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Rohr-in-Rohr-FBH vs. Niedertemp.Normal
Verfasser:
Jörn Plewka
Zeit: 16.02.2004 18:03:41
0
48999
Ich reihe den BEitrag mal hier ein, da es mir nicht um die
Flächen, sondern die Anlage als Ganzes geht.

Mir stellt sich die konzeptionelle Frage der Wahl im Neubau:

Rohr-in-Rohr (allerdings Aluverbund, reinen Kunststoff will
ich nicht) mit gleichhoher Temperatur wie die Radiatoren.

"Normales" Alu-Verbundrohr, dafür aber Wärmetauscher oder
Mischer.

Zuerst dachte ich, dass die hohe Temperatur energetisch für
die Fläche ungünstiger sein müsste...das kann aber nicht
sehr gravierend sein, denn das Rohr bringt die gleiche
Energie in die Fläche, und nutzt etwa den gleichen
Rohrabstand. Dicker ist es auch nicht, weil das wärmere
Wasser mehr Energie transportiert...hinzu kommt
Eigensicherheit.

Wenn es energetisch ungünstiger ist, dann bei der Anlagen-
technik hinsichtlich Brennwert-Effekt bzw. in Kombination
mit Solar oder Erdwärme.

Dafür hat man auch weniger Misch/Pumptechnik am Hals, mit
der viele auf Kriegsfuss stehen. Von der Regelung per
Elektronik bin ich auf Grund der Wartungshäufigkeit auch
ab. Allenfalls Thermostatvetil mit Fernfühler finde ich
noch sympatisch.

Derzeit steht das Rohr-In-Rohr in meiner Gunst, aber
Solarenergie, Erdwärme oder "wassergekühlter" Kamin sind
auch interessant...Wärmetauscher im Pufferspeicher->
Schichtenspeicher dann auch.

Hmmm. Ich suche noch Aspekte, die andere hier interessant
finden und selber höher gewichten.

Danke im voraus!

JP

Verfasser:
becker
Zeit: 16.02.2004 18:42:53
0
49000
interesante frage
antwort:






oder so ähnlich

Verfasser:
baffm
Zeit: 16.02.2004 21:22:51
0
49001
viel gschwätzt - nix gsagt oder so ähnlich.

also du willst eine HT-FBH mit einer NT-FBH vergleichen.

Dann nehme die NT-FBH, da jedes Grad, das das Heizwasser höher erwärmt werden muß Energieverschwendung ist.

Beim Rohr in Rohr sprichst du sicher von dieser Rotex-70 geschichte. Das ist nochmals energieverschwendung, da das äussere Rohr quasi nur dazu da ist, a) das innere Rohr gegen beschädigung zu schützen, b) die hohe Vorlauftemperatur nicht direkt in den Estrich einzubringen, da der Estrich keine Temperaturen über 50°C mag. Also erzeugst du nen haufen Wärmeenergie, den du vor Abgabe an die Heizfläche erst mal verpuffen lässt.

Wenn du von Solar und Wärmepumpe redest, dann mußt du eh ein Heizkonzept wählen, das mit max. 50°C VL auskommt.

baffm

Verfasser:
Jörn Plewka
Zeit: 17.02.2004 09:35:17
0
49002
>>> Dann nehme die NT-FBH, da jedes Grad, das das Heizwasser höher erwärmt werden muß Energieverschwendung ist.

Werde ich tun...allerdings verstehe ich das Argument mit der Energieverschwendung letztlich nicht, obwohl regelmässig gehört.

Wenn die Energieaufbereitung in der gedämmten Hülle steht, was ja so oder so sinnig ist - kann man Energie nur über Abgas verschwenden, oder?

Umgekehrt benötigt man mit einem höher erhitzten Medium weniger Energie für die Pumpe und es dürfte sich um einiges weniger Luft im Medium
halten.

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 17.02.2004 10:38:10
0
49003
Hallo Herr Plewka
Sie wollen wissen ob ein 2.geregelter Heizkreis für die FBH oder ein Rohr-in-Rohr-System mit der VLT des Radiatorenkreises vorteilhafter ist.
Meine 1. Frage warum überhaupt eine Kombination in einem Neubau nehmen Sie nur FBH dann haben Sie das sparsamste, komfortabelste und zukunfstsicherste Heizsystem das Sie bekommen können besonders wenn Sie sich - wie schon geschrieben - für Verbundrohr entscheiden.
Aber als Antwort auf Ihre Frage: Das Rohr-inRohr-System ist allenfalls als (Not)Lösung für kleinere Flächen anzusehen, weil sich die Regelbarkeit in Grenzen hält. D. h. wenn Sie meinem Rat nicht folgen wollen dann machen Sie 2 AT-geregelte Heizkreise, FBH auf jeden Fall über Mischer.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
baffm
Zeit: 17.02.2004 19:13:02
0
49004
@J.Plewka

also das sind ja schon sehr theoretische Betrachtungen bzgl. HT-FBH-Vorteilen.

