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Zisternenwasser stinkt säuerlich
Verfasser:
Timo Starke
Zeit: 13.11.2004 11:29:25
0
110824
Hallo an alle,

ich habe in diesem Forum schon einiges über "stinkendes" Zistenrnenwasser gelesen, aber ich glaube mein Fall ist etwas anders:

Meine Zisterne (Kunststofftank - 5000 l - Bj. 2001) lief bis vor ca. 6 Wochen ohne Probleme. Sie wurde in dieser Zeit einmal gereinigt, ich setzte keinerlei Zusatzstoffe dem Wasser bei. Ich nutze sie für den Garten und die Toiletten.

Vor ca. 6 Wochen bemerkte ich, daß das Wasser sehr stark "säuerlich" stinkt. Darufhin ließ ich das Wasser ab, und reinigte meine Zisterne gründlich. Ich stellte bis auf eine für meine Begriffe normale ca. 1 cm starke schwarze Schmutzschicht am Boden der Zisterne, nichts unnormales fest.

Nachdem nun meine Zisterne mit "frischem" Regenwasser wieder befüllt ist, stinkt sie immernoch wie vorher "säuerlich".

Hat jemand eine Idee ? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Timo Starke

Verfasser:
Peter Brendler
Zeit: 15.11.2004 13:34:50
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111531
Dachrinnen reinigen?

Gruß
Peter

Verfasser:
Timo Starke
Zeit: 15.11.2004 13:51:36
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111538
Dachrinnen sind ok. Habe ich als erstes geprüft.

Das Wasser ist auch ganz klar, also keine sichtliche Verschmutzung zu erkennen!

Gruß Timo.

Verfasser:
Gisela Warlich
Zeit: 18.11.2004 19:01:27
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112984
Hallo Herr Starke,

als wir im September aus dem Urlaub kamen, hatten wir das gleiche Problem: unser Zisternenwasser, das wir zum Gießen und Toilettenspülen benutzen, stank fürchterlich. (Ich empfand den Geruch allerdings als süßlich). Kurz vorher war etwas Flüssigkeit der Solaranlage ausgelaufen. Ich vermute, dass sich irgendwelche Bakterien vermehrt haben, und das Wasser zum Umkippen brachten (vielleicht anaerobe Vorgänge, aber ich bin keine Biologin). Wir haben es jedenfalls mit einer elekt. Luftpumpe (Gartenteich-u. Aquarienbedarf) versucht und hatten einen durchschlagenden Erfolg. Nach 24 Std. war der Geruch viel schwächer, nach 2 Tagen war er weg. Diese Lösung reicht uns erstmal bis zum Frühjahr.Eine Zisternenreinigung (ist sowieso fällig, da wir den ewig verstopften Filter rausgeschmissen haben) ist bei freundlicherem Wetter noch schlimm genug!
Ich hoffe, das ist ein heißer Tipp für Sie!
M.f.G. Gisela Warlich

Verfasser:
Timo Starke
Zeit: 20.11.2004 12:18:01
1
113490
Hallo Frau Warlich,

ich habe inzwischen bei dem Hersteller des Wärmeträgermediums angefragt, und folgende Antwort bekommen:

"der Geruch steht im Zusammenhang mit dem Wärmeträgereintritt in das Zisternenwasser, hervorgerufen durch den biologischen Abbauprozess.

Unsere Empfehlung: Komplettentleerung der Zisterne und Wasserklarspülung."

Die Reinigung der Zisterne habe ich ja schon gemacht, leider mit nicht ganz soviel Erfolg. Auf telefonische Nachfrage beim Hersteller wurde mir geraten "Alles - auch Dachrinnen, Fallrohre, Ansaugleitungen, Zisterne, ... - mit HEISSEM Wasser zu spülen."

Das muß ich jetzt nochmal versuchen !

