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Solaranlage ab wann Lohnenswert?
Verfasser:
Energiesparer
Zeit: 19.08.2004 14:54:53
0
81843
Also ich komme bei Ihrem Beispiel bei Annahme einer 20 jährigen Nutzungsdauer auf

Zinsen 360 Euro
Abschreibung 500 Euro
Wartung 50 Euro Beispiel aus einer anderen Diskussion
Instandhaltung ?

Summe mehr als 910 Euro


gegenüber den 360 Euro für's Heizöl.

Wenn Sie die Anlage auf 20 Jahre finanzieren, mit beispielhaften 4% Zins und etwa 3,2% Tilgung kommts etwa dahin, dann zahlen Sie jährlich 720 Euro für das Geld. Das so zu rechnen ist wohl etwas sinnvoller, aber auch nicht viel billiger.

Verfasser:
Energiesparer
Zeit: 19.08.2004 15:05:09
0
81844
nachzurechnen z.B. hier:

http://www.wowi.de/info/finanzen/rechner/kreditrechner/kreditrechner.htm

Verfasser:
Peter Becker
Zeit: 22.08.2004 12:10:10
0
81845
Die Tilgung bzw. Abschreibung gehört natürlich zu den Kosten, die fehlen in obiger Rechnung. Dabei ist aber zu bedenken, dass es eine langfristige Investition ist, und dass die Einsparungen bzw. der Ölpreis langfristig sicher steigen werden und einen wesentlichen Beitrag leisten. Das ist aber wieder eine Spekulation, insbesondere was die Höhe betrifft.
Ein weiterer spannender Punkt ist der Stromverbrauch der Pumpen. Darüber schweigen sich die Hersteller aus, aber es kommen bestimmt einige 100 kWh im Jahr zusammen. Hat dazu Jemand Erfahrungen?

Verfasser:
Kai Dehrmann
Zeit: 22.08.2004 21:18:42
0
81846
Hallo Peter,

das mit dem Stromverbrauch ist bei weitem nicht so tragisch !

Wir haben 17.2m² Flachkollektoren (8), welche mit einer drehzahlgeregelten Pumpe auf der Stufe 1 (45W) betrieben werden.

Ich den letzten 20 Monaten war die Pumpe ca. 3600 Stunden "an", wo sie schlimmstenfalls 45W verbraucht hat.
Damit liegt der Verbrauch unter 100 kWh pro Jahr.
Und pro Jahr liegt unser Ertrag bei ca. 4500 kWh.

Also macht der Pumpenstromverbrach etwa 2% vom Ertrag aus!
Ich denke, daß durch die durchaus "gute" Dämmung mehr Verluste entstehen als durch die Pumpe.

Mit sonnigen Grüßen

Kai Dehrmann

Verfasser:
Moni
Zeit: 25.08.2004 15:34:54
0
81847
Hallo,

ich möchte mich mal gerne an diese Fragestellung, ab wann sich eine Solaranlage lohnt, anhängen (wurde in einem anderen Forum an dieses hier verwiesen!):

Derzeit überlege ich, ob ich evtl. in den nächsten Jahren auf Solarenergie für die Brauchwassererwärmung umsteigen soll, wenn ohnehin der Warmwasserboiler erneuert werden muß.
Ich habe mir inzwischen ein Angebot von meinem bisherigen Heizungsinstallateur machen lassen, das bei rund 6000 Euro liegt (Boiler, Anschlüsse, Kollektoren). Aus Platzgründen kann ich leider nur einen 300-Liter-Boiler einbauen lassen, nur für die Brauchwassererwärmung, nicht für die Heizung.
Außerdem habe ich errechnet, daß ich in meinem 1-Personen-Haushalt pro Jahr ca. 120 bis 170 Euro an Kosten für die Brauchwassererwärmung aufwenden muß (ich bin mal von einem Preis von 3 bis 4 Cent pro KWh Erdgas ausgegangen), d.h. die Solaranlage amortisiert sich wenn überhaupt erst in Jahren. Außerdem liegt die Haltbarkeit der Kollektoren angeblich bei ca. 15 Jahren.
Da der Warmwasserverbrauch ohnehin bei nur einer Person sehr gering ist, ist das viele heiße Wasser, das zirkuliert, für die Anlage wahrscheinlich eher schädlich - so habe ich mir sagen lassen. Also vermute ich mal, daß sich eine Solaranalge in meinem Fall wohl eher nicht lohnt oder?
Und falls es noch wichtig ist: Das betreffende Gebäude ist rundherum wärmeisoliert (inkl. neuer Fenster), in der Übergangszeit wird mit Holz geheizt, der durchnittliche Jahresverbrauch an Erdgas liegt zwischen 9000 und 11000 KWh.

Gruß
Moni

Verfasser:
Sukram
Zeit: 25.08.2004 15:46:10
0
81848
Eigentlich braucht man's garnicht zu rechnen, aber...


1 Person, 50l WW tägl=744 KWh; 60% Solarabgedekt = 450 KWh, bei Eta 0,9 = 500 KWh. Durchschnittlich 10Cent/KWh in den nächsten 15 Jahren = 50 Euro jährliche Ersparnis.

Statische Amortisation ohne Kapitaldienst und ohne Zuschüsse 120 Jahre. Wobei der bei 6.000,- auch gemerkt hat, dass da einer ist der nicht rechnen kann/will ,-)


Verfasser:
Moni
Zeit: 25.08.2004 16:12:28
0
81849
Hallo, das ging aber schnell!