Also...grundsätzlich ist die überlegung sicherlich richtig - möglicherweise auch mit der Pumpleistung wg. Visko-änderungen - ich kenne mich hier nicht aus - man muß evtl. auch dann den Pumpwirkungsgrad über die Mediumtemperatur sich anschauen.

Eine Pumpe in 70°C warmer Brühe mag zwar leicht niedrigere Druckdifferenzen bedienen müssen - auf der anderen seite ist evtl der Pumpenmotor durch die anderen Umgebungstemperaturen nicht mehr so leistungsstark - alles Vermutung da ich keine Temp-abhängigen kurven kenne.

Das mit dem Wärmeverlust innerhalb der thermischen Hülle mag zwar schön und recht sein. Das Problem ist allerdings, dass die Wärme nicht da abgegeben wird wo sie hin soll, nämlich an die Heizfläche sprich Estrich/FB-Belag. Die Wärme bleibt irgendwo als Verlustleistung zwischen dem inneren und äußeren Rohr hängen. Somit hast du zwar - theoretisch nach ausserhalb der Hülle keine Verluste aber du hast einen unheimlich schlechten Wirkungsgrad bei der Wärmeabgabe in den Raum:

NT: T_zu: 40°C, T_Boden: 30°C --> T_Raum 22°C --> ca. 50% Wirkungsgrad
HT: T_zu: 70°C, T_Boden: 30°C(??) --> T_Raum 22°C> ca. 30% Wirkungsgrad

Also die Werte sind frei erfunden und ich kenne das Rohr in Rohr-System nicht - vielleicht ists ja auch nicht so krass. Es soll nur verdeutlichen, wo deine Verluste sind.

Also ich möchte mit meiner Heizung den Raum warm kriegen und nicht die Rohdecke und auch nicht irgendwelche Schutzrohre warmhalten wollen.

Hoffe das reicht zur Erläuterung warum NT 1. Wahl sein sollte.

baffm

Verfasser:
g.poepperl
Zeit: 17.02.2004 20:48:30
0
49005
1Tasse 70Grad durchs gedämmteRohr gepumpt gibt soviel wärme an den Estrich wie 4Tassen 40Grad.
grob geschätzt soll die Wärme isolierung hohe mögliche temperaturdifferenzen im heizkreis puffern.
Weiß man wie der Eigentümer die Anlage traktiert? (da ist nichts nachweisbar und es gibt gewährleistung)
Die Hitze staut sich zwar im Rohr jedoch gelangt die langsamer an den Estrich und der hat Zeit sich aufzuwärmen. Der FB-aufbau muß weniger aushalten.
Leider kenne ich das System nicht, muß aber entsprechend dem Pflichtenheft insgesamt stimmig konzeptioniert sein.
Gruß
H.G.

Verfasser:
Henning Becker
Zeit: 18.02.2004 14:42:51
0
49006
Höhere Temperaturen sind für die Heizzentrale ein etwas höherer Verlustfaktor, nicht jedoch im Fussboden. Die Fussbodenheizung im Rohr ist nicht weniger Störanfällig mehr, weil es sich bewegen kann.

Wo soll der Vorteil liegen beim Rohr im Rohr??

Regelung genauso aufwendig (Ohne Regelung läuft bei beiden Systemen garnichts).

Rohr teuer auch in der Verlegung.

Trägheit höher.

Verluste in der Heizzentrale höher.

Weniger Ertrag bei Solarunterstützung.


Nur bei Radiatoren und Fussbodenheizung gemischt, erspart man sich den zweiten Regelkreis.

Gruss

Henning Becker

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Jens99 schrieb: Hi Wolfgang, Das wär toll wenn du Mal nachschauen könntest . Wie würde ich dann ein wickelfalzrohr durch eine Porenbetonwand...
daniel19 schrieb: Das hört sich doch schonmal gut an solche Werte wie unten ;) Der Kessel ist schon längers defekt, aktuell haben wir...
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