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06.02.2003 15:40:23 |
Hallo, wie kann man die Hysterese eines Warmwasserspeichers erhöhen? Anlage: Junkers Cerapur ZSBR 3-16 kw, TA 250, 120 l Speicher von Junkers. Problem: Der Speicher ist mir wohl etwas zu klein geraten. Er wird etwa 3 - 5 mal vormittags aufgeladen. Die Warmwassermenge reicht aus, es kommt also nie zu kaltes Wasser. Aber jedesmal schaltet der Brenner ab, wenn der Speicher wieder voll geladen ist. Außerdem fällt dadurch die Heizung sehr oft aus, wegen der Vorrangschaltung. Meine Überlegung: Könnte man nicht die Hysterse des Speichers auf ca. 20 Grad einstellen, so daß der Brenner nicht so oft Warmwasser machen muss? Welche Parameter muss ich wie verstellen, an der Bosch Heattronic? Wie das gemacht wird weiß ich, nur welche ?? Wer weiß Rat? Mit freundlichem Gruß Bernd |
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07.02.2003 12:26:18 |
Hallo, überprüfe mal in der Service-Funktion unter 2.3, ob die Speicherladeleistung auf 100 % steht. Normalerweise dürfte bei Deiner Betriebsweise kein spürbarer Heizungsausfall entstehen. Mit wieviel Personen hängt ihr denn an dem Speicher? Welcher Speichertyp? Es bestünde auch die Möglichkeit, den Speicher höher zu temperieren, damit er nicht so oft nachlädt (Heißeres Wasser am Auslauf wird mit Kaltwasser beigemischt, sodaß die Entnahmemenge geringer ist als dies bei entsprechen niederig temperiertem Warmwasser direkt vom Speicher der Fall wäre). Ist zwar nicht so wirtschaftlich, aber in der Not... Und es wäre ja wohl auch nur nötig, wenn's richtig kalt ist. Rückmeldung wäre schön. Grüße
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07.02.2003 14:03:41 |
Hallo Ralf, Die Speicherladeleistung habe ich unter 2.3 auf 90% eingestellt. Das reicht vollkommen aus. Temperaturschwankungen im Haus entstehen durch das häufige nachladen des Speichers nicht. Aber der Brenner schaltet jedesmal für ein paar Minuten ab. Wenn die Speicherladung beendet ist. Dannach fährt der Kessel ca. 5 Minuten auf sehr kleiner Leistung, und es braucht ca. 20 Minuten, bis die Vorlaufsolltemperatur wieder erreicht ist. Meine Überlegung war, die Speichertemperatur auf 60 Grad einzustellen, und dann eine Nachladung erst bei ca. 40 - 45 Grad zuzulassen. Dazu müsste die Hysterese auf ca. 20 Grad eingestellt werden (so das möglich ist??) Der Speicher müsste dann nicht so oft geladen werden, und der Kessel könnte fast durchlaufen. Mit freundlichem Gruß Bernd |
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08.02.2003 21:46:56 |
Bitte mal die Zirkulationsleitung auf Wärmedämmung überprüfen.oder Zeitschltuhr kontrollieren. Durch die ZKL- Leitung wird das Warmwasser ständig umwälzt und tritt in den Speicher evtl. wesentlich kälter ein, als es diesen verläßt. Dadurch wird der Warmwasserspeicher öfter nachheizen. MfG www.shk-flach.de
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08.02.2003 22:08:30 |
Hallo Bernd Was bitte versprichst Du Dir denn von der Aktion, wo siehst Du Vorteile? Das hab ich noch nicht kapiert. Gruß Fritz
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09.02.2003 13:55:36 |
Eine Zirkulationsleitung ist nicht vorhanden. Durch eine größere Hysterese könnte ich die Speichertemperatur ständig auf 60 Grad stehen lassen.(zur Zeit nachts auf 45 Grad) Wenn der Kessel später anfangen würde, den Speicher zu laden, bräuchte er fürs Warmwasser auch nicht so oft starten. Eigentlich ist die Heizungsanlage jetzt soweit hyraulisch abgeglichen, das ich eine Temperaturspreizung von ca. 17 Grad habe. Mehr ist nicht zu holen. Der Kessel brennt auch bei 7 Grad plus immer durch. Ausschalten tut er nur, nach der Speicherladung. Um das takten, und die damit verbundenen Temperatursprünge zu vermeiden, möchte ich die Hysterese des Speichers verändern. Heizungsanlage hat 10 Flachheizkörper, ein einfacher Heizkreis, ohne Weiche, Mischer, Überströmventil. Gibt es eine Möglichkeit, die Hysterese an der Heatronic zu verändern? Mit freundlichem Gruß Bernd |
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09.02.2003 16:25:36 |
