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Ausgleichsgefäß defekt ?
Verfasser:
max
Zeit: 23.03.2004 07:51:25
0
55105
Hallo zusammen,
ich habe bemerkt das,beim erwärmen des WW,Wasser aus dem Sicherheitsventil neben dem Ausgleichsgefäß tritt.(leichtes tropfen)
Was kann ich tun um dies abzustellen.
Danke im voraus.
Maxi

Verfasser:
me.Heizer
Zeit: 23.03.2004 08:26:48
0
55106
MAg austauschen lassen, dann hast du Ruhe.

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 23.03.2004 08:49:07
0
55107
Wenn es das Sicherheitsventil *zum WW-Bereiter* ist, dann ist Wasseraustritt während des Aufheizens des WW-Bereiters *normal*.

Dauerndes Tropfen deutet entweder auf ein defektes Sicherheitsventil hin oder auf einen zu hohen Wasserversorgungsdruck.

Ein Sicherheitsventil mit Öffnungsbereich 6 bar muß erst bei 4,8 bar wieder ganz geschlossen sein. Bei einsprechenden Versorgungsdürcken kann das den Einbau eines Druckminderers erforderlich machen.

Beim MAG ist die Frage betrifft es die Heizungsanlage oder den WW-Bereiter...das sind 2 paar Schuhe.

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
maxi
Zeit: 24.03.2004 09:46:25
0
55108
@ Achim Kaiser

das Manometer neben dem Sicherheitsventil zeigt wenn keine WW- Erwärmung erfolgt 4,8 bar ( kein Wasseraustritt) erfolgt aber WW- Erwärmung erhöht sich der Druck auf 6 bar .Was bringt die Anlage nun dazu den Druck derart ansteigen zulassen das sich das Ventil öffnet?
UND mal für ein Laien was ist ein MAG ?

Danke für die Beantwortung !!
Gruss Maxi


Verfasser:
me.Heizer
Zeit: 24.03.2004 10:06:39
0
55109
MAG = Membranausdehnungsgefäß

Wenn dein Speicher einen druck von 4,9 Bar hat
und er wird aufgeheizt dehnt sich das Wasser im Speicher aus.
Wo soll es hin wenn kein Ventil geöffnet ist, genau der Druck im Speicher
erhöht sich. Das Sicherheitsventil ( 6 Bar ) macht aber eben ab 4,8 bar auf
so das der Überdruck weg kann.
Ein MAG kann wenn richtig dimensioniert dieses Ausdehnungswasser
aufnehmen, was das tropfen am SV verhindert und den Druck im
Speicher konstant hält.

Druckschwankungen sind auch für den Speicher nicht gut.

Mit freundlichen Grüßen

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 24.03.2004 10:10:16
0
55110
@Maxi,

was macht Wasser wenn es erwärmt wird ?
...es dehnt sich aus.
Details lassen sich in jedem Physikbuch nachlesen.

Nachdem es keinen Platz hat (die Rohrleitungen und der WW-Bereiter geben ja nur unwesentlich nach), steigt der Druck.

Nachdem einem die ganze Konstruktion nicht um die Ohren fliegen soll, macht das Sicherheitsventil dann ab einem bestimmten Druck auf und lässt das überschüssige Wasser ab, damit der Wasserdruck in den erforderlichen Grenzen bleibt.

Solange das Sicherheitsventil nur dann tropft wenn der WW-Bereiter erwärmt wird (und nicht dauernd) ist das *bestimmungsgemäßer Betrieb*.
(Ein Hinweis findet sich auch auf dem Ausgang des Ventils...Während der Beheizung muss aus Sicherheitsgründen Wasser aus der Ausblaseleitung austreten. Nicht verschließen.)

MAG = MembranAusdehnungsGefäß - der meist rote oder weisse runde Behälter, der dafür zuständig ist das Ausdehnungsvolumen der Heizungsanlage aufzunehmen.

Sowas gibts auch für die Wasserinstallation. Die Wassermenge, die jetzt wegen der Ausdehnung über das Sicherheitsventil abgeleitet wird, wird aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Netz zurückgegeben. Kann man nachrüsten, der Fachmann um die Ecke hilft sicherlich gerne weiter.

Gruß
Achim Kaiser


Verfasser:
Georg G.
Zeit: 24.03.2004 11:04:24
0
55111
Besteht bei einem MAG nicht die Gefahr der Verkeimung, weil das Wasser im MAG lauwarm ist und kaum ausgetauscht wird?

Grüße Georg G.

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 24.03.2004 11:22:03
0
55112
@Georg

Die Trinkwasser-MAG´s haben eine spezielle Anschlußarmatur die für den Wasserwechsel sorgt, so dass kein *stehendes Wasser* entsteht.

