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Foren
Wärmepumpe bei Heizungssanierung
Verfasser:
Peti
Zeit: 08.11.2004 11:53:39
0
108799
Hallo zusammen,

ich beabsichtige nächstes Jahr (2005) meine alte Ölheizung gegen eine neue Wärmequelle auszutauschen.

Ich habe ein Haus Bj. 1972, mit konventionellen Radiatoren Heizkörpern, keine besondere Dämmung, allerdiends neue sehr gute Kunststoffenster.

Ich spiele mit dem Gedanken diese alte Heizung gegen eine Wärmepumpe mit Tiefenbohrung bzw. Brunnen zu ersetzten.

Hat jemand erfahrung mit einer WP und einem älteren Gebäude, ob die Heizleistung im Winter ausreicht (Standort Allgäu) oder ob event. anderweitig Nachgeheizt werden muss, ob das ganze sich auch Finanziell rechnet...

Mfg Peter

Verfasser:
wpibex
Zeit: 08.11.2004 12:26:48
0
108818
Hallo Peti,
Im Jahre 2001 habe ich zusätzlich zu unser Ölheizung (Körting-Kessel/Brenner, Tiefspeicher) zwei Wärmepumpen in Betrieb genommen. Statt 6000 Liter Öl pro Jahr ( für 400 qm Fläche, Baujahr 1967 + 10 Personen WW) verbrauch ich nur noch 2200 Liter Öl und 13000 kWh Strom nach WP-Tarif.
Die Heizungs-WP ist von 1984? und deshalb nicht so wirtschaftlich wie eine neue mit Scrollkompressor.
Deshalb bin ich am Brunnenbohren und lasse mir eine neue WP bauen. Als Leistung der WP peile ich 18 kW, da unser Brenner jetzt 25 kW hat und im Winter bei -15° nachts es gerade so schafft, das Haus zu heizen. Damit schaff ich dann etwa 95% der Heizarbeit und der Restölverbrauch wird wohl unter 500 Liter liegen. Der Stromverbrauch wird dann mit 10000 kWH noch etwa 1100 Euro pro Jahr kosten.

Bei Dir würde ich erstmal die alten Radiatoren durch neue Kompaktheizkörper ersetzen, dabei die HK-Nischen mit Styropor ausfüllen und die HK-Breite jeweils über die gesamte Fensterbreite wählen. Die Kompakt-HK gibts im Baumarkt sehr preiswert (70 Euronen für 140x60cm) und das Austauschen ist kein Hexenwerk. Gleichzeitig kannst Du dabei einstellbare Rücklaufventile einbauen, so daß der hydraullische Abgleich dann leichter geht.


Also frisch ans Werk.

Gruß
Lothar Steinbock

Verfasser:
slieser
Zeit: 08.11.2004 13:06:14
0
108834
@wpibex

Hallo Herr Steinbock,

es liegt schon ein paar Monate zurück, ich rechne es ihnen aber gerne nochmal vor:

Vorher:
6.000L Öl
Nachher
2.200L Öl
13.000kWh Strom

Die Stromerzeugung in Deutschland hat beim derzeitigen Mix einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von ca. 40%. Demnach entsprechen ihre 13.000kWh Strom ungefähr 3.250L Öläquivalent. Zusammen macht das 5.450L Öl, somit haben sie, auf Primärenergie bezogen, eine Einsparung von ca. 10% erreicht.

Sie argumentieren vermutlich, dass Strom zum WP-Tarif überwiegend Grundlaststrom ist, mithin also aus Atomkraftwerken kommt. Was nach ihrer Einschätzung ein Vorteil ist, ist für viele aber ein extremer Nachteil.

Um es auf den Punkt zu bringen: sie haben ihre Ölheizung durch eine Atomheizung ersetzt.


>Bei Dir würde ich erstmal die alten Radiatoren
>durch neue Kompaktheizkörper ersetzen,

Obacht! Ihnen brauche ich nicht zu erklären, dass die Temperatur auf der "warmen Seite" der WP möglichst niedrig sein soll. Damit die Hütte auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen warm wird müssen entsprechend große Heizflächen her. Also bitte nicht "blind" die Heizkörper tauschen. Eine Wärmebedarfsrechnung und eine darauf basierende Auslegung der Heizflächen ist für den wirtschaftlichen Betrieb einer WP schon notwendig.


@Peti

Wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich zunächst prüfen (lassen) ob eine Reduktion der Wärmeverluste mit vertretbarem finanziellen Aufwand machbar ist. Dazu kommen Dämmung und/oder Lüftung mit Wärmerückgewinnung in Frage. Wenn sie nämlich erst die Heizung sanieren, und dann den Wärmebedarf senken haben sie eine zu große Heizung im Haus. Gerade bei Wärmepumpen könnte das ein Problem sein.

