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Vitolig 300 / BioWin – "Brennstoffmenge Förderschnecke": unentdeckte Konfigurationsmöglichkeiten!
Verfasser:
Albert60
Zeit: 14.11.2011 22:04:31
0
1609067
@Christoph77
Viesmann kauft in Österreich ein die Technik ist aber dort noch nicht so weit.
Italien hat nun seit einigen Jahren die Führung in der Prelletverbrennungs Steuerungstechnik übernommen, die Österrreicher und auch Viessmann schreiben seither noch ab.
Italien ist im Maschinenbau Marktführend weit vor der Schweiz und den Österies.

Verfasser:
Thermi-II
Zeit: 14.11.2011 22:05:33
0
1609068
Zitat von Albert60 Beitrag anzeigen
...Mit einer Lambdaregelung konnte kein Össi etwas anfangen....
Dumm nur, dass gerade ein Österreicher schon 1981 als erster die Lambdasonde beim Holzvergaser eingesetzt hat, nämlich der leider früh verstorbene Hr. Prüller !

Verfasser:
Albert60
Zeit: 14.11.2011 22:10:39
0
1609072
Eine Lambdaregelung ist das dümmste was jemals in Holzöfen eingebaut wurde.
War ein Versuch wert ist aber seit Jahren ein Blindgänger.
Warum kapieren die einfach nicht das ein Holzofen kein Auto ist?
Warum arbeiten denn nur moderne Pellet Öfen ohne Lambdasonde Sauber und stabil?

Alle Pellet bis Holzofen Blindgänger seit den 80ern aus Österreich zu erwähnen sprengt sicher den Rahmen hier.

Verfasser:
Thermi-II
Zeit: 14.11.2011 22:17:43
0
1609077
Zitat von Albert60 Beitrag anzeigen
...Viesmann kauft in Österreich ein die Technik ist aber dort noch nicht so weit.
Italien hat nun seit einigen Jahren die Führung in der Prelletverbrennungs Steuerungstechnik übernommen, die Österrreicher und auch Viessmann schreiben seither noch ab...
So, nachdem ich mich von dem Lachanfall erholt habe und wieder auf den Stuhl geklettert bin, geb ich hier jetzt auf.
Vor soviel Schwachsinn in nur drei Zeilen und Verbohrtheit des Autors kann man nur kapitulieren !

Aber gib doch mal ein paar Namen preis von den "nun seit einigen Jahren führenden Italienern in der Pelletverbrennungs-Steuerungstechnik" !

Komm jetzt bloss nicht nur mit deinem Wohnzimmerofen !

Verfasser:
Albert60
Zeit: 14.11.2011 22:26:50
0
1609081
Robert Bosch hat 1994 ein sehr Idiotensicher Breitbandlambdasonde vorgestellt die ist für die Holzöffen der Össis besser geeignet.
In Italien bauen sie aber die besseren Pellet Öfen mitsamt der Elektronik und Software.
Die neuen Verbrennungssteuerungen Luftmengenmesser und Abgassfühler wurden in Italien erfunden und auch programiert.
Die Rika Software ist ein sehr schlechter Abklatsch des Itaienischen Patenteinhabers.

Verfasser:
sukram
Zeit: 14.11.2011 22:35:07
0
1609086
Oh Herr, hilf uns... und insbesondere unserem Mitbürger Albert :-(

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 15.11.2011 07:32:30
0
1609161
Hallo,

es freut mich, dass die Diskussion in diesem doch etwas älteren Thread (letzter Beitrag 04/2011) wieder aufgenommen wurde. Bei mir besteht ja nch wie vor das angesprochene Problem. Mein Pelletkessel ist jetzt 4 Jahre ohne jegliches Problem gelaufen u. erst seit offensichtlich DIN Plus Pellets geheizt werden, gibt es Schwierigkeiten.

Verfasser:
Thermi-II
Zeit: 15.11.2011 08:27:45
0
1609186
Moin Christopf,

ich versuche mal einen Biowin-Betreiber, der sich mit dem Kessel sehr gut auskennt, zu aktivieren.
Vielleicht kann der Dir helfen.

