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10.06.2026 12:07:50 |
Hallo, ich plane gerade den Weg vom Monoblock zum Heizungskeller. Zwischen Heizungskeller und Kernbohrung / Hauseinführung liegt ein weiterer Kellerraum, ca 4m Strecke. Spricht etwas dagegen (außer evtl. die Deckenhöhe), die Fernwärmeleitung ohne Unterbrechung durch den kompletten Kellerraum bis zum Heizungskeller zu führen? Alleine von der Leitung ist die FWL ja günstiger als das Kupfer + Fittings + Isolierung etc, ganz abzusehen von der Arbeit das Kupfer zu verarbeiten. Sämtliche hydraulische Komponenten würde ich sowieso erst in dem Heizungskeller installieren wollen.
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10.06.2026 12:22:13 |
Was zahlst du den für die Fernwärmeleitung? Bei mir ist die Fertigleitung gegenüber Edelstahlrohr, verpresst und isoliert um Faktor 0,5 günstiger! 6m Edelstahlrohr in 28mm kosten 57,-€.
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10.06.2026 13:50:54 |
Die FWL kostet 83€ pro Meter (2 Leitungen 40 x 3,7 mm). 35mm Kupfer gibts für 33€/m => also 66 für Vor + Rücklauf Isolierung 3,50€/m x2 => 7€/Meter 45° Lötbogen 35mm 8,40 € pro Stück x4 => 34€ Ab 3 Meter ist Kupfer doch günstiger, aber viel mehr Arbeit.
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10.06.2026 14:50:19 |
Also, kommt natürlich echt drauf an, welche "Einzelrohre" man als Vergleich nimmt. Beispiel: 10m AustroPUR double 40x3,7 (mit Elektro Leerrohren) plus Anschlusspaket kostet grob 1.160€ Wenn ich das in Kupfer mit 35mm mache (zum Löten), noch ein paar Fittinge dazu plus 100% Dämmung: 400€ die Rohre + 60€ für 4x 90° Bögen + 125€ Armalok Dämmung = 585€ Dafür spart man sich bei der Fernwärmeleitung natürlich jede Menge Arbeitszeit!
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10.06.2026 17:11:29 |
Ich saniere ja auch gerade ein 2 Familienhaus (Erbfall). Ich hab mir für Außen 15m Fernwärmeleitung bestellt (für 2 WP) und führe die nur bis ca 30cm durch die Wand. Ab da gehe ich in VA weiter und Dämme die Leitung. Presszange habe ich eine eigene. Bei mir ist aber auch nur geradeaus angesagt. Ich muss nicht mit Bögen hantieren.
Aber bei einer Fernwärmeleitung hast du Mindestbiegeradien die jenseits von Gut und Böse sind um die im Gebäude einzuhalten. Da hast du schnell 60-90cm Radius den du einhalten musst. Das gibt im Gebäude meist extreme Probleme.
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10.06.2026 20:07:24 |
Was dagegen spricht ist vermutlich das das Zeug unheimlich starr und störrisch ist. Das ist mehr festes Rohr als biegsame Leitung
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10.06.2026 21:01:04 |
Ne gerade Strecke an der Decke - machbar. Um die Kurve - vergiss es. Die Biegeradien kannst du im Haus vergessen. Im Gartengraben - ist das "egal".
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11.06.2026 09:23:27 |
Hallo, die Durchführung durch den Kellerraum wäre tatsächlich gerade ohne Biegung an der Decke möglich. Sonst wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen.
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11.06.2026 09:40:37 |
Zitat von selbstmacher  Hallo, die Durchführung durch den Kellerraum wäre tatsächlich gerade ohne Biegung an der Decke möglich. Sonst wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen. Du musst halt bedenken, dass du die FW Leitung zusammengerollt auf ner Palette bekommst. D.h. eigentlich müsstest du sie draussen erstmal auslegen und beschweren für ein paar Tage, damit sie eine "gerade" einnimmt. Ich spreche da selbst aus Erfahrung. Graben in 1,5m Tiefe. Dachte ich rolle einfach ab und leg die FW Leitung in den Graben... Falsch gedacht :-) Zu zweit muss man schon mal sein. Und dann alle 1m beschwert mit Holzplatte und Pflastersteine drauf. Das zwei Tage lang, dann war die Grundspannung raus. Wenn du den Platz hast und ein paar Tage warten kannst, bis Sie einigermaßen gerade bleibt. Dann kannst du das machen. Halterungen etc. kannst du ja vorab schon mal anbringen im Haus. Im Aussenbereich hat man glaub ich hier mal grob gerechnet was die verschiedenen Möglichkeiten kosten (FW Leitung, Edelstahl + Dämmung + Rohr, Verbundstoff + Dämmung + Rohr, usw...) - grob war das credo, ab 5 Meter aufwärts wäre die FW Leitung preislich attraktiv - da alles in einem.
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11.06.2026 20:06:42 |
Wenn das nur grad aus geht - 2 Stab Temponox, MiWo-Schalen drum und fertig. Alle Meter ne Schelle zur Befestigung nicht vergessen.
Dürfte schneller gehen, günstiger sein und die bessere Dämmung aufweisen.
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