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18.01.2003 10:27:28 |
@Heizer, ich muß dir zustimmen, auch für mich ist die Heizung erst dann sparsam wenn die Brennerlaufzeiten kurz und die Stillstandszeiten sehr lang sind. Ist ja auch logisch. Aber was ist denn nun günstiger ? Niedrige Heizkurve und damit zwangsläufig länger geöffnete Thermostatventile oder hohe Kurve und Thermostatventile die schnell wieder schließen ? Andreas Ps. Meintest Du mit Abgasklappe eine Nebenluftvorrichtung ?
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18.01.2003 11:29:40 |
Leute, Leute, Leute...
Erst 20 Jahre alte Technik im designprämierten Kleid für teuer Geld kaufen (Guß bleibt Guß) und dann wundern! An Norbert: Selten soviel Unsinn gelesen! Schaut (z.B.) mal bei www.heizungsbetrieb.de rein. 30% Einsparungen durch 10 Jahre Regeloptimierung, Maximierung der Laufzeiten etc... Übrigens: Frag 5 "Fachleute" und Du kriegst 6 Meinungen. Sind meist auch wortgleich in den Broschüren der jeweiligen Hoflieferanten nachzulesen. Ich geb Dir einen guten Rat: Frag die Kunden vor Ort, im Netz stehen genug Infos von Privatleuten...Nichts für ungut.
Grüße Sparer
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18.01.2003 12:01:31 |
Hallo Andreas Abgasklappe • technische Einrichtung an Heizungsanlagen zur Verbesserung des Wirkungsgrades; sie verhindert das Entweichen der Warmluft aus dem Kesselraum während der Stillstandzeiten des Brenners; wird in das Abgasrohr zwischen Kessel und Kamin eingebaut. Zwei Arten: thermisch gesteuerte ( meist bei Gaskesseln) oder motorisch gesteuerte Abgasklappe.
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18.01.2003 15:45:49 |
Das liegt doch in der Natur der Dinge. Wenig Wasserinhalt ergibt einen schnellen Kessel - der dafür bei der reinen Warmwasserbereitung weniger Verzögerungszeit und weniger Abfallstandwärme hat. Zudem sind Kessel über 0Grad Außentemperatur drastisch unterbelastet. Weil nicht alle Heizkörper offen sind und Wärmegewinne aus Sonne oder Stromgeräten einen großen Teil der Heizlast wegnehmen und man im Gegensatz zu Frost außen meist nicht so warm braucht. Da werden aus nominell 50% Auslastung bei +3 Grad außen (und auch nur wenn Kessel kein bißchen überdimensioniert) ruckzuck nur 20 - 30 %. Wenn dann noch die Hydraulik nicht abgeglichen ist..... Was halten die Fachleute davon, den vorhandenen Warmwasserspeicher als Puffer zu nehmen ? "Einfach" immer durch den Wärmetauscher im Speicher fahren und mittels Umschltventil im Bedarfsfall eine Vorrangschaltung machen? Vorlauf- oder Rücklauf durchziehen? Wie würde das hydraulisch so einfach wie möglich gehen? Und wie begrenzen wir die WW- Temperatur?
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18.01.2003 17:20:16 |
@Sparer: Du triffst genau den Kern der Sache. Erst kaufen die Leute Gusskessel im schicken Blechkleid, dann wundern Sie sich warum der Brenner alle 5 Minuten anspringt. Sagt man dann die Wahrheit, wird man auch noch angemacht. Nee, ich lass es bleiben.
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18.01.2003 17:44:37 |
Ist doch Blöksinn. Je größer die thermische Masse, desto seltener springt der Brenner an. Im Übrigen hab ich schon von Probs mit der Viteral-Verbundfläche gelesen. Aber noch kein einziges mal über defekte Gusskessel ;-) Und wenn Gusskessel 96 % Nutzungsgrad erreichen können, ist der Nachteil der Einschränkungen hinsichtlich der Formgebung des Wärmetauschers nicht wirklich stichhaltig. Im übrigen ist, glaube ich, Norbert der einzige hier der die Sache rational sieht ;-) Aber es macht halt Spass, über das letzte zehntelprozentchen an Einsparmöglichkeiten zumindest nachzudenken. @Falk: Man nehme einen Gusskessel mit großem Wasserinhalt/Strömungsquerschnitt und aufgesetztem 200l- Doppelmantelspeicher ohne Ladepumpe (Schwerkraftladung). Prinzip bekannt seit min. 30 Jahren ;-) Vieleicht kommt Buderus wieder darauf zurück? Jetzt müsste aber nur noch der Vorlauf oben in den Mantel des Speichers führen und nicht unten vom Kesselkörper abgehen... DAS wäre das ideale!