Solong Hardy

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 15.11.2011 13:20:28
0
1609348
Hi Thermi-II,

das wäre echt nett von dir. In der Früh war der Kessel schon wieder auf Störung. Wie immer AL171. Hab ihn dann gestartet u. die "Brennstoffmenge Förderschnecke" auf 10.0 gesetzt. Bisher hat er problemlos 3 Starts durchgeführt. Hab grad wieder nachgesehen, da befand er sich in der Zündphase. Der IST-Wert war aber schon wieder auf 11.6 geändert. Mal schauen ob es gleich oder erst später einen Fehler gibt...


Christoph

Verfasser:
Lupo1
Zeit: 15.11.2011 15:57:37
0
1609441
Hallo Christoph,

Hardy hat mich angeschrieben, in letzter Zeit lese ich nur noch gelegentlich im Forum. Mal versuchen ob ich hier wirklich helfen kann, deine Werte verwundern mich ein wenig, du hast einen 21KW Kessel und die Brennstoffmenge ist auf 11,5??
Dieses Jahr habe ich Werte von 5,8-6,5 abgelesen bei einem 15Kw Kessel. Da mein bisheriger Pellet-Lieferant sich in den Konkurs verabschiedet hat musste ich wechseln, dieses Jahr bekommt mein Kessel Ware von Firestixx.
Die Änderung erfolgt automatisch im laufe des Betriebes, wurde mir seitens Windhager auch so bestätigt, beinflussbar in gewissen Grenzen habe dies oben schon mal geschrieben.
Generell zu deiner Anlage einige Fragen: 21KW und wirklich nur ein 400l Puffer? Warmwasserbereitung aus dem Puffer oder seperater Speicher? Pufferlademodul oder moduliernd? Nach dem lesen und interpretieren dürfte es sich um modulierende Einbindung handeln, bin mir aber nicht 100% sicher da Viessmann andere Bezeichnungen verwendet.
Fehlerursache könnte auch sein: Zündpatrone wurde diese bei einer Wartung überprüft? Falls du mehr als 5000 Starts hast, sollte diese geprüft werden, eigentlich bei jeder Wartung. Konus im Brenntopf noch völlig O.K? Inzwischen werden diese aus einem hochwertigeren wärmefesteren Stahl hergestellt, habe diese bei mir im letzten Jahr tauschen müssen. Falls du wirklich modulierst, drehe alle Heizkörper voll auf und belasse diese so mal einige Tage und beobachte den Wert ob er von 10 sinkt oder wieder steigt.
Wie hoch ist deine angezeigte Abgastemperatur?

Gruß
Wolfgang

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 15.11.2011 17:47:11
0
1609534
Hallo Lupo,

vielen dank schon mal für deine Mühen. Ich probier mal der Übersicht zuliebe stichpunktartig auf deine Fragen einzugehen:

a) Ja - 21 kW mit einem 400 Liter Pufferspeicher. Dann hab ich noch einen zweiten Pufferspeicher für die Warmwasserbereitung stehen. Der müsste meines Wissens 200 Liter haben.

b) wie finde ich heraus ob ich ein Pufferlademodul oder modulierend habe? Der Brenner selbst schreibt während der Brennphase auf dem Display immer Modulationsbetrieb u. bei den Infos Kesselleistungen zwischen 35 - 100%. Hat das etwas damit zu tun?

c) der Konus dürfte das runde Teil mit den Löchern sein, das sich genau in der Mitte der Brennschale befindet wo darunter der Glühzünder sichtbar ist? Der Konus ist geputzt, alle Löcher sauber u. ohne Risse bzw. Beschädigungen. Der dicke Gußring der sich auch in der Brennschale befindet hat einen feinen Riss. Dieser klafft aber nicht irgendwie auseinander u. geht auch nicht durch den ganzen Ring. Er ist nur als solcher sichtbar.

d) die Parameter im Servicemenü sagen mir, dass ich aktuell 9200 Brennerstarts in 4 Jahren habe. Ob die Zündpatrone (ist das der Glühzünder?) speziell mit geprüft wurde, kann ich nicht sagen. Bei den Inspektionen war aber immer alles in Ordnung. Hab auch erst am Wochenende selbst einen Aktorentest der Zündeinheit durchgeführt. Fehlermeldung kam keine u. die Brennschale bzw. das Rohr darunter ist verdammt heiß geworden. Wenn sich Pellets in der Brennschale befinden (z. B. nach dem Aktorentest), dann zündet der Kessel immer aufs erste Mal ohne Probleme (meine Beobachtung).

e) Abgastemperatur kurz nach dem Start 8o Grad u. dann etwas später bei 100% Kesselleistung 120 Grad.

