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03.06.2026 18:42:56 |
DIe sind doch jetzt auch schon in der Netzreserve und kosten Geld, darunter eines der modernsten Steinkohlekraftwerke in Zolling, das viel sauberer lief als jedes Kohlekraftwerk in Polen und Tschechien. Und das obwohl gerade Isar II abgeschaltet worden war.
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03.06.2026 19:07:53 |
Zitat von belzig  DIe sind doch jetzt auch schon in der Netzreserve und kosten Geld,... ...und das soll wirklich so ok sein? Das ist es weder unter wirtschaftlichen, noch und Umweltaspekten...dazu kommt auch noch das, insbesondere der nicht so seltene Teillastbetrieb insbes. bei Gaskraftwerken sowohl der Effizienz als auch Emissionen einen Bärendienst erweist... Ach so, gehört doch auch zu den Systemkosten der Volatilen, oder etwa nicht???
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03.06.2026 19:19:40 |
Reserverkraftwerke gab es auch schon vor den Erneuerbaren.
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04.06.2026 09:09:23 |
Zitat von belzig  Reserverkraftwerke gab es auch schon vor den Erneuerbaren. ah ja und der Kontext ihrer Verwendung/Notwendigkeit war der Gleiche??? Bissel läppisch dein Einzeiler....
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04.06.2026 09:38:40 |
Früher waren Reservekraftwerke zu Redundanzzwecken notwendig, heute zusätzlich zum Ausgleich von PV- und Windkrafterträgen. Es gab auch schon immer einen Unterschied im Tag- und Nachtverbrauch. Deshalb waren Pumpspeicher notwendig, damit die Grundlastkraftwerke durchlaufen konnten. Heute ist das Ganze regelungstechnisch natürlich viel anspruchsvoller, aber das Vorhalten von Erzeugungs-Kapazität ist keine Neuerfindung der Energiewende. Der Tag-Nacht-Ausgleich wird zukünftig vermehrt über Batteriespeicher stattfinden. Diese stellen schon heute und in Zukunft verstärkt Netzdienstleistungen (Frequenzhaltung, Spannungshaltung, Momentanreserve etc.) zur Verfügung.
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04.06.2026 10:11:23 |
Für die Tage Nacht Verschiebung haben wir aberaktuell noch kaum Speicher im Betrieb Und die Fossillobby hat Interesse dass es langsam geht denn so laufen nachts die Fossilen während Tags EE weggeschmissen wird. Ja, wir benötigen für Dunkelflauten Kapazitätsreserven, da Prognosen aber schwierig sind und da wir aktuell Gasmangel sehen werden machte es Sinn mit der LNG Terminal-Deutschlandgeschwindigkeit Batteriespeicher en gros zu installieren und die Laufzeit von Gaskraftwerken mit Horizont 2Jahre drastisch zu reduzieren. Und dann kann man neu rechnen wie viel Reservekaoazität man noch benötigt und in wie weit träge Kohlekraftwerke in Kombination mit Batteriespeichern Teilaufgaben übernehmen könnten. Batteriespeicher machen ohnehin Sinn, daher die zuerst massiv installieren. Und dann bei Gaskraftwerken auf die Bremse treten. Beste Grüße MIKA
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04.06.2026 10:21:56 |
Jeder "erneuerbare" Speicher (Batterie, Staudamm,..) hat physikalische Verluste. Ein Brennelement oder ein Kohlebunker hat KEINE physikalischen Verluste. Nur fiskalische Verluste, weil die Grundkosten relativ stärker in die LCOE eingehen. Im Übrigen sollten Wind+Solarstromflatterer nicht mit PeakWatt sondern mit mittleren Flatterwatt gekennzeichnet werden.
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04.06.2026 10:42:18 |
Gott hat den Verstand gerecht verteilt. Nahezu jeder ist mit seiner Zuteilung zufrieden.
Mit 3,4kWP PV und 8 kWh Speicher und Nulleinspeiseregelung mit Bordmitteln schaffe ich es meinen Stromverbrauch aktuell auf 50-100kWh/M Netzbezug zu drücken und ich belaste das Netz auf keiner Phase mit Einspeisung. Was hier im Kleinen funktioniert funktioniert auch auf einer größeren Skala. Speicher in der Nähe von Erzeugungsanlagen können auch tagsüber Die Einspeisung glätten. Und ... Die Anlagen sind skalierbar, das hat auch den Container- Frachtverkehr revolutioniert.
