Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Vermieter bestreitet das rostige Wasser
Verfasser:
Gast28
Zeit: 23.09.2009 21:02:31
0
1200433
Hallo Zusamen,
ich habe echt ein großes Problem. Wir haben eine Altbauwohnung gemieter . Der vermieter wohnt im selben Haus, eine Etage Tiefer als wir. Seit mehr als 6 Monate, wenn man am morgens den Wasserhahn auf dreht, kommt rostiges Wasser aus dem Wasserhahn aus . Wir haben den Vermieter mehrmals benachrichtigt, der hat nicht reagiert. Nur als user Anwalt eine Mietminderung gesetzt hat, hat der Vermieter sein Techniker zu uns geschickt. Ersteunlischeweise, wenn der Techniker bei uns scheint, kommt kein rostiges Wasser aus dem Wasserhahn aus. Ich bitte um einen Tipp, um dieser Betrüger eine Grenze zu setzen. Ich freue mich auf jeden guten Tipp.
Danke
Gast28

Verfasser:
OldBo
Zeit: 23.09.2009 21:11:45
0
1200443
Ausziehen :>))

Verfasser:
FloHO
Zeit: 23.09.2009 21:13:24
0
1200444
Nur weil das Wasser etwas bräunlich scheint, heißt dies noch lange nicht, dass es nicht der Norm entspricht oder gesundheitsschädlich ist.

Wenn es dir wert ist, kannst du ja eine Wasseranalyse beauftragen, dass du etwas schwarz auf weiß hast.

Verfasser:
sukram
Zeit: 23.09.2009 21:23:48
1
1200453
Kostenloses Mineralwasser: Eisen ist gesund ;-)

Altes Problem bei alten Zinkrohren.

Abhilfe: Morgens eben erstmal Wasser 10 Sek. laufen lassen- Düpfeleschisser stellen das dann eben dem Vermieter in Rechnung bzw. mindern um 'nemarkfuffzich.

Verfasser:
Dieter C.
Zeit: 23.09.2009 21:32:43
0
1200459
Wenn man das Wasser morgends aufdreht, wie lange dauert es, bis das "rostige" Wasser normal läuft? In einem alten Haus kann es schon sein, dasss die Leitungen innen angerostet sind. Aber dann ist das Wasser nicht nach einer Nacht schon ganz rostig, das passiert erst nachdem es wenigstens eine Woche drin gestanden hat. Dann lässt man es halt ablaufen und der Fall hat sich.

Bei Dir klingt es so als wenn der Hausherr Dir absichtlich rostiges Wasser hochschickt (wie macht er das?) und wenn der Techniker kommt, schickt er keines hoch und drum nennst Du ihn auch einen Betrüger.

Ich würde auch an Deiner Stelle mir eine andere Wohnung suchen, denn ihr beide werdet in diesem Leben keine Freunde mehr.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 23.09.2009 21:36:29
0
1200462
Zitat von FloHO Beitrag anzeigen
Nur weil das Wasser etwas bräunlich scheint, heißt dies noch lange nicht, dass es nicht der Norm entspricht oder gesundheitsschädlich ist.

Wenn es dir wert ist, kannst du ja eine Wasseranalyse beauftragen, dass du etwas schwarz auf weiß hast.

Richtig. Ich kenne keine älteren Anlagen mit verzinkten Rohren, bei denen das Wasser morgens nicht leicht bräunlich ist. Ich kenne auch kein Urteil, dass eine Mietminderung wegen leicht bräunlichem Wasser festgelegt hat.

Gruß

Bruno

Verfasser:
OldBo
Zeit: 23.09.2009 21:39:35
0
1200466
Moin Dieter C.,

da muss ich Dir auch einmal Recht geben. Vielleicht sollte man auch einmal nachsehen, ob da nicht auch noch ein paar Stagnationsleitungen drin sind, die immer wieder rostiges Wasser einimpfen.

Gruß

Bruno

Verfasser:
oliHH
Zeit: 23.09.2009 21:40:28
0
1200468
Ja, ausziehen, :-)
dann hast es Deinem Vermieter richtig gezeigt.

So richtig verstehen kann ich es nicht, warum der Vermieter
ein Betrüger sein soll. Aber das muss ich ja auch nicht.

Aber sag doch mal, warum er ein Betrüger ist.
Denn Rost wird er kaum in die Leitung schicken,
warum sollte er dieses tun?

Verfasser:
sukram
Zeit: 23.09.2009 21:42:56
0
1200469
Aaaaber, Bruno- wir sind hier in Deutschöand!

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=Rost+Wasser+Mietminderung+Urteil&btnG=Google-
Suche&meta=cr%3DcountryDE&aq=f&oq=


z.B.