Zusätzliche Infos:

f) hab ich schon erwähnt, das ich aktuell das erste mal DIN plus Pellets heize? Hatte bisher immer DIN Pellets im Bunker. Der Rest an DIN Pellets der im Bunker war könnte ungefähr jetzt verbraucht sein. Kesseleinstellungen an den Heizkreisreglern (HKR) u. den Fernbedienungen sind die gleichen.

g) ich hab auf den Fernbedienungen für den Herizkreis 1 (Fußbodenheizung) u. Heizkreis 2 (Heizkörper + Warmwasserberetung) folgendes eingestellt:

Heizkreis 1: Fußbodenheizung von 04.30 - 20.00 Uhr. Danach gesperrt.
Heizkreis 2: Heizkörper von 04.30 - 22.00 Uhr. Danach gesperrt.
Warmwasserbereitung: 04.30 Uhr - 23.00 Uhr. Danach gesperrt.

Mir kommt es allmählich so vor, das der Kessel während des Tages, wo Wärmeanforderungen bestehen, keine Fehlermeldung bringt. Heute während des Tages konnte ich beobachten, das er selbst mit einem vom Regler eingestellten IST-Wert von 11.6 problemlos gestartet ist. Die letzte Fehlermeldung war heute in der Früh. Offensichtlich ist da über Nacht was im Gange (Fehleinstellungen?), die dann in der Früh zu Betriebsbeginn die Fehlermeldung auslösen.

Ich hoffe ich hab jetzt nicht zu viel u. zu unüpersönlich geschrieben. Dachte mir nur, mit den Stichpunkten ist es am übersichtlichsten.

Danke nochmals.


Christoph

Ich werd heute mal alle Heizkörper aufdrehen. Soll ich die evtl. an der Fernbedienung auch für die Nacht freigeben?

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 15.11.2011 17:49:22
0
1609536
Kleiner Zusatz zu meinem vorhergehenden Eintrag. Unter dem Link hab ich hier im Forum mal mein ganzes Problem beschrieben, wie es losgegangen ist. Dachte eigentlich zu dem Zeitpunkt, das ich das Problem gelöst habe. Aber leider nicht....:-(

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/136699/Vissmann-Vitolig-300-Problemloesung-dank-Forum



Gruß

Christoph

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 15.11.2011 18:06:03
0
1609546
Noch ein kleiner Zusatz:

hab parallel Vissmann angeschrieben, da ich wissen möchte was der Hersteller zu dem Problem sagt. Die geben an, das für meine Anlage für den Parameter "Brennstoffmenge Förderschnecke" ein Einstellbereich von 11.5 - 13.5 vorgesehen ist. Aus diesem Grund würde die Anlage einen manuell eingestellten Wert von z. B. 10.0 automatisch auf 11.5 zurücksetzen. Man hat mir empfohlen, einen höheren Wert auszuprobieren. Sollte dadurch keine Besserung eintreten, so ist ein Softwarefehler anzunehmen u. die Feuerungsplatine (ganze Elektronik?) auszutauschen.

Ich selbst kann dazu sagen:

Den IST-Wert kann ich beliebig einstellen. Auch unter 10.0
Den Bereich-Wert kann ich ausschließlich zwischen 11.5 - 13.5 einstellen.

Was werden die jetzt gemeint haben? Das ich den IST-Wert höher mache oder den Bereich-Wert?

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 16.11.2011 00:53:54
0
1609745
So - abschließend mal noch die Beobachtungen des Tages:

a) der Brenner hat heute insgesamt 9x ohne Probleme gezündet. Überwiegend mit einem durch den Regler automatisch eingestellten IST-Wert von 11.6 für den Parameter "Brennstoffmenge Förderschnecke". Beim 10x zünden ist wieder der Fehler AL171 aufgetreten. Der Zündvorgang 10 hat stattgefunden, nachdem die Heizungsanlage bereits von Normalbetrieb auf reduzierten Betrieb umgestellt hatte. Heizkreis 1 (Fußbodenheizung) geht um 20.00 Uhr in den reduzierten Betrieb. Heizkreis 2 (Heizkörper) geht um 22.00 Uhr in den reduzierten Betrieb. Die Warmwasserbereitung ist ab 23.00 Uhr gesperrt. Der Zündvorgang hat entweder nach 22.00 Uhr oder nach 23.00 Uhr stattgefunden. Genau kann ich es nicht sagen. Ich weiß deshalb nicht, ob die Störung AL171 eingetreten ist, nachdem Heizkreis 2 in den reduzierten Betrieb ging oder eine Stunde später, als auch noch die Warmwasserbereitung gesperrt wurde. Ich hab den Fehler daraufhin mit RESET bestätigt, dann folgte der Selbsttest u. anschließend der Zündvorgang. Der Kessel ist problemlos gestartet.