Gruß Timo Starke

Verfasser:
w.dieter / he
Zeit: 20.11.2004 14:18:14
0
113509
@ timo Starke

; Zisternen Wasser stinkt säuerlich '

die schwarze Schmutzschicht auf dem Boden ist aktive Biomasse(Pollen,Samen etc ) die mit dem Regenwasser regelmäßig überall aufgenommen wird,vom Dach, Dachrinne und sogar mit dem Niederschlag.
In der Zisterne sinkt die Biomasse auf den Boden und fängt an unter Sauerstoffausschluß zu faulen, das ist ein anaerober Abbauprozess. Hierbei bildet sich Metanbakterien und Schwefelwasserstoff, der Gestank den Du riechst ist der aufsteigende SChwefelwasser- stoff.
Dieses Problem haben alle Zisternen Betreiber und ist bekannt, wenn Du das Wasser nutzen willst gibts nur eines, setze Dich mit einem SChwimmbadausrüster in Verbindung ( der kennt die Probleme ) und besorge dir Chlortabletten, die Du im aufgelösten Zustand in die Zisterne schüttest.
Zur anteiligen Berechnung der erforderlichen Zugabe Menge Chlor solltest Du die Grundfläche Deiner Zisterne berechnen, mal 1 cm Höhe, dann hat der Fachmann in etwa den Anteil Biomasse, den es zu behandeln geht.
Vorerst würde ich die Zisterne nochmal gündlich reinigen, mit Essigreiner nachspülen und dann regelmäßig die Zugabe der Chlorlösung mit Deinem Lieferanten besprechen. WEnn sich auf dem Boden wieder Ablagerungen bilden, ist die Zudosierung zu niedrig, d.h.die Chlorzehrung reicht nicht aus um die mit dem Regenwasser eingetragene Biomasse wirksam abzutöten.
Viel ERfolg
mfg
W.dieter / he

Verfasser:
Timo Starke
Zeit: 21.11.2004 12:30:05
0
113692
Danke für den Tipp mit der Biomasse hierzu noch eine Frage:

Ist den das gechlorte Wasser auch zum Garten bewässern und Auto waschen geeignet? Was sagt die Pumpe, Dichtungen und der Toilettenspülkasten dazu ?
Wir leiten in unserer Gemeinde den Überlauf der Zisternen nicht in die Kanalisation, sondern in einen angelegten Teich !

Ist das alles unbedenklich?

Nochmals zu meinem derzeit stinkenden Wasser. Hier glaube ich schon, daß die Solarflüssigkeit einen Teil zu beiträgt, da ich die Zisterne ja vor 3 Wochen gereinigt habe, der Geruch aber blieb.

Gruß Timo



Verfasser:
Thomas O.
Zeit: 21.11.2004 17:25:19
0
113782
Regenwassernutzung ist u.a. dafür da, auf Chlor, Kalk, u.s.w. zu verzichten.

RICHTIGE Anlagen (also mit entsprechender Dimensionierung, Filter VOR der Zisterne, u.s.w.) haben NIE Probleme, außer bei solchen Solar-Unfällen (die bei RICHTIGEN Anlagen , auch nicht passieren sollten).

Das Reinigen einer Zisterne ist weder erforderlich, noch ratsam, denn im Laufe von Jahren bildet sich vor allem am Boden (von dem das Wasser aber nicht aufgenommen wird) ein wichtiges Bio/ ÖKO-Glecihgeweicht, dass durch Reinigungsarbeiten wieder durcheinander gebracht wird.

Thomas

www.oeko-energie.de

Verfasser:
Peter Brendler
Zeit: 21.11.2004 18:20:06
0
113814
@ w.dieter / he

ein säuerlicher Geruch, auch nach Reinigung der Zisterne, wird wohl nicht von einer "abgestorbenen Biomasse" herrühren. Die riecht so eindeutig nach Schwefel, dass man den Geruch nicht verwechselt.

Aber den Lösungsvorschlag, bei abgestorbener Biomasse Chlor zuzusetzen, und Chlor auch noch als Dauerlösung vorzuschlagen, kann ich hier nicht so stehen lassen. Das glaubt sonst noch jemand.

