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Heizungsthermostat mit Oberflächenfeuchtigkeits Fühler ?
Verfasser:
Bernhard Layer-Reiss
Zeit: 19.02.2004 15:56:14
0
49600
Wir haben vor einem Jahr ein ca. 13 Jahre altes Haus in steiler Hanglage erworben.
In dem tief in den Hang gebauten Treppenhaus (3 Etagen), nach oben offen und in ein grosses Glasdach
mündend herrschen Temperaturen von ganz oben mit ca 50-60 Grad und unten in der Garage mit 15-20 Grad.
Bei geöffneten Dachluken, gibt es einen starken Luftzug von unten nach oben wenn die Eingangstüre offen steht.
An der Hangwand des Einganges kommt es zur Bildung von Oberflächenfeuchtigkeit meist im Juli-August,
wenn der dortige Heizkörper nicht in Betieb ist. Die Vorbesitzer haben die Viesmann Öl-Heizung mit Vitotronic 200
Steuerung für die zwei Heizkreise (Fussboden und Heizkörper) durch eine weitere externe Zeitschaltuhr
ergänzen lassen, ab ca. April wird dann ein Pseudo Sommerprogramm ohne Fussbodenheizung - bis auf den
Treppenhausheizkörper sind alle Ventiele geschlossen , gesteuert. Die Warmwasserpumpe für den Heizköperkreislauf
pulst dann zwischen 6 und 22 Uhr jede Stunde für 15 Minuten. Mir erscheint diese Lösung unzureichend und
verbrauchtsintensiv. Was gibt es hier an alternativen Lösungen durch Lüftung ähnliches ?
Sollte man weiter im Sommer heizen müssen, gibt es einen Heizköperventil mit Sensor für Oberflächenfeuchte
oder einen Steuerung für die Kreislaufpumpe die mit Oberflächenhygrometer kombinierbar ist.
Wir wohnen am Bodensee, vielleicht kennen Sie einen Spezialist für dieses Problem ?

Verfasser:
Bernhard Layer-Reiss
Zeit: 19.02.2004 16:03:10
0
49601
Das Wichtigste habe ich natürlich vergessen: Die Feuchtigkeit
führt dann zu Schimmelbildung !

Gruss vom Bodensee

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 19.02.2004 16:08:47
0
49602
Hallo
versuchen Sie das ganze über eine Luftentfeuchtung zu beheben.
Das Problem ist, daß sich Luftfeuchtigkeit an der kalten, vermutlich schelcht gedämmten Aussenwand niederschlägt. Heizen und Lüften ist eine Möglichkeit - aber im Sommer eine teure.
Fragen Sie einen Klima/Lüftungsanlagenbauer.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
Bernhard Layer-Reiss
Zeit: 19.02.2004 18:46:49
0
49603
Ist es wirklich günstiger mit Srom zu Entfeuchten als die Wand
zu heizen ?

Verfasser:
Peter Götz
Zeit: 20.02.2004 07:22:13
0
49604
Hallo
beim Entfeuchten heizen Sie nicht mir Strom sondern betreiben eine Kühlmaschine, die, die Luft abkühlt und so das Wasser kondensieren läßt, danach mit der gewonnen Wärme ( und der des Kompressors)wieder aufheizt. Wenn Sie ein vernünftiges Gerät kaufen haben Sie damit sicher eine hohe Effizienz. Mit Aufheizen halten Sie das Wasser nur in der Schwebe - im Sommer kommt die Luft von draussen u. U. mit einem höheren Wassergehalt herein, wie die, die Sie durch Lüften hinausbringen.
Besser wäre natürlich das Gebäude ( von aussen) zu isolieren.
Gruss Peter Goetz

Verfasser:
ayoni
Zeit: 20.02.2004 09:07:05
0
49605
Hallo Bernhard,

Problem 1:
Ist das wirklich kondensierendes Wasser? oder ist es vielleicht auch einfach drückendes Wasser aus dem Hang.
Das sollte vielleicht als erstes geprüft werden.

Problem 2: Schimmel
dem könnt Ihr ggf. Einhalt gebieten, wenn die Wände mit einem Kalkputz versehen sind. Gerade in feuchten Altbauten (oder hier: Hanglage) muss extrem beachtet werden kein Gips an den Wänden zu haben!!!
Bitte prüfen und Putzer fragen(Altbauexperten, ggf. Ökoputzer, ... - viele Meinungen und ein Bild machen).

