Hallo zusammen,
Update: Die Entscheidung ist inzwischen gefallen, dass wir die
Gasheizung nicht weiter instand setzen, sondern den Umstieg auf Wärmepumpe jetzt angehen.
Ich habe inzwischen mehrere
Angebote vorliegen und würde diese gerne zur Diskussion stellen.
Rahmendaten nochmal kurz:
* EFH Bj. 1985, ca. 135 m² Wohnfläche
* Rheinland, NAT ca. -8,2 °C
* Außenwände aus 30 cm Ytong
* Dach mit ca. 10 cm Mineralwolle gedämmt
* ältere 2-fach-verglaste
Fenster* komplette FBH im Fräsverfahren in EG, OG und DG
* 21 Heizkreise
* ERR teilweise vorhanden, sollen aber möglichst offen betrieben werden
* bisheriger Gasverbrauch seit Einzug hochgerechnet grob 18–20 MWh/a inkl. Warmwasser
* Heizlastabschätzung ca. 7–8 kW
* Berechnung mittels Heizreport 8,97 kW bei NAT
* Ziel: möglichst direkter Betrieb ohne hydraulische Trennung; Reihenpuffer zur Volumenvergrößerung wäre ok, notfalls Stichpuffer
* Warmwasser für 4 Personen, eher Richtung 300-l-Speicher
Aktuell liegen folgende Angebote vor (stark vereinfacht):
1. Panasonic Aquarea L 7 kW* Panasonic Aquarea LT WH-SDC0509L3E5 Gen. L R290 Hydromodul
* WWS PAW-TA30C1E5STD Emaillierter Warmwasserspeicher 290l
* direkte Anbindung der FBH
* Reihenpuffer vorgesehen
Preis ca. 30.500 €
2. Vaillant aroTHERM plus VWL 75/8.1* Hydraulikstation VMZ MEH 97/7
* uniSTOR plus VIH RW 250/2 B
* sensoCOMFORT VRC730/3
* 45-l-
Pufferspeicher* als Stichpuffer oder wahlweise direkte Anbindung der FBH
Preis ca. 31.500 €
5 Jahre
Garantie bei regelmäßiger
Wartung3. Buderus WLW186i 7 kW* Inneneinheit TP70 mit integriertem 70-l-Puffer
* Logaplus Speicherpaket SH290 RS-B
Preis ca. 35.000 €
5 Jahre Garantie bei regelmäßiger Wartung
4. Lambda EU10L mit 10kW* Hydraulikstation
*
Reglerset
* 300-l-Puffer (Zewotherm)
* 300-l-Warmwasserspeicher (Zewotherm)
Empfehlung des Anbieters ist eine hydraulische Trennung mit Stichpuffer. Auf Wunsch wäre aber auch eine direkte Anbindung möglich.
Preis ca. 39.000 €
Alle Preise beziehen sich auf komplette Angebote ohne bauseitige Leistungen. Fundament, Erdarbeiten,
Kernbohrung, Leitungsverlegung, Elektroarbeiten inkl. Umbau des Zählerfeldes usw. sind jeweils enthalten.
Alle Anbieter sind regionale Fachbetriebe.
Aktuell tendiere ich dazu, die Entscheidung auf Vaillant oder Buderus zu reduzieren. Die Lambda erscheint mir technisch interessant, der Aufpreis ist für mich aber schwer zu rechtfertigen. Die Panasonic wirkt ebenfalls interessant, allerdings sehe ich hier im Vergleich zur Vaillant aktuell keinen nennenswerten Preisvorteil.
Vom Panasonic Fachbetrieb habe ich keine Angaben zur Auslegung erhalten.
Die Anlagen von Vaillant und Buderus sind auf einen
Bivalenzpunkt von -5°C ausgelegt.
Die Lambda ist entsprechend monovalent ausgelegt, aber die gibt es auch nicht kleiner.
Mich würden insbesondere eure Einschätzungen zu Hydraulik, Auslegung, Effizienz und dem Preis-Leistungs-Verhältnis der verschiedenen Konzepte interessieren.
Vielen Dank!