Dass Schwebeteilchen sich am Boden absetzen und dort eine "Biomasse" bilden, ist gewollt und einer der drei Reinigungsprozesse in einer Regenwassernutzungsanlage. Die Kulturen, die sich dort bilden, tragen erheblich zur Reinigung des Wassers bei. Allerdings brauchen die Sauerstoff. Den kriegen sie mit dem Regenwasser, das über einen beruhigten Zulauf in den unteren Bereich der Zisterne eingespeist werden soll. Unter normalen Bedingungen reicht das immer, um ein Umkippen zu verhindern.

Wenns denn doch passiert, wurde früher die Zisterne gereinigt. Mittlerweile raten wir zum "Abwarten auf den nächsten Regen", wenn man denn die (Geruchs)Nerven dazu hat. Oder Trinkwasser einspeisen. Die Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass mit dem neuen Regeneintrag der Absterbeprozess am Boden der Zisterne meist rückgängig gemacht wird.

Die Idee mit dem Luftsprudler ist eigentlich die logische Fortführung. Als Vorschlag schon in mehreren Foren besprochen und von Gisela Warlich hier erfolgreich angewandt. Bei Bedarf werd ich das selbst mal probieren bzw als Tipp weitergeben.

Aber bitte niemals Chlor!


@ Gisela Warlich

Bei Filterproblemen werd ich immer neugierig. Was für einen Filter haben Sie und welche Maschenweite hat der?

Gruß
Peter




Verfasser:
Gisela Warlich
Zeit: 22.11.2004 20:29:27
0
114245
Hallo an alle,

1. zum Filter: Ich kann diesen nur recht laienhaft beschreiben. Wir hatten einen schlichten mechanischen Filter, der lediglich aus einem sehr feinmaschigen Gewebe bestand (Maschenweite ???). Dieser war bei jedem Regenguss in sekundenschnelle verstopft, so dass das kostbare Wasser fast komplett in den Überlauf geschickt wurde. Genervt haben wir ihn einfach irgendwann ganz rausgenommen. Seitdem läuft das Wasser ungefiltert in die Zisterne und ich darf mir gar nicht vorstellen, was da alles als Biomasse auf dem Grund liegt (vielleicht der eine oder andere auf dem Dach verendete Spatz!). Das Wasser ist trotzdem klar und sicher zum Toilettenspülen geeignet. Im nächsten Frühjahr planen wir eine Säuberungsaktion und bei der Gelegenheit wollen wir einen Wirbelfilter innerhalb der Zisterne einbauen. Für Bestätigung oder bessere Vorschläge wäre ich dankbar!

2. zum Chlor: Das war mein erster Gedanke, als das Wasser stank, da müßte es doch irgendetwas geben, das man da reinschütten kann und dann ist alles wieder gut.... Aber ich will ja auch nächstes Jahr den Garten gießen, und unser Installateur warnte uns, dass Leitungen, Dichtungen, Pumpe usw. Schaden nehmen könnten. Zum Glück bekamen wir den Tipp mit dem Luftsprudler, der das Problem innerhalb kurzer Zeit beseitigt hat. s.o.

Verfasser:
Peter Brendler
Zeit: 23.11.2004 01:29:16
0
114343
@ Gisela Warlich

zuerst mal zu Ihrer Beruhigung: ich glaube, den toten Vogel , der vom Dach in die Zisterne fällt, kann man getrost als Angstmache von Filterverkäufern wegstecken. Ein Spatz oder eine Taube bekommen normalerweise keinen Herzinfarkt oben auf dem First, sondern verkriechen sich, wenn es denn soweit ist, irgendwo in einer Hecke.

Der spontane Wunsch, nach einem Mittel, das bewirkt, dass, wenn mann es reinkippt, es dann nicht mehr stinkt, ist verständlich. Aber bitte bedenken Sie, eine Zisterne ist kein klinisch reiner Raum. Im Gegenteil. Es ist viel wichtiger, und auf Dauer auch viel einfacher, den sich dort entwickelnden Kulturen, die für die Reinhaltung Ihres Wassers mitverantwortlich sind, entsprechende Lebensbedingungen zu liefern, als alles mit Chlor für den Rest des Zisternenlebens abzutöten. Normalerweise bekommt man dann auch eine Wasserqualität, mit der man getrost seine Wäsche waschen kann.

