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Warmwasserspeicher außenbeheizt?
Verfasser:
Harry
Zeit: 19.03.2004 12:17:02
0
53931
Hallo Julius,
da haben wir doch schon etwas:
"Die Therme läuft zur Warmwasserbereitung mit 2-3 min voller Leistung an und geht dann auf Minimallast. Und da bleibt sie so ca. 0,5 bis 0,75 h."

Scheint mir so, als ob die Therme eine einstellbare Temperaturüberhöhung zur Warmwasserbereitung besitzt und danach die Brennerleistung regelt. Das ergibt zB bei eingestellter Speichertemperatur 56°(Soll) plus Überhöhung (zB 12°) für den Ladekreis dann 68° Ladekreistemperatur. Die ersten Minuten kommt dann das Heizwasser stark abgekühlt zurück >hohe Termenleistung, später nur noch mit wenig Abkühlung >niedrige Thermenleistung.

Wenn nun diese Überhöhung zu niedrig ist (bis 20° sind gängige Werte), dann dauert das Aufheizen des Speichers zu lange. Ebenso wenn die Ladepumpe nicht genügend Heizwasser durchschickt (könnte zB Modulationsgrad der Pumpe bei Warmwasserbereitung heißen). Also in den Tiefen der Einstellung gibt es wahrscheinlich Menuepunkte für das alles... damit könntest Du also evtl die Ladezeiten verkürzen.
(Allerdings ist damit noch nicht die Ursache für den Speicherverlust gefunden)

Falls Deine Steuerung (idR unabhängig vom Thermenhersteller) zufällig von Siemens bzw Landis & Staefa ist, kann ich Dir mit einigen Dokumenten und Tipps dienen. Meine Elco-Kloeckner "Thision" Gasbrennwerttherme besitzt eine solche Steuerung und ich habe mich (gedanklich) inzwischen durch alle der rund 200 einstellbaren Parameter durchgearbeitet...
(Nenne doch mal den Hersteller der Steuerung)

Harry

Verfasser:
Julius
Zeit: 19.03.2004 20:18:40
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53932
Moin Harry,

vielen Dank für Dein Angebot. Bei der Heizung ist aber jede Bemühung verschwendete Liebesmüh.
Lieber möchte ich nochmal auf die Speicher eingehen.
Favorisiere zur Zeit den ACV Smart. Wobei ich da zwischen 100 und 130 Liter schwanke. Das Konzept finde ich jedenfalls überzeugend.
Hast Du so einen Speicher?

Bis denndann
Julius

Verfasser:
T2hossi
Zeit: 19.03.2004 21:05:21
0
53933
Bedenke aber bitte wenn du dir einen neuen Speicher holst, das 100 bis 130l noch unter fast jedem rechenbaren wert für eine Norm whg. ist.
Und du schon einwenig probleme hast das Haus warm zubekommen, Daher lieber min.150l und die Regelung so einstellen das Warmwasser nicht mehr im Vorrang steht, und Eine stunde vor heizzeit das TWW erwärmen.
So sollten sich deine Probleme Geben.

Verfasser:
Julius
Zeit: 19.03.2004 23:08:28
0
53934
Hallo T2hossi

TWW habe ich schon vor 1h vor die Heizzeit gestellt.
Mit der Norm mags Du recht haben. Ich gehe von meiner Wasserentnahme aus. Und die ist meines Erachtens nicht so groß. Mein gesamt Wasserverbrauch liegt bei 90m³/a. Das sind 10,5 Liter in der Stunde, wenn alles über Warmwasser ginge.

Bis denndann
Julius

Verfasser:
Julius
Zeit: 20.03.2004 11:39:03
0
53935
Nun gehe ich immer von einer geringen WW-Abnahme aus und denke deshalb es genügt ein kleiner Speicher.
Kurze Aufwärmzeit bei geringer Entnahme.

Oder wird andersrum ein Schuh draus?
Größerer Speicher, kleine Entnahme, geringere Nachladung?

Die 0,5h Aufwärmzeit ist doch nur am Anfang, wenn der Speicher kalt ist. Dannach sollte die Nachladedauer doch viel kürzer sein.

Wenns denn so ist.

Bis denndann
Julius

Verfasser:
Harry
Zeit: 21.03.2004 15:56:43
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53936
Hallo Julius,
ich hatte den ACV Smart quasi in der "Endauswahl".

Ich habe mich aber dagegen entschieden, weil für mich eine möglichst große Effizienz bei der Warmwasserbereitung Priorität hatte. Um nämlich bei einer Gasbrennwerttherme den Brennwerteffekt nutzen zu können, muss die Heizkreisrücklauftemperatur möglichst (weit) unter 56° liegen. Ich hatte vom ACV Smart keine Informationen (und keine gesicherte Vorstellung) wie sich die Rücklauftemperatur beim Speicherheizen verhält. Es kann zB sein, dass durch Verwirbelungen im Doppelmantel, das Wasser mit nur wenig Abkühlung zurückfließt...

Ich habe also einen "gewöhnlichen" Rohrschlangenspeicher gewählt, allerdings habe ich lange gesucht, bis ich ein Modell gefunden hatte welsches mir theoretisch optimal erschien.

Folgende Eigenschaften waren mir wichtig:
1. Isolierung: gesamter Behälter inkl Boden(!) möglichst dick mit Hartschaum isoliert
2. Wärmetauscher: möglichst große Wärmetauscherfläche um maximale Abkühlung des Heizkreisrücklaufs zu erreichen.
3. Form: hoher Behälter mit möglichst tiefliegenden Wärmetauscher, also im kältesten Bereich des Speichers.

Fündig wurde ich beim Hersteller "FerroCell" (Infos zum anfordern: www.Ferro-Waermetechnik.de)

Ich habe für 2-3 Personen das Modell "DUO 200 Liter" gewählt, dieses hat eine allseitige Isolierung mit 55mm, eine Wärmetauscherfläche von 1,65qm(!) und NL-Zahl 5,0. Der Speicher war mit VK 629,- +MWSt (incl. Fremdstromanode) zudem nicht teurer als die "üblichen". (zwischenzeitlich würde ich auch noch den "PrimaCell Clean" von Froeling.de in Betracht ziehen)

Die von Dir erwähnten 100-130 Liter halte ich auf jeden Fall für zu klein. Das ist nicht mal eine Badewanne voll! Das bringt Dir WIEDER häufige Heizzeitunterbrechungen... Nochmals mein Rat: nimm den Speicher größer und heize dafür weniger oft nach. Bei mir (ohne Zirkulation) reicht idR eimal heizen vor Tagesanbruch.

Harry

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derjoerg schrieb: Ich danke allen für die vielen Antworten, wesentlich in meinem Fall scheint zu sein, dass ich aus dem System Eigentumsflasche in das System Tauschflasche wechseln will, dabei noch das Medium wechseln will...
Hanna1995 schrieb: Hallo zusammen, vielen Dank für eure tolle Hilfe bisher! Vier Fragen hätte ich dazu: - Bei unserer Rigole handelt es sich um eine "Rohrrigole mit Kiesschüttung". Darf ich diese wirklich über dem Graben...
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