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Heizschlangen unter Badewann und Dusche , erlaubt???
Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 12.02.2003 21:38:06
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Vielleicht kann mir hier jemand einen Tipp geben oder das Problem erörtern.

Habe ein neues EFH mit 140 qm Wohnfläche und in der oberen Etage befindet sich ein Badezimmer mit 25 qm. Das Problem ist, das es oft weit unter 20 Grad im Badezimmer ist und selten 22 Grad aber nie die vorgeschriebenen 24 Grad. Es gibt leider nur einen Heizkreis und die Heizschlangen sind auch noch unter Dusche und Badewanne verlegt worden. Gibt es eigentlich dafür Vorschriften das dieses nicht erlaubt ist??? Ich denke mir das einfach ein Heizkreis bei vorgesehenen 20 und tatsächlichen 25 qm nicht ausreicht!!! Tritt eigentlich durch die 5 qm ein höherer Strom und Gasverbrauch auf????? Ist der Druckverlust höher durch die 5 qm mehr verlegten Heizrohre?????? Braucht die Heizungsanlage daurch länger um eine gewisse Temperatur zu erreichen???Also kurz gefragt habe ich irgendwelche Nachteile da durch???

Würd emich über Antworten meiner Fragen sehr freuen!!!!!!!


Gruss Lothar

Verfasser:
Helmut Klein
Zeit: 12.02.2003 21:51:41
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Hallo,

- Nur FBH reicht meistens nicht aus, um ein Badezimmer auf 24°
zu erwärmen. Sollte unter Fachleuten bekannt sein.
- Erlaubt ist natürlich die FBH unter der Dusche bzw. der Wanne,
nur bringt sie dort natürlich nicht die volle Leistung.
- Nachteile durch erhöhten Gasverbrauch haben Sie nicht.
- Um mehr Leistung aus dem System rauszuholen können Sie den
Durchfluss erhöhen. (eventl. Regelventil am Verteiler)

MfG Klein

Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 12.02.2003 22:23:24
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Ich habe auch davon gehört das es Probleme mit Erreichung der Din-Temperatur geben soll.
Aber laut Wattberechnung des Heizungbauers müsste aber 24 Grad herauskommen.In dieser Berechnung waren auch wie gesagt 5 qm ausgesparrt, machen Sich die 5 qm denn auf die Wattzahl bemerkbar durch höheren Druckverlust?????
Stimmen denn die Berechnungen nicht oder wieso sollte die Temperatur nicht erreicht werden. Sind also 25 qm für einen Heizkreis kein Problem???Also erlaubt ist es unter Wanne und Dusche Heizschlangen zu verlegen, ist es dann trotzdem ein Mangel wenn er sie in seiner Berechnung aussparrt und trotzdem verlegt . Habe ich dann ein Anrecht
auf Neuverlegung wenn ich der Meinung bin das die Heizung dadurch noch träger wird. Müsste doch dadurch einen höheren Pumpenstromverbrauch haben, sowie mehr Gasverbrauch weil sie doch nicht ganz so flexibel ist als wenn sie nur 20 qm verlegt hätten.....

Vielen dank für die Antworten, brauch dringend Hilfe!!!!!!

Verfasser:
Steffen Schulz
Zeit: 12.02.2003 22:26:39
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Hallo Helmut Klein,

rechnerisch und wie Du siehst auch praktisch reicht eine Fußbodenheizung im Bad meist allein nicht aus, d. h. ein Zusatz-Heizkörper ist erforderlich.

Heizungsrohre sollten unter der Dusch- und Badewannen nicht verlegt werden, weil die Siphons ansonsten leicht austrocknen können, was zu Geruchsbelästigung führt.
Das wirst Du nun nicht mehr ändern können, also mußt Du regelmäßig einen Schluck Wasser in den Siphon füllen, falls Du die Wannen selten benutzt.

