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26.02.2004 11:13:20 |
Plane eine Umrüstung meiner 12 m² Solaranlage mit einem Plattenwärmetauscher für die Heizungsunterstützung. Scheint mir der effektivere Weg zu sein (gegenüber Pufferspeicher). Wenn jemand eine solche Anlage schon in Betrieb hat, wäre ich für Erfahrungswerte dankbar. Falls Kai Dehrmann diesen Thread liest: ich hätte da noch eine Frage an dich. Du hast vor einiger Zeit eine Bypassschaltung mit Magnetventil und Temperaturdifferenzschalter von Conrad erklärt. Ich möchte dies gern nachbauen. Wo greifst du den Temperaturwert des Speicherrücklauf ab, direkt am Ausgang Speicher ? Welche Temperaturdifferenz hast du ca. an der Conrad-Schaltung eingestellt ?
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26.02.2004 11:50:10 |
Hallo Peter, das würde mich auch brennend interessieren. Genau das gleiche habe ich auch schon überlegt. Wofür braucht man eigentlich einen Pufferspeicher, wenn die Speicherfähigkeit des Gebäudes (zig Tonnen Beton und Stein) viel viel größer ist. Der Heizkessel bläst auch stoßweise zehn oder zwanzig Kilowatt in die Heizanlage ohne das die Innentemperatur merkbar schwankt. Allerdings haben mich alle Fachleute denen ich von dieser Idee erzählt habe für verrückt erklärt. Auch eine Solaranlage zur Raumheizung braucht einen Pufferspeicher, Punkt. Warum konnte mir aber auch keiner genau erklären. Ein Kommentar von Oekoluefter wäre schön. Der könnte das vieleicht mal berechnen. |
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26.02.2004 12:31:42 |
Natürlich kann man auch die Wärme direkt im Haus speichern. Dann sind es halt nach 3 Tagen Sonnenschein drinnen geschätzte 45°C, um dann nach weiteren 3 Tagen Sauwetter wieder 18°C zu sein. Wen das nicht stört - bitte. Ich bevorzuge da doch einen gut isolierten Wasserspeicher und habe gleichmässige 21°C im Haus. Oliver
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26.02.2004 12:46:38 |
Zur Problemstellung: Ich habe meine Fußbodenheizung mit einem Plattenwärmetauscher im Rücklaufkreis nachgerüstet und ein Regelventil welches bei Sonnenschein in Sequenz mit dem bestehenden Regelventil vom Heizungsregler angesteuert wird. Dass die dafür erforderlichen "steuerungstechnischen Adaptierungen" wohl nur jemand machen kann der gute Kenntnisse der Gewerke hat ist wohl verständlich. Wenn Sie da bei einem Elektriker oder Schaltschrankbauer das so kurz mal in Auftrag geben, dann können Sie gleich goldene Briketts in den Ofen schieben ist billiger. Leider muß ich sagen, dass sich diese Variante nicht besonders bewährt hat, da bei mir bei vernünftiger Solarausbeute sich die Raumheizung sowieso ganz abstellt (große Südseitige Fenster wo die Sonne im Winter bei tiefen Stand weit in die Räume scheint)und damit keine weitere heizungszufuhr erwünscht ist. Ich werde diesen Versuch wieder abbauen, obwohl der Gedanke gut klingt ist die Realisierung mit der Objektausrichtung und dem Nutzwert zu überdenken. nur so zum Nachdenken Hannes / esbg |
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26.02.2004 18:17:51 |
... die Variante mit dem WT macht m.M. keinen Sinn denn: 1. Die Speicherfähigkeit des Umlaufvolumens kann nicht ausgenutzt werden wie oben schon beschrieben, da die Heizflächen zwangsweise damit in Kontakt kommen (jeder Heizkreis bräuchte sonst einen Mischer) 2. Die niedrigste Systemtemperatur ist die Rücklauftemp. die sowieso im Speicher landet und dort von der Solaranlage wieder aufgeheizt wird. 3. Es werden weitere Stellantriebe benötigt evtl. sogar eine weitere Pumpe und deren Steuerung. Besser ist: 1. Die Rücklauftemperaturanhebung nicht nur mit einem Drei-Wegen-VENTIL (auf/zu) sondern mit einem Drei-Wege-Kugelhahn-Mischer realisieren. 