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Datenschutzhinweise

Lacher zwischendurch
Verfasser:
gretel
Zeit: 09.09.2004 19:50:30
0
88069
Warum denn nicht - Nachschlag 2:
Ist eine SATIRE !

Programmieren für Frauen!

Die Sensation: Wir bringen einen Programmierkurs für Frauen! Ja, liebe Damen, sie lesen richtig und um auch gleich einzusteigen, beginnen wir mit einem kleinen praktischen Beispiel aus dem täglichen Leben, das ihnen durchaus geläufig sein müßte: Ihr Mann liegt faul auf dem Sofa und zappt sich Chips fressend und Bier trinkend durch die Fernsehprogramme, während sie die Wäsche waschen, die Wohnung aufräumen, Staubsaugen, die Toilette wischen, die Spucknäpfe ausleeren, die wichtigsten Überweisungen tätigen, die Steckdose im Badezimmer austauschen, eine Fehlgeburt entsorgen und nebenbei noch einen kleinen Anbau mauern. Sie sind stinksauer und möchten, daß ihr Mann wenigstens den Müll rausträgt! Wie könnte ein idealer Programmablauf dafür aussehen?
Ein erster Versuch:

function muell_entsorgen()


{
muelltuete_ausleeren();
echo "Schatz, ich habe den Muell runtergebracht!";
}

Das ist das Grundgerüst unserer Funktion muell_entsorgen(), das aber so natürlich allein noch nicht funktionieren kann, weil eine Reihe von Rahmenbedingungen fehlen. Da Männer exakte Anweisungen benötigen, wird der Interpreter seines Neurosenkohls die eben beschriebene Funktion leider folgendermassen übersetzen:

function muell_entsorgen()


{
if ($ort =="" & $zeitpunkt =="")

{
ruehre_keinen_Finger();
}

}

Das Ergebnis ist ernüchternd. Trotz ihres Funktionsaufrufes muell_entsorgen() nimmt ihr Göttergatte keinen einzigen Finger vom Sack und diffundiert noch tiefer ins Sofa, weil sie den Zeitpunkt nicht angegeben haben und auch nicht, welcher Müll hier entsorgt werden soll. (Außerdem fehlt hier ein Ansporn in Form einer Belohnung, aber das ist in punkto "Hausarbeit für Männer" offensichtlich keine von Frauen erlernbare Erfahrung!) Bei irrtümlichen oder fehlenden Angaben wird sofort die Funktion ruehre_keinen_finger() angesprungen, welches eine im BIOS des Mannes verankerte und vor Allem übergeordnete Funktion ist, die aber lediglich eine leere Endlosschleife enthält. Diese müssen wir mit geeigneten Mitteln aushebeln! Weiterhin ist $zeitpunkt eine reservierte Systemvariable, die von Type Date ist und gerade bei Hausarbeit ein jetzt nicht vorsieht. Die Variable kann typischerweise mit folgenden Inhalten gefüllt sein:

- "nach der Sportschau"
- "Morgen"
- "nach Beendigung der Europameisterschaft"
- "wenn die Kinder groß sind"

Versehen wir den Funktionsaufruf mit zwei geeigneten Übergabeparametern und schauen, was passiert:

function muell_entsorgen("kueche","now")

Folgendes wird ausgeführt:

function muell_entsorgen($ort, $zeitpunkt)


{
if ($ort =="" & $zeitpunkt =="")

{
ruehre_keinen_Finger();
}

else

{
muelltuete_ausleeren();
echo "Schatz, ich habe den Muell runtergebracht!";

}

}

Das ist schon nicht schlecht, aber der Aufruf funktioniert nur mit dem Müll in der Küche. Besser wäre es, wenn sich die Funktion dergestalt erweitern ließe, daß sie alle Müllbehältnisse und Papierkörbe in der Wohnung umfaßt. Nach und nach wird unsere Funktion nun umfangreicher:

function muell_entsorgen($ort, $zeitpunkt)


{
if ($ort =="" & $zeitpunkt =="")

{
ruehre_keinen_finger();
}

else

{
$muell=array['kueche','arbeitszimmer','toilette'];
foreach $muell

{
muelltuete_ausleeren();
}

}
echo "Schatz, ich habe den Muell runtergebracht!";