Verfasser:
Rene Gruber
Zeit: 13.02.2003 14:39:49
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Hallo Helmut !
Es ist ein absoluter Vorteil, daß die FBH auch unter der Wanne und Dusche verlegt worden ist. Vor allem deswegen, da dadurch eventuelle Kältebrücken an der Außenwand abgehalten werden. Erfahrungsgemäß werden die Silikonfugen bei Wanne und Dusche undicht, bzw. lösen sich, somit tritt beim Duschen oder Baden Wasser unter dieselben, es kann Schimmelbildung erfolgen. Dies ist sicher unerwünscht. Bei regelmäßigen Gebrauch der Wanne und Dusche ( sollte ein weiteres Badezimmer vorhanden sein)kann der Syphon nicht austrocknen. Eine FBH ist ein Niedertemperaturheizsystem. Überprüfe folgendes: Welche Vorlauftemperatur wird "gefahren", ist die Anlage wirklich einreguliert worden (?) bzw. abgeglichen. Es kann schon mal vorkommen, daß die FBH nicht einreguliert wurde.

Sollte daß alles nichts helfen, muß die Wärmebedarfsberechnung und Fußbodenheizung-Auslegung uaf Richtigkeit überprüft werden. Fußbodenheizungen werden Leider, zu meinem Bedauern, sehr oft geschätzt und nicht korrekt ausgelegt.

Ich hoffe, ich kann Dich hiermit ein Stückchen weiter bringen.

Alles gute und viel Erfolg !

Rene Gruber

Verfasser:
blümchen
Zeit: 13.02.2003 19:06:15
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Hallo Lothar

alle Vorredner haben nicht`s falsches gesagt.

Die Vermeidung von Kältebrücken ist schon ein wichtiges Thema.
Jedoch würde mich interessieren, wie dein Haus beheizt wird.
Sprich welche Temperaturen soll die Fußbodenheizung fahren ???
Gas/Öl-Heizung oder Wärmepumpe ??
kompl. FBH oder nur ein Heizkreis im Bad über ein sog. Regelventil ??

Warum ich dass wissen will !

Bei 20 qm und einer max. Heizkreislänge von 120 mtr (als Beispiel) ergibt sich ein Verlegeabstand von 16,67 cm .

Bei 25 qm ergibt sich ein max. Verlegeabstand von 20,83 cm .

Je nach Systemtemperatur könnte das problematisch sein.

A)
Problemlösung 1: Anlage neu hydraulisch abgleichen, mit höherem Pumpendruck und anderer Systemtemperatur ....
könnte spannend werden - und kostet viel Zeit

B)
Wir Haben den ähnlichen Fall in einem sog. Niedrigenergie-Haus
(Das sind die Häuser, wo mann der Heizung eine halbe Stunde vor dem Öffnen der Haustüre Bescheid geben sollte :-(
gehabt. - Anmerkung: Heizungsanlage von einem Architekt selber ....

Problemlösung: schicken Bad-HK mit E-Heizstab...
Es lebe der Luxus - Stromrechnung egal ..
Kunde ist zufrieden, immer warme Handtücher ..

An meine Kollegen je mehr Rohr im Boden liegt, um so wirtschaftlicher
betreibe ich eine abgeglichene FBH ...

Viel Erfolg

Blümchen

Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 13.02.2003 20:09:19
0
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Hallo Blümchen....

Also das Haus wird mit Öl geheizt.....Das Badezimmer ist im Obergeschoss dort sind 5 Heizkreise und einer davon ist das Badezimmer.
Pumpe ist schon auf höchster Stufe . Durchlaufventil am Verteiler ist auch ganz auf!!!!!!!!!!!!Die Heizung läuft über einen Aussenfühler
angepasst nach Aussentemperatur.....

Wieso betreibe ich eine Fussbodenheizung wirtschaftlicher wenn ich mehr Rohr drin habe????


