den pH Wert zu prüfen (geht einfach mit Teststreifen fürs Schwimmbad) Die Frostschutzkonzentration dient nicht nur dem Frostschutz, sondern auch dem Korrosionsschutz und sollte daher keinesfalls unter 10% liegen!
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03.06.2026 09:44:03 |
Zitat von Hannes/esbg  ... Dann nimmst Du einen Frostschutztester und schaust wie hoch der Frostschutzwert @jx7jxt weiß doch gar nicht, welcher Frostschutz (+Zusatzchemikalien) überhaupt eingefüllt ist. Daher kann er auch nicht per Refraktometer (das meinst du mit Frostschutztester?) den Frostschutz bestimmen, weil dort für die unterschiedlichen Mittel spezielle Skalen gelten.
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03.06.2026 11:33:14 |
Ich habe Unterlagen von der Wasserbehörde. Laut dem Dokument "Bohranzeige und Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Errichtung und Nutzung einer Erdwärmesondenanlage" wurde verwendet: Name: Kühlsole N Anteil Frostschutz im Gemisch (%): 25 WGK-Klasse: 1 Gesamtmenge in der Anlage ( L ): 400 Lässt sich daraus ableiten, mit was man nachfüllen kann?
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03.06.2026 12:30:17 |
Ich habe es: L ist der Buchstabe für (Mono)-Propylenglykol. N ist der Buchstabe für Ethylenglykol.
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03.06.2026 13:48:58 |
Sehr wahrscheinlich Glykosol N
Gruß
Frank-Rolf Roth
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03.06.2026 14:15:43 |
Wasser. Denn wegen der 3-5 Liter würde ich keinen anrufen.
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03.06.2026 14:20:19 |
Zitat von Reggae  Wasser. Denn wegen der 3-5 Liter würde ich keinen anrufen. Jetzt kennt der TE ja die Art des Frostschutzes und kann selbst nachmessen, wie es um den "Gefrier"punkt steht. Wenn dann noch der pH-Wert stimmt, würd' ich auch Wasser nehmen, wenn der relative Anteil zur verbleibenden Sole klein ist. Ggf. kann nach dem Wassernachfüllen nochmals refraktometert werden. ;-) Wahrscheinlich muss er auch gar nichts nachfüllen, wenn er nichts verwirft.
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