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Datenschutzhinweise

Einbau FBH in bestehendes Schwerkraftsystem
Verfasser:
Toni Baloun
Zeit: 02.09.2004 11:34:00
0
87225
Hallo,

bei uns steht die Renovierung des Bades an, und ich würde gern eine FBH (nicht elekrtisch) installieren. Problem ist, dass die vohandene Heizungsanlage eine Schwerkraftheizung ist. Wie kann man da eine FBH integrieren? Das eine Umwälzpumpe rein muss ist mir klar, aber wie kann man eine vernünftige Vorlauftemperatur erzeugen. Je nach Heizbedingungen ist der Vorlauf am Kessel zwischen 60°C und 90°C. Rücklauf entsprechend etwas weniger, aber bei längerer Heizdauer auch ziemlich hoch. Ein Puffer ist nicht im System vorhanden. Bin für Hinweise dankbar!

Gruß Toni

Verfasser:
Eppes
Zeit: 02.09.2004 12:11:26
0
87226
Eigentlich kaum mit vertretbarem Aufwand...

Irgendwas mit Beimischstation würde wohl gehen.

Allerdings:

Allem Anschein nach stehen bei der Heizanlage sowieso nur noch wenige Jahre bis zur Totalsanierung an, warum nicht gleich jetzt?

Aufgrund des geschilderten geringen Temperaturunterschiedes Tv/Tr wird anscheinend nur wenig Leistung abgenommen, daher würde ein Umbau auf geschlossene Pumpen-Anlage und Brennwerttechnik wohl ohne große Änderung an der Verrohrung und den Heizflächen auskommen können.

Mit Kesseltausch, LAS und neuen Thermostatventilen wärst Du wahrscheinlich dabei...


Eppes

Verfasser:
r. haas
Zeit: 02.09.2004 13:06:06
0
87227
hallo guten tag,
wenn du dich damit abfindest das für den fb-heizungskreis eine umwälzpumpe benötigt wird ist das absolut kein problem.
es gibt von der firma oventrop entsprechende armaturen und bypassventile womit das einwandfrei geht, natürlich ein bischen aufwand.
m.f.g.
r. haas

Verfasser:
Jürgen
Zeit: 02.09.2004 13:30:52
0
87228
Hallo,

ich sehe die Gefahr, daß bei einer Mischung aus Schwerkraftsystem und Pumpenkreis eine unterversorgung des "Schwerkraftkreises" auftritt!??


Nur so
Gruß.
J

Verfasser:
OldBo
Zeit: 02.09.2004 14:02:13
0
87229
Noin Toni Baloun,

das es noch Schwerkraftheizungen gibt, ist schon ein Wunder. Mir schießen die Tränen in die Augen, das die Anlagen, die wir bis Mitte der 60er Jahre gebaut haben heute noch in Betrieb sind :-))

Aber nun zur Sache.

Die Anlage ist nicht auf dem heute technischen Stand. Alleine die 90° C Vorlauftemperaturen sind nicht mehr nötig. Das Haus incl. Fenster sind doch wohl renoviert worden. Dann reichen mit Sicherheit auch höchstens 70° besser 60° C Vorlauf aus. Außerdem ist die früher übliche Temperaturspreizung von 20 K nicht mehr notwendig. Die Heizkörper werden das immer leisten.

Also, Pumpe in die gesamte Anlage einbauen. Ob offen oder geschlossen ist, wenn es richtig gemacht wird, egal. Dann eine Fußbodenheizung mit Metallrohren einbauen lassen.

Wie geschrieben, einbauen lassen! Hier sind einige spezielle fachliche Dinge zu beachten, die ein Laie übers Internet nicht hinbekommt.

Wenn weitere Fragen - schreiben :-))

Gruß

me. Bruno Bosy, NF

Verfasser:
OldBo
Zeit: 02.09.2004 14:08:26
0
87230
Moin Toni Baloun,

noch etwas. Die Gesammte Anlage sollte mal optimiert werden.

Die überflüssigen Heizkosten, die Du in den letzten 20 Jahren verbrauchst hast, hätte ich gern auf meinem Konto :-))

War ein Scherz :-((

Gruß

me. Bruno Bosy, NF

Verfasser:
Toni Baloun
Zeit: 02.09.2004 15:58:32
0
87231
Hi,

danke erst mal für die Antworten. Also die Heizung soll im Moment nicht total saniert werden dazu reicht das Geld nicht. Sie wurde auch nicht in den 60ern gebaut sondern Anfang der 80er. Ist halt DDR und wenn der Stom mal mehrere Tage ausfiel waren wir glücklich nicht auf eine Umwälzpumpe angewiesen zu sein. Fenster sind erst teilweise neu, wurde gerade begonnen. So die Lösung mit genereller UP gefällt mir gut und den Stahlrohren. Was mich dazu noch interessiert ist der nötige Fussbodenaufbau von der Höhe. Reicht schon wenn ich die Gesamthöhe mal weiß, damit man abschätzen kann ob es passt. Temperatur wird sich aber nicht drastisch absenken lassen, wir heizen seit etwa 8-10 Jahren ausschließlich mit Holz, dass kann man bei niedrigen Temperaturen nicht so schwelen lassen.

Danke noch mal!
Gruß Toni

Verfasser:
Eppes
Zeit: 02.09.2004 16:17:20
0
87232
Aaaaha, jetzt wirds klarer, hätte ich auch selbst drauf kommen können...

Bleib' mal ruhig bei Holz, wenn Du da gut rankommst.

Ein Pufferspeicher und Mischer würde helfen, die Vorlauf-Temperatur in den Griff zu bekommen...
Wenn sichergestellt ist, dass Tv nicht mehr so ewig hoch steigen kann, lässt sich wahrscheinlich die FBH recht preiswert integrieren (RTL).

Um welche Fläche (qm) geht es eigentlich?

Aufbau der FBH im Bad liegt bei rund 10cm plus Fliesen bei "klassischer" Bauweise, wenn der Boden nicht an Außenluft/Erdreich/kalter Keller grenzt.


Eppes






Verfasser:
Toni
Zeit: 02.09.2004 22:45:35
0
87233
Hi,

jetzt bitte nicht lachen, es handelt sich um ein Mini-Bad. Fläche FBH etwa 4qm. Von der Variante Stahl ist mein Senior nicht begeistert, sicher auch berechtigte Korrosionsbedenken oder liege ich da falsch? Da ist das nachrüsten eines Puffers und das Absenken der Temperatur sicher die bessere Lösung, zumal es ja dann auch Morgens noch angenehm ist wenn der Ofen schon aus ist.

Toni

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