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18.01.2003 19:20:38 |
@sukram:
Habe ja etwa ähnliches Problem, daß ich besagte Anlage von anno '69 (mein Gott. selbst die Mädels von damals gehören heute raus...) nicht richtig auslasten konnte. Selbst bei den - 10 warens nur morgens nach meiner Nachts-Total-Abschaltung mal 2,5 Std innerhalb 3 Std, zum Aufheizen. Erreicht über die Freigabezeit Tagsüber kaum 60% Auslastung.
Aber: Suki, ich hab mir ne 0,65 Düse besorgt!
Dann wird er zum Dauerläufer.
Starts ? Leute: morgens an - tags durch - abends aus.
Anzahl ? 1-2 ......mal sehn
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18.01.2003 19:31:39 |
>@sukram: >Habe ja etwa ähnliches Problem, daß ich besagte >Anlage von anno '69 (mein Gott. selbst die Mädels von >damals gehören heute raus...) nicht richtig auslasten >konnte.
Sauguter Spruch :-)
>Selbst bei den - 10 warens nur morgens nach meiner >Nachts-Total-Abschaltung mal 2,5 Std innerhalb 3 Std, >zum Aufheizen.
Mutig mutig, bei -10° Draussen würde ich lieber auf Kesselaus verzichten!
>Erreicht über die Freigabezeit >Tagsüber kaum 60% >Auslastung.
Ahemm: Max, 6,5h/24h (Sylvester) :-(((
>Aber: Suki, ich hab mir ne 0,65 Düse besorgt!
>Dann wird er zum Dauerläufer.
HERR Nienhaber, Sie greifen zu unlauteren Mitteln! Mein Brenner kann doch nur bis 3 Kg/h runter... Aber jetzt schau ich mich grade nach was kleinerem auf Ebay um. Dann noch den Brigonsatz und dann wird der Kampf aufgenommen! |
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18.01.2003 19:56:30 |
KesselAUS - WärmeRaus. Der Kessel geht um 22h aus, mit mind.65 Kesseltemperatur. Erst um 23.30h ist die Vorlauftemperatur an 30 Grad ran - der Mischer macht ab 22h voll auf, weil er alles haben will- es kommt aber nix mehr, bis er leer ist. Erst um 24Uhr fällt die Raumtemperatrur an 20 Grad (von 21). Also auch Nachteulen müssen nicht frieren. Die Pumpe läuft noch durch (leider). Um 5.00 kommt der Kessel (schwitzend mit voll offenem 3-Wege-Mischer) - weil ich um 5.20 aufstehe. Um 6.00 stehen schon 60 Vorlauf an und 20/21 Grad. (UM 5 warens ca 17 Grad) Heizkreis fährt bis 8.00 mit "Tag" Steilheit 1,3 +4° Parallel (z.B.bei 0 außen Vorlauf ca.60-62, als Aufheizreserve). Dann tagsüber (wenns hell ist) mit "Nacht" Steilheit 1,3 -6 (=2 Grad unter Kurve) und fährt sauber mit milden Vorlauftemperaturen für 21Grad DauerRaumtemperatur (Vorlauf 55 bei 0 außen). Keine Reserver erforderlich, da statischer Betrieb. 17-18h ist wieder "Tag" um eine Aufheizreserve für die zu geben die heimkommen (wie ich) und die Heizkörper aufreißen...und dann wieder "Nacht" bis 22h ABSCHALT. |
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18.01.2003 21:15:13 |
....zum Dauerläufer. Frage: Tausche ich die bisherige 0,85 Düse mit 12 bar gegen eine 0,65er ohne daß ich den Öldruck verändere, bleibt dann der Öldruck-" Regler?" auf 12 bar oder steigt der Druck wegen geringem Durchatz an?
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18.01.2003 21:20:17 |
Ich tippe, er bleibt. Wenigstens ungefähr.
Setze meinen alten Ölfilter ;-)
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18.01.2003 21:41:01 |
aber aber Herr Niehaber, wenn das raus kommt das sie an Ihrem Kessel rumfummeln und die Kunden in Ihrem Bezirk machen`s nach ?? Das gibt doch bestimmt Ärger mit BimSchV :-)))))))))
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18.01.2003 22:07:12 |
Solange ich nur am Kessel und nicht an den Kunden rumfummel.....
klaro soll das nicht zum Nachmachen animieren.Eher so als Praxis-studie zur Grenzerfahrung des Machbaren. Obwohl, wenn einer Zeit hat und auch den Kessel lieber selber putzt.
Entscheidend ist "was hinten rauskommt" so von wegen der BImSchV.
Und die wird gemessen....praktisch täglich.
Bleibt jetzt der Druck oder steigt er ?
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Verfasser: Stefan Michael | Zeit:
19.01.2003 08:28:32 |
Der Druck steigt. Zu einem Druck- Regler fehlen hier noch 3 entscheidende Dinge.