Klärwerke mit einer biologischen Klärstufe übrigens leiten das eingehende Schmutzwasser direkt ohne Klärung in den Vorfluter weiter, sobald sie den Verdacht haben, Substanzen in der Schmutzfracht könnten ihre biologische Stufe beschädigen (z.B. Chlor).

Sichwort Wirbelfilter: Ich selbst biete diesen Filter standardmäßig an. Allerdings werden Sie in div. Foren immer wieder Klagen über die schlechte Ausbeute lesen. Es gibt vier Kriterien, die für diesen schlechten Wirkungsgrad verantwortlich sind:

Keine eingebaute Beruhigungsstrecke vor dem Filter (die ergibt sich in Ihrem Fall bei Einbau in einer Zisterne normalerweise von selbst).

Exakter lotrechter Einbau des Filters.

Verwendung des gröberen (0,44mm) von den beiden angebotenen Filtern.

Und niemals den Aushebebügel aus Bequemlichkeitsgründen bei Nichtgebrauch auf dem Filtereinsatz stecken lassen! ( Da sehe ich jetzt im Geiste einige in den Vorgarten pilgern ; -) )

Wenn das alles eingehalten wird, funktioniert dieser Filter prima.

Allerdings hat der kleinste von den WFF schon einen Höhenversatz zwischen Zulauf und Schmutzwasserablauf von knapp 30 cm. Das dürfte bei den meisten Zisternen schon nicht mehr funktionieren.

Alternativ dazu gibt es z.B. von 3P diverse Zisternenfilter. Mein Favorit von den div. angebotenen Zisternenfiltern ist der ZF. Höhendifferenz zwischen Zu- und Ablauf ca 12cm und mit einer venünftigen Filterplatte.
http://www.3ptechnik.de/produkte/fra_zisterne.html

Viel Glück bei Ihrer Zisternenrenovierung.

Wenns um Detailfragen geht, Sie erreichen mich unter
brendler@gmx.de

Grüße
Peter




Verfasser:
Gisela Warlich
Zeit: 23.11.2004 21:57:42
0
114669
Hallo Peter Brendler,

danke für die ausführliche Antwort zu unserem Filtervorhaben! Die 30 cm Höhenversatz sind leider zu viel für unsere Zisterne, aber bei 3pTechnik werden wir auf jeden Fall mal reinklicken.
Danke nochmal!
Grüße, Gisela

Verfasser:
Moni Böhm
Zeit: 01.08.2005 14:54:42
0
219620
Hallo an alle,

Auch wir haben jetzt nach 4 Jahren erstmals übelrichendes Zisternenwasser. Bisher ging die Anlage einwandfrei. Erst seit unserer Solaranlagen-Reparatur auf dem Dach, wo vermutlich Solarflüssigkeit austrat, stinkt es. Die Zisterne (8000 Liter) ist momentan randvoll, und wir möchten sie jetzt nicht komplett ablassen und reinigen. Ich habe von diesem Luftsprudler (elektrische Luftpumpen), den man in Aquarienläden etc. erhält, gelesen und habe jetzt folgende Fragen:

1.) Welche technischen Details sind beim Kauf eines solchen Luftsprudlers zu beachten (Leistung etc.), wenn man ihn für eine Zisterne mit 8000 Liter einsetzen möchte? Und was kostet so eine elektrische Pumpe ungefähr?
2.) Kann man den Einbau auch bei voller Zisterne durchführen?
3.) Muß die eingebaute Pumpe dann ständig laufen oder einfach nur solange bis es nicht mehr stinkt?
4.) Kann man in der Zwischenzeit das stinkende Wasser zum Gießen der Tomaten und Gurken etc. noch verwenden oder gibt es gesundheitliche Bedenken?

Besten Dank an alle im Voraus, die sich für mein Problem Zeit nehmen und mir helfen möchten.

Gruß Moni

Verfasser:
cpt-taxi
Zeit: 02.07.2006 10:35:36
0
427050
Ich möchte das Thema gerne erneut aufgreifen, da auch unser Wasser (Kunststoffzisterne seit knapp zwei Jahren im Betrieb) stinkt.
Warum es so stinkt, kann ich nicht nachvollziehen. Keine Toten Tiere zu sehen und das Wasser ist kalt (4000l Bodentank ca. 1,3 m unter der Erde - lichtdicht). Wasserverbrauch pro Monat ca. 2000 l
Es könnte lediglich durch die massiv eingeschwämmten Pollen kommen.

