Hallo zusammen,
diese Frage wurde im Forum zwar teilweise schon mal gestellt, aber die Antworten reichen mir noch nicht aus, mein Problem ist auch etwas spezieller. Daher bitte ich Sie, mir Ihre Erfahrungen bzw. Empfehlungen mitzuteilen:
Für unseren gerade fertiggestellten Neubau möchte ich eine Gasbrennwert-
Wandheizung (ca. 5 bis 18 kw) mit
Brauchwasseraufbereitung (Speicher ca. 150 Liter) ohne Solaranbindung installieren. Es handelt sich um einen Bungalow mit 120 qm
Wohnfläche auf einer Wohn-Etage, darunter nur
Garagen und Keller.
Da wir beide berufstätig sind, steht das Haus tagsüber meist leer und abends wird auch nur für ein paar Stunden in manchen Räumen die normale Zimmertemperatur von ca. 21 Grad benötigt. In untergeordneten Räumen (z.B.
Hauswirtschaftsraum, Arbeitszimmer) benötigen wir nur unregelmässig die normale Raumtemperatur. Wir möchten aber auf jeden Fall das Wohn/Esszimmer, das Bad und die Küche mit Fussbodenheizung versehen. In das Wohnzimmer kommt zusätzlich noch ein
Kaminofen.
Mehrere Heizungsbauer haben uns -wie soll es anders sein- auch mehrere Heizungs-Systeme empfohlen:
1. Version: In allen Räumen Fussbodenheizung UND Heizkörper zu installieren. Dabei die Fussbodenheizung kontinuierlich und ohne Absenkung immer mit einer Grundwärme von 18 Grad Zimmertemperatur zu fahren (Vorteil keine FBH-
Regelung notwendig) und nur bei Bedarf die gewünschten Räume mittels der Heizkörper kurzzeitig höher zu beheizen.
2. Version: In den Haupt-Räumen Fussbodenheizung und in den untergeordneten Räumen Heizkörper zu verbauen (nur im Bad beides) und die untergeordneten Räume nur bei Bedarf zu heizen (Vorteil flexible Handhabung ohne Reaktionszeiten).
3. Version: In allen Räumen ausschliesslich Fussbodenheizung einzubauen (ausser im Bad, dort zusätzlich noch einen Handtuchwärmerheizkörper betrieben mit Fussbodenheizungstemperatur) und alle Räume per Einzelraumsteuerung zu regeln (Vorteil einfache Heizung und einfacher Kreislauf ausreichend und immer im
Brennwertbereich).
Zusätzlich besteht noch das Problem, dass im Kellergeschoss eine Werkstatt-Garage gelegentlich auch beheizt werden soll (ca. 18 Grad sollten zum Arbeiten schon möglich sein) welche eine Deckenhöhe von 3,50 m hat und 33 qm Grundfläche hat. Man hat mir hierfür Kampmann-Deckenstrahler empfohlen. Sind diese überhaupt mit der ausschliesslichen FHB kombinierbar und mit der FBH-
Vorlauftemperatur von 30 bis 40 Grad überhaupt effektiv?
Verlasse ich mit der Kombi-Heizung (FBH und Heizkörper) nicht öfter den Brennwertbereich und heize ich somit ineffektiver als mit reiner FBH?
Ich freue mich über jeden wertvollen Kommentar bzw. Empfehlung, Grüsse Armin Dörr