Gruss Lothar

Verfasser:
blümchen
Zeit: 13.02.2003 20:29:12
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Hallo Lothar

folgendes :

je mehr Rohr eingebaut wird, desto mehr Rohroberfläche , ums höher die
Wärmeleistung der Bodenfläche.
Je höher die Leistung desto niedriger die Systemtemperatur
(Je größer der Heizkörper desto niedriger die Systemtemperatur)
und somit steigt die Wirtschaftlichkeit der Anlage...
Man muss natürlich auch den Strom zählen, der erfordelich ist dass Wasser in Bewegung zu halten...
genauso ist es quatsch 100 mtr Rohr auf 6 qm zu legen...
Es wird halt gerne an Heizfläche gespart...

So, nun zu Deiner Anlage ...

Es ist die Frage, wieviel mtr Heizrohr sind verarbeitet...
danach können wir sehen was man da heraus bekommt
evtl. müssen wir die umlaufende Wassermenge steigern, somit höhere Wärmeleistung...

Wir dürfen aber auch keinen Strömungs (geräusche) Kanal bekommen ...
sonst bleibt nur Lösung B)

Also Heizungsbauer löchern...

MfG blümchen

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 13.02.2003 20:56:17
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Du meine Güte,

wenn ich hier so lese was die Fußbodenheizungsbesitzer alle Probleme haben, dann beglückwünsche ich alle meine Kunden.

Auf der einen Seite wird gejammert, dass die Raumtemperatur nicht erreicht wird, auf der anderen Seite wird nach der wirtschaftlichkeit gefragt....wow.

1. Die Spielwiese mit 25 qm hat auf Grund ihrer Bauweise einem bestimmten Wärmebedarf der von der FBH zu erbringen ist.

2. Je größer die belegte Fläche der FBH ist, desto weniger Leistung muß die FBH pro QM erbringen. Beispielsweise 25 Qm * 80 Watt/m2 = 2000 Watt
oder 20 m2 x 100 Watt = 2000 Watt, --> 5 m2 mehr FBH sind deswegen nicht schädlich oder falsch.

3. Rein rechnerisch wird die FBH die erforderliche Leistung erbringen (vermute ich mal), in der Praxis wird das leider erst gegen 10 Uhr sein, da bis morgens 5 Uhr die FBH in der Nachtabsenkung rumdümpelt.

4. Eine FBH ist durch die Estrichmassen im Vergleich zu einem Heizkörper systembedingt wesentlich träger, deswegen wird eine Vorverlegung des Heizbegins nicht zu Umgehen sein.

5. Alternative für schnelleren Temperaturanstieg hat Blümchen schon aufgezeigt - Heizkörper mit E-Patrone und Zeitschaltuhr, oder den *gewöhnlichen Pustefix* (Gebläseheizer) mit Zeitschaltuhr, der dann in kürzester Zeit die letzten paar Grad abdeckt.

6. Ihre letzte Frage wenn ich 25 qm Fläche auf 2 Heizkreise lege, dann kann ich bei gleichem Druckverlust mehr Wasser in der FBH umwälzen

7. Heizkreistemperaturen können sicherlich noch erhöht werden, dann gibt die FBH im Bad auch mehr Leistung ab

7. Mal ein Auge auf den Thread *Maximale Heizkreislänge FBH* werfen

Achim Kaiser

PS. Wenn Sie den genau lesen dann werden sie die Aussage vielleicht verstehen....wieder eine Anlage fast gut optimiert...es lebe die EDV,
die ENEV und das ganze Vorschriftenwerk....damit das Hirn ausgeschaltet bleiben kann.

Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 13.02.2003 21:19:04
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Hallo....

erstmal Vielen Dank für Eure Antworten....aber eine Frage ist noch nicht beantwortet wäre es im Badezimmer wärmer wenn die 5 qm unter Wanne und Dusche nicht verlegt worden wäre?????
Und habe ich ein Anrecht drauf das die 5 qm Heizschlangen entfernt werden, rein theoretisch gefragt????




