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Datenschutzhinweise

Rexola - realistische Lebensdauer
Verfasser:
S.Huber
Zeit: 05.06.2026 19:35:35
0
3959088
Hallo zusammen,

ich habe eine Viessmann Rexola-Triferral Gasheizung im Keller, Baujahr 1998. Sie läuft absolut zuverlässig und es besteht ein regelmäßiger Wartungsvertrag, aber sie ist nun mal langsam in die Jahre gekommen.

Klar hat niemand eine Glaskugel, aber wie realistisch sind hier Laufzeiten von 30 oder vielleicht sogar 35 Jahren bei diesem Typ?

Wenn man sich aktuell nach Alternativen umschaut, grenzen Wärmepumpen ja fast schon an Masochismus. Wenn man überhaupt ein Angebot von einem Handwerker bekommt, geht das direkt in Richtung 45.000 bis 50.000 € für eine normale Monoblock-Anlage. (Und ich besitzte wirklich keine hochkomplexe Villa)

Da ich weitere Sanierungsbaustellen am Haus habe, will ich keine 20.000–30.000 € nach Förderung ausgeben. Erst recht nicht, wenn ich dafür eine Heizung rausreiße, die vielleicht noch 5 Jahre oder mehr funktioniert hätte.

Für Erfahrung oder Tipps wäre ich sehr dankbar

Verfasser:
KR0815
Zeit: 05.06.2026 20:48:49
0
3959090
es ist halt ein Stahlblock - was soll kapitt gehen?

Schau mal wieviele Oldtimer-KFZ auf der Straße unterwegs sind - reparieren kann man fast alles irgendwie

Verfasser:
BauGuenni
Zeit: 05.06.2026 23:39:16
0
3959116
Auf Kleinanzeigen eine Neue kaufen,

oder jetzt den Weg zur neuen Heizung einrichten.
Was besser ist musst du entscheiden.
Ich habe den DIY Weg beschritten.
Ein Freund hat sich eine gebrauchte Anlage gekauft.


Ich spare seit dem Umbau ca 800 Euro im Jahr, erspart weil er nicht investieren muss.
Jede Seite hat Recht

Verfasser:
pB
Zeit: 06.06.2026 13:20:02
2
3959185
Meiner Meinung nach 2-Gleisig fahren:

Unbedingt Regelung und evt. Steuergerät besorgen und auf Halde legen.

Wenn das stirbt, hast du fast keine Chance mehr auf lebenserhaltende Maßnahmen.

Langfristig den Energiebedarf des Hauses senken / auf WP-Tauglichkeit optimieren.

Und dann im DIY-Verfahren umstellen.

Solange du kein Kondensat im Kessel hast, sollte der ziemlich alt werden....

Verfasser:
muscheid
Zeit: 08.06.2026 09:48:55
0
3959427
Einen solchen Rat halte ich bei dem alten Kessel für Quatsch.
Hier kann von heute auf morgen fast jedes Bauteil durch Defekt ausfallen. Niemand kann dazu verlässlich etwas genaues sagen.
Wärmepumpen haben nunmal gegenüber Gas nen größeren Umfang an Arbeit und Material - und die Förderung macht auch zusätzliche Arbeiten notwendig.
Und selbst wenns 40.000,- kostet, du zahlst ja letztendlich nur etwa die Hälfte und sparst nachher auch bei den Betriebskosten erheblich.
Du musst entscheiden, welche Baustelle wichtiger ist - aber ohne Heizung / WW ist ein Haus kaum nutzbar...
Und eins ist heute sicher falsch - weiter in Verbrenner zu investieren.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 08.06.2026 21:54:45
0
3959521
wenn bei einem Ölbrenner was ausfällt findet sich jemand der es reparieren kann, notfalls mit Improvisation

fällt eine WP aus, der Monteur zuckt mot den Schultern, da muss der Werkskundendienst ran, der hat leider erst in 4 Wochen Zeit, und das Ersatzteil ist aktuell auch nicht lieferbar

Ich habe auch eine WP - aber bin unabhängig davon

Verfasser:
muscheid
Zeit: 09.06.2026 10:05:30
1
3959587
...es kommt immer auf den Fehler an, den die WP hat. Und darauf, ob der Mann darauf auch geschult ist.
Letztlich aber auch eine Frage des Herstellers und seines WerksKD, manche sind sehr bemüht und können schnell reagieren, andere sind überlastet und brauchen einfach mehr Zeit.
"Improvisation" gibts weder am Öl-, noch am Gasbrenner! Entweder ist es korrekt zu reparieren oder gar nicht.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 09.06.2026 20:54:48
1
3959719
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
."Improvisation" gibts weder am Öl-, noch am Gasbrenner! Entweder ist es korrekt zu reparieren oder gar nicht.


wir reden von einer Heizung, die besteht nicht nur aus einem Brenner

Und auch am väterlichen Gasbrenner - ich habe den Feuerungsautomat nicht repariert - darf man nicht

Aber hatte über Kleinanzeigen innerhalb von 2 Tagen einen gebrauchten Anderen

Verfasser:
muscheid
Zeit: 12.06.2026 10:11:02
0
3960157
Zitat von KR0815 Beitrag anzeigen
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
[...]


wir reden von einer Heizung, die besteht nicht nur aus einem Brenner

Und auch am väterlichen Gasbrenner - ich habe den Feuerungsautomat nicht repariert - darf man nicht