}
Das Ergebnis kann sich schon sehen lassen, obgleich es längst noch nicht zu unserer vollen Zufriedenheit läuft. Es fehlen immer noch wenigstens drei wichtige Unterroutinen, die es zu implementieren gilt:

- korrekte_muelltrennung_beachten()
- entsorgte_muelltuete_ersetzen()
- auf_dem_weg_zur_muelltonne_nicht_verlaufen()

Leider erfordern diese Unterfunktionen wiederum neue Routinen, was sich in einer quadratisch ansteigenden Anzahl von Programmzeilen niederschlägt, welche die Aufnahmefähigkeit eines Mannes mittleren Alters gerade während der Fußballsaison schlichtweg überfordert. Verlangen sie jetzt noch, ihr Mann möge nach der Entsorgung des letzten Müllbeutels einkaufen gehen, verschachteln sie Funktonsaufrufe und riskieren damit einen Kabelbrand im Hirnschrittmacher. Ihr Mann steht dann funkensprühend am Müllcontainer und sie müssen ihm nur noch einen grünen Punkt auf die Stirn kleben.

Außerdem wird bereits nach dem Ablauf unseres einfachen Programms eine bestimmte Ablaufverdrahtung des Mannes erkennbar, da er nach Beendigung sofort und automatisch wieder in die Endlosschleife ruehre_keinen_finger() springt und dort verweilt, bis er erneut angetriggert wird. Folgeaktivitäten wie diese sind nicht zu erwarten:

- selbststaendige_suche_nach_weiterer_arbeit()
- frage_nach_weiterer_arbeit()

Ein weiteres und unveränderliches Problem ist, daß Variablen bei Männern nicht global sind, d.h. sie sind nur in der Funktion existent, in der sie deklariert werden. Im wirklichen Leben bedeutet das, daß Männer, die selbst auf der Festplatte ihres Rechners penibelste Ordnung halten und blind die richtige CD aus dem Regal ziehen können, häusliche Dinge betreffend totale Schlampen sein können, die gebrauchte Socken in Regalen zwischenlagern und ohne Probleme Abende lang auf Chipskrümeln und abgekauten Fußnägeln sitzen können.

Klassen

Machen wir kurz einen kleinen Exkurs zu den so genannten Klassen. Diese enthalten Objekte, die durch Eigenschaften beschrieben werden. Auf ein Badezimmer bezogen heißt das aus der Sicht der Frau:

class "badezimmer"


{
object teppich
teppich.farbe="weiß"
teppich.zustand="Sauber, trocken und begehbar"

object spiegel
spiegel.zustand="Sauber"

object bidet
bidet.funktion="Unterleibshygiene"

object zahnpastatube
zahnpastatube.entleerungsart="Vom hinteren Ende beginnend"
zahnpasta.ort.tube="Im Becher"
zahnpasta.ort.inhalt="In der Tube, im Mund oder im Becher"
}

...und aus Sicht des Mannes:

class "badezimmer"


{
object teppich
teppich.farbe="unterschiedlich"
teppich.zustand="Sauber, trocken und begehbar, außer an den Stellen, wo Unterwäsche liegt oder Pfützen sind"

object spiegel
spiegel.zustand="Weitestgehend transparent, außer an den Stellen, an denen ausgedrückte Pickel kleben oder Rasierschaum"

object bidet
bidet.funktion="Zweites Pinkelbecken, Bierkühler"

object zahnpastatube
zahnpastatube.entleerungsart="An beliebieger Stelle gequetscht"
zahnpasta.ort.tube="Irgendwo im Badezimmer"
zahnpasta.ort.inhalt="Auf dem Spiegel, im Waschbecken, am Hinterkopf, auf dem Teppich"
}

(Das Beispiel ist zum besseren Verständnis stark reduziert. Die vollständige Klasse beschreibt natürlich alle Eigenschaften der Objekte und alle Objekte des Badezimmers wie Duschwanne, Handtücher, Waschbecken, Toilette, e.t.c...)

