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Alle
Foren
Solarthermie und Pelletsheizung wirklich besser als Wärmepumpe
Verfasser:
NoCOP
Zeit: 11.05.2009 20:18:21
0
1123227
In jüngster Zeit fällt mir immer wieder auf, dass sich gerade in Fäden, mit grundlegenden Fragen zum richtigen Wärmepumpensystem, die Befürworter für Solarthermie und Pelletsanlagen einbringen. Dazu ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, die Argumente für Solar/Pellets, und gegen Wärmepumpen sind dabei so überzogen, dass immer wieder Grundsatzdiskussionen entwickeln, und vom eigentlichen Thema abgelenckt wird. Ich finde es deshalb angebracht, in einem eigenen Thread die Argumente zu diskutieren. Beispielhaft möchte ich zwei Beiträge anführen.

Michael (KD-Schrauber):

Moin Norbert,
gerne doch, wenn Du mich so fragst. Mal sehn, ob es nur Sprüche sind.. ;-))

Der zweite Teil (was mit richtiger ST+HU möglich ist) ist teilweise im angegebenen Link zu lesen. Nämlich im Neubau bis zu 50%, wenn man es auf die Spitze treibt, bis zu 70% des gesamten W-Bedarfs pro Jahr.

W-Bedarf ges = 10MWh/a. Diese 10.000kWh kosten
mit Gas: 700EUs/a
mit Öl: z.Zt. 600EUs/a, mittel-/langfr. viell. 1000 o. mehr EUs/a
mit einer WP: (JAZ=3, Strom= 0,15/kWh) 500EUs/a

WW-ST, Annahme: WW-Energiebed.=15% vom gesamten E-Bedarf/a = 750kWh/a.
Hilfsenergie kostet 17EUs/a (i.W.: siebzehn).

ST+HU 50% gesamte Deck., Kosten f.Hilfsenergie für 5.000kWh = (immer noch !!) 17EUs/a

(Anlage kostet ein paar m2 Kollektoren und etwas Speichervolumen mehr, Rest bleibt gleich)

Nur für WW habe ich eine Investition in Höhe von ca. 6000,--EUs getätigt!! Für HU lass sie 10000,--EUs kosten.

Ersparte Energiekosten des primären E-Trägers bei nur WW bzw. WW + HU:
Gas = 105,--/a / 350,--/a
ÖL = 90,--/a / 300,--/a
WP = 75,--/a / 250,--/a

Gesamte Kosten Brennstoff und Hilfsenergie (ohne Wartung usw.) der WW+HU ergänzt mit einem Pelletkaminofen (Invest ca. 7000):

17,--/a + 5000 x 0,05EUs(für Brennstoff) = 267,--/a
In 20 Jahren sind das: 5340,-- Betriebskosten (ohne Preissteig.)

In der gleichen Zeit "verheizt" die WP übrigens ca. 10.000,--!, die GBW-Heizung 14.000,--, eine Ölheizung 12.000,-- ....(o. Preisst.)

1. Ersatzteile für eine WP dürften erheblich teurer sein als für ST
2. ich weiß nicht, ob die WP nach 20 Jahren noch lebt
3. die ST lebt nach 20 Jahren (mit Pflege) sicher noch
4. für eine nutzbare kWh benötigt die WP insgesamt ca. 5 bis 6 mal mehr nicht erneuerbare Primärenergie als ST + Holznutzung

So, nun könne alle Interessenten selbst entscheiden, ob
- ST für WW lohnt
- ST + HU lohnt
- eine WP den primären W-Erzeuger darstellen sollte
- der Betrieb einer WP (selbst mit wunderbar hohen JAZ) umweltfreundlich sein kann
- sie ihren Kindern und Enkeln die Folgen einer falschen E-Trägerwahl zumuten möchten
- ....

Grüße Michael


Werner Harms-OL:

Duell im Heizraum

Pelletskessel schlägt Wärmepumpe.

Die Wärmepumpe zur Nutzung von Erdwärme oder Luft mag ja mit entsprechend ausgelegter Fußbodenheizung ihre Berechtigung haben, aber bei genauerem Hinsehen schlägt die Pelletsheizung jede Wärmepumpe in Sachen Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz um Längen.

Bedingt durch die Systemtemperaturen einer Zentralheizung schafft die Wärmepumpe bestenfalls eine Jahresarbeitzzahl von 3. Das bedeutet, aus 1 Kwh Strom werden 3 KWH Heizwärme gemacht. Das hört sich erst einmal gut an, bei näherer Betrachtung allerdings ist das recht teuer, denn daraus errechnet sich ein Energiepreis von 5 ct./KWH für die Wärmepumpe.