Gruß

Ayoni

Verfasser:
BS
Zeit: 20.02.2004 10:32:32
0
49606
Hallo,

wenn es wirklich kondensierendes Wasser ist, würde ich vorschlagen
den Putz abzuschlagen.

Rohrleitung als Wandheizfläche ohne Dämmung einfräsen und die
Wand mit einem Sanierputz verputzen.

Die Wandheizung würde ich vom Fussbodenheizkreis versorgen.
Neben eine hydraulischen Regelung sollte man mittels Differenztemperaturregelung zwischen Raum- und Wandoberflächentemperatur das Heizen steuern.


Gruß

BS

Verfasser:
Stefan R
Zeit: 20.02.2004 11:20:03
0
49607
Woher kommt die Feuchtigkeit? Läßt sich diese vermeiden?
Im Sommer lüften bedeutet (mal grob gesagt) befeuchten. Im Sommer trägt die Luft mehr Feuchtigkeit, wie im kalten Winter. Durch den Treppenhauskamin könnte so die Luftfeuchtigkeit herbei kommen.
Also: Im Winter lüften, im Sommer nicht, ok geht nicht ganz, aber dann wenns am wärmsten ist, alles zu (Dach/ Dachgeschoß luftdicht)! Lüften dann am Morgen wenn die Wiesen feucht sind, und die Feuchtigkeit dort liegt und nicht in der Luft.
Oder das Wasser kommt wirklich von außen, oder aus Abfluß, oder Dachentwässerung, oder Wasserleitung, oder Heizungsleitung.

Danach weitere Maßnahmen zur Symptombehandlung ergreifen.

Stefan R

Verfasser:
Bernhard Layer-Reiss
Zeit: 20.02.2004 11:27:40
0
49608
Es ist kondensierendes Wasser. Messungen eines Lieferanten für
Silicatplatten haben dies ergeben. Solltes es dennoch vom Hang kommen
könnten wir nicht von aussen Dämmen, da das Treppenhaus
ca 12m Tief in den Hang gegraben wurde.
Gibt es Links mit Produktbeschreibungen für die Luftentfeuchter ?

Vielen Dank für Ihre Tips und Ratschläge !

Verfasser:
BS
Zeit: 20.02.2004 14:05:19
0
49609
Hallo,

im Internet findet man viele Seiten zum Luftentfeuchter, z.B.

http://server3.gs-shop.de/200/cgi-bin/shop.dll?AnbieterID=3502&Seite=frameset.htm&PKEY=0635

Gruß

BS

Verfasser:
T. Langguth
Zeit: 24.02.2004 17:25:06
0
49610
Die kondensierende Feuchtigkeit wird so lange ein Problem bleiben, wie die Wärmebrücke an der Wand existiert, da an der kalten Wand, wie bereits festgestellt, die Luftfeuchte auskondensiert.
Die Luftmengen die in dem großen Treppenhaus bei geöffneter Tür anfallen zu entfeuchten, dürfte bei einem Wohnhaus mit zu hohem technischem Aufwand (Großer Entfeuchter) verbunden sein.
Eine Lösung die mir noch erörternswert erscheint wäre eine Innendämmung der Treppenhauswand, jedoch nicht mit diffusionsdichtem Dämmstoff.
Ein entsprechender Bau-Sachverständiger könnte in Ihrem Fall sicherlich hilfreich sein, denn hier ist schnell eine Fehlinvestition getätigt.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 24.02.2004 19:43:34
0
49611
Ohne den Fragesteller hier brüskieren zu wollen scheint es sich bei dem Problemobjekt um eine "Architektenschönwetterhütte" zu handeln wo viele Bauphysikalische Fehler gleichzeitig gemacht wurden.
Mir erscheint eine diffusionsoffene Isolierung der hangseitigen erdberührten Mauern als einzige langfristig sinnvolle Maßnahme, da sämtliche Heizungs- und Luftentfeuchtungsversuche nur viel Energie kosten und nach abschalten der Geräte das Problem sofort wieder auftaucht.

Mfg. Hannes / esbg

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rholten schrieb: OK, vielen Dank, jetzt habe ich den Sinn verstanden. Wenn die Therme die Heizkörper speist, geht dies die meiste Zeit, außer...
Peter_Kle schrieb: Was hast du nach 15 MIn und laufendem Brenner für eine Spreizung ?? GErade bei überdimensionierter Therme + Übergangsproblemen...
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