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29.12.2011 15:27:13 |
Zitat von Glühlampe1  Hallo also wenn es in einigen Räumen warm weird in anderen nicht, muß das nicht am kessel leigen sondern kann auch an der Heizungsanlage (Größe Rohre, Heizkörper, Einstellungen am Heizkörper) liegen, da Sopllte man lieber einen Heizungsbaumeister fragen und keinen Solarfocus[...] Ähm: ???
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06.01.2012 21:35:37 |
Hallo Foren-Kollegen, ich versuche es hier noch mal mit den Bildern. Hier mal Bilder wie mein Verbrauchszähler funktioniert: [img] [url=http://www9.pic-upload.de/15.12.11/bxb4rwqbmm1s.jpg]Einschub mit SchaltfahneDas ist eine Detailaufnahme des Einschubs. Zu erkennen ist die auf die Welle geklebte Gewindebuchse mit Schaltfahne und der Halter mit Initiator. Statt diesem kann man auch einen mechanischen Federschalter verwenden. ZählerDas ist der Zähler, noch nicht eingebaut weil ich mir einen skalierbaren besorgen möchte. Den baue ich dann in das Abdeckblech ein das den Einschub normalerweise verdeckt. Wie oben geschrieben, eigentlich "zu" genau, aber es funktioniert. Kurz zum Aufbau: Material: Zähler (z.B. von Kübler); 24V-Netzteil; induktiv. Näherungsschalter (z.B. Siemens), Schaltfahne und Einschubschnecke Als Referenz die Pelletmenge in mehreren Versuchen pro Umdrehung messen und Mittelwert bilden. Ist der Zähler skalierbar diesen Wert dort eingeben anderenfalls das bisherige Gewicht per Hand ausrechnen. Der vollständigkeit halber auch noch das Rauchrohr: RauchrohrSo, ich wünsche euch noch einen schönen Abend! Marco
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06.01.2012 21:44:38 |
Man müsste seinen alten Quatsch löschen können... Jetzt aber....
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10.01.2012 23:12:53 |
Hm, verstehe ja irgendwie schon, daß nicht unbedingt der Kesselhersteller eine besondere Verpflichtung sieht, dem Endverbraucher so eine Verbrauchsmessung zu liefern, aber sollte es nicht möglich sein, bei einer Saugaustragung durch die schlichte Verknüpfung von Zeit des Saugvorganges bis zum Erreichen des richtigen Füllstandes im Vorratsbehälters auf die angesaugte Menge an Pellets zu schließen? Und dies auch gleich im LCD-Panel des Kessels anzeigbar zu machen?
Sicher, es wäre nur ein wahrscheinlich recht ungenauer Schätzwert, da das Volumen, welches angesaugt wird bis zum Erreichen des oberen Levels, nicht immer proportional zum Gewicht der Pellets ist, aber immerhin ...
Und der (handwerklich geschickte - andere fallen sowieso aus) Endkunde hätte nicht die Arbeit, sich selbst etwas auszudenken und zu bauen.
P.S. Unser PT ist noch immer nicht wieder wg. Stromausfall (s. w. o.!) ausgefallen :-)
P.P.S. Übrigens schöne Bilder von einem PT in einem Neubau - bei uns sieht das alles doch ein wenig anders aus (Altbau, hat gerade so eben gepaßt ...).