5 ct./KWh ist zwar billiger als Öl oder Gas, Pellets kosten jedoch je nach Tagespreis zwischen 3,2 und 4,4 ct./KWh. Das bedeutet: Mit einer Pelletsheizung heizen Sie bei nur ca. der Hälfte der Anschaffungskosten einer Wärmepumpe bis zu 25% billiger als mit dieser. Selbst im Niedrigenergiehaus muss die Wärmepumpe schon eine Jahresarbeitszahl von 4,8 erreichen um im Verbrauch mit dem Pelletskessel mitzuhalten aber das ist sogar den modernsten und teuersten Wärmepumpen fast unmöglich.

Wärmepumpen werden mit Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken betrieben. Die meisten Menschen machen sich nicht bewusst, dass uns fossile Brennstoffe in ca. 50 Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen und in ca. 200 Jahren das spaltbare Uran verbraucht ist. Der Versorgungsengpass wird nicht erst in 50 Jahren auftreten, sondern die fossilen Brennstoffe werden bereits in den nächsten Jahren knapp und sehr teuer werden.

Pellets sind ein nachwachsender Brennstoff, der im 30 Jahre Zyklus nachwächst. Versuchen Sie Öl, Gas oder Kohle nachwachsen zu lassen. Mit Holz funktioniert das und Pellets sind ein Abfallprodukt aus der Holzindustrie. Holz ist ein erneuerbarer Energieträger der im 30 Jahre Zyklus nachwächst. Mit Pellets heizen Sie CO2-neutral.

Atomkraft nein danke kann jeder sagen. Kohlekraftwerke gerne, aber nicht in meiner Region. Ähnlich sind die Sprüche der Menschen, aber sie helfen nichts. Pelletsheizen dagegen ist aktiver Umweltschutz.

Pelletsheizungen funktionieren vollautomatisch, selbstreinigend über Lambdasonden gesteuert. Gute Pelletsheizungen haben heutzutage einen feuerungstechnischen Wirkungsgrad von bis zu 96,3%. Der Pelletsvorrat braucht nur einmal im Jahr nachgefüllt zu werden und ein – zweimal im Jahr wird die Ascheschublade geleert. Asche ist hervorragender Blumendünger für den Garten. Moderne Pelletsheizungen werden vom Schornsteinfeger nicht mehr gemessen.

Gruß
Werner


Es gibt hier Leute, die erwecken den Eindruck, mit einer Solaranlage für 10.000 Euro und einen kleinen Pelletsofen kann man ein Haus mit 10.000 kWh/a Jahr vernünftig beheizen. Dass von den 5000 kWh/a der Solaranlage 3500 kWh in der Zeit erzeugt werden, wo sie niemand braucht, will auf der Beführworterseite Keiner akzeptieren!

Bei Pellets führt man auf der ökolokischen Seite immmer die Co²-Neutralität des nachwachsenden Rohstoffes an, und zeigt auf den bösen Atom/Kohlestrom, den die Wärmepumpenbesitzer verheizen, obwohl ich meine WP auf dem normalen Haushaltsstrom von Naturstrom betreibe.

Auf weitere Argumente freut sich

Norbert

Verfasser:
SHK-Rentner
Zeit: 11.05.2009 20:28:32
0
1123236
Moin Norbert,

mit Deiner Naturstrom-WP liegst Du immer vorne. Etwas Besseres gibt es nicht solange es genügend Ökostrom gibt.

Gruß
Werner

Verfasser:
me.Daniel Jansen
Zeit: 11.05.2009 23:16:01
0
1123337
@NoCop

Wer zuviel Geld hat, "verbrennt" es mit der elektrischen Wärmepumpe. Da hilft auch kein Alibi-Naturstrom oder sonst ein Firlefanz etwas für das ruhige Gewissen. Strom ist zum Heizen "Pfui", und ökologisch gesehen unbedingt zu vermeiden.
Jede elektrische WP fördert den (Kohle-) Kraftwerksbau und blockiert Investitionen und Technologien zur sinnvollen & ökologischen Stromerzeugung.
Wer an die Zunkunft unserer Erde und den Geldbeutel denkt, kommt an professioneller Solarthermie und Pelletheizung (am Besten in Kombination)nicht vorbei.

Nachdenkliche Grüsse
me.Daniel Jansen

Verfasser:
GMil
Zeit: 12.05.2009 00:08:41
0
1123358
Zitat von me.Daniel Jansen Beitrag anzeigen
@NoCop

Wer zuviel Geld hat, "verbrennt" es mit der elektrischen Wärmepumpe. ..........Wer an die Zunkunft unserer Erde und den Geldbeutel denkt, kommt an professioneller Solarthermie und Pelletheizung (am Besten in Kombination)nicht vorbei.

Nachdenkliche Grüsse
me.Daniel Jansen


Das habe ich jetzt schon ein paarmal hier gelesen, aber wahrer geworden ist es dadurch immer noch nicht.

