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Datenschutzhinweise

Brunnenbau-erfahrungen???
Verfasser:
Rozwadowski Fabian
Zeit: 03.05.2004 13:54:14
0
62315
Hallo alle zusammen!

Ich wollte demnächst bei uns im Garten einen Brunnen bohren. Ich will das selbst machen, weil ich nicht so viel Geld ausgeben will. Bei uns ist das Grundwasser 17m tief. Jetzt hab ich in meiner Firma einen Stihl-2-Mann-Bohrer aber viel zu wenig Aufsätzte (nur 5m). Ich will jetzt keine ausleihen, um dann eventuell zu merken, dass es gar nicht geht. Hat von euch jemand schon Erfahrungen mit diesem Bohrer gemacht oder kennt ihr eine bessere Methode um einen Brunnen in dieser Tiefe zu bohren?

für jede Antwort wäre ich sehr dankbar
MFG

Verfasser:
Peter Bergstein
Zeit: 03.05.2004 14:45:57
0
62316
Ich habe keine Erfahrungen mit diesem Bohrer. Mein Brunnen zu hause ist
ist aus 1 1/4" Rohr gemacht.
Bei mir ist das Wasser aber auch schon bei 2,5m. Das Rohr wurde mit einm
Presslufthammer in die Erde getrieben. 6,50 tief.
Ich weiß nicht welchen Durchmesser dein Bohrer hat, aber wie willst du das
Wasser ans Tageslicht fördern?
Da musst du dann schon eine dickere Tauchpumpe haben, weil saugen bis 17m
wird nicht funktionieren.

Gruß Pit

Verfasser:
Tilly
Zeit: 03.05.2004 14:58:45
0
62317
Hallo Rozwadowski Fabian,

Das wird so nicht funktionieren.
Spätestens wenn es in der Erde naß wird, ist es mit einem Erdbohrer vorbei.
Da der Brunnen so tief werden muß, kann der nur mit einem Bohrgerät mit Mantelrohr abgeteuft werden.
Da würde ich einen Profi ranlassen.

Schau mal unter diesem Link:
http://www.der-brunnen.de/

Gruß, Tilly

Verfasser:
Oliver
Zeit: 03.05.2004 14:58:50
0
62318
Ich habe auch keine Ahnung,

aber wenn ich mir vorstelle, was alleine der Autokran kostet, der den 17-Meter-Bohrer wieder aus dem Loch rauszieht, (sofern du den überhaupt soweit rein bekommst), lohnt sich das wohl nicht.

Oliver

Verfasser:
berndg
Zeit: 03.05.2004 16:30:14
0
62319
herkömmliche konzept einer sugpumpe fraglich;

die wassersäule reißt bei ca 9m ab,
förderhöhe ist nicht identisch saughöhe;
also muß da eine tauchpumpe rein..

ansonsten geht es über einen 3bock mit geteiltem gestänge, vorausgesetzt man ist schnell genug mit dem entlehren der hülse bevor das wasser alles wieder nachgesztzt hat;
ich denke das ist kein thema aus der hobbythek

ist regenwasser eine alternative?

mfg berndg


Verfasser:
carsten weckel
Zeit: 04.05.2004 07:17:27
0
62320
ich würde mal klären, ob bei euch der einbau eines 2. wasserzählers für gartenwasser möglich ist. dann braucht man nur das frischwasser zahlen, abwasser nicht. kosten inkl. einbau meist unter 200,-- €. gleichbleibende wasserqualität, keine zusätzliche technik, kein stromverbrauch, kein verschleiß.
die versorger hier bei uns im norden machen das mittlerweile alle.