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11.01.2012 22:32:35 |
Hallo Olli2, das ist sicher möglich - ich praktiziere seit Jahren eine einfache und zuverlässige Methode der Verbrauchsermittlung: - 1x im Jahr nach der Neubefüllung bei der Kesselreinigung die Fördermenge der Stockerschnecke ermitteln ( Rost raus, 10min laufen lassen, Pellets auffangen, Ergebnis aufs Gramm genau wiegen) und zur Stundenleistung hochrechnen - dann 1x wöchentlich (ich mache es immer Sonntag Abend) den Betriebsstundenzähler ablesen und den Verbrauch ausrechnen Da nach meiner Information der Betriebsstundenzähler die Laufzeit der Stockerchnecke sekundengenau aufaddiert, sind somit unter Verwendung diverser Tabellen und Programme der ausufernden Statistik kaum Grenzen gesetzt: Verbrauch pro Tag, Woche, Monat und unter Einbeziehung meteorologischer Daten spezifischer Verbrauch bei Temperatur X... So kann ich z.B. heute auf Anhieb sagen, dass ich bis jetzt im Vergleich zum Vorjahr 636kg weniger verbraucht habe und der Bunker noch ansehnliche 2977kg bereithält ;-] Gruß Dietmar
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11.01.2012 23:16:50 |
Hallo,
also, bitte versteht mich nicht falsch, ich finde die mehrseitigen Ausführungen über Erfindungen zum Herausfinden und Zählen/Messen (kann man die einzelnen Pellets nicht zählen?) wirklich sehr toll und auch interessant. Aber unter dem Thread-Titel „Erfahrungsbericht SolarFocus PelletTop“ verspreche ich mir immer wieder einfach das, was mit dem Titel gesagt wird. Da ich beabsichtige, mir eine solche Anlage bauen zu lassen, würden mich natürlich Dinge wie Zuverlässigkeit, Störungen, Service, Wurden Erwartungen hinsichtlich Verbräuchen erfüllt, gibt es Probleme mit der Pelletszufuhr, gewählte Kesselgröße richtig oder zu groß, zu klein u.s.w. Vielleicht hatte ja jemand vorher eine Ölheizung und kann einmal kurz berichten, ob der Aufwand ggü. vorher wesentlich ist. Was hat der SolarFocus PelletTop, was andere nicht haben, oder was kann er besser als die anderen? Was waren die wesentlichen Entscheidungsgründe für den PelletTop? Also, nichts für ungut, wollte natürlich die laufenden Abhandlungen nicht stören. Danke
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12.01.2012 01:11:43 |
Zitat von Zwilling21  ...Was hat der SolarFocus PelletTop, was andere nicht haben... Entschuldige, dass ich Deine Frage etwas umformuliere... Was hat der SolarFocus PelletTop nicht, was andere haben... Damit meine ich bewegliche Teile im Brennraum, wie z.B. Walzen-, Schüttel- oder "SonstwieAscheweg"- Rost im 1000°C Flammenbereich. Womit ich bei der zweiten Frage wäre. Zitat von Zwilling21  ...oder was kann er besser als die anderen? ... Such doch mal nach einem anderen Pelleter mit Sturzbrand-/Holzvergaser-Technik. Dabei wird die Asche mit der Flamme nach unten durch den Rost gezogen und deshalb findet sich im Asche-/Brennraum auch nichts brennbares mehr. Nach dem Ausbrand sieht das Rost aus wie "abgefegt". Gruss Hardy
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12.01.2012 13:46:02 |
Ich finde schon, daß in diesem Thread durchaus schon einige Erfahrungen mit dem PT zu finden sind. Und zwar nicht nur "Tolles Gerät, Null Probleme", sondern durchaus auch Problematisches. Ob man aus letzterem dann eine Regel machen kann, weiß ich natürlich nicht, denn statistisch gesehen, ist dieser Thread doch etwas dünn - zumal die vielen, die tatsächlich keinerlei Probleme mit dem PT haben, keinen Grund haben, überhaupt mal etwas darüber öffentlich zu äußern ... Wir haben den PT seit Okt. 2011 im Austausch gegen eine, ca 20 Jahre alte Ölheizung. Betrieben wird der PT mit 2 500ern Pufferspeichern und 16,x m² Sonnenkollektoren, also Vollprogramm ;-) Die Pellets kommen zum Kessel über Schnecke/Saugaustragung. Als der Kessel zum ersten Mal in Betrieb ging, wurde, wg. Geräuschentwicklung, die Stokerschnecke getauscht, und, jetzt müßte ich lügen, so 1 1/2 bis 2 Monate später die beiden Luft- Magneten wg. Auslösen des FI. Ersteres war nur marginal bemerkbar, da just nach dem ersten Anlaufen des Kessels, zweiteres schon ärgerlich, da lange nach dem Fehler (der jetzt hoffentlich auf Dauer so behoben wurde) gesucht werden mußte und die Heizung natürlich nur ungern läuft, wenn sie keinen Strom hat ;-) Aber man hat sich bei Solarfocus wirklich redlich Mühe gegeben, den Fehler zu finden! Ansonsten kann ich durch die kurze Zeit seit der Inbetriebnahme nur wenig über Zuverlässigkeit usw. sagen - vielleicht in so ca zwanzig Jahren ;-) Ein größere Aufwand als gegenüber einer Ölheizung ist natürlich gegeben, denn ich leere die Asche alle vierzehn Tage. Ob's so häufig sein muß, weiß ich nicht wirklich, aber ich habe mir das einfach zur Regel gemacht. Ob man die kurze Arbeit als aufwendig bezeichnen kann? Na ja, nicht wirklich. Die "gewählte Kesselgröße" wird wohl nicht vom Kessel abhängig sein, sondern nur von der Wahl des Bauherrn oder dem Geschäftssinn des ausführenden Handwerkers. hat nicht unbedingt etwas mit Solarfocus und/oder PelletTop zu tun.
