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27.11.2002 08:01:16 |
hallo liebes forum,
wir haben ein gas brennwertgerät und heizkörper in unserem haus, jedoch wird dieses brennwertgerät nur über eine raumtemperatursteuerung geregelt (ohne aussentemperatursteuerung).
ist dies sinnvoll ??? oder nicht ??? und warum ???
danke im voraus und schönen tag noch
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28.11.2002 20:37:43 |
Hallo Versorgungsfreaks, mich würde Das auch interessieren... Die Regelung über Raumthermostate ist mir als 2-Punktregler bekannt. D.h. doch ohne Modulation des Brenners, oder arbeiten reine Raumtemperaturreglungen mittlerweile auch gleitend. Wer gibt Nachhilfe Gruß Frank |
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01.12.2002 22:12:10 |
Ich finde es etwas unsinnig einen Brennwertkessel mit einer Raumregelung zu betreiben, weil der Brennwertnutzen bei dieser Regelungsart sehr gering ist, obwohl die Kessel auch modulieren.
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02.12.2002 08:41:59 |
jeder moderne heizung sollte aus gruenden der energieeffizienz mit einer aussentemperaturgefuehrten steuerung versehen sein. egal ob oel, gas oder brennwert. egal ob modulierend oder zwei- oder einstufig. soweit ich mich entsinne gibt dazu auch gesetzliche vorgaben (siehe enev). hintergrund: geringere aussentemperaturen = weniger waermebedarf = geringere vorlauftemperatur = weniger verteil- , abstrahl- und abgasverluste.
gruss, jens jaeger
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03.12.2002 12:22:51 |
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03.12.2002 12:30:23 |
Hallo Da war ich mal wieder zu schnell. So also, vom Prinzip her ist die Raumreglung die SPARSAMSTE Regelung, es wird nur soviel geheizt das im Raum gerade die benötigt Wärme erreicht wird !!! Das Thema in Deutschland ist die Bauweise im normal Fall abgeschloßen Räume , keine offene Bauweise. Wenn man nun einen Raumthermostat betreibt das es im Hauptwohnraum , bei komplett geöffneten Heizkörper (Handrad, kein Thermostat) gerade warm genug wird, läuft der Kessel am sparsamsten, wobei auch hier gilt das der Volumenstrom nicht zu hoch sein sollte,(gilt aber genauso bei Außenregelung) Das Problem ist leider das manche Nebenräume eventuell nicht warm genug werden. Folge man stellt den Raumthermostat einfach komplett hoch und regelt wieder mit den Heizkörperventil, und genau das ist der Nachteil wo der Verbrauch unnötig steigt. Unsere Empfehlung ist eine Außenregelung mit Raumaufschaltung, so das aus der Raum- und der Außentemperatur zusammen die Heizkurve berechnet wird. Vorteil es kommt meist nicht zu einer Unterversorgung , aber auch nicht zur absoluten Überhitzung. (Regelung optimiert sich selbst) Mfg Ralf Sparwel
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04.12.2002 14:10:11 |
Ihr Lieben! Wer setzt denn schon wieder solche Gerüchte in Umlauf, dass eine Raumregelung bei einem Brennwertkessel die sparsamste Lösung ist? Sparsam für den Geldbeutel bei der Anschaffung- aber im Betrieb? Dort wird die Raumregelung doch erst sparsam, wenn sie mit der Außentemperatur verknüpft ist. Denn je geringer die Rücklauftemperatur, desto höher der Brennwerteffekt. Und wer regelt die Heizmitteltemperatur schon dauernd per Hand nach? Der Röhrich
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04.12.2002 14:48:51 |
Ralf Sparwel hat schon recht, da hier auch andere Wäremverluste/Gewinne erfasst werden. Wichtiger aber wäre bei Brennwertern, dass diese im Grunde nicht mit Vorlauf- sondern Rücklauftemperaturgeführung arbeiten müssten. Aber da gibt's wohl nix auf dem Markt.