Aber hatte über Kleinanzeigen innerhalb von 2 Tagen einen gebrauchten Anderen

Ja, geil.....
Am Kessel selbst hast du aber gar nichts zu fummeln - das ist eben ein Gasgerät und unterliegt der Fachbetriebspflicht. Daher ist auch die vordere Verkleidung üblicherweise nur per Werkzeug demontierbar. Das ist die Grenze.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 12.06.2026 18:12:08
0
3960249
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen

Ja, geil.....
Am Kessel selbst hast du aber gar nichts zu fummeln - das ist eben ein Gasgerät und unterliegt der Fachbetriebspflicht. Daher ist auch die vordere Verkleidung üblicherweise nur per Werkzeug demontierbar. Das ist die Grenze.


wie kommst Du auf diesen Unsinn? Hast Du herzu Quellen?

Es mag sein das der Gasnetzbetreiber das fordert - aber es soll auch Anlagen mit eigenem Gastank geben, ohne Netzversorger

Auch finde ich hierzu nichts in der TRGI, selbst für ans Gasnetz angeschlossene Anlagen

Verfasser:
jospr
Zeit: 12.06.2026 21:05:00
2
3960281
Die Lebensdauer ist davon abhängig was beheizt wird. Hat man ein älteres Haus aus den 70er oder auch 80er Jahren mit Fußbodenheizung, wird das die Lebendauer senken, jedenfalls wenn es keine Systemtrennung gibt.
Im normalen Heizkörperbetrieb ist diese Kessel von Viessmann eigentlich unzerstörbar.
An diesem Kessel kann auch nicht viel kaputtgehen. Gasregelblock, ja, der eigentliche Brenner, okay. Die Flammrohre neigen dazu irgendwann zu bersten. Kann man allerdings mit wenig Aufwand austauschen. Die Regelung ist der Schwachpunkt einer in die Jahre gekommenen Anlage. Hier kommt es darauf an, welcher Gasregelblock eingebaut worden ist. Es gab mal kurze Zeit eine Serie mit 24 Volt. Das wird dann schwierig. Mit dem 230 Volt Gasregelblock gibt es keine Probleme und man kann auch auf wesentlich günstigere Alternativregelungen ausweichen.
Es wird natürlich mal irgendwas kaputtgehen. Das ist immer so, beim Auto, Fahrrad, halt bei allen, was sich bewegt, dreht oder steuert.

Die Frage stellt sich so auch nicht, sondern der Verbrauch. Kann ich persönlich mit dem Verbrauch leben? Wobei man sich auch die Frage stellen muss, ob man direkt in eine neue Anlage investieren sollte, weil neue Geräte durchweg anfälliger für Reparaturen sind. Meine Erfahrungen sind, dass die Leute im Schnitt runde 10% Einsparungen haben, wenn sie sich einen neuen Kessel in den Keller stellen. So....jetzt hat man rund 1500€ Energiekosten am Hals. Dann schreiben wir über 150€/Jahr Einsparung. Bin ich selbst 50 Jahre alt und investiere rund 15000€ in einen neuen Kessel mit Boiler....tja, wie alt muss ich werden, damit sich das rechnet?

Also wirft das andere Fragen auf. Ist man jung, vielleicht 30 Jahre alt, schaut die Rechnung anders aus. Aber dann macht es eher Sinn darüber nachzudenken, warum verbrauche ich 1500€/Jahr? Daraus werden die nächsten Jahre auch ganz schnell 2000 oder noch mehr Euro. Daran sollte man in dem Alter arbeiten und darüber nachdenken, wie man die zukünftige Kostenlawine in den Griff bekommt?
Man sollte dabei auch immer im Auge behalten, dass der Staat durch Mißwirtschaft und geistiger Unfähigkeit immer mehr Geld benötigt. Er wird es sich holen! Je mehr jeder einspart, desto höher werden die Steuern und Abgaben. Anders funktioniert das alles leider nicht mehr. Das bedeutet du kannst jetzt anfangen gegenzusteuern und fängst an dein 'Haus zu dämmen für vielleicht 100000€. Dann kommt die PV Anlage hinzu, die Wärmepumpe, ist auch klar, aber macht das jeder, was passiert dann? Die Mineralölsteuer ist die größte Einnahmequelle des Staates. Bricht die weg, was passiert dann? Das alles sollte man im Hinterkopf behalten. In jeden Fall wird man lediglich die Energiekosten senken können, aber billiger wird das Leben trotzdem nicht werden.

Verfasser:
KR0815
Zeit: 12.06.2026 21:39:19
1
3960285
Zitat von jospr Beitrag anzeigen
Dann kommt die PV Anlage hinzu, die Wärmepumpe, ist auch klar, aber macht das jeder, was passiert dann? Die Mineralölsteuer ist die größte Einnahmequelle des Staates. Bricht die weg, was passiert dann?


vollkommene Zustimmung zu Deinem langen Post - bis auf einen Punkt:
Ja, der Staat braucht das Geld - aber wenn Du nichts machst - wie andere auch - er wird es sich genau bei diesen Mitbürgern holen

Deshalb wo es nur geht auf Eigenversorgung und Einsparung setzen, Unabhängigkeit von Staatssteuern bekommen

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