Bei alten Anlagen die noch mit T-Stück direkt angeschlossen wurden, konnte sowas schon mal vorkommen. Bei den heutigen Ausführungen - mit Anschlußgarnitur - ist das so gut wie ausgeschlossen.

Falsch machen kann mans aber immer noch ;-)).

Oftmals wird um zu sparen die Anschlußgarnitur nicht mit gekauft...allerdings gibts die meisten nur komplett.

Gruß
Achim Kaiser


Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 24.03.2004 11:26:28
0
55113
@ Georg

grundsätzlich besteht eine theoretische Verkeimungsgefahr bei MAG's

daher gibt es spezielle Trinkwasser-MAG's. diese Unterscheiden sich dadurch, das sie nicht als "tote" Stichleitung, sondern im Durchfluss angeschlossen sind.
Da sie auf der Kaltwasser-Zuflussseite angeschlossen werden sollen, fliesst immer frisches, kaltes Wasser DURCH das Gefäß. Es entsteht also kein stehendes Wasservolumen.

Die Desinfektion findet dann im nachfolgenden WWB statt.

Physik: bei der Erwärmung von 4 °C auf 100°C nimmt das Wasservolumen um ca 4 % zu.

Verfasser:
Georg G.
Zeit: 24.03.2004 11:34:44
0
55114
Ein Fussball im Speicher (natürlich aus dauerhaftem Material) würde doch für den Druckausgleich ausreichen und wäre sehr preiswert. Gibts sowas, oder ist das die Schnapsidee eines Laien?

Grüße Georg G.

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 24.03.2004 11:37:10
0
55115
...wenn das Tor groß genug ist und der Fußball ne DVGW Zulassung hat, dann....wäre sowas denkbar ;-))

Gruß
Achim Kaiser

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 24.03.2004 11:52:24
0
55116
@ Georg
zuerst sprichst du von Verkeimung

und dann von Fußball???

Bitte konsquent bleiben.

Ein MAG ist prinzipiell ein Fußball im Stahlbehälter. Aber schon fertig!!
Brauchste nur kaufen und einbauen. Keine Verkeimung!

Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 24.03.2004 12:05:13
0
55117
@ @ Georg,
vor dem Einbau aber die Hände waschen und Keim frei alles installieren.
Mundschutz sollte getragen werden ist aber noch kein muß.
W. Mo.

Verfasser:
Georg G.
Zeit: 24.03.2004 12:45:31
0
55118
@Martin

"Ein MAG ist prinzipiell ein Fußball im Stahlbehälter." - Das war auch meine Überlegung, aber wieso extra einen Stahlbehälter bauen, wenn man schon einen hat - den Speicher?

Wenn die Speicherhersteller sowas bereits einbauen würden, wäre es sicher die kostengünstigste und einfachste Lösung.

Grüße Georg G.

Verfasser:
W.Schleising
Zeit: 24.03.2004 12:59:35
0
55119
Vorsicht, nur Laienmeinung- ich weiss nicht, ob's sachdienlich ist.

Wenn der kaputte Fußball repariert werden soll, gibt's einige Stunden kein Warmwasser. Ein mit Kappenventil angeschlossenes MAG läßt sich hingegen instandsetzen, ohne dass es zu einer Unterbrechung der WW-Lieferung kommt. Kann in Miethäusern eine Rolle spielen. Außerdem kann man den Vordruck nicht so leicht korrigieren wie bei einem separaten MAG.

Wenn ich mich nicht irre, sind so ähnliche Fußbälle 'mal in Tanks von Formel-1-Wagen drin gewesen. Um beim Kontrollieren des Tankinhalts einen kleineren Inhalt vorzutäuschen, als beim Befüllen mit kaltem Sprit wirklich reinpasst. Kommt natürlich nich drauf an, wie man kontrolliert.

Verfasser:
W.Schleising
Zeit: 24.03.2004 13:00:37
0
55120
i ==> 0

Verfasser:
Georg G.
Zeit: 24.03.2004 14:24:47
0
55121
Wenn der "Fussball" einmal kaputt sein sollte, könnte man ihn immer noch ein MAG einsetzen.

Wenn man den "Fussball" mit "dicker Luft" (Stickstoff) füllt, würde er wohl über sehr viele Jahre seinen Druck halten ohne korrigieren zu müssen.

Grüße Georg G.

Verfasser:
JBellmann
Zeit: 25.03.2004 00:02:18
0
55122
...bleiben wir beim Fußball
...der müßte im Speicher angekettet werden, andernfalls setzt er sich
bei WW-Entnahme vor die Entnahmeöffnung und das wars :-))

mfg

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