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14.06.2026 19:34:22 |
Hallo, bei unser im Neubau Sanitär neu installiert. Der SHKler hat auf Rückfrage nirgendwo diese Schallentkopplung an der Rückseite angebracht. Also die Wandscheibe direkt einzementiert. Wie ich gelesen habe, entspricht das nicht den anerkannten Regeln der Technik. SHKler meinte nur: Machen sie nie, weil die Wandscheiben damit nicht fest werden. Wie ist es in der Realität?
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14.06.2026 20:23:19 |
Zitat von Maikel84  Hallo, bei unser im Neubau Sanitär neu installiert. Der SHKler hat auf Rückfrage nirgendwo diese Schallentkopplung an der Rückseite angebracht. Also die Wandscheibe direkt einzementiert. Wie ich gelesen habe, entspricht das nicht den anerkannten Regeln der Technik. SHKler meinte nur: Machen sie[...] Wer hat geplant, wer hat was beauftragt? Wer hat was einzementiert? Und warum ist das ein Thema? Was hört man? . Was verstehst du unter Sanitär Schallentkopplung?
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14.06.2026 21:56:11 |
Ich habe eine Sanitär Grundinformation in Auftrag gegeben ohne Amateuren. Die Wandscheibe wurden dann direkt auf die Poroton Wand geschraubt. Dämmung bis oben aber eine Großteil der Messing Wandscheibe hat direkt Kontakt zum Stein bzw. Blitzzement drum herum. Bis jetzt ist nur der Außenwasserhahn in Betrieb und der hat sehr laute Strömungsgeräusche.
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14.06.2026 21:56:27 |
Grundinstallation meinte ich
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15.06.2026 08:09:44 |
Zitat von Maikel84  Grundinstallation meinte ich Gilt ein erhöhter Schallschutz? ( Mietwohnungen), oder ist es ein EFH? Am Ende - kommt man noch hin ? Oder nicht. Hört man etwas, überträgt sich etwas?
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16.06.2026 13:07:29 |
Zitat von Maikel84  Ich habe eine Sanitär Grundinformation in Auftrag gegeben ohne Amateuren. Die Wandscheibe wurden dann direkt auf die Poroton Wand geschraubt. Dämmung bis oben aber eine Großteil der Messing Wandscheibe hat direkt Kontakt zum Stein bzw. Blitzzement drum herum. Bis jetzt ist nur der Außenwasserhahn[...] Wie stellst du fest, dass übermäßig laute Strömungsgeräusche vorhanden sind? Wurde gemessen? Wenn ja, wo wurde gemessen?
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16.06.2026 13:26:01 |
Haben wir noch nie gemacht. Die Strömungsgeräusche von deinem Wasserhahn liegen meistens beim Wasserhahn. Bei Amaturen gibt es unterschiedliche Geräuschklassen... Von Eckventilen wirst du da auch in Festgeschraubt nix hören...
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16.06.2026 13:29:01 |
Abgesehen davon - Schallschutz bezieht sich auf fremde Wohnungen, nicht auf die eigene. Und praktisch jedes Geräusch des auslaufenden Wassers ist lauter als das, was hier auftreten könnte.
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16.06.2026 14:54:09 |
Ich hab immer wieder "Bauchschmerzen", wenn ich an Wandscheiben, die ich NICHT montiert habe, Armaturen anbringen soll. 1. dicht 2. fest 3. schallgedämmt Wenn sich die Wandscheibe lockert oder gar abdreht, muss die Wand wieder geöffnet werden. Dann doch lieber einzementiert. (Ich hab aber wenig Erfahrung mit Mietwohnungsbau.) Im Trockenbau versuche ich die Grundplatte schallübertragungsarm zu montieren und die Wandscheiben ohne Kontakt zum Wandplattenmaterial zu fixieren.