Derzeit sind Pellets sogar teurer als Öl, somit erst recht teurer als die WP. Da diese Heizungsart auch noch mit Handarbeit in Form von Entaschung, ladestörungsbeseitigung etc. verbunden ist, ist sie ein echter Rückschritt ins Ofenzeitalter. CO2-neutral ist sie auch nicht, wie uns gerne eingeredet wird, denn wenn man bei der WP schon die Kraftwerke anführt, muß man bei den Pellets ja wohl fairerweise neben deren eigentlicher Verbrennung auch alles CO2 einrechnen, das vom Baumfällen (Kettensäge) über den Transport (LKW) bis zur Preßmaschine anfällt. Da sieht die Bilanz dann schon anders aus, zumal man den nicht unerheblichen Stromverbrauch der Pelletsheizung ja auch berücksichtigen muß (immerhin einige hundert bis ein paar tausend kWh im Jahr, je nach Anlage!)

Die Solarthermie ist soweit OK, aber in unseren Breiten als Alleinheizung ungenügend. Die Leute in Dresden, die in diesem Januar mit -28 °C konfrontiert wurden, werden mir da sicher zustimmen. Im Sommer ist zudem die L/W-WP so effizient, daß die ST, obwohl im Wirkungsgrad noch besser, ihre Investitionskosten nie mehr hereinspielen kann. Also gilt hier: "Wer zuviel Geld und eine L/W-WP hat, verbrennt es mit einer zusätzlichen ST-Anlage".

Ein wesentlicher Umwelt-Vorteil der Wärmepumpe wurde und wird bis heute selbst von Umweltfreaks schlicht übersehen: sie ist die bisher einzige Vollheizung, die der Erderwärmung weit weniger zuarbeitet als alle anderen Heizungen! Eine L/W-WP z.B. transportiert nämlich einen Großteil der benötigten Wärme von draußen nach drinnen; nur ca. ein Viertel davon wird neu erzeugt! Jede andere Heizungsart erzeugt dagegen die benötigte Wärme zu 100 % neu!

Wenn meine WP im Altbau also pro Jahr 9.000 kWh Strom verbraucht und damit knapp 30.000 kWh Wärme erzeugt, dann hat sie immerhin 21.000 kWh davon aus der Außenluft, also aus der Umwelt geholt. Klar fließt die Wärme übers Haus an die Umwelt zurück, aber eine Ölheizung hätte die vollen 30.000 kWh neu erzeugt! Meine WP heizt die Erde also mit "nur" jährlich 9.000 kWh weiter auf, eine andere Heizung hätte das mit vollen 30.000 kWh getan.

Da hilft es wenig, wenn das im Fall der Pellets halbwegs CO2-neutral geschieht, denn der eigentliche Schaden ist ja nicht das CO2 an sich, sondern die Erwärmung, die es verursacht.

Verfasser:
roro
Zeit: 12.05.2009 07:24:43
0
1123390
Ein wesentlicher Umwelt-Vorteil der Wärmepumpe wurde und wird bis heute selbst von Umweltfreaks schlicht übersehen: sie ist die bisher einzige Vollheizung, die der Erderwärmung weit weniger zuarbeitet als alle anderen Heizungen! Eine L/W-WP z.B. transportiert nämlich einen Großteil der benötigten Wärme von draußen nach drinnen; nur ca. ein Viertel davon wird neu erzeugt! Jede andere Heizungsart erzeugt dagegen die benötigte Wärme zu 100 % neu!

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Überleg selbst einmal, dass eigentlich alle Energieträger außer den fossilen (nicht einmal atomare Energieträger) keine Auswirkung auf die Erderwärmung haben. Und wenn man es genau betrachtet eigentlich auch nicht einmal die fossilen Energieträger. Hier kommt es nur zu einer Phasenverschiebung.

Verfasser:
JoRy
Zeit: 12.05.2009 07:57:06
0
1123409
Habe gerade ein Projekt EFH-Totalsanierung nach EnEv(KfW)
und es bleibt dem Bauherrn klar, dass er zwar theoretisch
seine Jahres-kWh mit ST und Pellet 7 kW decken kann,
aber nicht automatisch und bei längerer Abwesenheit im Winter
die Grundtemperierung damit sichern kann.

Deshalb wird da mit Sicherheit eine kleine Inverter L-WP
auf die zwei Puffer zugeschaltet die bis -10° das kann was
sonst die Sonne und der Ofen machen.

Ökologischer UND billiger ist auf jeden Fall eine WP die mit
COP 4-5 wirklich bedarfsabhängig modulieren kann wie die neuen
Mitsu`s.
Da laufen dann 350-700W und halten die Hütte temperiert bis der
Bauherr vom Ski-Wochenende wiederkommt.