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05.12.2002 07:08:12 |
Hallo Nochmal , die Raumregelung ist vom Ansatz wirklich die sparsamste ! Weil nur bei dieser soviel Wärme erzeugt wird, wie wirklich benötigt wird. Früher war es zum Beispiel nicht erlaubt bei Buderus Athm. Kesseln Raumthermostaten aufzuschalten, weil es zu Kondensation im Kessel kommen konnte, bzw. auch kam, was den Kessel beschädigte. Wenn die Hydraulik funktioniert, das heißt die Volumenstrom ist nicht zu hoch, so das eine große Spreizung gefahren wird. (ca. 15-20°C) Kondensieren die Gerät top. Problem sind doch eigentlich das bei den Thermen wo ja oft Raumregelung eingebaut werden, trotzdem Thermostatventile vorhanden sind, im Führungsraum, und das die eingebauten U-Pumpen viel zu groß sind, und somit die Spreizung ganz klein wird. Mfg Ralf Sparwel
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06.12.2002 17:13:18 |
Hallo Herr Sparwel! Ich habe mit großem Interesse Ihren Beitrag gelesen. Kennen Sie Wandgeräte, die in der Praxis mit einem geringen Volumenstrom und großer Spreizung zwischen Vor- und Rücklauftemperatur gefahren werden können? Leider liegt bei vielen Geräten der Kessel-Mindestvolumenstrom so hoch, dass bei Gebäuden bzw. Wohnungen mit sehr geringem Wärmebedarf selbst im Auslegungsfall über das oft einbaute Überströmventil eine interne Rücklauftemperaturanhebung stattfindet und so der theoretisch mögliche Brennwertnutzen verringert wird. Teilweise ist auch schon bei der kleinsten eingestellten Pumpenleistungen der eingebauten Pumpe der Volumenstrom so groß, dass die geforderte Wärmemenge nur durch eine kleine Spreizung und damit hohen Rücklauftemperaturen erreicht werden kann. Abgesehen von der unnötig hohen Pumpenleistung und des sich aus der kleinen Spreizung ergebenden Wärmeübertragerkennwerts wird der Brennwertnutzen durch die hohe Rücklauftemperatur wieder vermindert. Muss man daher auf bodenstehende Kessel mit großem Wasserinhalt zurückgreifen (kein Kessel-Mindestvolumenstrom) oder gibt es auch Wandgeräte, die die genannten Nachteile nicht aufweisen? Viele Grüße C. Halper
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07.12.2002 01:11:31 |
Raumtemperaturregelung mit Zeitprogrammfunktion wie z.B. mit Honeywell-Raumtronic-Thermostaten an jedem Heizkörper preisgünstig >50 Euro/HK nachrüstbar (alternativ mit Funkstellern von ELV in Leer - ebenfalls sehr kostengünstig!) stellt grundsätzlich die effektivste Regelvariante mit geringstmöglichem Wärmedurchsatz dar, wie jeder der sich mit den Grundlagen von Thermodynamik und Hydraulik auskennt schnell feststellen wird. Sofern Brennwertgeräte "thermodynamisch sauber" d.h. ohne Mindestdurchfluß und mit größtmöglichem Modulationsbereich arbeiten sollte mit angehobener Vorlauftemperatur (Basisanhebung > 10K)gearbeitet werden. Dann sorgen die o.g. Raum-Zeit-Thermostaten dafür, daß die Rücklauftemperatur rund um die Uhr so niedrig liegt daß der Brennwert optimal genutzt werden kann. Nach meiner Beobachtung werden jedoch > 70% aller Brennwertanlagen thermodynamisch so "unsauber" betrieben z.B. mit Überstomventilen und , dass im Kessel so gut wie keine Kondensation=Brennwertnutzung erfolgt und allenfalls in den Abgasleitungen etwas Kondensation erfolgt. Dies führt dann die Anlagenbetreiber zu der irrigen Ansicht,ihre Anlage würde Kondensationswäre= Brennwert gut ausnutzen. |
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14.12.2002 20:24:49 |
Hallo Herr Halper, bitte schauen Sie sich doch in meinem Beitrag "Wie effektiv arbeitet mein Gas- Brennwertgerät?" meine lezte Frage bezüglich Überströmventil an. Können sie meine Fragen beantworten? Grüße, Harry
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