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Solartechnik im desolaten Deutschland
Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 03.03.2004 18:38:00
0
48314
Hallo Herr Stolz
ich hatte einen Freund, der hat sich so sehr in Ängste hineingesteigert, daß er aus Angst vor dem Leben gestorben ist.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 03.03.2004 18:57:14
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48315
Hallo Herr Götz,

ich befürchte, Sie haben sich noch nicht ausreichend mit der Materie beschäftigt, und was noch schlimmer ist, Sie wollen es offensichtlich auch nicht.
Dies beobachte ich bei a l l e n KernKraftBefürwortern. Noch nie hat ein KKB eines meiner Argumente auch nur ansatzweise versucht zu widerlegen oder richtig zu stellen. Stattdessen kommt nichts oder am Thema vorbeigehende Polemik.
Setzen Sie sich doch einfach mit den von mir a n g r e i f b a r geschriebenen Behauptungen (hier im Thread 24.2.2004 und besonders 28.2.2004)auseinander und widerlegen Sie, s a c h l i c h !

Oleg Stolz
www.oekoluefter.de

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 05.03.2004 08:21:39
0
48316
Hallo Herr Stolz
allen berufsmäßigen Verhinderer ist eigen, daß sie verlangen die Ungefährlichkeit zu beweisen - und damit verhindern sie alles. Weil zu beweisen das nichts passiert gelingt niemandem. Ich sehe die Risiken genauso wie Sie, ich versuche Risiken, die ich beeinflussen kann zu minimieren, verlasse mich darauf, dass andere Leute auch ein Verantwortungsbewußtsein haben und ansonsten sehe ich Vorteile und Nachteile und lebe mit dem verbleibenden Restrisiko. Satistisch ist die Gefahr durch einen GAU eines KKW´S zu sterben oder geschädigt zu werden so verschwindendend gerin (im Verhältnis zu anderen Risiken, denen wir uns täglich aussetzen) das es genausowenig lohnt sich damit Angst machen zu lassen wie wg der Legionellen. Ich befürworte auch die Abkehr von KKW`s w e n n Alternativen vorhanden sind - aber die liegen vielleicht in der Zukunft nicht aber aktuell vor.
Sie reden ja auch nur wischi-waschi von erneuerbaren Energien was Sie damit meinen ( konkret und für die kalte Winternacht, oder den Wintertag mit Windstille und keiner nutzbaren Sonneneinstrahlung)
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 05.03.2004 16:22:59
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48317
Hallo Herr Götz,

zunächst, ich bin kein "berufsmäßiger" Verhinderer und verlange auch nicht einen Nachweis der Ungefährlichkeit der Atomenergie, weil ich w e i ß, daß dieser Nachweis nichtmal ansatzweise zu erbringen ist, da ich die e x t r e m e Gefährlichkeit der Atomenergie kenne (Beiträge vom 24. und 28.2.).

Der Unterschied in den Risiken ist doch der, daß ich gezwungen werde, sowohl das atomare GAU-Risiko als auch die im Normalbetrieb autretenden Schäden ohne jegliche Wahlmöglichkeit hinzunehmen. Wie "verschwindend gering" diese Risiken sind, habe ich in den oben angeführten Beiträgen bereits dargelegt.

Zu den "kalten Winternächten" sage ich nur, die Kernenergie liefert 6 % der Endenergie. Das ist sehr leicht überbrückbar. Soviel zu Ihrem "wischi waschi". 175 Watt je Bundesbürger.Mehr nicht.

Irgendeine Flöte hat hier darauf hingewiesen, daß auch durch die Kohle Radioaktivität in die Umwelt freigesetzt wird. Eine Bewertung mache ich hier gar nicht, aber ich bringe gerne einen "Vorstellungsfaktor" (auf Nachfrage zeige ich das Zustandekommen auf), der diese natürliche Radioaktivität etwas relativiert. Wir haben eine CO2-Steuer o.ä. und ich sprach schon des öfteren von einer "Bequerelsteuer", welche selbstverständlich auch für die Kohle gelten muß, ganz klar.