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12.01.2012 15:41:38 |
Danke für die schnellen Erfahrungsberichte. @olli2 Wie empfindest Du generell die Lautstärke der Pelletanlage im Vergleich zu Deinem vorherigen Öler? Ich benötige auch Schnecke und Saugaustragung. War jetzt die bei Dir ausgetauschte Schnecke besonders laut und wurde dann eine andere Marke verbaut, oder war die zuerst eingebaute einfach nur defekt?
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12.01.2012 21:33:54 |
Hallo Olli2, Zitat: "denn ich leere die Asche alle vierzehn Tage." das sollte wirklich nicht nötig sein, alle 6Wochen reicht erfahrungsgemäß locker aus, außerdem ist es wohl auch nicht so gut, ständig auf der Schamotte rumzukratzen... @ Zwilling21 Entscheidung pro PT15 wie schon teilweise erwähnt wegen - Sturzbrandtechnik - Lambdaregelung - Wirkungsgrad - keine beweglichen Teile im Brennraum - kompakte Bauform - zentrale Steuerung für Kessel, Heizung und Solar - inovatives Konzept des ausführenden HB inzwischen erkanntes Kontra - Feuerrost ist thermisch hoch belastet und als Verschleißteil zu sehen max 10t Pellets, dann ist Schluss, selbst Eigenversuche mit hochlegiertem feuerfesten Edelstahl sind gescheitert ich werde noch eine Variante aus Gusseisen probieren Nachdem die Kinderkrankheit (erbärmlich quietschende und teilweise festfressende Stockerschnecke) ausgestanden zu sein scheint, läuft das Teil problemlos. Defekte unter Garantie: diverse Stockerschnecken, 1 Hauptplatine, 1 Glühstab Außerhalb der Garantie 1x Welle des Getriebemotors an der Stockerschnecke gebrochen. Der Komfortwartungsvertrag war eine sehr gute Wahl, jetzt ist aber seit 2 Jahren Ruhe. Fazit: Ich würde es wieder tun Gruß Dietmar
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13.01.2012 21:06:24 |
@Zwilling21
Laut? Na ja, das ist sicherlich rein subjektiv. Der Kessel an sich macht nicht mehr Radau als die Ölheizung. Mit der Saugaustragung sieht das schon anders aus, der "Staubsauger", der die Pellets ansaugt ist schon recht laut und wir hören auch deutlich die Pellets durch die Schläuche jagen. Die Schläuche sind allerdings hier auch direkt an der Holzbalkendecke angebracht, die einen guten Resonanzraum bieten. Aber die Saugaustragung läuft dann ja auch immer nur ein, zwei Minuten und wenn man erst weiß, was es ist, fällt man beim Betrieb auch nicht vom Sofa ;-) Die Stoker-Schnecke quietschte wie verrückt, es war schon ein lautes Heulen. Ob dann nun eine gänzlich andere verbaut wurde, kann ich nicht sagen, denke aber mal, daß es eben die übliche beim PT verbaute war.
