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Abgasverlust
Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 12.03.2004 18:02:30
0
52227
@ Falk

Ach??

Verfasser:
Falk Nienaber
Zeit: 12.03.2004 18:43:07
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52228
Mein Endoskop ist halt net wasserdicht......NOCH nicht!

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 12.03.2004 19:34:28
0
52229
wieso endoskop wasserdicht

und kalk ist doch brachwasser

Verfasser:
Michael.B
Zeit: 12.03.2004 23:35:04
0
52230
Ich empfehle jetzt den Einbau eines Gestra Abschlammventils - hat bei Dampflokomotiven auch geholfen... :-))
Michael

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 13.03.2004 11:09:48
0
52231
und wo bekommt mann so ein abschlammventil und was bewirkt es und wo baut man es ein???

Verfasser:
Michael.B
Zeit: 13.03.2004 12:21:56
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52232
Auweia - das war ein Joke! :-))
Michael
P.S An einer Heizung bewirkts nix - an einer Lok einiges...

Verfasser:
peter Alexander
Zeit: 14.03.2004 12:42:31
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52233
gibt es heute überhaupt noch dampfloks????

beim Peiffer mit 3 F gab es das schon noch

wat is en dampfmaschin???

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 14.03.2004 13:43:38
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52234
Hallo Peter,

Du hast aber einen schönen Bezug hergestellt. Genau so ist es aber:

Wat is denn ene Heizungskessel? Stelle mer uns ens janz dumm an....

Ein Topf mit Wasser drin und Feuer drunter.

Warum ist der Wirkungsgrad schlechter geworden?

Wegen dem Ruß aussen, oder dem Kesselstein innen am Topf.

Was hilft? Topf beidseitig saubermachen.

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 15.03.2004 19:06:39
0
52235
Hallo Martin Havenith

kannst du mir jetzt noch sagen wo es bei Gas!! Ruß gibt???
Und wo gibt es bei Brachwasser Kesselstein???
Im Warmwasserboiler ja da gibt es Kesselstein aber im Wärmetauscher oder auch Heizzug der Brenners???

Mit freundlichsten Grüßen
Peter Alexander

Verfasser:
martin Havenith
Zeit: 16.03.2004 09:45:05
0
52236
Hallo Peter

entschuldige die späte Antwort, aber zu hause hat mein Browser eine Macke.

1.) Ruß bei Gas: Wieso denn nicht? Erdgas enthält zu einem nicht unerheblichen Anteil Kohlenstoffatome. Bei Luftmangel kommt es zu unvollständiger Verbrennung, Kohlenmonoxidbildung, bei gravierendem Luftmangel entsteht Ruß (wie übrigens bei jeder Verbrennung wo Kohlenstoffhaltige Brennstoffe bei Luftmangel verbrannt werden)

Ich hab da bei einem 7000 kW (weishaupt G 70 ) mal einen Fall gehabt, da konnte man am Schormstein den Ruß als SCHWARZEN Rauch sehen. Nachdem ich den Kessel per Notaus gestoppt hatte, Glühte der Ruß im Flammrohr noch minutenlang nach.

2. Kesselstein
Wieso kein Kesselstein? Natürlich fallen die Härtebildner immer an der heissesten Stelle im System aus. also im Wärmetauscher.

Jetzt kommt es natürlich bei einem geschlossenen System darauf an, wieviel Wasser drin ist, welche Menge an Härtebildnern drin ist, und wie Dicht die Anlage ist. Bei Anlagen, wo viel Wasser nachgespeist werden muß, ist also auch hier eine Belagbildung Möglich.

Nicht umsonst schreiben einige Kesselhersteller bei den größeren Kesseln eine Mindestwasserqualität vor (siehe beispielsweise Fröling Trimax). In großen Anlagen werden heute bei schlechter Wasserqualität alleine für die Heizungsbefüllung Weichwasseranlagen installiert. (hab selbst letztes Jahr 4 stück davon gebaut..)

Wenn nicht durch irgendwelche Beläge am WT der Wirkungsgrad schlechter geworden ist, dann müsste man ja dem Heizungsbauer, der die Wartung durchführt, unterstellen, das er absichtlich die Einstellungen verschlechtert hat, um einen neuen Kessel zu verkaufen.

Eine Möglichkeit besteht allerdings noch: Theoretisch kann auch die Gasdüse verschleissen. Dann stimmt die Einstellung ebenfalls nicht mehr.

Aber das sollte doch mit geringem Aufwand zu korrigieren sein.

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 16.03.2004 20:46:15
0
52237
hallo martin havenith

sehr einleuchtend deine erklärungen.
werde jetzt den fachmann beauftragen den heizzug(wärmetauscher) zu reinigen. Werde dem dabei über die schulter gucken und bin schon jetzt gespannt was der da von denn rippen abkratzt. Ob es eine kehrwischschaufel voll gibt oder nur einen tee-oder esslöffel voll.