An der Fernbedienung für Heizkreis 1 u. Heizkreis 2 hab ich das Programm mit dem Symbol "Uhr" eingestellt. Das Programm hab ich für Normalbetrieb u. reduzierten Betrien auf die von mir gewünschten Zeiten geändert (siehe vorhergehenden Eintrag). Beim überprüfen der Fernbedienungen hab ich folgendes festgestellt:

a) der abgerufene Soll- u. Ist-Wert für die Kesselwassertemperatur (Symbol Kessel + Pfeil nach rechts + Thermometer) stimmt nicht mit den Angaben im Display des Kessels überein. Im Display des Kessels wird für das Kesselwasser ein Soll von 60° u. ein Ist von 61° angezeigt. Die Fernbedienung sagt Soll 48° u. Ist 36°.

b) Temperatur Heizkreis Rücklauf kann ich überhaupt nicht abrufen (evtl. wegen des reduzierten Betriebs?).

Und zuletzt mal eine ganz dumme Frage:
Die beiden Fernbedienungen stehen bei mir neben dem Heizkessel. Der Heizraum hat eine Temperatur von 26 Grad. Für den Normalbetrieb der Heizkreise ist an der Fernbedienung ein Wert von 24° hinterlegt. Für den reduzierten Betrieb ein Wert von 15°. Kann das irgendwie mit zu diesem Problem beitragen? Die letzten Jahre ist an den Einstellungen aber nichts geändert worden u. der Kessel lief immer fehlerfrei.

Meine Fußbodenheizungen werden mit Thermostaten gesteuert, die mit den Stellmotoren in den Heizkreiverteilern verbunden sind. Nicht jedoch mit der Fernbedienung bzw. den Kessel. Bisher hatte ich damit auch keine Probleme, aber vielleicht ist das auch ein Mosaiksteinchen bei der Problemsuche.

Folgende Daten habe ich heute zum Modulationsbetrieb notiert:

11.00 Uhr: Kessel-Soll 60°, Kessel-Ist 60°, Leistung 65%, Abgas 102°
20.10 Uhr: Kessel-Soll 60°, Kessel-Ist 60°, Leistung 71%, Abgas 101°


Christoph

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 16.11.2011 15:12:59
0
1610014
So - die aktuellsten Infos:

Nachdem der Kessel gestern Abend nochmal eine Störung angezeigt hatte u. von mir neu gestartet wurde, hat er bis dato fehlerfrei gearbeitet. Laut Information im Servicemenü hat er seitdem 10x gestartet. Veränderungen seit gestern Abend:

- 4 Heizkörper auf Stufe 3 aufgedreht
- Neigung der Heizkennlinie von 1.2 auf 0.9 gesenkt
- Heizgrenze Normalbetrieb auf 15 gesenkt