Zu guter Letzt sollten sie wissen, daß alle Funktionen manuell aufgerufen werden müssen! Es gibt keinerlei Wege, artfremde Jobs an Männer zu delegieren, die sie trotz einer gewissen Wiederholung regelmäßig und selbstständig ausführen. Ein Mann, der ihnen durch Inaussichtstellung eines Blowjobs heute mit nahezu hündischer Hingabe den Teppich absaugt, erliegt spätestens Morgen demselben Gedächtnisdurchschuß wie heute. Diesem aber mit der Treffsicherheit einer Voraussage, nach der sie ihre Uhr stellen können.

Schlußbemerkung

Abschließend bleibt also zweifelsfrei festzuhalten, daß die Übertragung von Frauenarbeit an Männer hirnverbrannter Unsinn ist. Allein dem Mann genau zu erklären, was, wann und vor allem wie er etwas tun soll, erfordert allein schon so viel Zeit, das man (frau) es im gleichen Zeitraum auch leicht selbst hätte erledigen können, aber da sind sie im Laufe unseres kleinen Kurses sicher schon selbst drauf gekommen, nicht wahr? Sie haben außerdem doch nicht ernsthaft geglaubt, wir verraten ihnen hier das Geheimnis, wie man Männer erniedrigt?

Damit ist unser kleiner Programmierkurs beendet, meine Damen! Danke, daß sie da waren und unsere Stühle nicht vollgeblutet haben. Nehmen sie es mit Humor und denken sie dran: Die einzige Frau, die eine für Männer erkennbare Doppelbelastung mit sich herum trägt, hat mindestens Körbchengröße F!



Verfasser:
gretel
Zeit: 10.09.2004 00:22:00
0
88070
Enter und Amen! * Falsche Festplatten im Umlauf! *

Systemadministratoren sollten sich zur Zeit vor Anzeigen einer österreichischen Firma vorsehen, die
SCSI-Erweiterungen anbietet. Diese in allen gängigen PC-Magazinen angebotenen Systeme, so behauptet die
Anzeige vollmundig, seien an jeden Server anschliessbar und "kinderleicht" zu installieren. Der überraschend
geringe Preis rundet die wohlgestaltete Offerte ab.

Doch Vorsicht, warnt der Dachverband der EDV-Branche: Das, was hier als harmloser externer Platten-Tower daher
kommt, ist in Wirklichkeit ein Kühlschrank!

Diese, einmal angeschlossen, nehmen sofort nach dem Einschalten ihren schändlichen Dienst auf. Sie infizieren
weitere Komponenten mit dem "icecube"-Virus, singen schmutzige Lieder und machen eingeloggten Chef-Sekretärinnen anstössige Angebote.

Die Boliden seien mit ein bischen Übung aber schnell zu identifizieren: So deuten 5 Sterne auf die Kühlleistung hin,
nicht auf ein RAID-5-System.

Verfasser:
gretel
Zeit: 10.09.2004 00:52:28
0
88071
Faules Pack: Jawoll! - Für das Leben lernen wir!

Heute besuchen wir eine Schule. Dahin muss man gehen, wenn man etwas lernen will. Raus wird man oftmals getragen. Aus denen, die was gelernt haben, werden später sogenannte "hochqualifizierte Langzeitarbeitslose". Alles anderen werden ungelernte Hilfskräfte. Die bekommen eher eine Arbeit, weil, die können nicht so viel und sind deshalb billiger und im Dutzend zu haben. Die braucht man, wenn man viele Kekse pressen will oder Müll sortieren muss. Oder man sucht jemanden, der mit der Nase Säurelecks in Chemieanlagen finden kann.
In der Schule gibt es sogenannte "Zensuren". Zensuren trennen die guten Schüler von denen, die zwar kreativ sind, aber leider das Thema verfehlt haben. Das einzige Fach, das alle Schüler beherrschen, ist die Freistunde. Da kann jeder zeigen, was er kann, sei es Mitschüler verprügeln oder Todeslisten schreiben. Leider gibt es dafür keine Zensuren, sondern blaue Briefe, aber nur, wenn man sich blöd anstellt.