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16.06.2026 14:54:55 |
Da sind sie wieder alle versammelt: "Ham wa imma so jemacht!" Die ursächliche Schallquelle ist egal, wenn durch Körperschallkopplung an anderer Stelle der ganze Baukörper angeregt wird. Da hilft nur konsequente Körperschallentkopplung. Der Stand der Technik kann dabei je nach Auslegung der Mindestschallschutz nach DIN4109 sein oder aber den strengeren, abgestuften Anforderungen der VDI4100 entsprechen, die viel eher dem gehobenen Wohnumfeld entsprechen. Damit sollten Trink-, Abwasser, Heizungs- und Lüftungsinstallationen in Neubau und Sanierung unbedingt körperschallentkoppelt aufgebaut werden. Das beinhaltet selbstredend auch die Entkopplung der Wandscheiben vom Baukörper. So ziemlich jeder Hersteller hat entsprechende Vollgummielemente für die gängigen Wandscheiben im Angebot und auch für durchgeschliffene U-Installationen gib es passendes Material. Selbst die zeitgemäßen Rohbauboxen (ibox, smartbox, bluebox, ubox, cleanline Grundkörper,...) sind allesamt schallentkoppelt. Und UP Einhebelmischer für WT haben Gummipuffer an den Montagepunkten. Im gleichen Zug darauf achten, dass es für die Wandscheiben passende Dichtbecher gibt, an welche die Dichtebene im Spritzwasserbelasteten Dusch- und Wannenbereich angeschlossen werden kann. Z.B. OHA Dichtfix (long), Tece Seal, Billy Click, Tropfhülse, usw. Der antiquierte Einbau mit Blitzzement ist einfach nur ätzend.
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16.06.2026 15:00:29 |
Wieder nur Sinnlose Produkte die bauen teurer machen. Ich hab bei offenem Wasserhahn noch nie was anderes gehört als den auftretenden Wasserstrahl im Waschbecken...
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16.06.2026 16:03:50 |
Unabhängig davon das es in einem EFH unnötig teuer ist hoer die ganz klare Frage was vertraglich vereinbart wurde. Die Geräuschdämmung erfolgt nicht für den der Zapft sondern für alle anderen im Gebäude. Ein Auftrag nach dem Motto Bau mir eine Sanitärinstallation ins EFH beinhaltet keine erhöhte Schallschutzanforderung wie du sie hier benennst. Am Ende kommt die billige Baumarkt Armatur für 150 Euro und man wundert sich wie laut es ist und schiebt alles auf die Wandscheibe... Wenn man etwas haben möchte dann muss man es auch so bestellen.
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16.06.2026 16:32:36 |
Wenn ich es richtig verstanden habe, gehört eine entsprechende Schalldämmung zu den anerkannten Regeln der Technik. Muss die Einhaltung extra beauftragt werden?
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16.06.2026 17:22:46 |
Da wäre ich vorsichtig mit. Normen und Richtlinien sind nicht per se rechtsverbindlich. Natürlich schuldet der Installateur dir eine "mängelfreie Installation", aber ob dabei in einem EFH die allerletzte Norm oder Empfehlung eingehalten werden muss, ist doch ne recht schwammige rechtliche Angelegenheit... Und nur weil eine Internetseite behauptet, ohne Schallschutzelement wäre die Installation nicht fachgerecht, das halte ich für sehr dünn. Am Ende müsstest du nachweisen, dass es eine "Fehlfunktion" oder einen "Nachteil" gibt, weil er sich an eine Norm, bzw. Empfehlung nicht gehalten hat. Ich glaube nicht dass dich das Pisselplastikplättchen da irgendwo hin bringt, vor allem sowieso nicht, wenn er es einmauert... Das bringt nur nen höheren Rechnungsbetrag, Ärger mit dem Installateur der dich dann nicht mehr leiden kann und Geld in die Taschen derer, die sich den Blödsinn haben einfallen lassen. Wenn du Pech hast und in 20 Jahren ist dein Eckventil samt Amatur hinüber, dann reißt der nächste Installateur dein Schalltschutzplastik ab und dann hast du nen richtigen Schaden...
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17.06.2026 07:57:32 |
Ergibt sich nicht automatisch ein direkter Nachteil, wenn (Stör-)Geräusche zu vernehmen sind, die es zuvor nicht gab?
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| | Zeit:
17.06.2026 08:42:36 |
Oben wurde ja schon die DIN 4109 genannt - diese gilt allerdings für den Schutz fremder Wohnräume. Nicht für die eigene Wohnung. Schallschutz für die eigene Wohnung gibts in der Norm nicht. De facto ist ein EFH gleich eine Wohnung. Wenn ich auch lese " Wandscheibe einzementiert" dann liest sich das nach Schlitzinstallation.... Die Frage ist, ob dieser Neubau überhaupt eine vollständig DIN gerechte Installation zulässt. Denn Schlitzinstallation ist nur sehr begrenzt normgerecht. Bei den Wandscheiben ist das Problem kaum eins. Störend (und lauter) sind später eher Abflußgeräusche.