2. Dieser Mischer sitzt im Rücklauf des Heizkreises und benötigt keine weitere Pumpe. 3. Der VL-Fühler wird in diesem Fall an den Rücklauf zum Kessel angelegt . Ist ihm zu warm (zu heißes Wasser aus dem Speicher) mischt er zu. Ist ihm zu kalt mischt er auf. Hier wird also der Speicher maximal ausgekühlt aber der Energieinhalt über den Tag gestreckt ! 4. Auf diese Weise wird dem Speicher gradgenau die Wärme entnommen und nicht unnötig hohe Temperatur in den Umlauf gebracht. 5. Notwenig ist hierzu ein Kugelhahn-Mischer (ja es ist ein besonderer) der eben diese genaue Regelcharakteristik hat. So wird das Schwingen der VL-Temp. verhindert. Alle Bestellungen an mich :-)
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27.02.2004 08:07:43 |
seit ca. 10 Jahren setzen wir grundsätzlich PWT für Heizungsunterstützung ein. Dies ist teurer als Speicher mit internen Wärmetauschern aber bei Instandsetzungen wesentlich besser. Bei "Reparaturen" an Speichern mit inneren "Schlangen" haben wir auch PWTs eingesetzt... Dies haben wir bei Solaranlagen, Wärmepumpen, Warmwasser ( Brauchwasser) usw. ständig mit bestem Erfolg praktiziert. Bei der PWT-Größe nehmen wir grundsätzlich die doppelte Größe (kW-Tauscherleistung)wie mit div. Programmen (AVP, reflex) berechnet wird. Insgesamt muß sorgfältig geplant und gerechnet werden und an dieser Stelle würde die gesamte Darstellung zu aufwendig. mit sonnigen Grüßen Udo Rostek.
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27.02.2004 08:26:35 |
... bei meinen einigen hundert Solaranlagen habe ich bislang einen interne WT gehabt der durchgerostet war ... er wurde aber auch niemals angeschlossen und kämpfte einerseits mit der Feuchtigkeit (Kondenswasser) im Rohr und andererseits mit einer "verschwundenen" Anode ... meines Erachtens spricht nichts gegen den eingebauten WT ... Der externe WT benötigt (unnötigerweise) eine weitere Pumpe ... das finde ich sehr nachteilhaft ... wir wollten doch Energie sparen !
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27.02.2004 09:27:55 |
Den Herren Oliver und Ahrendt möchte ich zustimmen. Leider gibt es immer wieder Leute die glauben, die Natur - oder die Physik, wenn man so will - überlisten zu können und Solarenergie zur sinnvollen Gebäudeheizung ohne Speicher nutzen zu können. Viele lernen aus den Fehlern anderer, die meisten aber müssen sie erst selber machen. Zum Speicher schreibt Hydro-Energy in ihrem Prospekt, den man auch downloaden kann, folgendes: "HYDRO-ENERGY empfiehlt nämlich zwischen Quelle und Verbrauch einen Karyon- Wärmespeicher. Denn Energiequellen, die in Leistung und Temperatur unserem Bedarf angepaßt sind, kommen in der Natur nicht vor. Auch Energieumwandlungen und Übertragungen ohne Zwischenspeicher sind dort unbekannt. Deshalb verfolgen wir konsequent die Verfahren, die uns die Natur als beste vorgegeben hat und versuchen erst gar nicht, Brennerflammen oder andere Energiequellen mit höchst aufwendiger und komplizierter Technik dem Heizsystem anzupassen." Ein schönes Wochenende wünscht Georg Haase Hydro-Energy.de
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27.02.2004 12:11:07 |
Das glauben zum Beispiel ne ganze Menge Franzosen. Dort ist dieses Prinzip weit verbreitet. Nennt sich direct solar floor, z.B. von der Firma Clipsol. Da ist nicht mal ein Wärmetauscher zwischen Kollektor und Fußbodenheizung sondern das ganze System ist mit Solarflüssigkeit gefüllt. Also gibt es in Frankreich entweder eine andere Natur und Physik oder die Franzosen laufen gerne mit qualmenden Sohlen durch ihre Häuser.
