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Datenschutzhinweise

maximale Entzugsleistung bei Kapillarmatten (Erdwärme)
Verfasser:
Michael
Zeit: 26.07.2004 09:53:28
0
79205
Hallo zusammen,
ich habe ein Angebot bekommen für eine Erdwärmeanlage mit Kapillarmatten. Die Fläche der Matten erstreckt sich über etwa 47 m², die Wärmepumpe hat eine Leistung zwischen 6,8 und 9,1 KW für ein Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche.
Demnach ergibt sich pro m² Mattenfläche eine Entzugsleistung zwischen 145 und knapp 200 W/m².
Ist das nicht reichlich zuviel Entzugsleistung und friert mir dabei nicht der Boden zu ?
Danke schonmal für Eure/Ihre Antworten.
Mfg

Michael

Verfasser:
Frank
Zeit: 26.07.2004 10:29:53
0
79206
Frank

Dein Anbieter soll dir auch eine Jahresarbeitszahl von 4 oder besser garantieren. Wenn er es nicht macht, suche dir einen seriösen WP-Planer und Anlagenbauer.

Gruss Frank

Verfasser:
Steffen
Zeit: 26.07.2004 11:12:37
0
79207
Hallo Michael,

mein Kapillarmattenfeld für die Erdwärmepumpe ist gut 2mal so groß dimensioniert und die Erdwärmepumpe hat ca. 5kW. bei gleicher Wohnfläche.
Ein horizontales Kapillarmattenfeld hat eine "Leistung" von 85-100 W/m², so steht es in einigen Diskussionsbeiträgen im Forum.
Früher war die Rechnung so, wenn 100m² zu beheizende Fläche dann 150-200m² so große Entzugsfläche, jetzt schreiben die Wärmepumpenhersteller oft von 1:1, sonst:
http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=60224&forum=1&uebersicht=1

;-(

Steffen

Verfasser:
uwe.t.
Zeit: 26.07.2004 11:19:14
0
79208
Hallo Michael,

je groesser Du die Fläche der Entzugsfläche ansetzt, desto größer ist Dein Wirkungsgrad der Gesamtanlage, und das spart dann Jahr für Jahr. Steffen hat Recht, indem er große Flächen bevorzugt.

Noch ne andere Frage:
Wie bekommst Du die Wärme ins Haus?
a) FBH
b) Wandheizung
c) Radiatoren (Heizkörper)
d) Konvektoren
e) sonstiges


Gruß uwe.t.

Verfasser:
Frank
Zeit: 26.07.2004 12:19:56
0
79209
@uwe.t

keine Kritik, will nur ergänzen.

zur Wärmeentzugsfläche
mit zunehmender Entzugsfläche steigt nicht nur die Leistungszahl, sondern auch die Heizleistung. Somit haben die in der Regel zu groß ausgelegten Wärmepumpen noch mehr Verluste durch zu vieles Takten.


zur Wärmeabgabe im Haus
Fährt man mit der WP niedrigere Vorlauftemperaturen wie im Auslegungspunkt, so erhöhen sich bekannterweise die Leistungszahl, aber auch die Heizleistung. Jedoch nur, wenn die höhere Kälteleistung auch abfeführt werden kann, also die Entzugsfläche größer gewählt wird.

So bestimmt also nicht nur die Heizlast des Gebäudes (Normaußentemp.,
Warmwasserbedarf,...) die Größe der WP, sondern auch die Entzugsfläche und die max. Vorlauftemperatur.

Der Planer einer WP-Anlage sollte seinen Kunden dies vor Augen führen.
Dann kann der zukünftige WP-Anwender selbst entscheiden, ob er mehr investiert (mehr Entzugsfläche, FBH oder Wandheizung mit "niedrigsten" Vorlauftemp.) und damit mit einer kleineren WP und höheren Arbeitszahlen auskommt.
Aber das Beispiel von Michael zeigt uns wohl die traurige Realität in der WP-Praxis.

Gruss Frank


Verfasser:
Michael
Zeit: 26.07.2004 12:28:31
0
79210
Nochmal hallo zusammen,
danke erstmal für die zahlreichen Infos.
Die Wärme kommt über eine Fußbodenheizung ins Haus. Nur im Bad wollte ich einen normalen Heizkörper nehmen, gleichzeitig zum Handtücher trocknen.
Außerdem empfahl mir der Händler für die Spitzentemperaturen zwischen 35 und 55 Grad eine Solarwärmeanlage (ich wollte dann nämlich auch die Warmwasserversorgung über Erdwärme abdecken), weil die Wärmepumpe am liebsten mit Temperaturen bis 35 Grad arbeitet.
Er verglich das mit einem immer unter Höchstgeschwindigkeit fahrenden Auto, wenn ich die Wärmepumpe bis 55 Grad laufen lassen würde.
Mfg

Michael

Verfasser:
Steffen
Zeit: 26.07.2004 12:54:28
0
79211
Hallo Michael,

welche WP kommt zum Einsatz?
Ansonsten hat der Händler wohl recht, eine Solare Unterstützung macht natürlich Sinn und entlastet die WP für WW-Erzeugung natürlich erheblich.
Trotzdem würde ich das mit der kleinen Entzugsfläche nicht aus dem Auge verlieren.

Zum Badheizkörper:
Bei meinen geplanten 26-30°C VL für die FBH habe ich statt Konvektionsheizkörper zusätzlich Kapillarmatten in die Wände gebracht.
Der Handtuchtrockner ist bei den geringen VL-Temperaturen nicht sinnvoll einsetzbar, meine ich.

Die FBH im Bad habe ich als elektrische Fußbodentemperierung gestaltet so kann der Badfußboden auch erwärmt werden wenn WP und Heizung nicht in Betrieb (Übergangszeit, Sommer wie jetzt) ;-). Ist zwar energetisch nicht gerade optimal aber komfortabel.

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=47486&forum=2&uebersicht=1
http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?fid=78116&forum=2&uebersicht=1

Würde ich also nochmal nachdenken und Frau fragen was Sie davon hält.
Kapillarmatten kann man nämlich auch einfach auf die Wand über der Wanne oder hinter der Dusche aufspachteln und dann drüberfliesen, so hab ich es jedenfalls gemacht- Wärme ist also dort wo man oder frau sie braucht ;-)

Steffen

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