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19.01.2003 11:18:13 |
hallo, der Druck bleibt annähernd konstant, da sich die Ölmenge an der Öldüse nur unwesentlich zur beförderten Menge der Ölpumpe ändert. Die Ölpumpe macht so ca. 50 Liter in der Stunde und die Öldüse nimmst sich davon entweder 2,5 Liter, oder 3 Liter, also von diesem relativ kleinem Unterschied steigt der Druck wahrscheinlich an der 2. Nachkommastelle. MfG Uwe Bartel
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19.01.2003 12:20:29 |
Zu Falk, habe bei mir von 0, 5 auf 0,4-er Düse gewechselt und der Druck ist konstant geblieben. Spar dir das Überprüfen mit dem Manometer. Gruß Michael
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19.01.2003 18:25:58 |
Gewonnen ;-) Stell mir vor, das Druckregelventil isr Federbelastet. Nutzt Dir aber nix, die Luft mußte doch einstellen.
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19.01.2003 21:17:49 |
hallo, ohne hinterher zu messen, und die Luft nachzustellen, geht es natürlich nicht, eigentlich logisch - weniger Öl - weniger Luft. MfG Uwe Bartel
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Verfasser: Stefan Kasselmann | Zeit:
20.01.2003 10:31:12 |
Hallo Harry! Um auf Deine anfängliche Frage zurückzukommen: Wenn die Regelung nichts mehr "hergibt" (Man kann noch nicht mal eine eigene Hysterese einstellen???) und Du möglichst günstig wegkommen willst, dann empfehle ich Dir, die Brennerleistung noch weiter zu reduzieren. Ist das möglich? Wie waren denn die Laufzeiten in den letzten Wochen, als es ca. -10°C war? Nur zum Vergleich: Wir beheizen 180 m^2 + Warmwasser (Haus 1980, aber gut gedämmt) mit maximal 14 kW. Aus den Messdaten konnte ich entnehmen, dass der Brenner bei einer Aussentemperatur von -10°C leistungsmäßig selbst jetzt nur zu 60% (!) ausgelastet ist! Vorher hatten wir einen 25 kW Brenner. Der Heizungsbauer meinte zuerst, 18 kW seien zu wenig ;-) Also: Runter mit der Leistung! Um wieviel kann man nur dann beurteilen, wenn Du etwas mehr über das zu beheizende Objekt gesagt hast. Herzliche Grüße Stefan Kasselmann www.vollbrennwerttechnik.de
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20.01.2003 15:54:09 |
Dank, vor allen an diejenigen, die etwas zu meinem Thema "Buderus Ölkessel opzimieren?!" beigetragen haben! Da gibt es jetzt 43(!) Antworten und wahrscheinlich die Hälfte ist (Experten?)Streit über andere Themen. Ich finde das etwas unübersichtlich für Leute die gerne Tipps oder Infos hätten. @Stefan Kasselmann: Brenner ist mit 16kw wohl immer noch überdimensioniert, weiß aber nicht wie weit ich mit diesem Kessel runtergehen kann. @Norbert: Bist Du Fachmann??? "...Die Heizung läuft vielleicht 2000 Stunden im Jahr (schon ziemlich hoch gegriffen - abe leicht im Display von Buderus nachzulesen). Bei einem Wirkungsgrad von vielleicht 93 bis 94% hat man einen Verlust von 6 bis 7%! - Von was????" 1. Was meinst Du mit "Heizung läuft"? Die Buderus Anzeige zeigt "Betriebsstunden Brenner" an! Das ist nicht gleich Heizbertieb! 2. Welchen "Wirkungsgrad" meinst Du? Den Normnutzungsgrad??? (Buderus max. 96%) Das ist ein Prüfstandwert und hat mit dem tatsächlichen Wirkungsgrad vor Ort nichts zu tun! Es gibt also viel mehr Otimierungspotential, als von Dir "berechnet". "...Ich baue auch ausschließlich Buderuskessel ohne Mischer ein. Die Heizkurve so niedrig wie möglich stellen (nach dem ungünstigen Heizkörper im Haus) und mehr braucht man nicht. Die Kosten für Mischer mit Motor und Ansteuerung (hier Regellung 2107M) kann man nicht durch Brennerstarts einsparen..." 1. Inzwischen weiß ich: Buderus empfiehlt einen Mischer! Die Steuerung ist dann auf eine größere Hysterese programiert. 2. Ich glaube auch nicht, dass man sehr viel Brennstoff einspart. Aber man reduziert deutlich die Startemissionen (Schadstoffe, Russ) und den Verschleiß (=Kosten)!!! @Heizer u. Andreas: Da irrt Ihr aber: kurze Brennerlaufzeiten sind am unwirtschaftlichsten! Dank an Alle Harry |