10 % inderung - unzulässig hoher Eisengehalt oder Rost im Warmwasser - LG Berlin Grundeigentum 2005, 1489-1490

Verfasser:
OldBo
Zeit: 23.09.2009 21:54:04
0
1200475
Moin Markus,

natürlich gibt es Urteil über rostiges Wasser. Aber hier geht es um Wasser, das nur leiht bräunlich ist und nicht auf Dauer rostig rauskommt und Waschbecken und WC's verschmutzt. denn dann wäre das ein Mangel. Also Wasseranalyse und gut ist es.

Gruß

Bruno
... der bei solchen Beiträgen glücklich ist, dass er keine Mietwohnung eingerichtet hat

Verfasser:
Husmann
Zeit: 23.09.2009 21:59:46
0
1200479
Wenn man mal von der Ernsthaftigkeit dieser Frage ausgeht ist es legitim dieses als Mangel anzuzeigen.
Da es wie in dem Beitrag morgens auftritt, was sich durch die längeren Stillstandszeiten des Trinkwassers in den Rohrleitungen erklären ließe, würde ich eine Probe des morgens nehmen und diese untersuchen lassen.

Sollte diese Probe keinerlei Beeinträchtigung der Trinkwassergüte hervorbringen wäre das wünschenswert.

Im Allgemeinen gilt jedoch das Trinkwasser ein Lebensmittel ist, und mit diesem auch so umgegangen werden sollte.

best regards

Verfasser:
Gast28
Zeit: 23.09.2009 23:04:53
1
1200527
Hallo Zusammen, Es geht hier um einen Bewieß, ich habe meinem Vermieter das wasser gezeigt, der meinte, dass ich das Wasser ergendwo anders gezapft habe,
aber nicht in meiner Wohnung. wisst ihr, was von einem Gefühl man hat, wenn man sein Recht durch Betrüg verliert.
Gruß
Gast28

Verfasser:
JoRy
Zeit: 24.09.2009 07:08:32
0
1200578
Erst mietet man eine Altbauwohnung und dann wird man zum
Korintenkacker und sucht altersbedingte Haare in der Suppe.

Vorsicht mit den Worten "Betrug " und "Betrüger"

Wenn er nicht weis oder nicht glaubt, dass rostige Brühe aus
den Leitungen kommt, dann weil du es dem Techniker nicht hast
zeigen können.

Dann aber ist es kein "gutachterlich erheblicher Mangel" und die
Mietminderung war schon ein großer Fehler und unberechtigt.
-Der Anwalt ist wohl ein Anfänger.

Wenn im Altbau nach der alten "3-Liter Regel" sauberes Wasser kommt
solltest du schön die Klappe halten, dich beim Vermieter entschuldigen
und die Mietminderung rückgängig machen,--
--oder schnell ausziehen, denn was der nun abziehen kann kommt dich
teuer.

Gruß JoRy

Verfasser:
Gast28
Zeit: 24.09.2009 07:53:52
0
1200602
Hallo, der Vermieter wohnt im Haus. Es kann nicht wahr sein, dass er nicht weißt...
Ich habe ihm mehrmal gebeten und das rostige Wasser gezeigt. der meinte, dass ich das Wasser irgendwo anders gezopft habe, aber nicht in meiner Wohnung. nur als wir den Anwalt eingeschaltet haben, schickte er uns einen Techniker.
Nur an diesen Tag kommt kein braunes Wasser aus dem Wasserhahn aus. der Techniker sagte am Anfang. alle Leitung in diesem Haus sind zsech jahre alt. nun hat er seine Aussage geändert, schließlich arbeitet er für den Vermieter.
Ich will nur wissen was er von der technischen Seite macht.
Danke
Gruß
Gast28

Verfasser:
bongo
Zeit: 24.09.2009 08:27:32
0
1200619
@ Gast28
Also bei rostigem Trinkwasser hast Du extrem gute Chancen, eine Mietminderung gerichtlich durchzusetzen. Ich würde als erstes eine Wasseranalyse vornehmen lassen, insbesondere auf Eisen, Blei, Cadmium, Chrom, Nickel und Kupfer. Bei solch einem "Sparbrötchen" ist nämlich nicht auszuschließen, dass er einen wilden Mix von Werkstoffen hat (inklusive Blei). Ferner dürfte der Trübungskoeffizient von Interesse sein (auch hierzu gibt es in der Trinkwasserverordnung einen Höchstwert). Gerichtsverwertbar sind eigene Probeentnahmen natürlich nicht; da müssen schon akkreditierte Labore ran. Für eine schnelle Einschätzung der Dringlichkeit (und Gesundheitsgefährdung) würde ich es aber selbst machen. Und wer so ein Bild als normal betrachtet und von einer "3-Liter-Regel" fabuliert (nämlich nach einer Stagnationszeit 3 Liter Wasser erstmal weglaufen lassen), dem sollte man mal so ne Brühe über das Haupt schütten ... (regt vielleicht die Denkfähigkeit und den Haarwuchs an)


Verfasser:
anwilsa
Zeit: 24.09.2009 09:12:37
0
1200648
Das sind die Mieter, die mir gefallen. Den Vermieter als Betrüger schimpfen, obwohl zunächst erst mal durch nichts bewiesen ist, dass an der Behauptung wirklich etwas dran ist.