Verfasser:
Zwetchge
Zeit: 16.11.2011 15:45:55
0
1610040
Hallo Christoph,

muss mich nun auch mal zu Wort melden!
Bei Deiner Anlage liegt einiges im Argen!
Allein die Sache mit den 9 Starts pro Tag ist eigentlich ein Alarmsignal. Dazu kommt, daß ein 21kW-Kessel für ein KfW60-Haus VÖLLIG überdimensioniert ist (es sei denn Du hast 500m² Wohnfläche).
Aber keine Sorge, das bekommt man in den Griff. Ob damit die Zündprobleme auch verschwinden, wird sich zeigen...
Also, Punkt 1) Irgendwo habe ich gelesen, daß Du 48° WW-Temperatur eingestellt hast. Das ist nicht gut! Kurz zur Funktionsweise, des Kessels, besonders bei WW-Erwärmung: Wenn eine WW-Anforderung von der Steuerung kommt, wird dem Kessel von dieser Steuerung ein max.-Wert von 92°C vorgegeben (jedenfalls bei meiner - ich weiß nicht welche Du hast). Die max. Kesselsolltemp liegt allerdings standardmäßig bei 75°. Zusätzlich gibt es eine untere Tempschwelle von 60°C, welche das Kesselwasser mind. erreichen muss, bevor der Brenner moduliert.
Das heißt jetzt bei Dir: Der Kessel läuft an heizt volle Pulle hoch, bis Dein 200Liter WW wieder auf 48°C kommt (was so ca. inkl. Start 30-45min dauern dürfte), wird dann jedoch direkt wieder abgschaltet, bevor er seine interne Mindesttemp. erreichen kann. Darum, so vermute ich, hast Du sooo viele Starts. Gerade eine Pelleter hat aber nur dann einen guten Wirkungsgrad, wenn er pro Start eine lange Laufzeit hat!
Erste Maßnahme: WW hoch auf 60-62°C. Zusätzlich im erweiterten Menü der Kesselsteuerung die Brennerhysterese hoch setzen, auf 12-15K.
In diesem Menü zusätzlich die max. Sollwerttemp. auf 69°C begrenzen, so wird in Verb. mit einem Pufferspeicher verhindert, daß der Brenner nach WW-Bereitung in Ausbrand geht.
Dann WW-Bereitung auf einmal am Tag für 2Stunden (evtl. zweimal, wenns nicht reicht) reduzieren, nicht dauernd. Dafür ist der WW-Behälter.

Zusätzlich sollte bei extrem niedrigen HK-Solltemp. die Überhöhung am Heizkreisregler (unter der "Motothaube" des Kessels) ordentlich hoch gedreht werden, damit der Kessel auch mal ein bisschen Wärme machen darf (Feststoffkessel brauchen das...).

Gruß, Konrad

P.S: zu Albert60 fällt mir nur eines ein: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...... halten!" -*sorry*-

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 16.11.2011 22:35:18
0
1610448
Hallo Konrad,

vielen Dank für deinen Beitrag. Das klingt sehr interessant. Kurz zu den Eckdaten bzgl. meiner Kesselleistung. Ich hab 282 m² Wohnfläche (ohne die beheizten Bereiche im Keller. Das sind vielleicht nochmal 40 m²). Insgesamt heize ich momentan ca. 250 m² auf konstant 20 - 21 Grad. Mein Pelletsverbrauch die letzten 4 Jahre lag im Schnitt bei 5.5 Tonnen pro Jahr. Laut meinem Kaminkehrer ist bei mir alles sauber u. die Abgaswerte stimmen auch alle.

Bis vor kurzer Zeit lief der Kessel ohne jedes Problem. Auf die 4 Jahre gerechnet hab ich pro Tag im Schnitt 9 - 10 Brennerstarts. Heute waren es bisher 12. Davon eine Fehlermeldung.

Ich muss jetzt nochmal ganz genau deine Nachricht studieren, damit ich alles ganz genau versteh u. weiß wo ich drehen muss.

Kann es sein, dass der Glühzünder eigentlich sporadische Aussetzer hat? Mal steigt er nämlich über Nacht aus, mal Nachmittags, mal Abend...! Es ist kein festes Schema erkennbar. Der Zünder hat doch schon 9220 Starts hinter sich...

Verfasser:
mitiku
Zeit: 17.11.2011 13:31:37
0
1610730
Hallo!

Mein Glühzünder hat sich bei ca.8600 verabschiedet.
Kann schon sein, dass es daran liegt.

Irgendwo ist sein SOLL-Widerstand angegeben, den könnte man messen.

Im Winter hat mein Kessel bei 20 bis 24 Betriebsstunden 3 bis 5 Brennerstarts.
In der Übergangszeit max. Start 1 pro Stunde bei 5-12 Bh.

Der Kessel hat ebenfalls 21KW, hätte etwas kleiner sein können.
Ist ohne Puffer!

Gruß mitiku

Verfasser:
Zwetchge
Zeit: 17.11.2011 15:14:03
0
1610811
...ich denke auch, daß der Glühzünder ein Verschelißteil ist, und mit fast 10000 Starts evtl. langsam am Ende.
Dein Problem liegt ebre natürlich in genau den häufigen Starts, da hier nicht nur der Verschleiß zunimmt, sondern auch die Kosten (der Glühzünder hat m.W. knapp 1kW Leistung - das will auch entsprechend Strom haben...

Mit Pufferspeicher (auch wenn Deiner vergleichsweise klein ist) sind durchschnittlich 2-3 Starts pro Tag ein realistisches Ziel, welches man über entsprechende Einstellungen erreichen kann.