Naja, konkret heißt ja das dann, daß ich für 6000 Euro noch ziemliche lange das Brauchwasser erwärmen kann und mir die teure Solaranlage sparen kann.
Ich wäre aus idealistischen Gründen schon bereit, eine Summe in dieser Größenordnung aufzuwenden, allerdings werde ich dann wohl mehr Scherereien mit überkochenden und daher defekten Kollektoren usw. haben, da ich ja nie entsprechend viel warmes Brauchwasser benötige und schon gar nicht 90 Grad heiß!
Theoretisch wäre es ja dann sinnvoller, eine Photovoltaikanlage zu installieren und das Wasser mittels Strom aufzuheizen oder?

Gruß
Moni

Verfasser:
Sukram
Zeit: 25.08.2004 16:31:24
0
81850
Das wäre noch unsinniger.

Photovoltaik ist was für VolxgenossInnen, die mittels der Abnahmeverpflichtung der EVUs den normalen Strombezieher und Steuerzahler abzocken möchten. Siehe Thread unten.


Geh' mal zum Bund der Energieverbraucher und informier' Dich

http://www.energiedepesche.de

wobei da solarmäßig auch keine rechte Ausgewogenheit herrscht.


"Idealistische Gründe"= Gutmenschenausweis auf'm Dach?

Wobei durch die Dinger kein Liter Öl/Gas weniger auf dieser unserer Erde verbrannt werden wird. Also eher öffentliche Zurschaustellung von Schwachsinn...

Verfasser:
Enegiesparer
Zeit: 25.08.2004 16:44:47
0
81851
Wie Sie ja schon selbst ausgerechnet hatten, ist eine Solaranlage nur zur Brauchwasserwerwärmung im 1-Personenhaushalt nicht sinnvoll. Wenn Sie dennoch eine thermische Solaranlage enbauen wollen, dann müssten Sie schon eine relativ kleine Anlage mit Heizungsunterstützung realisieren. Was wollen Sie sonst mit der Wärme anfangen?

Eine Photovoltaikanlage ist, wie Sukram schon sagte, eher eine Geldanlage deren rendite die Stromkunden zahlen. Wenn Sie das wollen, sollten Sie aber Ihr Warmwasser aber weiterhin mit Ihrer Gasheizung erzeugen und den Strom zu den "subventionierten" Einspeisevergütungen verkaufen.

Verfasser:
Moni
Zeit: 25.08.2004 17:21:32
0
81852
@Energiesparer

Vielen Dank für Ihre Antwort. Das mit der Photovoltaik ist mir nur so spontan eingefallen, ernsthaft daran gedacht, mir etwas Derartiges installieren zu lassen, habe ich wirklich nicht.

Gut, dann ist das Thema "Solaranlage" damit für mich erledigt. Ich spare mir v.a. auch jede Menge Arbeit und lege das Geld lieber in Brennholz an.

@Sukram
Das mit dem "Gutmenschenausweis" will ich mal lieber überlesen haben. Ich wollte hier nur eine sachliche Auskunft und mehr nicht.

Gruß
Moni

Verfasser:
TimonsMama
Zeit: 26.08.2004 13:44:37
0
81853
Hallo,
ich bin erstaunt, dass es solche Anfeindungen gegen Solarstrom gibt, ist es nicht sinnvoll, die kostenlose und in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehende Sonnenenergie zu nutzen?
Das Problem ist doch nur, dass trotz Stand der Technik, der eine weitflächige Versorgung mit Sonnenenergie, Wärmepumpen (deren Strom idealerweise aus der PV gewonnen wird) nachwachsenden Rohstoffen etc. zulässt, immer noch Öl, Kohle und Atomstrom verballert werden, auf Kosten der Umwelt.
Wir könnten alle kostenlose Energie ohne Umweltschäden nutzen, warum machen wir das nicht?

Verfasser:
martin Havenith
Zeit: 26.08.2004 14:04:02
0
81854
Timons mama:

wenn sie so sehr gegen das verballern von Energie aus Kohle, Öl und Atomenergie sind, dann sollten sie sich intensiv für das Sparen von Energie einsetzen.

Die einzige Methode, die Umwelt zu schützen, ist die Reduktion des Energieverbrauches.

Gleich welche Energie sie nehmen-----irgendwann wird sie zur Wärme, die unsere Athmosphare erwärmt, dafür sorgt, das mehr Wasserdampf in die Athmosphäre kommt, die dann wieder dafür Sorgt, das die Solare Strahlung auch schön innerhalb unserer Athmosphäre bleibt---und nicht wieder ins All abgegeben werden kann----und somit den Treibhauseffekt weiter forciert.

Meiner Meinung nach können wir nur etwas für die Umwelt tun, indem wir Energieverbrauch senken....

Die alternativen Energieen können da nur zum Teil etwas beitragen. Die Lösung sind sie jedenfalls nicht.

Es hat keinen Wert, wenn sie 10.000 KWH Sonnenenergie ernten, und sie dann verballern, wo sie auch gut mit 1500 kWH auskommen könnten.

Verfasser:
Energiesparer
Zeit: 26.08.2004 14:11:49
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81855
haben Sie bei mir irgendeine Anfeindung rausgehört? Sorry. Aber die Argumentation von Ihnen ist auch nicht ganz wasserdicht:

Wie kann man Solarenergie ohne Umweltschäden nutzen?
Auch Kohle, Öl und Gas etc. sind ja erstmal kostenlos auf der Erde vorhanden. Erst die Erschließung kostet Geld und auch Energie und das z.B. bei Solarstrom bisher nicht zu knapp.

Der Vorschlag zu Wärmepumpen (deren Strom idealerweise aus der PV gewonnen wird) sollte von Ihnen nochmals gründlich durchdacht werden und ist sicher nicht ganz ernst zu nehmen.

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