Ich zitiere mal
"Nur an diesen Tag kommt kein braunes Wasser aus dem Wasserhahn aus. der Techniker sagte am Anfang. alle Leitung in diesem Haus sind zsech jahre alt. nun hat er seine Aussage geändert, schließlich arbeitet er für den Vermieter."

Damit ist zunächst einmal die Ursprungsbehauptung zweifelhaft. Trotzdem würde ich als Vermieter sofort eine Analyse des Wassers veranlassen um schwarz auf weiß belegt zu haben, was denn nun an der Behauptung dran ist. Alles andere ist Blödsinn.

Je nach Ergebnis dieser Analyse würde ich entsprechend reagieren. In dem Fall, dass der Mieter Unrecht hätte, würde ich radikal und mit allen rechtlichen Mitteln gegen derartige öffentliche Äußerungen eines Mieters vorgehen. Es geht einfach nicht an, jemanden grundlos in der Öffentlichkeit strafrechtliche Verstöße vorzuwerfen.

Ich habe seit mehreren Jahrzehnten Mieter und habe mit diesen durchweg ein tolles Verhältnis. Vielleicht liegt das auch teilweise daran, dass ich als Vermieter weiss, dass man auch Pflichten gegenüber seinen Mietern hat und diesen eine Ware Wohnung zur Verfügung stellen muss, die in jeder Hinsicht seinen Preis wert ist.

Ich vermute mal, dass es hier zu einer Eskalation gekommen ist, weil auch der Vermieter sich in der Vergangenheit nicht so ganz "korrekt" verhalten hat. Das rechtfertigt aber nicht die Beschimpfung als "Betrüger"

Anwilsa

Verfasser:
bongo
Zeit: 24.09.2009 10:16:05
0
1200696
Dass an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Uhrzeit klares Wasser aus dem Hahn kommt ist doch eine ganz leichte Übung: Hauptwasserhahn zu, Ablassventil der Rohrleitungen auf, Ablassventil zu, Hauptwasserhahn auf. Zum Mieter in die Wohnung, Wasserhahn auf und es kommt, oh Wunder, klares Wasser. Den Trick kapiert doch ein 10-Jähriger.

Warum sollte sich denn ein Mieter über braunes Wasser beschweren? Über den Grad der Trübung und die Gesundheitsgefährdung kann man ja noch streiten; braunes Trinkwasser ist und bleibt ein Mangel. Und Vermietern kommt man nicht mit endlosen Gesprächen und Briefen, sondern (in aller Regel) nur über den Geldbeutel bei. Hilfreich wäre natürlich auch ein Hinweis auf Gegenmaßnahmen wie zum Beispiel: Rost im Trinkwasser

Verfasser:
OldBo
Zeit: 24.09.2009 10:21:49
0
1200702
Moin bongo,

jetzt vermisse ich doch den Hinweis auf Edelstahl :>))

Spaß beiseite. Wenn das Wasser ständig in dieser Farbe rauskommt, dann gebe ich Dir Recht, dann ist das ein Mangel und der Grund liegt dann sicherlich im Speicher oder im gesamten Rohrsystem.

Aber wie schon gesagt, in verzinkten Stahlrohranlagen kann nach einer gewissen Zeit immer ein wenig Rost entstehen. Hier gleich an eine Sanierung zu denken, treibt den Laien in die Arme eines unsinnigen Rohrsanierers mit den nicht zugelassenen Innenbeschichtungen.

Gruß

Bruno

Verfasser:
R.B.
Zeit: 24.09.2009 10:33:45
0
1200713
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
...Wenn das Wasser ständig in dieser Farbe rauskommt, dann gebe ich Dir Recht, dann ist das ein Mangel und der Grund liegt dann sicherlich im Speicher oder im gesamten Rohrsystem.


Daran hatte ich auch gerade gedacht. Wer weiß ob und wieviele ungenutzte Rohre noch im System sind. Über kurz oder lang ist auch ein Wasserschaden nicht auszuschließen.