Damit wir dadurch nicht allzusehr belastet werden, schlage ich mal als Basis für die Radioaktivität der Kohle 0.003 Cent je thermischer kWh vor, also 0.01 Cent je elektrischer kWh, ein Betrag, mit dem man leben könnte.

Was würde da die kWh Strom mit Atomenergie erzeugt wohl kosten???

Da Sie die Frage wahrscheinlich nicht beantworten können, sage ich es einfach mal. Macht etwa zweitausendfunfhundert Euro (nicht Cent) je kWh Atomstrom aus. Plus den normalen Preis, in der Summe also zweitausendfünfhundert Euro und fünfzehn Cent, je Kilowattstunde.

Oleg Stolz
www.oekoluefter.de

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 05.03.2004 17:20:33
0
48318
Hallo Herr Stolz
auch wenn Sie Ihre 6% hier noch 20mal schreiben werden sie nicht richtig, der Anteil der AKW´S an der deutschen Stromproduktion liegt irgendwo bei 30%. Und darüber muss man reden STROM Herr Stolz nicht Gesamtenergie, wo Sie Hackschnitzel, Pellets und vielleicht auch noch Abwärme bei der spärlichen Zeugung deutschen Nachwuchses dazurechnen können. wischi-waschi - glaube ich, habe ich schon geschrieben
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 05.03.2004 17:50:46
0
48319
Herr Peter Götz,

Sie müssen doch nicht immer heraushängen lassen, daß es mit Lesen und Verstehen nicht so richtig klappt.

Ich habe von E n d e n e r g i e geschrieben!!!

Strom ist nur e i n Teil des gesamten Endenergieverbrauchs.

Oleg Stolz
www.oekoluefter.de

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 05.03.2004 17:55:50
0
48320
Hallo Herr Stolz
zum 2.mal NICHT IN DIESEM TON
ich kann lesen nur wir reden die ganze Zeit von Strom - elktrischem Strom - und der wird nuneinmal hauptsächlich mit AKW´S produziert - also wenn Sie sich auch die Themen zurechtbiegen nur weil Ihnen 6% lieber sind als 30% dann sollten Sie mir dafür nicht die Schuld geben.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
Sukram
Zeit: 05.03.2004 18:04:42
0
48321
Was ist heut' auch bloß los???
Es muss am Wetter liegen...


@ALLE: WIR HABEN KEINE ZEIT MEHR FÜR EXPERIMENTE!
19.000 tote letztes Jahr- ich bin zwar für Bevölekerungsverminderung, aber lieber auf natürlichem Weg.

****************************************************+
Studie zum Klimawandel

Hitze bricht jahrhundertealte Rekorde

Die letzten 30 Jahre waren in Europa die heißesten der letzten fünf Jahrhunderte. Klimaforscher warnen in einer groß angelegten Untersuchung, dass der Super-Sommer 2003 mit über 19.000 Toten nur der Anfang gewesen sein könnte.



AP
Hitzewelle: Nie waren die Sommer so heiß wie zuletzt
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das 20. Jahrhundert war das wärmste in 500 Jahren. Zuletzt sind die Durchschnittstemperaturen jedes Jahrzehnt um 0,08 Grad Celsius gestiegen. Und noch nie folgten zehn so heiße Sommer direkt aufeinander wie zwischen 1994 und 2003.

Mehr als 500 Jahre Klimageschichte hat Jürg Luterbacher zusammen mit seinen Kollegen von der Universität Bern ausgewertet und dabei einen eindeutigen Trend ausgemacht: Seit dem Mittelalter sind die durchschnittlichen Temperaturen in Europa ständig gestiegen, wie die Klimaforscher im Fachmagazin "Science" berichten.

Während sich frühere Untersuchungen zur klimatischen Entwicklung meist auf eine Quelle (wie historische Notizen oder Baumringe) konzentrierten, bedienten sich Luterbacher und sein Team vieler unterschiedlicher Daten. Sie werteten jahrhundertealte Temperaturaufzeichnungen aus verschiedenen Regionen aus, Jahresringe skandinavischer Bäume und Bohrkerne aus dem Grönland-Eis.