Gruss Lothar

Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 13.02.2003 21:44:21
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Nun ja,

5 m2 weniger Fußbodenheizung würde bedeuten 5 m2 die auch nicht heizen.

Nix heizen = noch kälter

Ist das der Wunsch ?

Oder hab ich was nicht ganz verstanden ?

Grundsätzlich ist FBH unter Dusch und Badewanne nicht verboten,
Ich lege FBH grundsätzlich unter die Wannen, die sind dann auch noch etwas vorgewärmt, nennt sich glaube ich ....ahm...Komfort.
...auch wenn es den Nachteil hat, das durch die etwas höhere Temperatur den Siphon 5 std eher zum miefen bringt, wenn die Wanne 3 Wochen nicht benutzt wird.

Achim Kaiser

Verfasser:
Christian Schmauser
Zeit: 14.02.2003 08:28:43
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Es wurde viel über richtige Auslegung usw. gesprochen aber evetl. liegt
das Problem nicht am Heizungsbauer sondern an mangelnder Isolierung des Gebäudes oder liegt das Bad schon im ersten Stock in der Dachschräge (mangelde Isolierung des Kniestocks).

Auch mal probieren ohne Nachtabsenkung zu fahren, da FBH sehr träge ist

Verfasser:
Thomas
Zeit: 14.02.2003 09:31:08
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8695
Sehr geehrter Herr Wollenweber,
Ich möchte gerne die Idee des Herrn Schmauser aufgreifen und auf folgendes hinweisen:
Am 12.02.03 schrieben Sie, das Sie in einem Neubau wohnen. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß gerade der erste Winter in einem neu gebauten Haus mit richtig ausgerechnetem Wärmebedarf und rechnerisch entsprechender Heizungsauslegung zu Problemen führt. Diese Probleme beruhen darauf, daß der Neubau erst noch austrocknen muß. Wenn man bedenkt welche Mengen an Wasser im Mauerwerk, Putz Estrich, usw. vorhanden sind, ist dies auch ganz verständlich.
Aus diesem Grunde sollte in der ersten Heizperiode mit einer erhöhten Vorlauftemperatur gefahren werden. Auch ein Abgleich der einzelnen Heizkreise ist unumgänglich.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas

Verfasser:
Rene Gruber
Zeit: 14.02.2003 14:45:43
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Es stimmt nicht, daß so viel Rohr wie möglich verlegt werden soll. Es gibt Parameter wie Raumtemperatur, einzuhaltende Fußbodenoberfächentemperatur ( eigentlich das Wichtigste bei FBH`s), Estrichstärke, Auslegungsvorlauftemperatur etc. Der Fußboden weiß nicht ob es im Raum zu warm oder zu kalt ist, was in ihm reingesteckt wird gibt er auch ab. Je kleiner der Temperaturunterschied zwischen Vorlauftemperatur und Raumtemperatur, desto schlechter ist das Regelverhalten. Raumthermostate haben eine Schalthysterese von 4 K.

Ich frage mich, ob bei einer FBH eine NAchtabsenkung überhaupt was bringt. Die Reaktionszeit beträgt immerhin gut 2 Stunden.

Glaube auch, daß an der Sache mit Restfeuchte im Neubau einiges dran ist.

MFG

Verfasser:
Henning Becker
Zeit: 14.02.2003 14:46:24
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8697
Hallo,

Sind alle Ventile der Fußbodenkreise auf, gibt es genauso Probleme. Der Abgleich der einzelnen Kreise beeinflussen sich untereinander. Ein kurzer Kreis im Kloo z. b. kann alles Wasser abziehen, dadurch geht keine Wärme in die übrigen Heizkreise auch wenn diese ganz offen sind.

