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17.08.2004 17:18:54 |
Wir haben ein 12 Jahre altes Haus gekauft. Im Garten ist eine Zisterne, in der sowohl Wasser- als auch Stromanschluss enden. Nach Auskunft eines Herstellers, es gäbe keine wasserdichten Druckregler (ich hoffe, die Dinger, die die Pumpe bei Abfall des Leitungsdrucks einschalten, heißen so) hatten wir 1/2 Jahr lang eine Tauchpumpe im Wasser und einen Druckregler (mit PU-Schaum eingeschäumt und Silikon abgedichtet) in einem Farbeimer über dem Wasserspiegel in der Zisterne hängen. Leider war selbst das nicht wasserdicht genug, den Druckregler hat es jetzt gegrillt. Hat jemand eine Idee, wie ich entweder so eine Konstruktion wirklich wasserdicht bekomme, ob es doch einen wasserdichten Druckregler gibt oder ob es vielleicht eine Tauchpumpe gibt, die das nicht braucht? Momentan muss ich immer erst in den Keller zur Sicherung rennen, wenn ich Gartenwasser brauche, und das nervt!!!
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17.08.2004 17:46:37 |
Es gibt meines Wissens keinen mehr. KSB hatte früher einen mit vergossener Schaltung, der konnte für so nen Fall bei sehr großzügiger Auslegung der Schutzklasse missbraucht werden. Leider wird der nicht mehr gebaut und das Nachfolgemodell ist nicht geeignet. Ich hab auch noch so nen Fall für den ich Ersatz suche...und hab bislang noch nichts passendes Gefunden. Gruß Achim Kaiser
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Verfasser: Peter Brendler | Zeit:
17.08.2004 17:48:40 |
Bei 3P gibt es jetzt eine Pumpe, die als Saugpumpe oberirdisch oder als Taudruckpumpe in der Zisterne stehen kann mit integriertem Schaltautomat. Nennt sich 3P Forta duo 1100, LP 346 EUR Auf deren Internetseiten ist das Teil noch nicht zu finden, aber ich hab hier ein Prospektblatt http://www.3ptechnik.de Tel 3P : 0 73 34_9 23 99-0 Hab ich grad noch gefunden http://www.regenwasser-shop.de/catalog/product_info.php/products_id/123 Grüße Peter
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17.08.2004 18:07:49 |
Ja, aber für DAS Geld kriegt sie auch ein prima Hauswasserwerk, das sie sich in den Domschacht stellen kann ;-) da ist wenigstens dann alles drin unddasist für die Anwendung auch gebaut.
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17.08.2004 21:21:38 |
Mit dem Hauswasserwerk im Domschacht wird Nina nach nen 1/2 Jahr das selbe Problem haben. Der Druckschalter des Hauswasserwerkes ist genau so "dicht" wie ein Presscontrol oder andere Produkte. Ich habe selbiges schon probiert. Meine Unterwassser-Druckpumpe mit schwimmender Entnahme regel ich über einen 0 8 15 Druckschalter und einem Druckgefäß (z.Bsp. 18 ltr.). Die Pumpe hat zur Druckleitung ein Rückschlagventil. Ich kann somit ohne Probleme vor und auch hinter dem "Druckschalter Wasser entnehmen. Die zur Verfügung stehenden Anschlüsse, Elt. + Wasser, bei der beschriebenen Anlage von Nina reichen aus Ralf
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18.08.2004 12:00:00 |
Hallo Nina, gibt es ein Verbindungsrohr vom Keller zum Tank, durch daß das Kabel verlegt wurde??? Wenn ja! Kann man vielleicht ein CU-Rohr ca. 6 mm Ø dazu verlegen. Den Druckschalter kann man dann im Keller montieren und die Stromzuführung zum Tank ( Pumpe) unterbrechen. Das CU-Rohr dient dann als Zuleitung von der Druckleitung zum Druckschalter. Mit freundlichen Grüßen Edgar
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18.08.2004 12:48:07 |
Hallo Nina,
ich würde das Grundkonzept so lassen nur das ich den Druckschalter in ein IP68-Gehäuse einbauen würde. Diese Gehäuse gibt es in allen möglichen Größen und sind unter z.B. www.industriegehaeuse.de zu finden. Gute Baumärkte/Großhändler Elektro können sowas auch bestellen.
Da die Einführungen in der Regel vergossen werden würde ich vorher mal eine Kabel-/Erdbaufirma anrufen, eigentlich müsste das Eingießen des Rohrs und des Elt-Kabels auch jeder gute Elektriker können.
Dann das Gehäuse wie beschrieben wieder einhängen, fertig. Wird länger halten und kann bei IP68 auch überflutet werden bzw. untertauchen.