Da braucht es noch nicht mal den verlogenen "Ökostrom" von der
Leipziger Börse um klimaneutraler zu sein als der CO² und Feinstaub-
Ausstoß des Ofens.

Gruß JoRy

Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 12.05.2009 08:12:08
0
1123414
eine kleine Inverter L-WP
auf die zwei Puffer zugeschaltet


na klar, kleine Inverter-Wärmepumpe und dann auf einen Puffer arbeiten. Welchen Sinn soll das haben?

Verschlechterung der AZ?
Verringwerung der Solarthermie-Erträge?

Was Anderes kommt da ja wohl nicht bei raus.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 12.05.2009 08:29:12
0
1123421
Wie war denn meine Empfehlung schon seit längerem?
Bei Neubauten eine hohe solare Abdeckung anstreben,den Rest mit einer vergleichsweise günstigen Luft-Inverter abdecken.

Je günstiger diese Inverter werden,umso sinnvoller deren Anwendung als Lückenfüller für Sonnenpause.

Ich würde sogar überlegen,den Puffer auch bei solar komplett wegzulassen,bei Inverter-WP sowieso.Die Mindererträge bei Pufferverzicht dürften unwesentlich sein im Vergleich zum eingesparten Invest.

Einfach,aber hocheffektiv bei der JAZ,sollte die Devise lauten.
Eine zweistellige JAZ sollte zukünftig die Regel sein,um den wertvollen,immer teurer werdenden Strom bis ins letzte auszunutzen.

WP alleine tut dies zugegebenermaßen derzeit noch nicht hinreichend effektiv.


Gruß
Josef

Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 12.05.2009 08:41:38
0
1123425
für welche Bedingungen erträumst du dir denn reale! Arbeitszahlen über 10?

Verfasser:
SHK-Rentner
Zeit: 12.05.2009 08:53:08
0
1123431
@JoRy

wieso kann man Pelletkessel nicht ohne Aufsicht alleine brennen lassen? Es gibt auch fehlerfrei laufende Pelletskessel von Biotech die keinerlei Aufsicht bedürfen.

Eine Öl- oder Gasheizung lässt ja auch jeder unbeaufsichtigt brennen.

Gruß
Werner Harms

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 12.05.2009 09:04:06
0
1123444
Hallo,
Zitat von E_nergiesparer Beitrag anzeigen
für welche Bedingungen erträumst du dir denn reale! Arbeitszahlen über 10?

Meines Wissens hat Dieter Carl das im April erreicht (inkl. WW). Er arbeitet noch dran, das auch im Winter zu schaffen. ;-)

Auf 1h Heizen schaffe ich mit meiner Sole-WP (hab kein solar) etwa AZ 6,9. Wenn ich jetzt nen tauglichen Inverter-Kompressor hätte, würde ich wohl auch die 8,0 schaffen. Auf den ganzen Tag und inklusive WW ist das aber zugegebenermaßen viel schlechter als mit solarer Unterstützung.

Nur, die Musik spielt November bis März. Für Januar hab ich in Hardys DB ein paar Anlagen gesehen, die deutlich von solar profitiert hatten (Verbrauch Januar unter Februar). Aber eben auch nur für den Januar.

Viele Grüße, Michael

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 12.05.2009 09:04:49
0
1123446
Eine gute, effiziente Wärmepumpe ist besser.
Ich betreibe selbst eine Pelletanlage, eine Solarthermie und eine Wärmepumpe, habe mich also mit allen intensiv beschäftigt und zudem eigene Erfahrungen.

Meine eigene WP hat im Altbau eine Arbeitszahl incl aller Nebenaggregate von über 4. Im Vergleich zu einer Pellet/Solarkombi ist sie noch besser, wenn ich deren Stromverbrauch abziehe. Eine Pelletheizung braucht nicht unerheblich Strom. Der Verbrauch der Heizungspumpe ist prinzipiell etwa gleich. Dazu kommt der Strom von Regelung, Förderschnecke, Zündung usw. Auch die Solaranlage kommt nicht ohne Strom aus.

Die Pellets haben einen nicht ganz geringen Bedarf für die Produktion. Allein der Pressvorgang erfodert etwa 100 kWh Strom pro Tonne. Eine ständig wachsende Anzahl von Pelletwerken arbeitet zudem mit Trocknungsanlagen, die eine Menge Wärme schlucken, um das Vormaterial auf den passenden Trockensubstanzgehalt zu bringen.

Wie ich immer wieder schreibe könnte man das Holz, das man zu Pellets verarbeitet, genauso gut im Braunkohlekraftwerk verbrennen. Bei 40% Wirkungsgrad würde man aus der Menge, die eine Tonne Pellets ergibt, etwa 2000 kWh Strom erzeugen. Diese wiederum reichen für 8.000 kWh Wärme mit einer Sole-Wasser-WP.