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17.06.2026 08:45:23 |
Zitat von Z750  Ergibt sich nicht automatisch ein direkter Nachteil, wenn (Stör-)Geräusche zu vernehmen sind, die es zuvor nicht gab? Wie willst n du n Strömungsgeräusch aus ner nicht entkoppelten Wandscheibe vernehmen, wenn das Geräusch vom austretendem Wasser aus der Armatur lauter ist? Deine Zähne mitm Stethoskop unterm Waschbecken kniend putzen?
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17.06.2026 14:21:35 |
Vielleicht habt ihr eure Lauscher alle längst durch die vergessene PSA ruiniert, aber ich höre selbst das Strömungsgeräusch von Fußbodenheizungen in hydraulisch schlechten Anlagen. Strömungsgeräusche von Trinkwasserinstallationen sind gerade in Leichtbauwänden hochgradig ätzend. Die Wand wirkt wie eine Membran. Erst in richtig schwerem 24er KS Mauerwerk wird das Problem in meinen Augen verschmerzbar. Bei hohen Volumenströmen (Regenbrausen, Druckspülern, Badewannenfüllungen) sind die Strömungsgeräusche naturgemäß präsenter. Zitat von Mark1234  Ich glaube nicht dass dich das Pisselplastikplättchen da irgendwo hin bringt, vor allem sowieso nicht, wenn er es einmauert... Es handelt sich um Vollgummielemente. Die Aufnahme von Torsionsbelastungen erfolgt weiterhin über die Schrauben, welche durch die Wandscheibe gehen. Diese Schrauben dürfen nicht zu groß gewählt werden und nicht zu stark angezogen werden! Axiale und radiale Belastungen werden über das Gummielement nahezu spielfrei in den umgebenden Putz abgeleitet. Man kann also weiterhin die Eckventile und Dackefüße ein- und ausdrehen. Dennoch ergibt sich ein Mehrwert bei der Körperschallentkopplung. Da wirken u.a. ein Masse-Feder-System, die fehlangepasste, akustische Impedanz und die Dämpfungswirken des viskosen Gummis, welches Schallenergie in thermische Energie umsetzt. Die Entkopplungswirken ist für höhere Töne stärker als für tiefe Töne. Das permanente (höherfrequente) Rauschen wird unterdrückt, einen zugeschlagenen Einhebelmischer wird man weiterhin hören. Wandscheiben einzementieren wäre vielleicht ein Vorschlag für den Gebäudetyp E, den politische indoktrinierten, sozialer Wohnungsbau von Morgen.
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17.06.2026 15:42:36 |
Zitat von Mark1234  Zitat von Z750  [...] Wie willst n du n Strömungsgeräusch aus ner nicht entkoppelten Wandscheibe vernehmen, wenn das Geräusch vom austretendem Wasser aus der Armatur lauter ist? Deine Zähne mitm Stethoskop unterm Waschbecken kniend putzen? Mal wieder völlig sinnfreie Aussagen. Es geht doch nicht um die Geräusche im Bad selbst, sondern das man die Strömungsgeräusche im Raum daneben, darunter oder darüber hört. Ich baue seit rund 15 Jahren wenn’s UP ist die Wandscheiben immer mit Schallschutz-Set ein. Und ich habe eigentlich relativ spät damit angefangen. Die Zeiten wo das mit eingeputzt wurde sind wohl lange vorbei. Das Argument das da später was abreißt ist doch auch Quatsch. Von Viega gabs diese Sets bei den Sanpress wandscheiben schon in den 90ern, und das ohne Probleme Wenn ich mal ne Leitung beim Eckventil wechseln abgedreht habe, war das immer Kupfer und immer nicht vernünftig bzw. Gar nicht befestigt.
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18.06.2026 10:58:03 |
Zitat von hanssanitaer  Strömungsgeräusche von Trinkwasserinstallationen sind gerade in Leichtbauwänden hochgradig ätzend. Die Wand wirkt wie eine Membran. Erst in richtig schwerem 24er KS Mauerwerk wird das Problem in meinen Augen verschmerzbar. So seh ich das auch. Und wenn gespart wird, fehlt sogar die zweite Lage Gipskarton ...
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