Da ist eine Lehrerin. Sie ist als einzige weibliche Verliererin daran zu erkennen, das sie zu alt ist und somit keine Zahnspange trägt oder was mit einem Lehrer hat. Die guckt ziemlich böse, weil sie immer was erzählen muss über französische Geschichte, Schimmelpilze oder binomische Formeln und keiner zuhört oder es versteht. Dazu steht sie an einem Katheder. Das ist nicht das Ding, das man sich in den Anus stemmt, weil man schon über 55 ist oder pervers, sondern, da kann man sich gegenlehnen, wenn man mehr Drogen zu sich genommen hat, als es der Lehrplan vorsieht und trotzdem was erzählen muss über französische Geschichte, Schimmelpilze oder binomische Formeln.

Das hier an der Tafel ist die sogenannte Mengenlehre. Auch die versteht keiner. Das ist wie Malstunde für Teletubbies. Auch Wasili versteht es nicht, wahrscheinlich, weil er aus der Ukraine kommt und kein Wort Deutsch spricht. Macht aber nichts, dafür kann er guten Stoff am Geruch erkennen. Im Gegensatz zu Klaus, der zwar Mengenlehre versteht, aber nach dem zweiten Joint kotzen muss und daher als Außenseiter gilt.

Hier meldet sich der kleine Manfred zu Wort. Lehrer nennen das wohlwollend "Beteiligung am Unterricht". Leider hat er die Frage nicht verstanden. Daher wird er gleich nicht wissen, ob Napoleon Waterloo oder Aspirin eingenommen hat und fürchterlich rot werden. Macht aber nichts, dafür weiß er, wie man Koks mit Mehl streckt oder dem Schulflamingo die Beine bricht, ohne erwischt zu werden.

Das hier ist Mareike. Sie ist acht Jahre alt. Sie hat ihrem Erdkundelehrer mit billigen Filzstiften von ALDI ein Bild gemalt. Warum? Na klar, weil sie in ihn verliebt ist. Nächstes Jahr, da ist der Lehrer aber nicht mehr da. Er wurde versetzt, weil er noch anderen Mädchen die Ehe versprochen hat, sie dann aber hat fallen lassen, weil sie Schamhaare bekamen. Oder, weil er sich zu oft an den Katheder lehnen musste. Mareike hat dann zwar immer noch keinen Eisprung, dafür aber einen Zensurensprung, und zwar einen, der sich gewaschen hat. Den ersten Eisprung, den bekommt dafür die Birgit, und zwar mitten in der Turnstunde auf dem Trampolin. Dafür wird sie vom Lehrer angeschnauzt und darf ihre erste sexuelle Frustration erleben. Macht aber nichts, dafür kann sie dann aber immer noch eine radikale Lesbe werden. Turnstunde, das ist, wo ehemalige Bundeswehrausbilder mit Lehramt im Fernstudium kleine Kinder mit Medizinbällen malträtieren dürfen. Wenn er gut drauf ist, dürfen die Kinder Hallenfußball spielen, weil selbst billiges PVC eben keine offenen Wunden macht.

Wenn man in die höheren Klassen versetzt wird, nimmt man am Biologieunterricht teil. Wenn Sexualaufklärung dran ist, lernen die Lehrer was von ihren Schülern. Das ist auch viel spannender als Deutschunterricht, wo man eine "Sechs" bekommt, wenn man im Aufsatz "Fellatio" mit nur einem "l" schreibt.

Das ist der Schulhof. Das ist der einzige Ort auf der Welt, wo man unter Aufsicht Drogen verkaufen kann. Und die osteuropäischen Jungs, die sind dabei an tüchtigsten und nehmen deswegen auch das meiste Geld ein. Die größeren Jungs, die Aufsicht haben, nennen das dann "Bundesjugendspiele".

Das hier ist Werkunterricht. Das ist das, wo Jungs lernen, sich auf ein Leben im Baumarkt vorzubereiten und Mädchen, was Schmerzen bedeuten. Schließlich müssen sie die Kinder kriegen, und was soll man da mit französischer Geschichte oder binomischen Formeln. So eine Art Schimmelpilz kann man sich da allerdings schneller holen, als einem lieb ist, wenn man zum Beispiel mit dem pickeligen Jungen aus der Parallelklasse poppt.

Und was man mit seiner neu gewonnenen Freizeit alles anfangen kann, wenn man die Schule geschmissen hat oder runter geflogen ist, das verrate ich euch nächste Woche.

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