Was ich in diesem Fall nicht unterstütze, wäre der Streit mit dem Vermieter. Wenn mir etwas an der Mietsache nicht passt, dann ziehe ich halt aus und suche mir eine passende Wohnung.
Manchmal hat es halt einen Grund warum eine Wohnung "günstig" vermietet wird.

Gruß
Ralf

Verfasser:
OldBo
Zeit: 24.09.2009 10:41:24
0
1200724
Moin Ralf,

deswegen ja auch meine kurze Antwort ganz oben :>))

Gruß

Bruno

Verfasser:
bongo
Zeit: 24.09.2009 11:02:25
0
1200750
Lieber OldBo,

bei Deiner Betrachtungsweise (a bisserl hellbraunes Wasser schadet nicht) vergisst Du, dass die Rostbrühe in JEDEM FALLE konsumiert wird - halt nur über einen längeren Zeitraum und in einer optisch gesehen angenehmeren Färbung.
Der Rost löst sich ja nicht in Wohlgefallen auf - der verbleibt im Trinkwasser und wird getrunken. Samt den darin enthaltenen Schwermetallen. Und: auch immer an Säuglinge denken; bei den älteren Semestern ist's eh wurscht.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 24.09.2009 11:10:35
0
1200763
Gut, dass ich Kupferleitungen habe und Kupfer desinfiziert. Vielleicht muss ich deswegen Eisenpräperate einnehmen :>))

Gruß

Bruno

Verfasser:
bongo
Zeit: 24.09.2009 11:42:21
0
1200801
... aber Vorsicht: Zuviel Kupfer schlägt aufs Gehirn (ist kein Joke). Deshalb habe ich ja Edelstahl (den musste ich jetzt loswerden ... ***grins***)

Verfasser:
sukram
Zeit: 24.09.2009 11:51:40
2
1200806
Zitat von bongo Beitrag anzeigen
Dass an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Uhrzeit klares Wasser aus dem Hahn kommt ist doch eine ganz leichte Übung: Hauptwasserhahn zu, Ablassventil der Rohrleitungen auf, Ablassventil zu, Hauptwasserhahn auf. Zum Mieter in die Wohnung, Wasserhahn auf und es kommt, oh Wunder, klares Wasser. Den Trick kapiert doch ein 10-Jähriger.



Schonmal gemacht?

Mann- DANN erst kommt RICHIG Dreck aus'm Hahn (und dann gleich garnix mehr, weil der Perlator dicht ist)- wenn 'ne leergelaufene Leitung so schlagartig wieder befüllt wird ;-)

Ich weiß ja jetzt nicht, wieviel Kilo Schwermetalle ich so zuhause schon konsumert hab'...

Verfasser:
egal1
Zeit: 24.09.2009 12:07:03
0
1200812
*LOL* ja, da sieht man, daß wir nicht mehr 10 Jahre alt sind. Bei den meisten Trinkwasserinstallationen läuft das extrem vergiftete Wasser schon gar nicht ab und beim Wiederauffüllen bildet sich eine Luftblase (wenn der Wasserhahn in der Wohnung nicht aufgedreht wird). Und wie du schon schreibst, dann hat der Luftsauerstoff wirklich ganze Arbeit geleistet und der Perlator ist vor Rost (oder Schwermetallen :-)) garantiert dicht.
Im Prinzip gehts ja hier um 2 frustrierte Mieter, die ihrem Ärger Luft machen wollen.

Aktuelle Forenbeiträge
Jens99 schrieb: Hi Wolfgang, Das wär toll wenn du Mal nachschauen könntest . Wie würde ich dann ein wickelfalzrohr durch eine Porenbetonwand...
daniel19 schrieb: Das hört sich doch schonmal gut an solche Werte wie unten ;) Der Kessel ist schon längers defekt, aktuell haben wir...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Mit Danfoss ist alles geregelt
Website-Statistik

Vermieter bestreitet das rostige Wasser
Verfasser:
egal1
Zeit: 24.09.2009 12:07:03
0
1200812
*LOL* ja, da sieht man, daß wir nicht mehr 10 Jahre alt sind. Bei den meisten Trinkwasserinstallationen läuft das extrem vergiftete Wasser schon gar nicht ab und beim Wiederauffüllen bildet sich eine Luftblase (wenn der Wasserhahn in der Wohnung nicht aufgedreht wird). Und wie du schon schreibst, dann hat der Luftsauerstoff wirklich ganze Arbeit geleistet und der Perlator ist vor Rost (oder Schwermetallen :-)) garantiert dicht.
Im Prinzip gehts ja hier um 2 frustrierte Mieter, die ihrem Ärger Luft machen wollen.
Weiter zur
Seite 2