Verfasser:
Daniel Borszik
Zeit: 04.05.2004 08:23:35
0
62321
Hallo Fabian,

sorry aber 17 Meter wird dein stihl-Bohrer nicht schaffen. Da müssen andere Verfahren verwendet werden. Den letzten Brunnen für einen Bauherren von uns hat der Brunnenbauer mit einer einfachen aber effektiven Ramme hergestellt. Dafür lässt er immer wieder ein keilartiges Gebilde herabfallen, das an einem Dreibock hängt. das loch wird die ganze Zeit mit Wasser gespült, so dass losgeschlagenes Material ausgeschwemmt wird.

Auf diese Weise war es problemlos möglich, innerhalb von ein paar Tagen ein Loch von ca 200 mm Durchmesser und ca. 20 m Tiefe herzustellen, obwohl in tieferen Schichten sogar Fels aufgetreten ist. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde dann das Loch noch mit einem Rohr versehen, um es zu stabilisieren. Dort hinein kam dann eine Brunnenpumpe, die seit dem ohne Probleme ihren Dienst verrichtet.

Der Brunnenbauer ist übrigens schon im Ruhestand und macht das so nebenher, also sehr hoch sind die Kosten da auch nicht. Vielleicht gibt es bei dir in der Gegend auch so jemand?

Dann gibt es natürlich noch die kostenintensivere Variante der Bohrfirmen die z.B. die Bohrungen für Erdwärmesonden für Wärmepumpen herstellen. Die haben ein professionelles Bohrgerät und entsprechende Technik. Für die sind 17 m bis zum Frühstück erledigt.

Daniel

Verfasser:
Fabian Rozwadowski
Zeit: 06.05.2004 08:50:29
0
62322
Hallo Daniel Borszik,

vielen Dank für ihren Beitrag. Haben sie noch Kontakt zu diesem Brunnenbohrer? Ich meine die Geräte sind ja auch Kostengünstig zum ausleihen vorhanden, wenn ich den genauen Typ und das genau Modell kenne. Kann ich es damit probieren. Wenn der Stihlbohrer die 17m nicht schafft, bohr ich halt meine 8 -10 meter, die er angeblich schon gepackt hat und mach dann mit dem Rammbohrer weiter.
Das mit dem Ausschwemmen versteh ich allerdings noch nicht ganz!?!!
Wäre net falls sie nochmal antworten könnten.

Danke Rozwadowski

Verfasser:
Dirk
Zeit: 10.05.2004 18:32:48
0
62323
Hallo,

guck doch mal unter www.gekano.de

von denen habe ich meine Materialien bezogen.
Mein Brunnenloch hat einen Durchmesser von 1,70m und ist ca. 14m tief.
Der Bohrer ist von der Verarbeitung und der Handhabung einfach spitze.
Für die 14m habe ich ca. 2Tage a´6 Std. gebraucht.
Aber am besten hat mir die Beratung gefallen,- die haben mir alles ganz genau erklärt, auch als ich auf sehr nassen,sandigen Boden stieß.

Also wenn Du auf Nr. sicher gehen willst www.gekano.de


MFG Dirk

Verfasser:
Dirk
Zeit: 10.05.2004 18:34:45
0
62324
Kleine korektur... Durchmesser ist 17cm... !!!!!!!!!


Dirk

Verfasser:
Fabian Rozwadowski
Zeit: 12.05.2004 22:47:31
0
62325
Hallo Dirk,

haben sie sich so ein Gerät gekauft oder ausgeliehen???

Verfasser:
Daniel Borszik
Zeit: 13.05.2004 12:39:37
0
62326
Hallo

ich hab noch ne Telefonnummer. weiteres per mail an dborszik at web.de (' at ' durch @ ersetzen)

Zum Spülen: im Bohrloch steht unten immer Wasser, was zum einen ein besseres gleiten des Rammkopfes bewirkt (weil er nass ist) und zum anderen die untere Schicht die gerade bearbeitet wird auflöst und loses Material wegschwemmt.

Daniel

Verfasser:
Ralf
Zeit: 11.07.2004 13:35:07
0
62327
Hallo,

ich habe die verschiedenen Beiträge gelesen und verfolgt jedoch auf mein Problem keine Antwort gefunden, also frage ich direkt ob jemand dieses Problem kennt.