Gruß Henning Becker

Verfasser:
shk-marketing-service
Zeit: 14.02.2003 19:14:22
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8698
Sehr geehrte Briefschreiber ,

wäre es nicht das naheliegenste erst einmal die Vor-und Rücklauftemperatur des Badheizkreises zu Messen ? Alles was ich gelesen habe ist richtig , ist aber kein Ansatz das Problem wirklich zu analysieren .
Wichtig wäre es auch zu wissen wie der QN des Raumes ist . Erst dann kann , meiner Ansicht nach , der Lösungsanstz gefunden werden .
Die Diskusion über das für und wieder der Verlegung ist , hinsichtlich der FRagestellung ob dies sinnvoll ist , einfach naiv . Hier empfehle ich einmal die Grundsätze der Thermodynamik nachzulesen.

Grundsätzlich kann jedoch schon jetzt festgestellt werden , dass im Bad ein Heizkreis für 25m² Bodenfläche mehr als ungewöhnlich ist

Weiteres wenn die Vor-und Rücklauftemperatur gemessen und veröffentlicht wurde.

SHK-Marketing-Service

Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 14.02.2003 20:18:55
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8699
Also es handelt sich zwar um einen Neubau, aber dieser ist nun 2 Jahre alt und seit dem beschäftigt mich dieses Problem.
Die Literzahl am Verteiler sind so eingestellt wie es die Wattberechnung des Heizungbauers sagt. Das heisst nicht alle Rohre
sind voll aufgedreht sondern dosiert. Die Werte leigen zwischen o,5 und 3 Liter.

Am Vorlauf und am Rücklauf ist je ein Thermostat, sollte ich mal den Heizschlangenvorlauf und Heizschlangenrücklauf des Badezimmerheizkreises messen. Wie gross sollte denn dann die Differenz sein wenn z.b. 40 Grad eingehen?????

Gruss Lothar


Verfasser:
Blumper
Zeit: 14.02.2003 22:46:13
0
8700
Hallo miteinander,
hier werden alle möglichen Vorschläge zur Leistungserhöung der FBHZ gemacht,aber ich vermisse hier einen entscheidenen Punkt.

-25 m² FBHZ mit EINEM Heizkreis

und hier liegt der Fehler.
Wenn man sich mal die Auslegungkriterien der Systemanbieter anschaut wird man lesen können:
Kein Heizkreis größer wie 15m²
Kein Heizkreis länger wie 120 m

Wenn man pro m² einen Verlegeabstand von 15 cm nimmt kommt man auf eine
Meterzahl von 6,6 m und dies mit 25m² mal nimmt kommt man auf 165 m
Länge. Das sind dann mal ebend 45 m zuviel.

Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 15.02.2003 10:05:57
0
8701
Hallo Blumper....


der Abstand bei den Heizschlangen beträgt bei uns zwischen 20- 25 cm
wobei wei gesagt 25 qm verlegt sind aber nur 20 qm Hitze abgeben da die anderen 5 qm unter Wanne und Duische ist.... Wieviel Meter wären denn das bei deiner Berechnung als gesamte Rohrlänge dann anzurechnen ..hinzu kommen ja noch ca 15 Meter für die Leitung zum Verteiler hin und zurück....

Wo kann man den Nachlesen die Auslegekriterien der Systemanbieter
wie z.b. die Aussage keine Heizkreis über 15 Meter?????

Vielen Dank erstmal für Deine Ausführungen, wenn ich dann die entsprechenden Sachen noch nachlesen kann hast Du mir sehr geholfen...


Gruss Lothar

Verfasser:
Florian Adelmann
Zeit: 17.02.2003 08:17:58
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8702
Interessante Beiträge,

aber wer in der heutigen Zeit Rohrabstände von 20-25cm
verlegt und das auch noch im Bad gehört eigentlich im
Fundament einbetoniert.
Wurde hier die Auslegung frei Schnautze gemacht, ist das
Rohr ausgegegangen ??
Denn rechnerisch komme ich da nicht hin.

Wir verlegen in Bädern prinzipiell 10 cm (max) und selbst dann
ist meistens noch ein HK notwendig (Kundenkomfort - Handtücher).

