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24.10.2010 19:06:47 |
Ich möchte mal den Schornsteinzug messen, über einen längeren Zeitraum. Um auch die Nebenluftklappe endlich mal richtig einzustellen. Nun suche ich ein Messgerät, aber diese sind ja alles andere als bezahlbar. Gibt es denn bezahlbare Geräte oder irgendwelche Geräte, die man auch zum Zug messen nutzen kann? Denn ich glaube nicht, daß mir unser Schorni mir sein Messgerät über einen Monat gibt....
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24.10.2010 19:17:19 |
Wozu über längeren Zeitraum messen ? Wenn da ein Zugregler drinnen ist, ist doch der Zug konstant wenn dieser richtig eingestellt wurde (guter Zugregler vorausgesetzt ). Das einstellen eines Zugregler kostet lediglich ein paar Minuten. Ich benutze dazu am liebsten einen Zeigerzugmesser. Die elektronischen sind nicht allzu gut geeignet weil da der Zug nach kurzer Zeit meist ungenau angezeigt wird. Am genausten sind Flüssigkeitszugmesser. Ein Messgerät für den Zug läßt sich übrigens leicht selbst bauen. Einfach ein U-Rohr mit Wasser füllen. Das kalibrieren desselben ist allerdings schwieriger, dazu braucht man ja feste Bezugsgrößen.
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24.10.2010 19:19:22 |
Wie wäre es mit einem Schrägrohrmanometer? Kann man auch auf einfachste Weise selbst bauen. Gruß Maik
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24.10.2010 19:20:04 |
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24.10.2010 19:25:29 |
Die Nebenluftklappe ist sicherlich falsch eingestellt. Genau deswegen würd ich gern eine Messung machen.
Über nen längeren Zeitraum, weil ich es gern mal beobachten möchte ob es auch paßt...
Die Bauanleitungen schau ich mal an.... cool.
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24.10.2010 19:40:21 |
Zitat von Uwe L  Das kalibrieren desselben ist allerdings schwieriger, dazu braucht man ja feste Bezugsgrößen. Wieso kalibrieren? Die Veränderung ist abhängig von der Verschiebung der Flüssigkeitsäule und der Dichte der Sperrflüssigkeit. Die von Bruno verlinkte Seite enthält auch eine Formel die die Zusammengänge beschreibt. Ich habe einfach auf einem Holzbrettchen mit Kabelbindern ein Glasrohr befestigt und daneben ein Stück Maßband aus Papier aus dem Baumarkt geklebt. Das U wurde mit transparenten Schlauch nachgebildet (man könnte auch nur Schlauch nehmen - das war mir jedoch zu "schalbrig"). Gruß Maik
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24.10.2010 19:49:27 |
Hallo,
ich seh zwar auch keine Notwendigkeit, aber frag mal einen älteren Kaminkehrer. Evt. hat der in seinem Fundus noch einen Flüssigkeitszugmesser. Den wird er nicht mehr benötigen, also sollte einer längeren Ausleihe nichts entgegenstehen.
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24.10.2010 20:06:16 |
Zitat von maik_a  Zitat von Uwe L  [...] Wieso kalibrieren? Die Veränderung ist abhängig von der Verschiebung der Flüssigkeitsäule und der Dichte der Sperrflüssigkeit. Die von Bruno verlinkte Seite enthält auch eine Formel die die Zusammengänge beschreibt. Ich habe einfach auf einem Holzbrettchen mit Kabelbindern ein[...] Genau das meinte ich mit kalbrieren. Der Nullpunkt ist klar, eine Skala auch. Nur irgendwoher brauche ich ja eine Angabe wieviel Unterdruck ich nun messe wenn da die Flüssigkeit um beispielsweise 2 cm gestiegen ist. Mir war auch nicht klar wie genau so etwas berechnet wird. Mit Zugmeßgeräten befaßt man sich ja im allgemeinen nun auch nicht allzu intensiv, nur das Prinzip ist simpel. Aber Bruno sei dank, der hat für so was immer eine fundierte Anleitung parat. Ach ja, ich würde natürlich auch statt U-Rohr einen Schenkel schräg stellen. Der Ablesebereich ist dann einfach größer. Aber ein U-Rohr bleibt es trotzdem vom Prinzip.
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24.10.2010 21:02:25 |
Könnte man auch ein Manometer nehmen, was auch ne negativ Anzeige hat?
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26.10.2010 09:59:08 |
Vielleicht kan man ja auch den BSM bitten, kurz mal mit seinem geeichten Gerät ein Vergleichsmessung zu machen. Das kostet sicher nicht die Welt.
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26.10.2010 22:16:02 |
Zitat von der-Nachbar  Könnte man auch ein Manometer nehmen, was auch ne negativ Anzeige hat? Es müsste schon für sehr geringe Druckdifferenzen ausgelegt sein - die sind teuer. Am besten geeignet sind Schrägrohrmanometer, hier kann man sogar ohne Verlust an Genauigkeit selbstgebaute verwenden.
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27.10.2010 12:30:29 |
Ja, hab ich bemerkt..... etwas viel Geld.
Son Schrägrohr-Ding hatte ich überlegt selbst zu bauen. Allerdings fehlt mir so ein Glasröhrchen dafür. Und wie mache ich das mit dem "auf 0 stellen" ... also "kalibrieren"? Und wie schräg muß es denn sein?
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27.10.2010 13:44:00 |
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28.10.2010 10:59:25 |
Und dann einfach nen Bandmass dran ? Brauch ja irgendwie nen Anhalt, damit z.B. die Nebenluftklappe erstmal richig einstellen kann.
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28.10.2010 22:35:59 |
Mein Tipp google mal unter " Messgeräte und mieten "
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07.11.2010 19:01:18 |
Habe jetzt einen alten analogen Zugmesser von Brigon bekommen. Die Nebenluftklappe ist jetzt richtig, wenn man's so nennen darf.... eingestellt. Auf alle Fälle ist sie jetzt ganz anders eingestellt als per Beschreibung und habe jetzt so um die 0,15mBar wenn er richtig brennt. Mit der Drosselklappe im Ofenrohr nehme ich dem Ofen dann nach dem Anfeuern die letzten 0,03mBar weg. Und siehe da, Flamme ruhiger, Scheibe nicht mehr so schnell schwarz und es qualt nicht mehr aus dem Schornstein. Werde nun den Zug über eine gewisse Zeit beobachten.... aber bisher sieht es gut aus. So nach und nach stimmt sich unsere ganze Elektro-Zenralheizung mit wgf. Ofen ganz gut ein.Aber die nächste Änderung/Erweiterung der Steuerung steht schon in den Startlöchern ;-) Danke für eure Hilfe
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14.04.2012 10:06:38 |
Zitat von Uwe L  Wozu über längeren Zeitraum messen ? Wenn da ein Zugregler drinnen ist, ist doch der Zug konstant wenn dieser richtig eingestellt wurde (guter Zugregler vorausgesetzt ). Das einstellen eines Zugregler kostet lediglich ein paar Minuten. Ich benutze dazu am liebsten einen Zeigerzugmesser. Die[...] |