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08.06.2004 00:09:01 |
Hallo in die Runde! Ich trage mich mit dem Gedanken, eine DHH Bj. 1991 mit Ölzentralheizung zu kaufen. Der Besitzer lobt die hohe Qualität der Heizanlage und versichert mir, dass sie noch Jahre läuft, dabei selbstverständlich auch die Grenzwerte einhält. Ich bin Laie, aber so ganz trau ich ihm nicht, deshalb meine Frage: Was ist von einer so "alten" Heizung zu halten (Kessel Viessmann VITOLA uniferral, Brenner Weishaupt, Typ nicht bekannt)? Mindert die Anlage evtl. den Kaufpreis des Hauses (der im Moment noch enorm hoch liegt!)? Wie lange dauert es, bis die Anlage doch raus muss? Was kostet dann über den Daumen eine neue Anlage? Schnell ein paar Daten zum Haus: DHH in 36,5 Poroton, Wfl. 165 qm, Nutzfläche weitere 30 qm, keine FB-Heizung, keine Solaranlage. Keller (davon ein Raum mit Heizkörper), EG, DG, ausgebautes Studio. gute, fast neue Dachisolierung. Danke an alle, die hierzu was sagen können (und wollen)! |
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08.06.2004 08:06:17 |
Hallo Bauhans, die Heizung hält bis sie kaputt ist!!!! Mal im ernst, die frage kann dir niemand beantworten, da man von einer Lebensdauer einer Heizung von 18-25 Jahren ausgehen muss. Nach ca. 15-18 Jahren ist ein Heizkessel in der Regel unwirtschaftlich, weil sich die Technik weiterentwikelt. Was die Wertminderung angeht wende dich an einen unabhängigen Sachverständigen. Ich kennen nur einen: den TÜV. Ja der TÜV erstellt auch Wertgutachten von Gebäuden und das sehr Preisgünstig, frage einfach beim nächsten Auto-TÜV nach. Gruß Der Dahm
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08.06.2004 10:50:39 |
Der zuständig Schorni hat die Eregebnisse der jährlichen Abgasmessung und weiß, wann und ob die Heizung aus Gesetzesgründen erneuert werden muss. An sonsten ist der Vitola von 1991 nahezu baugleich mit den noch heute angebotenen Viessmann Modellen. Allerdings wurden in der Vergangenheit Kessel und (besonders) Brenner stark überdimensioniert, darunter leidet uU die Wirtschaftlichkeit. Harry
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Verfasser: martin havenith | Zeit:
08.06.2004 18:24:21 |
Meine Ölheiz-Kessel ist von 1971, der Brenner von 1999, die Abgaswerte hab ich so verbessert, das kein Unterschied zu einem Neuen Kessel besteht. Die Wärmedämmung des Kessels ist ebenfalls fast so gut wie bei einem neuen. Ich hoffe, der Kessel hält, bis es kein Öl mehr gibt. Gesetzliche Grenzwerte bringen meinen Kessel jedenfalls nicht aus meinem Keller.... Sinnvolle Hinweise: www.heizungsoptimierung.de.vu |
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09.06.2004 01:11:33 |
....mein Kessel ( Stahl) Buderus Deltatherm 11 Bauj. 1976 (46KW, 180l Ww) mischergesteuert konstant 70 Grad, zweiter Brenner RE 1.1, Abgasverlust 5 % sieht im Brennraum aus wie neu :-)) und hatte erst die besten Werte, nachdem ich in diesem Forum las (und nachbesserte) mfg
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09.06.2004 17:03:54 |
@bauhans Wenn es darum geht den Preis zu drücken, würde ich mir ein Angebot über eine neue Heizungsanlage holen und dies dem Verkäufer unter die Nase halten. Die Grenzwerte unbedingt vom Schorni holen. Sonst schlägt das Gesetz zu. Ansonsten würde ich als Laie folgendes nachschauen: - Kesselinneres auf Rost, Wasser, etc prüfen - Rohre auf Dichtheit überprüfen ( Sichtprüfung) - Ist die Größe der Heizung (KW) an die DHH angepaßt ? - Öltanks: schwierige Kontrolle, nur mit einer Tankreinigung wirklich machbar. Sind die Tanks innen beschichtet ? - Wasserschutzgebiet ? Dann ist alle 2 Jahre ein Sachverständiger da, der die Anlage überprüft. Hier müssten dann Protokolle vorhanden sein. Diese Tipps sollen und können den TÜV (o.ä.) nicht ersetzen. Eine neue Anlage kostet schnell mal 6-12 TEUR.
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10.06.2004 20:54:14 |
Euch allen herzlichen Dank für eure Meinungen, eure Tipps und Einschätzungen! Mit dem Schornsteinfeger wird gerade ein neuer Messtermin ausgemacht, da die Heizung zu allem Überfluss auch noch 1,5 Jahre abgeschaltet war (Haus steht länger leer) und im letzten Jahr gar keine Messung stattfand. Das macht die Sache jetzt umso spannender. Mal sehen, was herauskommt. Danke nochmal!!!!
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11.06.2004 15:08:23 |
Aber bitte ordentlich die Betriebsbedingungen für die Messung einhalten!
Keine Kaltstart-Messung mit 25°C Kesseltemperatur.
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12.06.2004 08:50:10 |
Das mit der Messung so aus dem Stand ist wirklich heikel. Der Hausbesitzer/-verkäufer meint ohnehin, mich mit den Werten von 2002 zufriedenstellen zu können, schließlich ist es ja auch mit gewissem Aufwand verbunden, so eine Heizung in den normalen Betriebszustand zu versetzen. Aber ohne vorherige ordentliche Messung unter realen Betriebsbedingungen (Kesseltemp.) kann er den Deal mit der DHH sowieso vergessen. @Falk: Danke für deinen Hinweis!!
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13.06.2004 14:49:50 |
Muß ja nicht "heizen". Reicht ja Kiste an und Warmwasser machen. Und ne halbe Stunde mind. laufen lassen. Die Kesselwassertemperatur sollte zwischen 50-70 Grad liegen. Dann ist auch alles incl. Schornstein durchgewärmt auf einen üblichen Praxisbereich.
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