Steffen
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18.08.2004 14:46:15 |
Hallo Ralf! Also, "0 8 15" klingt ja prinzipiell schon mal nach gut (da billig). Nur.... bin wohl doch nicht so DER Techniker, kannst du mir bitte mal erklären, was genau so ein Druckschalter ist, wo ich den herbekomme? Und wie funktioniert das dann mit dem Druckgefäß? Edgar, mir scheint, da liegt kein Verbindungsrohr, zumindest kommt in der Zisterne einfach nur ein dick ummanteltes Elektrokabel raus. Wie's dahinter aussieht, weißt du natürlich nur, wenn du das Ding selbst gebaut hast. Steffen, versteh ich das richtig, dass die Einführungen nur in dem Gehäuse vergossen werden müssen, keine Erdarbeiten und so? (Weil du eine Erdbaufirma erwähnst)? Peter, tausend Dank, werde ich mir noch genauer anschauen. Wobei ich auf den Kauf einer neuen Pumpe wegen "jetzige war sauteuer" ganz gerne verzichten würde. Danke euch allen schon mal, bin natürlich für noch mehr tolle Ideen immer offen. Nina
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18.08.2004 19:58:44 |
Hallo Nina , Hallo Ralf, anstatt einem Druckschalter würde ich neuerdings einen Druckautomaten nehmen. Dadurch benötigst du kein Ausdehnungsgefäß mehr. Siehe mal unter: http://www.regen-nutzen.de/html/kit-02.html Vielleicht sind die E-Anschlüsse so wasserdicht, wie die der E-Anschlußdose. An dem E- und Wasser- Ausgang des Druckautomaten kann man dann die Pumpe anschließen. Der Druckautomat wird über dem Wasserstand an den vorhandenen Wasseranschluß angeschlossen. Wenn kein Wasser entnommen wird, schaltet der Druckautomat die Pumpe aus. So wie es beschrieben ist, muß ich davon ausgehen, daß eine Steckdose als E-Zuleitung vorhanden ist und diese auch nicht Wasserdicht ist. In die Zuleitung würde ich zur Sicherheit einen FI-Schalter einbauen. Dieser löst beim geringsten Fehl-Stromfluß aus. Wieweit das bei der Feuchtigkeit Vorschrift ist, kann ich nicht beurteilen. Mit freundlichen Grüßen Edgar |
Verfasser: Peter Brendler | Zeit:
19.08.2004 00:55:08 |
Hallo Nina, ich befürchte, Du wirst keine Steuerung finden, die in dem feuchten Klima, das in der Zisterne herrscht, länger überlebt. Der KIT02, den Edgar erwähnt, und andere durchflussgesteuerten Automaten, die alle den Vorteil haben, dass sie kein Ausdehnungsgefäß brauchen, haben im Inneren eine Leiterplatine mit elektronischen Bauteilen. Auch wenn die komplette Steuerung in eine IP68-Box montiert wird, ist sie zwar vor Wasser geschützt, nicht aber vor der Feuchtigkeit bzw vor dem Schwitzwasser, das sich in der Box bildet. Die reinen Druckautomaten sind robuster, brauchen aber ein Ausdehnungsgefäß. Und das lebt im Zisternenklima sicher auch nicht lange. Um das KIT02 (oder andere) einsetzen zu können, müsste die Stromleitung aus der Zisterne zusammen mit der Druckleitung zu einem wettergeschützem Platz ( Garage, Schuppen) verlegt werden. Dort wird das KIT an die Wand montiert, am KIT die Druckleitung aus der Pumpe und der Strom angeschlossen. Von dort aus geht dann die Leitung zum Verbraucher. Die preiswerteste Alternative zum regelmäßigen Gang in den Keller ist aber sicherlich ein EIN-AUSschalter, der mit dem Pumpenstrom verbunden ist und neben dem Wasserhahn montiert wird. Grüße Peter |
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19.08.2004 14:02:15 |
Hallo Peter Brendler, ich habe das gleiche beführtet. Deshalb mein Vorschlag am 18.08. mit einem Druckschalter der im Keller (oder in einem anderen, trockenen Raum) montiert ist. Um auf Dauer Ruhe zu haben, würde ich mir auch einmal die Arbeit machen, alle Anschlüsse wie Vorgeschlagen zu verlegen und dort einen Druckschalter in die Druckleitung montieren. Wahrscheinlich ist die Tauchpumpe mit einem Schwimmerschalter ausgerüstet, der bei Wassermangel die Pumpe abschaltet. Mit freundlichen Grüßen Edgar
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| | Zeit:
19.08.2004 14:33:45 |
Hallo Peter Brendler, IP 68 bedeutet: Erste Zahl 6 Staubeintritt; Vollständiger Schutz gegen Berühren unter Spannung stehender oder innerer bewegter Teile. Schutz gegen Eindringen von Staub. zweite Zahl 8 Untertauchen; Wasser darf nicht in schädlicher Menge eindringen, wenn das Betriebsmittel unter definierten Bedingungen in Wasser getaucht wird. Das schließt 1-7 ein also Eintauchen, Überflutung, Strahlwasser, Spritzwasser, schräg fallendes Tropfwasser und senkrecht fallendes Tropfwasser ein. Somit ist ein IP68-Gehäuse auch als Feuchtigkeitsdicht auf Dauer zu sehen, Problem wird nur die Qualität der Abdichtung der Einführung für Rohre und Elt-Kabel sein. Also ich würde den Gedanken nicht wegdiskutieren. Steffen
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19.08.2004 16:45:32 |
hallo guten tag, veleicht verstehe ich hier etwas falsch. es geht doch darum die pumpe in der zisterne über einen druckschalter zu schalten ?? der druckschalter muß dazu aber doch nicht in der zisterne montiert sein. der kann doch auch auf der druckleitung im keller montiert sein. ist doch nur ne frage der elektrischen einbindung, aber der stromanschluß für die pumpe kommt doch sicher aus dem haus, also dürfte dies doch kein problem sein. m.f.g. r. haas
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19.08.2004 23:52:11 |
Hallo, es ist nur so eine Idee von mir. Als ich eínen neuen Wasseranschluß von den Wasserwerken im Altbau bekam, wurde eine Sonde mit Pressluft unter der Straße durchgeschickt, ohne diese zu beschädigen. Anschließend wurde ein Wasseranschluß mit 50 mm Ø verlegt. Wie teuer würde das sein und gibt es auch Privat-Unternehmen die man beauftragen kann? Mit freundlichen Grüßen Edgar |