Geb dir dann wieder Bescheid.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Alexander

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 19.03.2004 19:38:41
0
52238
Hallo liebe Heizungsspezialisten

Der Wärmetauscher wurde gereinigt
Es gab ca 3,5 Esslöffel Schmutz.
Ist das jetzt viel wenig oder normal.
Was mir noch auffiel ist, das der Gußwärmetauscher rostig aussah
und zwar vor und nach der Reinigung. Ist das normal.
Zudem habe ich noch eine Frage:
Wie sieht eigentlich eine Gasflamme aus welche in Ordnung ist.
Kann es sein das diese am Ende des Flammrohres etwas flackert?

MFG
Peter Alexander

Verfasser:
HeiZie
Zeit: 19.03.2004 20:54:49
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52239
@Peter Alexander

Was ist denn nu dabei herausgekommen?

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 19.03.2004 21:25:59
0
52240
hallo heizi

siehste doch oben ist das nun normal wenig oder viel
über den abgaswert möchte ich erst mal schweigen
MFG

Verfasser:
HeiZie
Zeit: 19.03.2004 22:14:16
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52241
@Peter Alexander

Du bist´n Witzbold. Ist das hier ein Quiz?

Verfasser:
Fritz Poggenklas
Zeit: 19.03.2004 22:20:10
0
52242
Lass mich raten, der Abgasverlust liegt jetzt noch 2% höher.

Gruß Fritz

Verfasser:
Japi
Zeit: 19.03.2004 23:34:35
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52243
Edit:

Verfasser:
Tilly Datum:
17.03.2004 20:14:43
Hallo Peter Alexander,
ich hoffe, Du hattest nicht den "Fuzzi" bei Dir im Keller, sondern einen Fachmann für Gasgeräte.

Das die Anode noch so gut erhalten ist, kann doch nur gut sein.
Das spricht für die Qualität der Behälteremaillierung.

Was macht denn der Abgasverlust des Kessels ?

Gruß, Tilly


Verfasser:
Peter Alexander Datum:
17.03.2004 20:20:54
Hallo Tilly

natürlich war der Fachmann da.
Das Abgas ist bestens jetzt 7%




MfG
Japi

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 20.03.2004 08:39:54
0
52244
wenn die 7 % Abgasverlust keine Ente sind, dann ist doch alles in Butter.

Dann sieht man mal, was eine gute Wartung alles Ausrichten kann. Manchmal kommt es nicht darauf an, wieviel Schmutz drin ist, sondern WO der Schmutz ist, und WIE die Brennereinstellung.

Gib doch mal detaillierte Rückmeldung

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 20.03.2004 09:47:53
0
52245
Hallo

Also ich konnte mir nicht vorstellen das durch 3,5 Esslöffel schmutz abkratzen der abgasverlust besser werden soll

Fakt ist es hat sich gar nix verbessert
und ihr habt schon recht die 7% waren einen ente (Quack)

Düsen gasdruck usw. wurden auch koriegiert und es hat sich nix geä.
Doch eines hat sich geä. mein Geldbeutel wurde erheblich leichter!!!

MFG und schönen gruß

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 20.03.2004 10:02:15
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52246
tja,

soviel zur *Lernphase* bei athmosphärischen Gaskesseln, aber das Lehrgeld hält sich ja noch in vertretbaren Grenzen...

An den kamingekühlten Heizeisen lässt sich nur wenig verbessern.
Kaminzug runter bis auf Minimum und Brennereinstellung auf Maximum, wenn das nicht reicht....

*Good bye, Jonny*

Die Wahrheit kann schon grausam sein, aber ich hatte ja schon vorher gewarnt....nur wie immer, auf mich hört ja keiner ;-))

Gruß
Achim Kaiser


Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 20.03.2004 10:19:50
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52247
Hallo Herr Kaiser

sind sie der Kaiser von der hamburg mannheimer??

wie soll man den kaminzug reduzieren??
Das der athm Lagerfeuertechnik ist ist mir mittlerweile schon klar

Aber zur geburtsstunde des athm. war der verlust mal bei 6% und das müßte doch wieder hinzukriegen sein
Den verändert? verändert hat sich nix das heizeisen ist geblieben
(vielleicht etwas rost dran) aber es ist alle gebleieben wie es von anfang an war und da war wie gesagt der verlust bei 6%
MFG

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 20.03.2004 11:58:27
0
52248
Hallo Peter Alexander,

kein kamingekühltes athmosphärisches Heizeisen hatte je einen Wirkungsgrad von 94% ;-)).

Die Standardausführungen liegen heute (und ich rede von 2004) zwischen 91,5 und 92% und die besseren bei 93%, mit 94% Gerätewirkungsgrad gibt es keinen zu kaufen.