Rohrleitungen unter der Badewanne mit Syroporkörpern ? bringt garnix.

MfG

Florian Adelmann

Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 17.02.2003 18:23:08
0
8703
Der Normbedarf ist 1556 Watt bei Abstand 25 cm...nach Din 4701 bei 20 qm Ohne Wanne und Dusche....

Verfasser:
carsten weckel
Zeit: 18.02.2003 00:13:47
0
8704
Immer wieder interessant wie hier Kollegen Kollegen in die Pfanne hauen und einem unwissenden Kunden schlechte Munition liefern. Aufgrund der Schilderung können wir (zumindest ich) nicht entnehmen wie ihr Bauwerk beschaffen ist. Ferndiagnosen entziehen sich hierbei meines Wissenstandes. Wenn sie vorhaben sich mit Ihrem Heizungsbauer vor Gericht zu treffen, empfehle ich zumindest vorher die Möglichkeit der Nutzung eines unabhängigen Sachverständigen vor Ort. Zur Kostendämpfung empfiehlt sich hier die Schiedsstelle der HWK. Telelefonnummern könen Sie sicher für Ihren Bereich in Erfahrung bringen. Ich hoffe für Sie und meinen Kollegen auf eine "ordentliche" Einigung, sowie eine funktionierende Heizungsanlage.

Verfasser:
Eppes
Zeit: 18.02.2003 07:43:24
0
8705
@wollenweber:

wenn Dir Qn bekannt ist und der Heizungsbauer Dir auch die Berechnung hat zukommen lassen, müsste dort auch irgendwo stehen für welche Temperaturspreizung er auf den 250er Abstand gekommen ist.

Nach meiner überschlägigen Berechnung wird die Heizlast Deines Bades bei Tv=50° gedeckt (24°; 25qm beheizt, 20 qm geben die Wärme ab; 17x2er PEx-Rohr in 65mm Zementestrich --> ergibt rund 120 m Rohrlänge (incl. Zulauf) und etwa 180 mbar Druckverlust).

Alles durchaus normale Werte, leider im Bad nicht komfortabel (Welligkeit durch hohen Abstand).

Also dreh' den Mischer auf...

Gruß,
Eppes

Verfasser:
Lothar Wollenweber
Zeit: 18.02.2003 08:03:56
0
8706
die Temperaturspreizung ist 8,4 Grad aber nur bei 20 qm berechnung käme bei 25 qm Verlegung wie bei mir gemacht, wie schon erwähnt unter Sanitär eine andere Spreizung heraus....


MFG Lothar Wollenweber

Verfasser:
Eppes
Zeit: 18.02.2003 08:32:26
0
8707
Ja nun stell odch mal den Mischer auf 50° oder pass die Heizkurve entsprechend an, der eiskalte Morgen ist doch ideal zum testen unter Volllast (sch... neue rechtschreibung).

Gruß,
Eppes

Aktuelle Forenbeiträge
de Schmied schrieb: Wie waren bei dir die Temperaturen in der Übergangszeit? Mir sind die 20° in der Heizkurve etwas zu niedrig, evtl kann man die Heizkurve etwas flacher bringen mit dem anheben auf 21° und den Endpunkt...
Timoto schrieb: Hallo zusammen, danke nochmal für die rege Teilnahme. Der Sachverständige hat mir eine Mängelliste an die Hand gegeben mit dem ich unseren Handwerker jetzt zum nachbessern auffordern kann. Unter anderem...
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Heizschlangen unter Badewann und Dusche , erlaubt???
Verfasser:
Eppes
Zeit: 18.02.2003 08:32:26
0
8707
Ja nun stell odch mal den Mischer auf 50° oder pass die Heizkurve entsprechend an, der eiskalte Morgen ist doch ideal zum testen unter Volllast (sch... neue rechtschreibung).

Gruß,
Eppes
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