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25.08.2004 16:08:39 |
Hallo Forum! Mein Kunde hat folgendes Problem, bei dem ich ihm behilflich sein möchte: Der Nachbar hat ein "no-name" Regensammler in das Gemeinschaftliche Regenfallrohr montiert. Dieser Regensammler (DN 100) hat eine Querschnittsverjüngung auf DN 50!!!(habe ich noch nie gesehen!!) Die Dachfläche beträgt ca. 150m². Was weiterhin passierte kann man sich ja Denken: Rückstau bei heftigen Regenschauern (natürlich unbemerkt), Kellerwand und Wand im Wohnraum EG feucht - wer zahlt - Streit mit dem Nachbarn!! Hat jemand schon einmal einen vergleichbaren Fall gehabt??
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25.08.2004 16:19:22 |
Das Ding da in der Mitte? http://www.marley.de/de/produkte/regensammler/ Die gehören verklagt, so einen Schrott anzubieten. Das Rohr ist wohl Gemeinschaftseigentum, oder? dann darf der das nur mit Einwilligung- abgesehen davon dass das natürlich nicht den Vorschriften entspricht. Klar: Er muss zahlen für die Renovierung.
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Verfasser: Me. Alfons Hoffrogge | Zeit:
25.08.2004 16:27:01 |
@ Klempner Olly Wenn du ihm Helfen willst dann bau das Teil aus, und schreddere es und entsorge es im Gelben Sack. Gruß Alfons
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25.08.2004 16:30:01 |
So ein nettes Teil aus dem Baumarkt habe ich mir auch eingebaut. Ist aber nicht NoName. Jedem Laien sollte klar sein, dass es bei einer Querschnittsreduzierung zu Problemen kommen kann. Aber auf 50% Durchmesser reduziert dieses Teil glaube ich nicht ganz. Da der dünne Schlauch zur Regentonne leicht verstopft habe ich oben in den Ablauf ein Sieb (auch aus dem Baumarkt) gehängt, das noch eher Probleme macht als die Querschnittsreduzierung, weil sich davor natürlich leicht Blätter, Stöckchen etc. ablagern und einen guten Ablauf verhindern. Ansonsten könnte sich sowas aber auch leicht im Bereich des Sammlers innen festsetzen. Damit ist dann zwar die Querschnittsreduzierung nicht mehr ursächlich für ein Überlaufen der Dachrinne aber immerhin läuft sie doch leicht über, wenn man nicht dauernd reinigt.
Ist denn ein 100er Fallrohr für 160 m² Dach nicht ohnehin knapp? |
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25.08.2004 16:30:42 |
So ein nettes Teil aus dem Baumarkt habe ich mir auch eingebaut. Ist aber nicht NoName. Jedem Laien sollte klar sein, dass es bei einer Querschnittsreduzierung zu Problemen kommen kann. Aber auf 50% Durchmesser reduziert dieses Teil glaube ich nicht ganz. Da der dünne Schlauch zur Regentonne leicht verstopft habe ich oben in den Ablauf ein Sieb (auch aus dem Baumarkt) gehängt, das noch eher Probleme macht als die Querschnittsreduzierung, weil sich davor natürlich leicht Blätter, Stöckchen etc. ablagern und einen guten Ablauf verhindern. Ansonsten könnte sich sowas aber auch leicht im Bereich des Sammlers innen festsetzen. Damit ist dann zwar die Querschnittsreduzierung nicht mehr ursächlich für ein Überlaufen der Dachrinne aber immerhin läuft sie doch leicht über, wenn man nicht dauernd reinigt.
Ist denn ein 100er Fallrohr für 160 m² Dach nicht ohnehin knapp? |
| | Zeit:
25.08.2004 16:38:26 |
:-) gottseidank passiert's nicht nur mir... das mit dem knappen Durchmesser dacht' ich auch- insbesondere da in diesem Jahr und in Zukunft die Starkregen zunehmen werden. Das Teil hängt bei MIR ja nur an rd. 30qm (NEIN, ICH hab's sicher nicht gekauft!) & gg. Verstopfen hilft gelegentliches Durchblasen. Aber bei Starkregen versagt's natürlich trotzdem jämmerlich beei einem 3/4"-Ablauf.
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25.08.2004 16:55:42 |
hallo @ alle,
- ja, es ist wirklich das teil in der mitte -
der querschnitt wird somit um 50% reduziert. dazu kommt noch die mangelhafte verbindungsmöglichkeit zum fallrohr (anschluss beiderseits spitzende ht-rohr (dn 100) mit ca. 1 cm muffe / 1 cm einsteckteil (unten) in ht-spitzende.
ergo - gem. din 1986 nicht zulässig!!
hat auch keine zulassung (keinen stempel an dem teil gefunden).
mfg oliver |
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25.08.2004 22:24:03 |
Wobei eigentlich die Querschnittsverminderung um 50 % nichts ausmacht, da falls das Fass voll oder der kleine Abgang verstopft ist, das Wasser ganz normal nach unten in das Fallrohr/ Standrohr läuft. Wenn also der Durchgang nach unten einen freien Querschnitt DN 100 hat, wo ist da das Problem mit der Querschnittsverminderung? Wenn der freie Querschnitt allerdings nicht da ist, wäre da mein Hebel zum ansetzten. Oder bei den 160 m², für ein 100er Rohr wäre mir das zu knapp, und ich wohne in einem regenarmen Gebiet :-) Zählt die DIN 1986 auch für die (Dimensionierung klar, aber für die) Verlegung von Regenfallrohren? Stefan Fuchs |
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26.08.2004 08:37:42 |
der freie Querschnitt zum eigentlichen Ablauf ist stark eingeschnürt, weil es außen den normalen Duchmesser beibehält und innen einen Kragen gibt, der das sich in diesem Kragen sammelnde Wasser über einen Schlauch zur Regentonne leitet. Wasser, das von dem dünnen Schaluch nicht abgeleitet werden kann, fließt über den Kragen durch den verminderten Abflussquerschnitt. Wird also der 100er Duchmesser bei Starkregen vollständig beansprucht gibt es einen Rückstau. Übrigens gäbe der halbe Durchmesser eine Querschnittsreduktion auf 1/4, wobei ich nicht glaube, dass es innen wirklich nur 50 mm Durchmesser hat. Aber beim nächsten Baumarktbesuch kann ich ja mal nachmessen.
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| | Zeit:
26.08.2004 12:05:57 |
Für die Zukunft: Eine vernüftige Lösung ohne Querschnittsverjüngung gibt's hier - http://www.garantia.de/zub_fall.php Allerdings bei 160m² Dachfläche können die DN100 eng werden...
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| | Zeit:
26.08.2004 16:53:36 |
ich war extra im Baumarkt und habe mir das Teil noch mal angesehen. Der innere Durchlass hat etwa den Durchmesser wie ein Rohr DN 75. Es ist also eine fast 50%ige Querschnittsverkleinerung aber nicht der halbe Durchmesser.
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