Die 20 oder 30 Jahre alten Heizeisen hatten einen Wirkungsgrad von 88 bis 90 % und dann war *Ende der Vorstellung*.

Auszug aus der Planungsanleitung eines bedeutenden Herstellers...

Abgastemperatur/Schornsteinanschluß
Der notwendige Förderdruck beträgt bei allen Kesselgrößen minimal 3 bis 10 Pa. Zur exakten Einregulierung und Konstanthaltung des Schornsteinförderdruckes empfiehlt sich - nach Rücksprache mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister - der Einbau und die Einregulierung einer Nebenlufteinrichtung (Zugbegrenzer). Der Querschnitt der Nebenluftvorrichtung richtet sich nach der wirksamen Höhe und dem Querschnitt des Schornsteines.

Wer dann etwas weiter gräbt und die Nebenluftvorrichtungen genauer betrachtet stellt fest, es gibt keine Nebenluftvorrichtung die sich auf *kleiner 10 Pa* einregulieren lässt, da die Bauartzulassung der Nebenluftvorrichtungen als kleinste Einstellung min. 10 Pa vorschreibt.

Wenn an luftgekühlten Heizeisen ein höherer Wirkungsgrad gemessen wurde, dann kamen meistens mehrere Dinge zusammen....Kessel kalt, Wetter so, dass sich nur ein minimaler Kaminzug einstellte, ein Schorni der es eilig hatte und den Kessel nicht wenigstens 3 oder 4 Minuten laufen lies vor der Messung, damit sich entsprechende Betriebsbedingungen einstellten....anders geht das nicht :-))

Wirkungsgradverbesserungen lassen sich bei den Heizeisen (gereinigtes Gerät ist Grundvoraussetzung)*nur* durch Senkung des Kaminzugs und *maximal zulässiger* Gerätebelastung erreichen. Sind beide Parameter ausgeschöpft ist *Ende der Vorstellung*.....

So seh ich das nun mal, obwohl ich nicht von der *Hamburg-Mannheimer* bin...aber vielleicht find ich ja mal ne Stelle bei der *Humbug-Schlauheimer*...wer weiss...*alles ist möglich Toyota * ...oder wie war das ? ;-))

Kiste nehmen und entsorgen, auch wenns einem nicht gefällt.

Gruß
Achim Kaiser


Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 21.03.2004 11:23:39
0
52249
Na dann werd ich mal das Büsserhemd anziehen....

1.) Wenn der Kessel Neu bessere Abgaswerte hatte, als jetzt, dann hat der Heizer den entscheidenden (veränderten) Parameter nicht gefunden.

So etwas kommt vor.

2.) Es stellt sich die Frage, welchen Abgasverlust der Kessel im Neuzustand hatte....

3.) Wenn man die weitere Fehlersuche BEZAHLEN muss, stellt sich auch die Frage, ob's denn noch lohnt.

Ich denke, das es trotzdem einen Versuch wert war.

Tut mir leid, wenn meine Ausführungen dir nur finanziellen Verlust beschert haben. Oft hilft die Wartung ja. Jetzt hast du zumindest Klarheit.

Verfasser:
Peter Alexander
Zeit: 22.03.2004 18:38:01
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52250
Hallo Martin havenith

Es brauch dir nichts leid zu tun
allmählich bin ich auf dem wege die sache zu verstehen
und das ist ja mal das wichtigste

Nur was ich immer noch nicht kapier
wieso hatte das Lagerfeuer am anfang seines daseins einen Abgasverlust von ca.6% und jetzt einen verlust von bald 14%

weil an einem lagerfeuerbrenner ist ja allem anschein nach nichts mit einstellen und dergleichen und eine Wartung (wie ich ja jetzt wieder erlebt habe) nutz und zwecklos

Der Handwerker verdient ein schönes geld dabei aber das vergessen wir jetzt.

schöne grüße einstweilen

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 22.03.2004 18:42:56
0
52251
Vielleicht noch ein Denkanstoss:

>>>Nur was ich immer noch nicht kapier
wieso hatte das Lagerfeuer am anfang seines daseins einen Abgasverlust von ca.6% und jetzt einen verlust von bald 14%


Altes Sprichwort von Konfuzius sagt: Wer viel misst, misst Mist!

Ob der Brocken jemals mit 6 % Abgasverlust gelaufen ist, sagt dir die Bedienungs-und Montageanleitung des Herstellers.

Ich jedenfalls glaube nicht immer, was mein Messgerät anzeigt. Der Messwert muß auch plausibel sein.

Aktuelle Forenbeiträge
worlde schrieb: Hi, inzwischen sind neue Außen- und Fortluftfilter eingebaut, die alten waren schon sehr verschmutz. Gefühlt hat sich am Geräusch aber nichts verbessert, habe immer noch ein periodisches Wummern. Am...
KarlZei schrieb: Die im übrigen sicher nicht nur für mich sehr hilfreich war. Danke dafür!
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