Zum einen gibt es Dichtungsmittel (z.B. von BCG) die bis zu zig Liter pro Tag Lecks abdichten.
Wir haben vor einer Woche Lecks in einem
Erdkollektor-System mit 17 Strängen je 100m Länge/ 20mm lichte Rohrweite in ca. 1 m Tiefe erfolgreich abgedichtet (Spezialmittel für Sole von BCG für ca. 200 €)
Desweiteren kann das
Heizungswasser (
Betriebswasser) durchaus mit Frost-/
Korrosionsschutz gefüllt werden (40% Glykol - 60 %
Wasser).
Glykole: Propylenglykol =
Solarflüssigkeit (div. Handelsnamen: Tyfocor, Ilfexpan usw.) kostet in 16 kg-Kanistern bis zu 120€.
Ethylenglykol (ist z.B. im Autokühler) kostet ab 1,2 € pro Liter in 20 l-Kanistern; Auto-
Frostschutz (z.B. Glysantin von BASF ist einsetzbar) aber teurer.
Bei 40% Zusatz ist Frostschutz bis -25°C sichergestellt, aber noch wichtiger ist, daß es ab dieser Konzentration keine "Sprengwirkung" beim Einfrieren hat und
Korrosionschutz bewirkt.
Der Korrosionsschutz gilt nur für geschlossene Systeme; wenn ständig Sauerstoff vorhanden ist, ist das Zeugs höchst korrosiv und ebenso bei Konzentrationen ab etwa 60% !
Ethylenglykol kann mit dem Auto-Kühlerfrostschutzprüfer geprüft werden.
Propylenglykol hat eine andere Dichte und benötigt einen speziellen Frostschutzprüfer.
Eine Neuverlegung der Heizungsrohre ist jedoch im Auge zu behalten.
MfG Udo
Rostek
PS: Unser Großhändler hat fast alles lagervorrätig, aber bei Frost-/Korrosionsschutz dauert die Lieferung immer ein paar Tage.
Unsere Frage weshalb dies, wurde damit beantwortet, daß wir die einzigen sind, die solches Zeug einsetzen.
Mit Dichtungen
Hanf/Fermit,Flachdichtungen, O-Ringen hatten wir noch keine Probleme. Bei selbstdichtenden Gewinden (die Dinger mit so einem Kunststoffdichtring im Gewinde) lösten sich die Dichtungen auf, deshalb hanfen wir grundsätzlich aber nie ohne Fermit.