Beste Grüße MIKA
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04.06.2026 13:15:24 |
Zitat von wpibex  Jeder "erneuerbare" Speicher (Batterie, Staudamm,..) hat physikalische Verluste. Ein Brennelement oder ein Kohlebunker hat KEINE physikalischen Verluste. Nur fiskalische Verluste, weil die Grundkosten relativ stärker in die LCOE eingehen. Im Übrigen sollten[...] Ich behaupte dann einfach mal dass ein KKW mindestens 60% Verluste hat, du weißt schon Abwärme in den Flüssen und als Dampf aus den Kühltürmen.
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04.06.2026 14:08:34 |
Zitat von wpibex  Jeder "erneuerbare" Speicher (Batterie, Staudamm,..) hat physikalische Verluste. Ja - und weiter? So ein Speicher ist zudem nicht "erneuerbar" sondern lediglich mehrfach verwend-/aufladbar. Und es ist dem Speicher völlig gleichgültig, wo der Strom für seine Aufladung/Befüllung herkam. Daher ja der in interessierten, innovativen und tatsächlich technologieoffenen Kreisen weit verbreitete Ansatz, auch "fossilen" Strom über die entstehenden, enormen, noch vor wenigen Jahren aus Kostengründen kaum so bald erwarteten Speicherkapazitäten zu puffern (gleichmäßigere Laufzeiten, bessere Auslastung usw.). Zitat von wpibex  Ein Brennelement oder ein Kohlebunker hat KEINE physikalischen Verluste. Da irrst du bzw. definierst in einer Weise, die zumindest diskutabel ist. Da kannst du noch so laut "KEINE" rufen. Das Brennelement oder der Kohlebunker ist eher mit dem bereits geladenen Akku oder dem befüllten Wasserspeicherkraftwerk vergleichbar. In allen vier Fällen ist die Lagerung der Energie mit wenig bis gar keinen Verlusten behaftet. Erst wenn tatsächlich el.Energie produziert werden soll, gehen in allen vier Fällen die Verluste los. Du könntest es ja 'mal übernehmen, die Größenordnung dieser Verluste tabellarisch gegeneinander zu stellen: Fakten statt stänkern. Beim Brennelement und beim Kohlebunker ist der Speicher dann leer, neues "Brenn"material muss heran geschafft werden. Die beiden anderen Speicher hingegen können hundert- bis vieltausendfach wiederverwendet werden - nach meiner Ansicht möglichst aus Kernfusionsenergie, die permanent und aus sicherer Entfernung auf die Erde einstrahlt. Das wäre dann das "erneuerbar", dass du fälschlicherweise (oder eher aus demagogischer Absicht?) oben bei den Speichern verwendest hast. Bis allerdings dein geliebtes Brennelement und dein geschätzter Kohlebunker (Öltanks und MEthan-Speicher wären noch zu ergänzen) jeweils gefüllt ist, ist eine lange Gestehungkette mit umfangreichen ökonomischen und ökologischen Kosten zu bewältigen - das hast du sicherlich nur versehentlich unterschlagen. Diese Kosten entstehen jedes Mal auf's neue wenn dein angeblich verlustfreier Speicher entleert wurde. Die anderen Speicher hingegen ... vieltausendfach ... (s.o) Zitat von wpibex  Nur fiskalische Verluste, weil die Grundkosten relativ stärker in die LCOE eingehen.
Was hat jetzt die Staatskasse (Fiskus) mit den Stromgestehungskosten in diesem Zusammenhang zu tun? Da flattern sie dahin - die Flatter"argumente" der Flatterstromphobiker wpibexcopalethri&Co
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04.06.2026 18:33:08 |
Die EE Zukunft sieht düster aus: Gefragt sind in den nächsten 10j um die 200 GWh Batterie Zubau. Rückstand heute 100 GWh. Irgendwie muss man ja den PV Strom Zubau in die Nacht retten, und das geht nur mit Batterien. An die Flexibilisierungsoptionen via BEV und Speicher @home glaube ich nicht wirklich, aber warten wir mal ab. Und ohne 2 Strompreiszonen dürfte es erst recht Probleme geben. Leitungsausbau ist pendent, und da reden wir auch von einem Zeitraum von 10j. Ausgenommen das, was schon auf dem Schlitten ist. Internationale Zusammenarbeit als Stromverbund ist auf der politischen Agenda auch nicht gerade zuoberst. Obwohl das Potential unbestritten ist. Wer den Schaden hat braucht sich um den Flatterstrom Spott nicht zu kümmern & Gruss delta97 PS. BILDlich gesprochen sieht das dann so aus: bild.de/boeing-fahrwerk-bricht-zusammen Eigentlich hätte ich erwartet, dass das Fahrwerk im Taxi Betrieb verriegelt sein sollte...