Meine oben geposteten Werte haben deshalb mit der Zündung selbst auch nichts zu tun, aber mit der Reduktion der Anzahl...

Gruß, Konrad

Verfasser:
Christoph77
Zeit: 17.11.2011 18:10:46
0
1610956
Hallo Konrad,

jetzt leuchtet mir allmählich ein, wieso meine Stromrechnung relativ hoch ist, obwohl ich alleine wohne. Ich hatte schon immer die Heizung in verdacht, dass die was brauchen könnte. Aber das es soviel ist...!

Werd jetzt mal wie folgt vorgehen:

a) nochmals säubern
b) alles genau einstellen
c) beobachten
d) den Glühzünder wechseln


Gruß

Christoph

Verfasser:
Albert60
Zeit: 17.11.2011 19:28:42
0
1611002
Also gewöhnliche Lambasonden sind Steuerungstechnik aus vergangenen Jahrhundert.
Eine Lambdaregelung ist völlig ungeignet für geringere Verbrennungstemperaturen auch bei hohem Harzanteil und Rinde im Holz.
Wen wundert es da wenn sie nach dem Optimierungswahn der Besitzer nach einigen Jahren ständig immer wieder kaputt gehen?
Eine schlechte Charge von Labdasonden ist das aber wohl kaum!

Verfasser:
Albert60
Zeit: 17.11.2011 19:44:56
0
1611013
@Christoph77
Eine maximale Lebensdauer von Glühzündern ist mir nicht bekannt sie halten auch weit über 100000 Starts, es hängt aber immer von den Rahmenbedingungen des Gerätes ab worin sie betrieben werden.
Ein baugleicher Glühzünder kann 500000 Zündungen in einem Gerät halten in anderem nur 500!

Verfasser:
Thermi-II
Zeit: 17.11.2011 19:46:33
0
1611014
Zitat von Zwetchge Beitrag anzeigen
...P.S: zu Albert60 fällt mir nur eines ein: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ...... halten!" -*sorry*-
@Albert60
1.
statt immer dieselbe Platte ( und wo hat hier übrigens wer nach "Lambdasonde" gefragt?) aufzulegen, solltest du auch mal ein paar Beiträge lesen, dann hättest du das o.a "Dieter-Nur-Zitat" gefunden.
2.
also wenn du nichts zum Thema passendes beitragen kannst/willst, an das o.a Zitat halten:
Einfach mal die F... (inger /resse, suchs dir aus) still halten !
3.
die Lambdasonde in meinem Kessel ist noch die erste seit Aug. 2007 und hat über 12.000 Std. auf der Uhr.
Ich glaube, die hat von deiner Theorie noch nichts mitgekriegt !

normaler Weise enden meine Beiträge mit einem Gruss,
aber bei dir spar ich mir das

Verfasser:
Zwetchge
Zeit: 17.11.2011 19:49:45
0
1611016
Albert - Sitz!

1) Durch ständig wiederholtes Herunterleiern Deiner lambdasonden-Geschichte wird's nicht wahrer!

2) Hier gehts um den Zünder

3)Der Vitolig hat KEINE lambdasonde - ist das jetzt gut oder schlecht?


Zurück zum Thema:

Wieweit der Stromverbrauch durch weniger Starts gesenkt werden kann, muß sich zeigen. Allerdings ist tatsächlich der Zünder der mit Abstand größte Stromverbraucher des ganzen Kessels - je weniger man ihn braucht, desto spar ;-)

Gruß, Konrad

Verfasser:
Albert60
Zeit: 17.11.2011 19:55:56
0
1611019
Kann sein ein intelligenter Pelletofen schaltet den Glühzünder nach etwa 2min schon wieder ab wenn er die gezündetet Flamme (in 0,3Sek) erkennt!
Das Ding glüht nicht 15 min lang durch wie bei den alten Pelletern.

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Vitolig 300 / BioWin – "Brennstoffmenge Förderschnecke": unentdeckte Konfigurationsmöglichkeiten!
Verfasser:
Albert60
Zeit: 17.11.2011 19:55:56
0
1611019
Kann sein ein intelligenter Pelletofen schaltet den Glühzünder nach etwa 2min schon wieder ab wenn er die gezündetet Flamme (in 0,3Sek) erkennt!
Das Ding glüht nicht 15 min lang durch wie bei den alten Pelletern.
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