Die Tonne Pellets hat einen Wärmeinhalt von 5.000 kWh. Der feuerungstechnische Wirkungsgrad mag über 90% liegen, der Jahrenutzungsgrad aber nicht. Pelletheizungen sind Hochtemperaturheizungen mit entsprechenden Verlusten an Kessel, Puffer und Leitungen. Wenn am Ende 4.000 kWh im Heizkörper ankommen ist das schon gut.

Pelletheizungen erzeugen höhere Emissionen. Sie sind zwar besser als normale Kaminöfen, erzeugen aber dennoch substanzielle Schadstoffausstöße in den Wohngebieten. Wenn ich meinen Pelletofen reinigen lasse ist ein waagerechtes Stück des Ofenrohrs zur Hälfte mit Asche gefüllt. Da geht noch eine Menge durch den Schornstein. Vor allem die Startphase geht da sehr in die Bilanz ein - die wird aber gar nicht gemessen.

Was den Unterhalt angeht bin ich bei Pelletheizungen ein gebranntes Kind. Habe allein schon die dritte Förderschnecke drin. Muß laufend Dichtungen ersetzen, Luftmengensensoren und sonstigen Krempel. Finde meine Pelletheizung absolut störungsanfällig und teuer im Betrieb, und die große Anzahl von Pelletheizern, die ich persönlich kenne, sieht dies überwiegend ( hinter vorgehaltener Hand ) genauso.
Nebenbei macht die Heizung wirklich Dreck und Arbeit.

Mit meiner Wärmepumpe habe ich jetzt nach 2 Jahren noch keine einzige Störung gehabt, und keinen einzigen Cent Wartungskosten.

Vergessen wird u.a. immer, daß man bei Solaranlagen alle 5 Jahre die Sole wechseln sollte wegen deren thermischer Alterung. Bei WP gibt es das nicht, weil die Sole kalt bleibt.

Hab jetzt keine Zeit, aber für mich ist die WP ganz klar die bessere Heizung. Es gibt ein paar Häuser, wo sie nicht geeignet ist. In
einem Altbau mit Einrohrheizung und ohne Grundstück würde ich wohl auch eher eine Pellet/Solar empfehlen. Pellet übrigens immer mit Solar.

Noch ein wichtiger Punkt: bei WP wird an jedem kW gegeizt. Ein zukünftiger WP-Nutzer wird von einem guten Berater immer vorherige Sanierungsmaßnahmen empfohlen bekommen. Hier im Forum kriegt das jeder sofort um die Ohren gehauen.
Bei Pellet/Solar ist das nicht so klar. Hab sowieso 15 kW, da kommt es nur drauf an, daß das Silo groß genug ist, damit ich billiger tanken kann. Die Einsparmentalität ist sicher nicht die gleiche wie bei WP. Zumal man sich in dem Bewußtsein wiegt, ja mit erneuerbarem Stoff zu heizen. Erneuerbar ja, aber ganz und gar nicht unerschöpflich, und ganz sicher nicht umweltneutral.
Ich verweise mal nur auf folgenden Punkt: jede Tonne Sägemehl, die in D zu Pellets gepresst wird, steht nicht mehr für die Spanplattenwerke zur Verfügung, auch die Papierindustrie muß sich ihr Zeug woanders suchen. Da kommt dann das Papier aus Eucalyptusplantagen in Indonesien - der Orang kann damit nichts anfangen. Und die Spanplatte kommt aus sibirischen Urwäldern. Alles hat seinen Preis, wer glaubt er könne mit Biomasse ein ruhiges Umweltgewissen haben ist sehr blauäugig und kurzsichtig.

Grüße
Frank

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 12.05.2009 09:07:09
0
1123448
Moin,
es ist nicht sehr hilfreich, nur Teile eines Threads zu zitieren und dabei zur Beurteilung nötige Teil wegzulassen, z.B. Links:
Graue Energie
2. kann man eine ganz speziell vorliegende Situation bez. Strombezug nicht verallgemeinern (Umwelt-, Öko-, Naturstrom, wie sie auch immer heißen mögen).
Wie bei Jenni zu sehen ist, liegt die Relation Primärenergieaufwand <> Nutzenergie im EU-Mittel bei sagenhaften 4,5:1. Bei den Quellen Holz (Gesamt-Holz, nicht nur Pellets) oder Solarthermie entsprechend wesentlich günstiger.

Das zur Ökologie einer strombetriebenen WP.

Zitat von GMil Beitrag anzeigen
Derzeit sind Pellets sogar teurer als Öl...