@dietmar.h Ja, vielleicht ist es nicht notwendig, die Asche so häufig zu entfernen, aber zum einen kann man pauschal nicht sagen, daß alle sechs Wochen reichen würde, denn die Verbräuche an Pellets sind wohl bei jedem anders, und zu anderen habe ich nicht wirklich den blassesten Schimmer, wieviel Asche denn nun wirklich höchstens vorhanden sein darf. Man sieht aber denn auch nicht wirklich durch das Guckloch, wieviel Asche vorhanden ist.
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13.01.2012 23:19:24 |
Hallo Olli2,
wenn ich alle 6 Wochen Kaffeepulver ziehe, ist die Aschelade ca. halb voll. Taste dich doch einfach mal ran: 3 Wochen, 4 Wochen etc. Das Guckloch ist nach 1-2 Wochen eh dicht. Also Aschetür auf, Klappe heben und mal kurz mit dem Strahler (nicht Funzel) den Füllstand checken ;-) Ein klein wenig Zuwendung braucht diese Form zu Heizen schon. Alles nur als Mittel zum Zweck zu sehen, geht schief. Mit Liebe zum System ist es keine Belastung, sondern Ausgleichsport :-))
Herzliche Grüße Dietmar
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15.01.2012 04:50:44 |
Das ist ja schön und gut, doch weiß ich nun noch immer nicht, wann ich die Asche entfernen muß. Wann ist also der Füllstand -max- erreicht? Man will ja schließlich, daß die Flamme noch Gelegenheit hat, zum Wärmetauscher zu gelangen. In der Bedienungsanleitung steht so etwas auf jeden Fall nicht ...
Ansonsten behandeln wir die neue Pellet-Heizung durchaus genauso wie die alte Öl-Heizung: Sie steht auf Automatik und soll tun, wofür sie gedacht ist, und das ohne ständige Kontrolle und Mitwirkung (Ascheentleerung mal ausgenommen) meinerseits. Dies nur als Hinweis für die Fragenden nach Unterschieden zum Öler.
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15.01.2012 09:58:54 |
Hallo, das ist ja eigentlich genau mein Ding, warum ich noch rumzicke mit der Entscheidung, ob Pellets oder neuer Ölkessel. Mit der Ölheizung hatte ich in 35 Jahren außer tanken nichts am Hut. Die Anlage lief wirklich völlig störungsfrei, auch heute noch. Ich bin absoluter Laie und technisch völlig unbegabt, d.h. eigentlich erwarte ich, dass die Anlage nach dem Einbau und nachdem ich einige tausend Euro investiert habe, ohne großes Zutun von mir funktioniert. Es würde mir gewaltig auf den Keks gehen, wenn ich mir für viel Geld Probleme einkaufen würde, die ich bisher nicht hatte, Energiekosten hin oder her. Wenn ich alle 2 – 3 Wochen die Asche leeren muß, ok, das ist i.O., aber ansonsten verbringe ich meine Zeit lieber auf der Terrasse, als im Keller. Ansonsten finde ich die Diskussion hier für mich als Interessenten wirklich sehr hilfreich und bedanke mich hierfür.
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15.01.2012 10:39:54 |
Nicht, daß da etwas falsch verstanden wurde: Unser PT tut exakt das, was er tun soll: Heizen ohne Fummelei! Seitdem die beiden Luftmagneten getauscht wurden ohne jeglichen Mucks! Also genau wie der Öler, nur daß der PT von Asche befreit werden muß - in welchem Rhythmus auch immer ... Ehrlich gesagt hatte ich eher die Befürchtung, daß wir mehr oder nur Probleme mit einem Pelletkessel haben würden, weil man immer so viel im Netz darüber liest. Bisher ist alles gut!