Mindestens prüfen (lassen) sollten sie, ob die Vorlauftemperatur der Heizkörper so weit abgesenkt werden kann, dass ein Wärmepumpenbetrieb Sinn macht. Wenn die Heizkörper auf einen deutlich höheren Wärmebedarf ausgelegt wurden als jetzt benötigt wird (weil massiv gedämmt wurde) kann das klappen. Vermutlich ist dem aber nicht so, da ja nur die Fenster erneuert wurden.

Aus welchem Grund wollen sie die Ölheizung denn ersetzen?


Sonnige Grüße,
Stefan Lieser

Verfasser:
brennerspezialist
Zeit: 08.11.2004 13:23:25
0
108841
@ Peti

lassen Sie die Gedanken mit der Wärmepumpe, für Ihr Haus wäre das die Fehlentscheidung schlechthin. Für Radiatoren (Auslegung 1972) benötigen Sie viel zu hohe Vorlauftemperaturen. Die Leistungsziffer der Wärmepumpe würde unter 2 sinken und im Winter müßte wahrscheinlich noch der Heizstab für Direktbeheizung eingesetzt werden. Folge wäre, viel zu hohe Energiekosten und dann noch die hohen Investkosten bei Installation. Kaufen Sie sich einen Öl-Brennwert-Kessel, der ist billiger und spart auch noch was ein.

mit freundlichen Grüßen vom
Brennerspezialist

Verfasser:
fritz
Zeit: 08.11.2004 14:40:39
0
108862
also ich würde mich jetzt mal anhand der bekannten daten dem vorredner anschliessen. jedoch würden weitere daten helfen, eine bessere prognose abzugeben. Wieviel leistung hat der ölkessel momentan, wie hoch ist daer jährliche ölverbrauch,
wie sind abgastemperaturen und wirkungsgrad des kessels? welche möglichkeiten hast du, die wärmepumpe zu versorgen (Grundwasser, erdwärme, luft), welche Vorlauftemperaturen hast Du momentan nötig, um bei 10 grad minus das haus warm zu halten? dies gibt auch aufschluss über die dimensionierung der installierten heizkörper....
gruss
Fritz

Verfasser:
Peti
Zeit: 09.11.2004 07:23:20
0
109126
von Peti,

also ich Verbrauche bisher ca. 3000l Heizöl, und habe
eine Abgastemperatur von 210-260Grad, je nachdem ob der Ölkessel gereinigt wurde. Der alte Kessel hat 18KW und ist viel zu groß Ausgelegt, zu den Radiatoren, diese sind für dieses Haus überdimensioniert und unter den Fenstern d.h. sie werden nicht getauscht, bei -15Grad benötige ich eine VL-Temperatur von 60Grad und komme damit eigentlich sehr gut klar, da ich dieses Jahr neue Fenster eingesetzt habe denke ich kann ich mit der VL-Temperatur weiter nach unten fahren, da ich jetzt bei 7Grad auch schon mit unter 40Grad VL-Temp. fahren kann.
Ein Vorteil der WP wäre für mich die Unabhängigkeit von Gas und ÖL sowie ein Keller mehr in dem jetzt meine Öltanks stehen.

Mfg Peter

Verfasser:
fritz
Zeit: 09.11.2004 09:53:39
0
109184
servus peter,
ich vermute, dass dein fall ein grenzfall ist. bei draussen -15 grad und einer benötigten vorlauftemp. von 60 grad ist das heizen mit der wp definitiv unwirtschaftlich. wp arbeite mit vorlauftemperaturen bis 40 grad wirtschaftlich.
wieviel qm wohnfläche beheizt du denn?
wenn du deine bestehende anlage für kleines geld optimierst, kommst du evtl. auf einen ölverbrauch von etwa 2200 l/jahr, dazu müsstest du wohl nur die brennerleistung runterfahren und auf eine abgastemp von 160 grad kommen, eine gute webseite zur optimierung ist:
http://www.heizungsoptimierung.de.vu

Ich habe mir gerade ein WP, auch für einen Altbau anbieten lassen und habe mich noch nicht entschieden, halte aber das Konzept der WP für gut, Voraussetzung: Die Lösung muss zum Problem passen! Dann hat man konkurrenzlos niedrige laufende Kosten und nach 8 Jahren kommt man in den Bereich, in dem man trotz hoher Anfangsinvestition günstiger(etwa zum halben Preis) heizt. Wie gesagt, wenn die Anforderungen stimmen.

infos zu wärmepumpen findest Du unter
http://www.alpha-innotec.de
gruss
Fritz

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