JA, DERZEIT. Langfristig?
Zitat:
...noch mit Handarbeit in Form von Entaschung.. verbunden ist...
Was macht man denn vor allem in den südlichen Gegenden von D? Typische Holzheizerregion. Die Leute kennen das nicht anders. Die Entaschung eines Pelletkessel beschränkt sich auf 3, 4 Male im Jahr. Zu viel?
Zitat:
Da sieht die Bilanz dann schon anders aus, zumal man den nicht unerheblichen Stromverbrauch der Pelletsheizung ja auch berücksichtigen muß (immerhin einige hundert bis ein paar tausend kWh im Jahr, je nach Anlage!)
Bitte Zahlen und Belege, keine Polemik.
Zitat:
Im Sommer ist zudem die L/W-WP so effizient, daß die ST, obwohl im Wirkungsgrad noch besser, ihre Investitionskosten nie mehr hereinspielen kann.
Was Du dann nur gerne vergisst zu sagen:
Die Solarthermie ist zu jeder Jahreszeit so enorm effizienter, dass eine WP nie mithalten kann. Solar-COPs liegen mindestens bei 50-100. Egal ob, Hochsommer, Ü-Zeit oder Winter. Deine WP erreicht im Sommer vielleicht einen Wert von 4,x.
Daraus folgt: jegliche WP zur Ergänzung hat dort energetisch nichts verloren.
Zitat:
Jede andere Heizungsart erzeugt dagegen die benötigte Wärme zu 100 % neu!
Totaler Quatsch: Gerade eben (ein Absatz höher) widerlegt.
Zitat:
...denn der eigentliche Schaden ist ja nicht das CO2 an sich, sondern die Erwärmung, die es verursacht.
Auch vermehrter CO2-Ausstoß ist schädlich ;-) . Und was ist mit Kohle-, Müll- und Gasverbrennung? Was ist mit Abwärme aus Kernkraft?

----------------------------------

Niemand, auch ich nicht, will wohl behaupten, dass wir HEUTE schon so weit sind, um Häuser ausschließlich mit solarer Energie zu beheizen. Es sind immer noch sinnvolle Ergänzungstechnologien nötig. Vielleicht in 20 Jahren?
Es ist im Sinne von resourcenschonung unsere Aufgabe,
-die günstigste aller Technologien (Solarthermie) PRIMÄR einzusetzen
-Solarthermie so anzuwenden, dass es sinnvoll ist (anständig geplante Konzepte statt "Spielzeuganlagen" (die verbrennen wirklich Geld), Weiterentwicklung von Speichertechnologie)
-als sekundäre Ergänzung die jeweils nächstgünstigste Techn. anzuwenden

und nicht auf Teufel-komm-raus die gerade bequemste und für den Einzelnen preiswerteste Technolgie ohne Rücksicht auf Ressourcen anzuwenden.

PV hat heute seinen Stellenwert. Wird sich in Zukunft wahrscheinlich noch drastisch (zum Positiven) ändern. Aber zur Zeit nützt uns PV zur Beheizung von Häusern GARNICHTS.

Grüße Michael

Verfasser:
DieterCarl
Zeit: 12.05.2009 09:12:43
0
1123451
Hallo,

wie wär's denn mit WP + ST + PV, dafür habe ich mich entschieden. Meine PV-Anlage ist so ausgelegt, dass sie den Jahresbedarf an Strom (Haushalt + WP) erzeugt, leider kann ich das noch nicht zeitgerecht aber der Anfang ist gemacht.
Investitionen in ST sind niemals Geldverschwendung, jedenfalls nicht, wenn man ein bißchen Umweltgewissen hat. Die ST hilft, den Strombedarf der WP durch Reduzierung ihrer Einsatzzeit zu senken, 5-6 Monate im Jahr hat die WP dadurch Urlaub.

Die ganze Debatte um die Wirtschaftlichkeit von ST wird doch hier von Manchem sehr verlogen geführt. Viel Geld wird oft in das äußere Erscheinungsbild gesteckt (Firlefanz an den Häusern, fette Autos, usw), statt in die inneren Werte zu investieren...das sieht eben keiner. Also außen hui, innen pfui.

Mit meiner neuen WP + ST-Heizungsanlage habe ich meinen Primärenergiebedarf gegenüber meiner früheren Gas-Brennwert-Anlage deutlich gesenkt. Mit weiteren Dämmmassnahmen werde ich die solare Deckung weiter erhöhen. Das erscheint mir als der richtige Weg...

Pellets wären für mich ein Schritt zurück in die Steinzeit, die Ökologiedebatte pro Pellets erscheint mir verlogen (GMil hat das noch einmal weiter oben illustriert)und Kostenvorteile kann ich auch nicht erkennen..

Grüße
Dieter

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 12.05.2009 09:13:01
0
1123452
Moin auch Frank,
tut mir für Dich persönlich Leid, Du hats wahrscheinich nicht die richtige Pelletheizung gekauft. Auch das kann man aber nicht verallgemeinern.