Brunnen Aufbau : 1 M Spitze 1 1/4", 4m Rohr, Rückschlagventil, 3/4" Schlauch zur Saugpumpe Wasser wird gefördert ok

Nach ca. 2 Minuten wird auch Luft mitgefördert.

Frage : - Kann es sein das nicht genug Wasser im Erdreich nachläuft ?
- Sollte das Rückschlagventil direkt nach der Saugspitze installiert werden! Bringt das was, wenn nicht genug Wasser im Erdreich nach Läuft.

- Oder hat jemand eine ganz Einfache Lösung ?


Über Informationen würde ich mich sehr freuen.

Gruss

Ralf

Verfasser:
Tilly
Zeit: 11.07.2004 14:52:18
0
62328
Hallo Ralf,

dem beschriebenen Aufbau nach, hast Du warscheinlich einen Rammfilter verwendet.
Das Problem dabei ist, daß Du nicht weißt, in welcher Bodensorte Dein Filter zum stehen gekommen ist.
Wenn dort z.B. ein lemiger Boden vorhanden ist, kannst Du keinen guten Ertrag erwarten.
Durch undichte Stellen in der Saugleitung tritt dann Luft ein.

Es kann aber auch sein, daß der Wasserspiegel nur unwesentlich über dem Filter steht.
Nach kurzem Pumpen singt der Wasserspiegel trichterförmig ab, und Luft kann über den Filter in die Saugleitung eintreten.

Das Rückschlagventil sollte sich oben an der Saugleitung befinden, möglicht als Eckventil, ohne Feder.

Lote doch mal den Brunnen mit einem Senkblei aus. Dann weißt Du zumindet wie hoch der Wasserstand über dem Filter ist.

Gruß, Tilly

Verfasser:
Wassermeister
Zeit: 11.07.2004 14:55:32
0
62329
@ Ralf

Hallo,

5m Rohr sind nicht sehr viel, wo fängt denn dein Grundwasser an?
Auf jeden Fall ist doch klar dass deine Pumpe mehr Wasser fördert als durch den Filter im Untergrund nachläuft.
Das kann 2 Ursachen haben: 1.tiefer Grundwasserstand oder 2. Filter versandet.
Möglichkeit wäre entweder Filter ziehen und reinigen bzw. erneuern (dann aber tiefer abteufen!) oder den Förderstrom hinter der Pumpe einschnüren auf die Menge, die der Filter schafft.

Gruß Wassermeister

Verfasser:
Ralf
Zeit: 11.07.2004 16:42:55
0
62330
Besten Dank für die Antworten, Tilly und Wassermeister

Zu den Fragen :

Ich habe erst ein 4 m Loch d: 16 cm gebohrt ( bis durch die Kiesschicht ), dann ein 15 cm PVC Rohr nachgeschoben und dann den Rammfilter ( Bodensorte ist Sand ) eingesclagen.

5m Rohr sind nicht sehr viel, wo fängt denn dein Grundwasser an?

Das Grundstück liegt im alten Flussbett, nach 2,8 m habe ich Grundwasser und der Main ist 500 m entfernt.

Was ich jetzt machen sollte

1) Wasserpegel feststellen
2) Spitze Säubern bzw. auswechseln / Gibt es extra Sandfilter?
3) Rückschlagventil direkt hinter dem Ramfilter installieren?

Stimmt das so

Verfasser:
Jens
Zeit: 08.08.2004 22:49:50
0
62331
Hallo,

habe ähnliches Problem wie Ralf. Mein Brunnenaufbau sieht folgendermassen aus:

- 1 1/4" Rammfilter
- Reduzierung auf 1"
- ca. 5 m 1" Rohr
- Rückschlagventil, Sandfilter und Pumpe

Der Brunnen ist damals gebohrt und anschliessend noch ein Stück mit Spüllanze gerammt worden.