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28.02.2004 18:18:40 |
@Peter S. > Wo greifst du den Temperaturwert des Speicherrücklauf ab, direkt am Ausgang Speicher ? Ja ! > Welche Temperaturdifferenz hast du ca. an der Conrad-Schaltung eingestellt ? Ca. 3-4 Grad Gruß Kai |
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29.02.2004 11:48:42 |
das Ganze ist nicht zu verwechseln mit Betonkernaktivierung ... das sind unschlagbar effiziente Systeme bei denen die Solarflüssigkeit DIREKT durch eine EIGENE Fußbodenschlange gepumpt wird ... natürlich müssen hier die Temperaturen gedrosselt werden sonst gibt's in der Tat heisse Füße ... hier muss sehr gut gerechnet und hydraulisch gedacht werden, denn: Der Volumenstrom, den der Kollektor benötigt muss auch von der Fußbodenheizung akzeptiert werden ... alles was bei diesen Systemen NICHT mehr in den Puffer passt geht direkt in die FBH (klassisches Zwei-Speicher-Konzept) ... und zwar bis ganz spät Nachmittags ... alles Energie, die sonst keiner nutzen könnte ... Natürlich kann man auch einen WT in den Heizkreis installieren und die Solaranlage dagegenströmen lassen ... wenn man keinen Puffer hat macht das bestimmt AUCH Sinn sofern die Kollektorfläche passt ...
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29.02.2004 13:02:42 |
Hallo haben wir eigentlich mit Herrn Haase einen Nachfolger für die Marmorheizung gefunden - schaut Euch einmal seinen Internetauftritt an -Ihr werdet das Grausen kriegen. Gruss Peter Goetz
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29.02.2004 20:42:27 |
Sehr geehrter Herr Peter Götz, die Seiten von Hydro-Energy kenne ich. Bestens, kann man da nur sagen! Ihre kannte ich bisher noch nicht und habe sie mir soeben angeschaut. Sie haben tatsächlich nichts zu bieten was Hand und Fuß hätte. Zu Ihrer Wärmepumpe nur Wischi-Waschi. Ist das von Ihnen erfunden oder nur beim Hersteller abgeschrieben? Im zweiten Fall sei es Ihnen verziehen. Doch dann sollte man darüber nachdenken, ob man das ungeprüft an seine Kundschaft weitergibt. Aber müssen Sie deshalb zur Polemik greifen? Wie tief muß das Niveau bei Ihnen sein? Machen Sie ruhig weiter, Sie befinden sich dabei im Forum in bester Gesellschaft. mfg Gunther Koch
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01.03.2004 07:28:26 |
@Koch / Götz
... könnten Sie "ihre Diskussion" an anderer Stelle fortführen ?
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01.03.2004 08:34:23 |
Sehr richtig, Herr Ahrendt, Georg Haase Hydro-Energy |
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18.03.2004 07:58:44 |
Sehr geehrter Herr Götz, ich bitte Sie um Entschuldigung. Leider ist unsere Internetadresse so durchgerutscht und Sie haben ja auch recht, wir haben in diesem Werbeforum für Viessmann-Buderus-ElcoKlöckner-Weishaupt-usw tatsächlich nichts zu suchen. Bei der Vielzahl der hier täglich neu dargestellten Probleme mit diesen Geräten und deren Anwendungen können wir leider nicht mithalten und da es dieselben bei uns erst garnicht gibt, können wir dazu auch nichts sagen. Gut, daß unsere Kunden (Fachbetriebe) überall in Europa - auch in Bayern - diese Probleme nicht kennen und deshalb regelmäßig von Erstkunden zu Dauerkunden mutieren. Auch in Bayern !!! Gut aber auch, daß es Sie gibt, Herr Götz, denn einer muß ja diesen Wust von Problemen mit der sogenannten modernen Heiztechnik aufarbeiten und da sind sie ja recht fleißig. Fachleute scheinen ja in dieser Branche eher selten zu sein, denn woher könnten sonst die vielen Probleme kommen? Frage nur, sind diese schon vom Hersteller mitgeliefert, oder erst an der Baustelle eingearbeitet worden? Waren es im letzteren Fall dann Heimwerker oder Handwerker? Nichts gegen Heimwerker! Da sind Erstere oft besser als Zweitere und bei manchen Herstellern scheint das Design wohl auch wichtiger zu sein, als die Funktion und der Kundennutzen. Ein gutes Beispiel dafür finden Sie in den Si-Informationen Seite 68, die ich gerade lese. Dort finden Sie einen sogenannten High-Tech-Speicher, in den die