Und das ressourcenschonende Technologie Geld kostet, habe ich auch nice abgestritten. Merkwürdigerweise wird dieser Faktor in anderen Wirtschaftsbereichen allgemein klaglos hingenommen...
Grüße Michael

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 12.05.2009 09:16:41
0
1123453
Hallo,

habt ihr mal überlegt, wieviel Häuser im Winter praktisch keine Sonne bekommen? Mein Haus z.B. ausgerechnet von 11:00-14:00 nicht.

Es ist schon rein bautechnisch in den Städten und Ortskernen nicht möglich, dass jeder genug Sonne im Winter bekommt. Es sei denn ihr wollt eine Zersiedelung wie z.B. in den USA.

Dagegen sind WPs (Luft oder Erdsonden) noch bei engerer Bebauung möglich.

Pelletheizen ist technologisch dem Kohleheizen vergleichbar. Da hab ich lieber nen zentrales Kraftwerk mit entsprechender Abgasreinigung. Ich hab 1993 noch die Reste der Braunkohleheizerei in Ossiland mitbekommen, mitsamt Hustenanfällen und brennenden Augen. Wenn jetzt einer mit Holz heizt, riecht das oft sehr ähnlich.

Solang also einer kommt wegen schlechtem WP-Wirkungsgrad, reklamier ich erstmal schadstoffgeschwängerte Luft durch die Holzheizer. Sicher gibt es auch Holzheizer mit sauberen Anlagen. Aber es gibt auch effizient laufende WPs.

Viele Grüße, Michael

Verfasser:
E_nergiesparer
Zeit: 12.05.2009 09:37:44
0
1123465
Zitat von Denk Mal Beitrag anzeigen
Hallo,
Zitat von E_nergiesparer Beitrag anzeigen
für welche Bedingungen erträumst du dir denn reale! Arbeitszahlen über 10?

Meines Wissens hat Dieter Carl das im April erreicht (inkl. WW). Er arbeitet noch dran, das auch im Winter zu schaffen. ;-)

Auf 1h Heizen schaffe ich mit meiner Sole-WP (hab kein solar) etwa AZ 6,9.
Viele Grüße, Michael


nimm z.B. eine Wärmequellentemperatur vo0n 5°C und eine Wärmesenke von 35°C an. Das ergibt eine Carnot-LZ von 10,27.

Für 55°C zur Wasserbereitung muss die Wärmequelle schon 23°C haben um 10 zu erreichen. Und das sind die theoretisch maximal möglichen Werte, die praktisch deutlich kleiner ausfallen müssen.

Verfasser:
Brennerspezialist
Zeit: 12.05.2009 09:44:38
0
1123472
Kann mich E_nergiesparer nur anschließen. Langsam wird es komisch mit den Arbeitszahlen. Wer hier eine AZ von 10 postet, solle bitte die Bedingungen angeben, bei denen das erreicht wurde. Wahrscheinlich 18°C Außentemperatur und 20°C Innentemperatur, also Verhältnisse, bei denen andere Heizungsbetreiber ihre Anlagen wegschalten.

Der
Brennerspezialist

Verfasser:
Steti
Zeit: 12.05.2009 09:49:40
0
1123478
Vielleicht ist auch noch dazu anzumerken, dass jede KW/h Wärme die durch solaren Ertrag erzeugt wird ein Schritt in die richtige Richtung ist. Ob sich die Investition später mal rechnet ist da sicher nicht das primäre Ziel für jeden der sich so eine Anlage auf´s Dach bauen lässt.

Wir haben seit die Anlage läuft schon so oft beobachten können, dass gerade in der jetzigen Übergangszeit, in der es zwar relativ frisch draußen ist aber dennoch die Sonne schon kräftig scheint, die LWP den ganzen Tag und die ganze Nacht nichts zu tun hatte.

Gruß

Steti

Verfasser:
SHK-Rentner
Zeit: 12.05.2009 09:49:48
0
1123479
eben entdeckt
Zeolyth Heizgerät von Vaillant

Gruß
Werner

Verfasser:
DieterCarl
Zeit: 12.05.2009 09:50:00
0
1123480
Zitat von Denk Mal Beitrag anzeigen

Meines Wissens hat Dieter Carl das im April erreicht (inkl. WW). Er arbeitet noch dran, das auch im Winter zu schaffen. ;-)


Der erste Teil der Aussage ist korrekt, meine AZ im April einschl. sämtlicher Nebenaggregate war 11 und das ist sicher nicht einmal ein Spitzenwert, da meine solare Deckung nur bei 80% lag.

Der zweite Teil der Aussage (Winter)...hmm, wäre super, wird aber wohl noch ein paar Jährchen dauern ;-)

Grüße
Dieter

Verfasser:
Denk Mal
Zeit: 12.05.2009 09:52:24
0
1123481
Hallo,

Zitat von E_nergiesparer Beitrag anzeigen
nimm z.B. eine Wärmequellentemperatur vo0n 5°C und eine Wärmesenke von 35°C an. Das ergibt eine Carnot-LZ von 10,27.