Dabei zeigte sich nicht nur ein verräterischer Trend der allmählichen Erwärmung. Auch Temperaturextrema kennen nur eine Richtung: Den kältesten europäischen Winter registrierten die Schweizer Forscher bereits in den Jahren 1708/1709, der von 1989/1990 war dagegen der bislang wärmste.

Der heißeste Sommer der letzten 500 Jahre liegt sogar weniger als zwölf Monate zurück: Im vergangenen Jahr forderte die Hitzewelle in Europa Schätzungen zufolge über 19.000 Menschenleben. Die neun heißesten Jahre der Klimageschichte fallen alle in die Zeit zwischen 1989 und 2003.

Erst im Januar hatte eine andere Forschergruppe aus der Schweiz vor der Zunahme von Temperatur-Extremen gewarnt. Die Wissenschaftler kamen in der Fachzeitschrift "Nature" zu dem Schluss, dass ein Sommer wie 2003 künftig alle zwei Jahre vorkommen könnte.

Die Entwicklung, so Luterbacher und Kollegen in "Science", liegt deutlich über den natürlichen Schwankungen der vorindustriellen Zeit - ein deutliches Anzeichen für den Einfluss des Menschen. Doch die neuen Daten sollen nicht nur Temperaturänderungen dokumentieren: Dank der hohen jahreszeitlichen, jährlichen und geographischen Genauigkeit der Analyse hoffen die Wissenschaftler nun, mehr über Struktur und Ursachen der Klimaveränderungen zu erfahren.

Andere Forscher zeigten sich nicht überrascht von den Ergebnissen der neuen Studie. Laut Stephen Schneider, Klimaexperte an der amerikanischen Stanford University, bestätigen sie, was Wissenschaftler seit zwanzig Jahren prophezeien. "Die Daten zeigen, dass die Vorhersagen korrekt waren", sagte Schneider. "Wir haben die Welt davor gewarnt, dass dies wahrscheinlich geschehen würde, aber wir konnten die Theorie nicht beweisen. Jetzt aber kommen die passenden Zahlen."
*****************************************************+

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 05.03.2004 18:32:27
0
48322
Hallo Sukram
alles bekannt Lösung?
Gruss Peter Goetz
PS:Angst war noch nie ein guter Ratgeber

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 05.03.2004 18:37:43
0
48323
Hallo Herr Götz,

Ihnen fehlt offensichtlich das Verständnis der Verhältnismäßigkeit.
Wenn es tatsächlich so wäre, daß die Kernkraft uns 90% der benötigten Energie liefert, hätten wir wirklich ein riesengroßes Problem, die Kernkraft abschalten zu können.

Die Verhältnisse liegen aber völlig anders. o.k., 1/3 des Stromes liefert uns die Kernenergie, weiß ich. Ebenfalls weiß ich, daß für einige Anwendungen derzeitig Strom nicht ersetzbar ist, z.B. bei Licht, Kommunikation etc.

Die Kernenergie, welche uns nun tatsächlich rund 6% der "benötigten" Endenergie liefert, birgt aber ein gigantisches Gefahrenpotential, welches, wie Sie selbst gesagt haben, "nicht versicherbar" ist, unvergleichbar mit jedem anderen menschengemachten Risiko.

Es geht also nur darum, auf irgendeine Art und Weise diese kleinen 6% entweder durch weniger riskante Techniken zu ersetzen (lieber ein Kohlekraftwerk vor der Nase) oder den Bedarf so zu reduzieren, daß ein AKW gar nicht benötigt wird.

Ich nenne mal ein paar Zahlen, die jetzt aber "freihändig" kommen und andeuten, welche "einfachen" Möglichkeiten vorhanden sind:

Direktstromheizung: 8% der Haushalte heizen mit Strom, Heizung macht 40% der Endenergie aus. Damit könnten also schon mal 3% der Endenergie bzw. 50% der Kernkraft ersetzt werden, die Heizungsbauer würden sich freuen. Jedoch: Dieser Ersatz muß ja nicht mit Lagerfeuertechnik gemacht werden. In manchen Punkten stimmen wir ja auch mal überein:-)

Jetzt mache ich mal einen "Direktangriff": Liquidierung der Lagerfeuertechnik, Ersatz durch kleine dezentrale Einheiten, "Hauseinheiten", wo der Brennstoff motorisch genutzt wird, mit WP: 60% des Brennstoffes der üblichen Lagerfeuertechnik könnten eingespart werden, es würden also rund 24 % weniger Endenergie benötigt werden.
Wegen Wirkungsgrad könnten die restlichen AKW´s mit 9% der Endenergie ersetzt werden, sodaß der fossile Verbrauch insgesamt gegenüber dem jetzigen Stand auf rund 85% gesenkt werden könnte!!