Probleme gleich eingearbeitet sind. Einige würden sagen Schrott, andere machen daraus ein Zusatzgeschäft. Offenbar ist der Branche nur wichtig, welche pekuniären Vorteile man aus dieser Art Kundenverdummung ziehen kann. Hohe Solarausbeute mit DVGW-zertifizierten Kalkschutzgeräten. Das wär doch sicher was für Sie? Eventuell mit Zusatzrente? So ähnlich wie Ihre Aussage: "Höchste Leistungsziffern durch wissenschaftlich optimierte Kältetechnik" Überall Vorteile. Es kommt nur darauf an, von welcher Seite man das sieht. Viel Freude also bei Ihrer Arbeit, Herr Götz, die Probleme des Schrotts aufzuarbeiten. Sie werden dabei bestimmt nicht arbeitslos, denn das Forum ist voll davon. Aber egal. Ob High-Tech oder Schrott. Jede Sparte braucht Fachleute und Sie haben ja, wie man sieht, Ihre gewählt. Zudem scheinen Sie sich ja recht wohl zu fühlen, im Kreise der Polemiker. Keine Sorge, auch der wird Ihnen erhalten bleiben. Mehr möchte ich Ihnen nicht sagen, da die Gefahr besteht, mich auf ein Niveau zu begeben, das Sie längst unterschritten haben. Gruß Georg Haase Hydro-Energy
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Verfasser: Friedrich Baumann | Zeit:
22.03.2004 10:50:19 |
Hallo, zu Ihrer Anfrage, wer seine Solaranlage über einen Plattenwärmetauscher mit der Heizung verbunden hat, kann ich Ihnen mitteilen, dass ich meine Solaranlage auf diese Art und Weise vor zwei Jahren konzipiert habe. Ich habe 8,5 qm Kollektorfläche und aufgrund der Erfahrungswerte meines Bruders habe ich mir überlegt, wie ich die Kollektorflüssigkeit im Hochsommer kühlen kann, wenn man nicht mehr weiß wohin mit der Wärme. Als Nebeneffekt wird bei mir in der Überganszeit das Bad mit der Überschußwärme geheizt. Für eine reine Heizungsunterstützung reichte im Winter wegen der kurzen Sonnenzeiten und des niedrigen Sonnenstandes die Überschußenergie nicht mehr aus. PS: Meinen neuen Edelstahl-Plattenwärmetauscher habe ich günstig (75,- €)bei ebay gekauft. Bei Bedarf kann ich Ihnen einen Bauplan meiner Anlage nebst Erklärung der Steuerung für die 4 Steuerkreise übersenden. Teilen Sie mir hierzu Ihre Email-Adresse mit. Für telefonische Nachfragen können sie mich tagsüber auf der Dienststelle, Tel. 08441/8095-101 oder am Wochenende oder abends unter Tel. 0841/67075 erreichen. Mit freundlichen Grüßen Baumann Friedrich / Ingolstadt |
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22.03.2004 11:22:59 |
Hallo Herr Baumann, hört sich sehr interessant an. Würde mich freuen wenn sie mir die Unterlagen mailen würden.
xtratrader@gmx.de
Vielen Dank !
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22.03.2004 22:27:42 |
der Beitrag muß noch mal nach oben
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Verfasser: Henning becker | Zeit:
22.04.2004 00:23:49 |
Hallo Peter,
selbst auf die Gefahr, dass du nicht mehr ins Forum schaust eine Antwort.
Ich kann Ihnen Anlagenbilder mit beschreibung schicken. Bitte Email-Adresse an
becker@prisma-heizung.de
Gruss Henning Becker
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Verfasser: Henning Becker | Zeit:
07.05.2004 23:46:32 |
Hallo Oliver, das Speichervermögen der Wäne ist so gross, die Energie eines 1000 Liter Pufferspeichers würde das Haus nicht mal um 1/10 Grad insgesammt erwärmen. Hallo Peter Man braucht den Pufferspeicher bei Solar als Wärme Ausgleich (und hydraulischen Ausgleich). Ohne Speicher würden alle Elemente ständig hin- und herschalten einschliesslich Kessel. Und zusätzlich die Energie bekomme ich nicht in den Speicher abgegeben sondern nur indirekt an die Raumluft, was sehr unangenehm ist. Es liefen schon Versuche mit zusätzlichen Heizelementen die isolierten Wände aufzuheizen als Speicher für mehrere Tage. Der Nachteil: Das Raumklima wird unangenehm (zu warm) da sich ja die Heizflächen mit der Wärmeeinbringung quasi vergrößern. Die Abkühlung ist zu gross an die Aussenwand. Beispiel: Gute Isolierung 1°C Abkühlung pro Tag. Wand erwärmt um 4°C schon sehr unangenehm. Nach 4 Tagen alles per Dü. Gruss Henning Becker becker@prisma-heizung.de |