Für 55°C zur Wasserbereitung muss die Wärmequelle schon 23°C haben um 10 zu erreichen. Und das sind die theoretisch maximal möglichen Werte, die praktisch deutlich kleiner ausfallen müssen.


Wer 35°C VL im Neubau braucht, hat was falsch gemacht. Bei normalem Schmuddelwetter um die 0°C (größter Anteil am Jahresbedarf)sollten doch wohl deutlich unter 30°C VL reichen. Und bei 55°C fürs WW denk ich auch, dass was nicht stimmt.

Andererseits sind +5°C bei Sole im Winter an vielen Standorten auch nicht einfach zu erreichen. Schon klar, dass eine WP allein keine AZ10 schaffen wird. Aber die gern zitierte AZ 3 bis 4 ist nun nicht mehr Stand des möglichen, 5 geht sicher.

Aber Solar ist für viele Häuser schlicht nicht möglich, das ist selbst im Neubaugebiet mit 300qm-Grundstücken nicht einfach, dass jedes Haus jeden Tag genug Einstrahlung bekommt. Und was in Süddeutschland noch gehen mag, kann im Norden schon nicht mehr reichen, da hat es im Januar dramatisch weniger Sonnenenergie.

Viele Grüße, Michael

Verfasser:
DieterCarl
Zeit: 12.05.2009 09:53:31
0
1123482
Zitat von Brennerspezialist Beitrag anzeigen
Wer hier eine AZ von 10 postet, solle bitte die Bedingungen angeben, bei denen das erreicht wurde.


AZ = gesamte erzeugte Wärmeenergie/gesamte dafür verbrauchte elektrische Energie.

Mit ST-Anteil kein Problem, hier geht es doch um ST oder habe ich was falsch verstanden...?

Grüße
Dieter

Verfasser:
DieterCarl
Zeit: 12.05.2009 09:57:55
0
1123486
Zitat von Denk Mal Beitrag anzeigen

Aber Solar ist für viele Häuser schlicht nicht möglich, das ist selbst im Neubaugebiet mit 300qm-Grundstücken nicht einfach, dass jedes Haus jeden Tag genug Einstrahlung bekommt. Und was in Süddeutschland noch gehen mag, kann im Norden schon nicht mehr reichen, da hat es im Januar dramatisch weniger Sonnenenergie.


Ja, Michael, jedes missionarische Pushen einer einzigen Technologie ist Unsinn, da bin ich voll bei dir. Deshalb gibt es ja verschiedene Technologien, weil die Bedingungen und die Bedürfnisse unterschiedlich sind.

Mein Diskussionsbeitrag richtet sich eher an die, die gute Bedingungen für eine solare Komponente haben, diese aber aus ideologischen Gründen kleinreden oder -rechnen...

Grüße
Dieter

Verfasser:
DieterCarl
Zeit: 12.05.2009 10:08:53
0
1123495
Zitate Frank (fdl..):

Auch die Solaranlage kommt nicht ohne Strom aus.

Dank deiner Empfehlung läuft bei mir jetzt eine Wilo Stratos 25/1-8, im Durchschnitt mit 50% Leistung bei 13 W Leistungsaufnahme. Ich glaube, da muss man nicht mehr viel drüber diskutieren...

Vergessen wird u.a. immer, daß man bei Solaranlagen alle 5 Jahre die Sole wechseln sollte wegen deren thermischer Alterung.

Meine erste ST-Anlage von Solar Diamant habe ich 14 Jahre lang ohne einen einzigen Sole-Wechsel betrieben, die Erträge waren am Ende so gut, wie am Anfang. Allerdings ging die Sole-Temperatur nie über 75°C und niemals Stagnation...

Grüße
Dieter

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Solarthermie und Pelletsheizung wirklich besser als Wärmepumpe
Verfasser:
DieterCarl
Zeit: 12.05.2009 10:08:53
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1123495
Zitate Frank (fdl..):

Auch die Solaranlage kommt nicht ohne Strom aus.

Dank deiner Empfehlung läuft bei mir jetzt eine Wilo Stratos 25/1-8, im Durchschnitt mit 50% Leistung bei 13 W Leistungsaufnahme. Ich glaube, da muss man nicht mehr viel drüber diskutieren...

Vergessen wird u.a. immer, daß man bei Solaranlagen alle 5 Jahre die Sole wechseln sollte wegen deren thermischer Alterung.

Meine erste ST-Anlage von Solar Diamant habe ich 14 Jahre lang ohne einen einzigen Sole-Wechsel betrieben, die Erträge waren am Ende so gut, wie am Anfang. Allerdings ging die Sole-Temperatur nie über 75°C und niemals Stagnation...

Grüße
Dieter
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