Weiteres sehr großes Einsparpotential liegt im Ersatz der Glühlampen durch diese neumodischen Energiesparlampen. Dürfte bedeutend sein.

Meine Zahlen stimmen nicht genau, sind aber in der grundsätzlichen Aussage richtig. Natürlich dauert das einige Zeit. Alternative Energien sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Zu beweisen war nur, daß es möglich ist, die AKW´s zu ersetzen.

Oleg Stolz
www.oekoluefter.de



Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 06.03.2004 09:39:17
0
48324
Hallo Herr Stolz
warum nicht sachlich - ich habe nie von 90% sondern von ca 30% Atomstromanteil an der Stromproduktion gesprochen.
Aber ich habe schon mehrmals angemerkt, dass Sie, wie hier wieder, Strom und Gesamtenergie mischen. Kann ich, wenn ich meinen Kohleofen vergrößere, damit meine Küchemaschine betreiben, oder habe ich dann Licht im Bad. Also was soll denn das. Wir können Stromproduktion durch Stromproduktion ersetzen aber sonst nichts. Und hier muss mna sehen, dass man nicht den Teufel mit Belzebub austreibt. Ein AKW umrüsten auf fossile Energie kann nicht die Lösung sein und sonst haben wir im Moment wenig
Gewisse Einsparungen sind sicher möglich, aber die brauchen Zeit und werden in der Summe nicht ausreichen.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 06.03.2004 11:52:55
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48325
Hallo Herr Peter Götz,

Lesen Sie nochmal meinen Text, gaaaanz langsam.

Oleg Stolz
www.oekoluefter.de

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 06.03.2004 12:05:10
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48326
Hallo Herr Stolz
wieso soll ich langsam lesen - können Sie nicht schnell schreiben?
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
oekoluefter
Zeit: 06.03.2004 12:32:28
0
48327
Herr Götz,

"wieso soll ich langsam lesen..?"

weil Sie sonst mit dem Verstehen nicht nachkommen. Muß man Ihnen sowas bereits erklären?

Verfasser:
stefan_e
Zeit: 10.03.2004 22:49:31
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48328
ich kann dazu nur sagen wir verbrauchen mit 2 personen im jahresdurchschnitt weniger als 1 m^3, wobei wir einen 300liter tank haben weil ich so blöd war für solar das schonmal vorzurüsten. ein freund von mir liegt bei ca. 0,7-0,8 m^3 am tag.

das kann übrigen jeder überprüfen wenn er im sommer wenn die heizung nicht läuft jeden tag den gaszähler abliest. und siehe da am hat den tagesverbrauch für warmwasser, der wird sich im winter nicht wesentlich ändern.

gruß

stefan

Verfasser:
stefan_e
Zeit: 10.03.2004 23:12:31
0
48329
ich vergass 60% von 0,7m^3 sind also 0,42m^3 x 4,01 cent x ~10 kw/h/m^3 ~ 17 cent/tag

also fette 62 € im jahr ;-)

na das lohnt bei einem invest von 5000€ oder mehr.

Aktuelle Forenbeiträge
de Schmied schrieb: Wie waren bei dir die Temperaturen in der Übergangszeit? Mir sind die 20° in der Heizkurve etwas zu niedrig, evtl kann man die Heizkurve etwas flacher bringen mit dem anheben auf 21° und den Endpunkt...
Timoto schrieb: Hallo zusammen, danke nochmal für die rege Teilnahme. Der Sachverständige hat mir eine Mängelliste an die Hand gegeben mit dem ich unseren Handwerker jetzt zum nachbessern auffordern kann. Unter anderem...
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