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18.01.2012 23:44:13 |
Habe einen PelletTop25 seit Mai 2009, Altbau Bj.1913, ca. 300m² beh. Fläche, hohe Räume (3,40m). Mit Kollektoren und 800l Puffer, Pelletbunker ca. 9to, Saugaustragung mit Schnecke. Verbrauch: 2009/10 11,8t, 2010/11 10,6t. Zur Asche: Solange der Rost ok ist sollte man nach 1,4-1,6t Durchsatz die Asche ausräumen. Bei zuviel Asche zündet er irgendwann nicht mehr, dann Asche ausräumen, Rost raus und die unverbrannten Pellets raus. Verbrauchsermittlung: bei mir ca. 14,3 kg/Einschubmotor-Betriebsstunde, Angabe lt. SF war ca. 13. Haltbarkeit der Roste: 9,6-3,9-7,8-6,8 t Durchsatz, brauche 2 Roste pro Heizperiode. Bin mit Service und Herstellerunterstützung bei Problemen sehr zufrieden, anfängliche Mängel/Probleme wurden zügig beseitigt. Geräusch leiser als die vorherige Ölheizung, Stromverbrauch trotzt Warmwasser mit Zirkulation und den vielen Pumpen ähnlich Ölheizung. Braucht aber doch etwas mehr Zuwendung (Asche, Reinigung...) als Öl oder gar Gas - also nichts für Einschalten und Vergessen, aber das waren die Ölheizungen davor auch nicht. Damit die alten H-Automaten nicht öfter auslösen muss in die Leitung zum Pelletssauger eine Anlaufstrombegrenzung, der zieht sonst über 30A beim Einschalten. Wunsch: leichterer Zugang zum Rost für Zustandskontrolle, Ascheaustrag ohne Abschalten des Kessels, serienmäßige PC-Anbindung über Standardschnittstelle zum Mitloggen der Betriebsdaten, DCF77 im Rechner zur Vermeidung der händischen Sommer/Winterzeit-Anpassung. Ansonsten gutes Prinzip, würde ihn wieder nehmen, nach 20 Jahren weiß man wohl mehr.... Gruß ptfranko
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19.01.2012 06:29:48 |
Meiner Meinung nach ist es zu spät, die Asche erst auszuräumen, wenn der Brenner nicht mehr zündet. U. U. würde dann nämlich die Heizung stundenlang nicht mehr laufen, weil man es nicht bemerkt - und die Bude ist kalt. Da muß für mich schon ein verläßlicherer Takt her ;-) Außerdem würde der Brenner in dieser Zeit immer wieder versuchen zu zünden, und das wird ihm nicht gerade zuträglich sein. Warum die Ascheentfernung ohne Ausschalten des Kessels möglich sein sollte, kann ich nicht nachvollziehen, da ein Abschalten nur einen Knopfdruck benötigt. Sicher, der Komfort (man kann die Asche entfernen, wann man will), wäre noch größer, doch wenn man es schon soweit treibt, dann muß die Ascheaustragung auch gleich automatisch erfolgen incl. Aschekomprimierung. Hm, wäre dann aber nicht ein Octoplus gleich eine möglichere Wahl? Mich stört es nicht, auf das Ende eines Brennzyklusses zu warten, da der Kessel ja nicht ständig läuft und die Ascheentfernung nicht sekundengenau erfolgen muß. Der Zugang zum Rost könnte tatsächlich etwas einfacher sein, ist doch arges Gefummel. Aber es klappt. Angebunden werden kann der Kessel ans Internet (vorgesehen im Bedienfeld), aber muß man wohl extra ordern. Doch was soll ich mit den Log-Dateien? Die verstehe ich sowieso nicht ... Eine Umstellung Sommer/Winterzeit ist für uns nicht notwendig. Aber macht der Kessel das nicht sowieso automatisch? Braucht man doch kein DCF für, geht über Datum? Kann mich nicht daran erinnern, die Zeit umgestellt zu haben das letzte Mal ...
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20.01.2012 09:13:48 |
Hallo, kann mir jemand Näheres zu den Vor- und Nachteilen der beiden Kessel - PelletTop 14,9 KW und - Octo Plus 14,9 KW sagen? Danke
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20.01.2012 19:25:01 |
Eigentlich erklären sich die Unterschiede, sofern vorhanden, von selbst.
Wenn ich recht erinnere, hat der Octoplus den Vorteil, daß der Puffer integriert und eine "automatische" Ascheaustragung integriert ist. Ansonsten ist die gleiche Technik vorhanden. Der Vorteil des integrierten Puffers relativiert sich aber, wenn man einen größeren haben will und/oder wenn der Octoplus schlicht von der Höhe her nicht in den vorgesehenen Raum paßt. Wenn das so nicht richtig sein sollte, korrigiere man mich ...