Hallo Bernd, ich hatte die gleiche Überlegung bei einem CerasmartModul, wo nach einer geringen Warmwasserentnahme auch gleich die Warmwasserladung einsetzt und so ein Takten entsteht. Hier war jedoch das Hauptproblem die schlech gedämmte,unter dem Estrich verlegte Zirkulationsleitung. Wenn die Pumpe lief, wollte die Heeattronic gar nicht mehr auf Heizbetrieb umschalten. Hier habe ich jedoch mir Erfolg eine Zirkulationssteuerung ( Aquacirkel ) eingesetzt, welche die Zirkulationspumpe nur kurzzeitig auf Anforderung einschaltet. Zu Deinem Problem: Laut Junkers (ich hatte auch einen Kundendiensttechniker vor Ort) kannt Du die Temperaturdifferenz (Hysterse) zwischen Ein,-und Abschalten an der Heattronic nicht verändern. Beim Wandgerät ist evtl. die ECO-Taste zu empfehlen. Hier wird alle zwölf Minuten zwischen Heizbereib umd Speicherladung umgeschaltet. Beim Standgerät hat die ECO-Taste leider nicht diese Funktion. Hast Du als Regelung eine TA 250 oder TA 270 kannst Du die Warmwasserbedarfszeiten einstellen, so kann man die Speicherladung noch in der Bedarfszeit ausschalten, damit dann bei Freigabe eine längere Ladezeit entsteht. Bleibt nur noch der Warmwasserfühler. Versuche doch mal diesen etwas nach oben zu ziehen, so beginnt die Warmwasserladung erst später. Kann jedoch sein das die Warmwasserleitung nicht mehr reicht. Viel Erfolg Martthias |
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09.02.2003 20:51:54 |
Hallo Bernd 1.) Hysterese-Einstellung Warmwasserbereitung: Ruf doch mal bei Junkers "Technische Beatung" an. Hier bekommst du in jedem Fall fachmännische Unterstützung inwieweit eine Hystereseveränderung durch den Nutzer einstellbar ist. TEL: 01803/337 330 (0,09 Eur/min.) 2.) Regelung TA 250: (Für den Fall daß die Hysterese nicht verstellbar ist) Die genannte Regelung arbeitet in der Warmwassersteuerung entweder Zeitabhängig oder Zeit-/ Temperaturabhängig. Vermutlich ist die temperaturabhängige Steuerung werkseitig aktiv. Versuch doch einmal eine reine Zeitabhängige Steuerung nach dem tatsächlichen benötigten Warmwasserbedarf einzuschalten. Wenn die Speicherkapazität richtig dimensioniert ist reicht eine 1-malige Aufladung in den Nachtstunden damit morgens früh vor der Entnahme genügend Warmwasser zur Verfügung steht. Eine Nachladung ist denn evtl. je nach Haushaltsgewohnheit und Personenzahl am Mittag, Nachmittag oder Abend sinnvoll. Sollte sich heraustellen, das die Speicherkapazität zu gering ist, kann man diese durch verschieben des Temperaturfühlers (NTC) nach unten noch vergrößern. Außerdem kann zusätzlich noch die Speichertemperatur bis auf 60°C angehoben werden. Bei sehr weichem Wasser evtl. auch höher. (Achtung: Kalkausfall ab 60-65°C) Die zeitabhängige Betriebsweise senkt in jedem Fall die Bereitschaftsverluste und den somit Energieverbrauch, da nicht über die gesamte Periodendauer ein gefüllter Speicher zur Verfügung steht. Außerdem muß die Heizung nicht ständig auf 70°C hochfahren um den Speicher nachzuladen sondern kann kontinuierlich ihrer eigentlichen Aufgabe, dem Raum-Heizbetrieb nachgehen. Gruß Hubi
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04.05.2003 19:11:28 |
Eine alternative: -ist evtl. die ECO Einstellung siehe Bedienugsanleitung -der Fühler reagiert auf 3 K -Die Modul hat ein Schiechtladespeicher, als ganz was anderes!
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01.10.2024 11:36:30 |
Hallo, das Thema zur Hysterese der Warmwasserbereitung möchte ich gerne nochmal aufgreifen. In meinem Fall geht es um eine GBWT ZBR 28-3A mit Bediengerät FW200 (eingebaut in der Therme), ca. 10 Jahre alt. Der WW-Speicher ist ein Solarspeicher und versorgt eine FWST. Im Sommer und bei "ausreichend" Sonnenschein ist die eingestellte WW- Temperatur an der Heatronic praktisch egal, aber wenn jetzt die Therme einspringen muss, möchte ich den Speicher nicht "unnötig" hochheizen, nur damit dann bei Erreichen des unteren Hysteresewerts noch genügend Temperatur im Speicher ist für die gewünschte WW-Temperatur. Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass die Hysterese 10K ist und nicht verändert werden kann. Die Serviceanleitung gibt dazu m.W. nichts her, und auch bei der technischen Hotline von Bosch/Junkers war kein konkreter Wert zu bekommen. Kann den o.g. Wert hier jemand bestätigen? Wäre hilfreich, danke und Gruß.
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