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| | Zeit:
04.06.2026 21:08:10 |
Wie funktioniert internationale Zusammenarbeit ohne die dafür nötigen Stromtrassen ???
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| | Zeit:
04.06.2026 21:54:31 |
Die Stromtrassen fehlen zwischen Nord und Süd D. Süd D und A +CH haben gute Strom Connectivity.
Es gibt in A+CH 10'000 GWh Speicherseen. Gehen wir von 30 GWh PV Batterien in Süd D aus. Dann können diese Batterien im Winter in der Nacht aus den Speicherseen in den Alpen geladen werden. In der Nacht gibt es freie Kapazität auf den Stromleitungen. Also kommt man mit den bestehenden Stromtrassen locker aus.
Das ist nicht mein Spezialgebiet, aber KI kann dir sicher weiterhelfen & Gruss delta97
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05.06.2026 21:14:43 |
Warum willst du eigentlich DACH haben , wenn SüdDACH schon so gut ausgebaut ist?
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06.06.2026 08:04:26 |
Wurde sich hier eigentlich nochmal über Mannheim und die geplante Stilllegung der Gasnetze aufgeregt, oder sind grad alle auf Atom? Nach Explosion in Albstadt sind die Ermittlungen beendet, niemand hat Schuld. Alles gut. Weiter geht's. Spannend ist aber der Gedanke, dass das also alles ganz normal/korrekt ablief und man gar nicht wissen möchte, wie der marode Kram sonstwo noch aussieht. Dieses Zeug ist technisch an seinem Lebensende angelangt, und manche Träumer wollen da auch noch Wasserstoff für ihre technogieoffenen, zukunftsicheren (hust) "H2-ready"-Thermen durchdrücken. Aber es passt ganz gut zu denen, die glauben, man hätte in die abgeranzen AKW doch einfach nur ein paar neue Stäbchen reinschieben müssen...
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06.06.2026 09:07:28 |
@Georg: DACH macht Sinn, weil D viel Windkraft hat und A+CH viel Wasser. Also Win Win Situation. Das Ziel ist ein international verteilter Ausgleich der EE Stromproduktion. Mit PV und Wind gibt es keine belastbare EE Stromproduktion. Aber mit 20 GW Gas Reserve geht das natürlich auch. Allerdings ist es müssig über einen DACH EE Ausgleich zu diskutieren, weil kein Interesse vorhanden ist & Gruss delta97
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| | Zeit:
06.06.2026 09:14:24 |
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06.06.2026 13:39:16 |
Zitat von delta97  @Georg: DACH macht Sinn, weil D viel Windkraft hat und A+CH viel Wasser. Also Win Win Situation. Das Ziel ist ein international verteilter Ausgleich der EE Stromproduktion. Mit PV und Wind gibt es keine belastbare EE Stromproduktion. Aber mit 20 GW Gas Reserve geht das natürlich auch. Allerdings[...] Wäre schön , aber dafür fehlen uns die Stromtrassen .
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06.06.2026 19:50:32 |
Ist eigentlich egal.. Hier sind Stromproduktion und Stromfluss ersichtlich. electricitymaps.com/live/ Jeder kann selber DACH zusammenzählen. Ausgleich der EE Stromproduktion erfolgt in der Nacht /WE. Wenn die Stromleitungen nicht sowieso schon am Glühen sind. Vgl auch: pv-magazine.de/2026/06/01/uniper-dunkelflauten..Prio #1 hat jetzt der Ausbau der Batterien.. Aber das schaffen wir auch nicht. Und das ganze Desaster dient dann als Begründung für 20 GW neue Gas Büchsen & Gruss delta97
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08.06.2026 12:17:05 |
Bis 2018 hatten AT und DE eine gemeinsame Strompreiszone. Historisch waren die Stromtrassen von Bayern und BW in die Schweiz und nach Österreich immer gut ausgebaut, weil man die Stauseen dort gut für die Grundlastkraftwerke nutzen konnte. Genau genommen, bräuchte es jetzt eine gemeinsame Strompreiszone für AT, CH, BY und BW. Dann würde das die physische Realität der Stromerzeugung auch viel besser abbilden. Aber das ist wahrscheinlich politisch nicht umsetzbar.
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| | Zeit:
08.06.2026 19:19:06 |
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10.06.2026 19:03:45 |
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