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21.01.2012 06:47:07 |
Zitat von ptfranko  [...]Einschubmotor-Betriebsstunde[...] Welchen Antrieb meinst Du damit? Stoker?
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23.01.2012 08:41:30 |
@ptfranko Glaube, Du meinst den Einschub. Da kann dann aber irgendetwas nicht stimmen, denn wenn der Einschub pro h Betrieb 13-14kg fördern würde, dann wäre unser Lager, welches nicht wirklich groß ist) schon fast leer (Oh oh, schnell mal zum Lager und nachgeschaut!), ist aber noch reichlich drin, puh! @Zwilling21 Wg. Unterschied PelletTop und OctoPlus schaue doch einfach mal bei Solarfocus rein. Ist vielleicht einfacher ...
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25.01.2012 09:21:53 |
Zitat von Olli2  ... Da kann dann aber irgendetwas nicht stimmen, denn wenn der Einschub pro h Betrieb 13-14kg fördern würde ...[...] Es muß sich m.E. nicht um kg/h handeln sondern um l/h, also ein Volumen. Dann würde das auch ungefähr passen mit der Füllung unseres Lagers ;-)
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25.01.2012 22:44:35 |
Es sind l/h. Die Stockerschnecke meines Pellettop 15 fördert z.Zt. exakt 5,448kg/h. Bei einem Schüttgewicht von ca. 650kg/m³ entspricht das ca. 8.38l/h. Hochgerechnet auf einen 25kW-Kessel sind das dann ca. 14l/h. Gruß Dietmar
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31.01.2012 22:57:40 |
Hallo, ja mit Einschubmotor meine ich den Antrieb des Stokers. Zur Einschubmenge: Soll sind bei mir 13kg/h, das stimmt schon. PT15 je nach Stokerdrehzahl und Software 5-7 kg/h PT25 je nach Stokerdrehzahl und Software 8-13 kg/h Hier ist die reine Stokerlaufzeit gemeint, nicht die Betriebsstunde des Kessels! Daher kommen auch je nach Stokerbauart sehr unterschiedliche max. Stokerlaufzeiten. Ich kaufe Pellets nach Gewicht, nicht nach Volumen. Die Kontrollrechnung über Wärmeinhalt und der Vergleich mit Heizöl vorher passen auch. Im Übrigen versucht der Brenner genau 2mal zu zünden, wenn das nicht gelingt, schaltet der Kessel ab und geht auf Störung. Dieses Signal läßt sich abgreifen und zum Schalten einer Lampe bzw. eines Warnsummers in der Wohnung benutzen. Dazu gibts einen potentialfreien Wechslerkontakt auf dem Leistungsteil an einem 3er Wago-Klemmenblock. Zum Aschaustrag: Es ist halt nicht nur der Knopfdruck zum Abschalten des Kessels. Danach 10-15 min. Lüfternachlauf, dann 6 min. Nachfüllen und 6 min. Wärmetauscherreinigung. Macht ca. 1/2h Wartezeit, bevor ich an die Asche kann. Ich leere gerne, wenn der Brennzyklus sowieso zu Ende ist (keine Anforderung). Das ist nicht immer leicht zu treffen. Wenn ich dann noch ab und an einen Blick auf den Rost werfen will muß die Temperatur im Brennraum auch etwas heruntergekühlt sein.... Gruß ptfranko
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01.02.2012 08:42:18 |
Hallo! Ja, v.a. mit dem Punkt Rost hast Du bestimmt recht - könnte etwas warme Fingerchen geben ;-) Unser Kessel läuft z.Z. ca. 2x am Tag, so kann man (ich) ganz gut abschätzen, wann die Arbeit getan werden kann. Wärmetauscherreinigung habe ich vorher noch nie betätigt, weil's in regelmäßigen (?) Abständen automatisch gemacht wird. Drückst Du vor'm Saubermachen "Kesselreinigung"? Habe im Moment keinen Schimmer: Der Kessel meldet sich nicht wirklich bemerkbar, wenn er auf Störung geht, oder!? Hm, dann ist das ein Fehler. Eine kleine Tröte oder so sollte eigentlich vorhanden sein ... Gruß
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