Es kommt scheinbar nicht genug Wasser nach. Nach kurzer Pumpzeit sinkt der Druck immer weiter. Scheint so dass die Wassermenge nicht ausreicht um den Druckbehälter der Pumpe zu füllen. Schon bei einem Rasenspränger an 20 m 1/2" Schlauch ein ziemlich unbefriedigendes Ergebnis.

Meine Fragen:

- kann soetwas auch an mangelder Pumpenleistung liegen?
- Wie kriegt mann den Filter gezogen? Kriegt mann dann in das Loch einen neuen Filter rein?
- Wie kann mann das Ding tiefer setzen. Hab da schon wie wild drauf rumgehauen.

Gruß
Jens


Verfasser:
Gerd Maack
Zeit: 18.08.2004 15:58:06
0
62332
Hallo,
wer kann helfen?
Mein Brunnen (Rammspitze) wurde vor 17 Jahren gebohrt bis 6 m und geschlagen bis 9 m. Wasserstand konstant bei 7 m.Rohr 1 1/4 Zoll. Jetzt bringt die E-Pumpe nur noch für ca. 2 Minuten Wasser. Wasserstand immer noch bei 7 m.
Vermutung ist, dass die Filterspitze zu ist. Auch das Einziehen eines 1 Zoll Druckschlauches bringt keine nennenswerte Verbesserung. Auch Versuche mit Rohrreinigungsset an Hochdruckreiniger brachte nichts.

Was kann man noch tun? Kann ohne weiteres tiefer geschlagen werden oder muß ein neuer Brunnen her?

Für jeden Tipp dankbar

Gerd

Verfasser:
Dieter
Zeit: 17.09.2004 10:52:07
0
62333
Hallo,
die Lösung mit dem Rammfilter funktioniert mancherorts für lange Zeit. Leider ist der Filter von seiner Filteröffnung her klein, was der angeschlossenen Saugpumpe einiges abverlangt. Durch chemische Vorgänge und katalytische Wirkung des Metallfilters kann es zu Ausfällungen von Minerialien (Eisen)kommem, die den Filter zusetzen.

Das ist eine von vielen Möglichkeiten.

Ich empfehle einen Filterrohrbrunnen, richtig erstellt, wird es mit "unbegrenzter" Haltbarkeit danken. Zwecks Kosten sparen, kann man sich so einen Brunnen auch selbst bauen.

Dieter

Verfasser:
U.-P.
Zeit: 02.01.2005 14:04:34
0
129013
Hallo und ein frohes neues Jahr,
wenn auch etwas spät doch immerhin. Hier scheint es doch so, daß einige Leute interessiert sind an einem Brunnen. Auch ich kenne verschiedene Leute die einen Brunnen im Garten haben. Die Methode ist ganz einfach, nämlich ein Bohrgerät. Passt durch jedes Gartentor macht kaum Lärm und fast keinen Schmutz. Ich habe mir so eine Bohrung angeschaut und bin ganz begeistert. Dieses Jahr bekomme ich auch so einen Brunnen. Die Leute, die ich kenne, sind alle sehr zufrieden mit Ihrer "Gartenbewässerung". Manche nutzen das Wasser auch für Ihren Teich, funktioniert ebenfalls problemlos. Ich hoffe, daß bei mir auch soviel Wasser kommt. Also, wenn jemand einen Brunnen benötigt, ich kenne einen "Brunnenbohrer". Einfach mailen unter U.Enzo@web.de

Verfasser:
Baumgärtner
Zeit: 13.05.2007 21:23:46
0
623091
Hallo alle zusammen!


Wie kriege ich heraus wie tief bei uns Grundwasser liegt ??????




für jede Antwort wäre ich sehr dankbar
GB

Verfasser:
69-Michael
Zeit: 14.05.2007 13:48:28
0
623335
Durch Anfrage beim Wasserwerk (so ist es bei uns).



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