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Systemtrennung bei FBH notwendig ?
Verfasser:
Michael Koch
Zeit: 19.02.2004 11:30:04
0
47957
@glatteis - Ja (murturi te salutant ;-)))

@alle
kurz nochmal zum Thema. Habe gerade einen Beitrag bei einem anderen Thread gesetzt. ff

Empfehlungen bei Altanlagen zu geben, ohne die Anlage zu
kennen, ist schlichtweg unmöglich. Wer hier pauschal den
Einsatz eines Wärmetauschers empfiehlt, sollte mal in DIN
4726 und VDI 2035 nachlesen. Wenn Wärmetauscher, dann aber
auf der Sekundärseite NUR korrosionsfreie Materialien. Bei
Altanlagen sind meistens die Steigstränge aus Stahlrohr, wie
auch oftmals der/die Verteiler. Und dann hätten wir schon
den Salat. Die Primärseite wäre zwar vom Sauerstoffeintrag
der Fbh geschützt, jedoch würde sekundär die Korrosion an
den Eisenteilen rapide fortschreiten, da bei
gleichbleibendem Sauerstoffeintrag nur noch ein Bruchteil an
korrosionsfähigem Material vorhanden ist (durch die
Systemtrennung). Manche Kesselhersteller schreiben eine
Systemtrennung vor - aber auch eine Sauerstoffbindung nach
VDI 2035 - was nun ? Setzte ich eine Systemtrennung ein und
habe auf der Sekundärseite korrosionsfähiges Material, muss
ich eine Sauerstoffbindung machen. Auf der Primärseite wird
aber auch die VDI 2035 gefordert ?! Das muss man wirken
lassen! Also lasse ich die Systemtrennung weg und schütze
das gesamte System nach VDI 2035.

Falls Systemtrennung gerechtfertigt ist,
stelle ich oftmals fest, werden dann trotzdem in der
Sekundärseite Pumpen mit Graugussgehäuse und normale MAG's
eingebaut werden - verhängnisvolle Fehler! Roßguss- oder
Edelstahlgehäuse - und MAG's, bei denen das Anlagenwasser
nicht mit dem Eisenteil in Verbindung kommt.

Inhibitoren (Korrosiosnschutzmittel) einsetzen? In den 80er
Jahren waren diese Mittel kurze Zeit 'in'. Heute weiss man
mehr. Unterstellt man, dass die zugesicherte Eigenschaft in
der richtigen Konzentration gegeben ist, ist dies mit jedem
Nachfüllen eine Zeitbombe: Denn auf den 'Waschzetteln'
steht: In Unterdosierung korossionsfördernd !!!

Was macht nun der kathodische Korrosionsschutz (nach VDI
2035)? Durch permanenten Verwertungsprozess unedlen Metalls
(Magnesium- Opferanode) wird laufend gelöster Sauerstoff
gebunden - einfach und wirkungsvoll.(einfache Beschreibung).
Richtig in die Anlage eingebunden klappts. Bei uns auch bei
mehreren Gruppen in 1 Gerät. Mehr nachzulesen unter
http://www.haus- technik.de/imh

mfg Michael Koch

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