Hallo Rolf,
es giebt meiner Meinung nach zwei Kategorien von Heizungsfirmen.
1. Diejenigen die mit Kundendienst überhaupt nichts am Hut haben. Neubau installieren,
Wasser aufüllen, Gashan aufdrehen, geht is gut, oder geht nicht, Werkskundendienst anrufen. Diese Firmen haben keine
Wartungskunden und interessieren sich Gleich null für dieses Betätigungsgebiet, können also auch für einen Experten wie dich keine Arbeit beschaffen.
2. Diejenigen, die verstanden haben dass mann mit Kundendienst auch Geld verdienen kann und sogar darüber hinaus auch noch diverse Folgeaufträge für neue Brenner, Kesselsanierungen, Badrenovierungen etc. generieren kann.
Betrachten wir mal die Firmen wie unter 2. beschrieben. Diese Firmen behandeln ihre Wartungskunden wie rohe Eier. Bei mir ist es ähnlich. Ich betreue ca. 400 Wartungskunden, und habe dadurdch rund 30 mal im Jahr bei Brennerverkäufen, und 15 bis 20 mal bei Kesselsanierungen, den Fuß in der Tür, häufig sogar dierekter Auftrag ohne Gegenangebot. Naturgemäß möchte man diese Kunden bestmöglich betreuen und auf gar keinen Fall verunsicher oder schlimmsten Falls verlieren.
Mann weiß z.B., dass einige ev. komisch reagieren würden/könnten wenn plötzlich für die jährliche Wartung ein "Fremder" mit einem anderen Auto als die bekannten Firmenwagen des beauftragen Wartungsdienstes kommen würde. Der Kunde könnte nicht ohne Grund auf den Gedanken kommen doch im nächten Jahr gleich den Subunternehmr zu beauftragen da der ja vermeintlich billiger sein muss, weil er ja als Sub eh nur einen Teil der WV.Pauschale erhält.
Zum Teil sind bei der Kundschaft über die Jahre Vertrauensverhältnisse gewachsen. Ich weiß z.B. bei einem großen Teil meiner Kunden unter welchen Blumentof der Ersatz-Haustürschlüssel liegt, im Gegenzug erwartet der Kunde natürlich dass ich dieses Wissen nicht weiter gebe, das müsste ich aber wenn ich einen Sub einsetzen würde, das würde/könnte der Kunde ev. als Vertrauensbruch ansehen und den Wartungsdiesnt wechseln
So, und in dieser Richtung giebt es viele Überlegungen, die jemanden, der sich mit Mühe über die Jahre einen festen Kundenstamm aufgebaut hat, davon abhält, Sub´s einzusetzen.
Ich beschäftige seit Jahren einen festen freien Mitarbeiter, allerdings trägt er die gleichen Latzhosen mit der gleichen Beschriftung wie meine Mitarbeiter, und fährt mit meinen Fahrzeugen zum Kunden.
Ist alles ein sehr heikles schwieriges Thema.
Was hälst du eingetlich davon dir selber einen festen Kundenstamm an Wartungskunden aufzubauen. Mach doch mal in der Umgebung bekannt dass du ein Wartungsprofi bist. Das du Kundendiesnt auf hohem Niveau anbieten kannst, dass du für Sörungen ev. Tag und Nacht erreichbar bist ... .. .
Genauso bin ich vor 5 Jahren auch angefangen, heute betreue ich wie gesagt ca. 400 Wartungskunden.
Gruß Me. Alfons Hoffrogge
www.hoffrogge-haustechnik.de