Chlortabletten waren auch mein erster Gedanke, den ich aber aufgrund der hier geschriebnen nachvollziehbaren Einwände direkt verworfen habe.

Wie sieht es mit Sauerstofftabletten aus dem Aquariumbedarf aus? Die müssten doch der Biomasse gut tun.


Gruß
cpt-taxi

Verfasser:
NAF NAF
Zeit: 05.07.2006 22:13:17
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428815
Wie schon in dem anderen Thread beschrieben. Luftsprudeler kaufen und weg ist das Problem. Ich haben einen mit 3 Watt. Kostet ca. 10 Euronen. plus einem Paket mit 10m weichem Luftschlauch und einer runden Sprudelkugel. ca. 4 Euro.
Ich habe ein Verbindungsrohr vom Keller zur Zisterne da habe ich den Schlauch durchgeschoben. Den Sprudelstein angeschlossen und in den unendlichen Weiten meiner 6m³ Zisterne versenkt. Nach 3 Tagen war alles gut.

Die Grösse dufte ziemlich egal sein es dauert dann halt etwas länger oder auch nicht. Da irgendwann der gewünschte Effekt eintritt und danach wenn überhaupt weniger Sauerstoffzufuhr nötig ist sollte auch eine kleinere Pumpe OK sein.

Bei mir hängt aber auch am Schlauch für die schwimmende entnahme so ein Glibberkram. weiß jemand was das ist. Ist das normal.

Gruß

Christian

Verfasser:
Jacki
Zeit: 23.07.2006 12:26:42
0
438757
Muß mich jetzt auch mal einmischen. Auch unser Zisternenwasser (Zisterne aus Beton, lichtdicht, ca. 6000 l)stank eklig und modrig. Wir sind dann runtergestiegen und fanden 6 tote Vögel und schon einen beachtlichen Satz Schlamm am Boden (6 Jahre alte Zisterne). Meine Frage geht eher dahin, ob es nicht gesundheitlich bedenklich ist, mit diesem Wasser das Gemüsebeet gegossen zu haben(Zisterne wurde jetzt natürlich gereinigt).

Verfasser:
Expert35
Zeit: 23.07.2006 12:38:48
0
438767
ohne Belüftung oder Luftzufuhr sterben die Mikroorganismen im Wasser ab und du hast nur noch eine faulige und stinkende Brühe...

Gerd

Verfasser:
cpt-taxi
Zeit: 24.07.2006 21:46:16
0
439651
Ich habe am WE den Grund des Stinkens gefunden.
Der Ansaugstutzen hatte sich vom Schwimmer gelöst und lag auf dem Boden und hat die Sedimentschicht aufgesaugt.

Habe mir aber bereits einen Gardena AP400 Teich-Sprudler zugelegt. Falls es mal wieder stinken sollte, kommt der zum Einsatz - wenn nicht wird er wieder verkauft.


Verfasser:
K.Troll
Zeit: 21.05.2007 15:23:06
0
627451

Richt das Zisternenwasser sauer, ist schuld daran
der reingerutschte kalte Bauer.

Verfasser:
meierle
Zeit: 21.05.2007 15:36:12
0
627466
Ich denke auch, dass die Luftsprudler gibts auch bei z.B. Conrad Elektronic funktionieren.

Habe ich schon häufig hier gelesen. Eine Kleinsttauchpumpe oder Kleiner Springbrunnen in der Zisterne
könnte ähnliches bewirken.

Da kommen aber wieder die " Fachleute " uns sprechen von beruhigter Zone. "

Es ist mit Sicherheit eigentlich das Problem der Schichtung von dem Wasser der Zisterne. Das Wasser steht in Schichten völlig ruhig. Zu ruhig.

MfG meierle

Verfasser:
Uli Jooß
Zeit: 22.05.2007 08:05:32
0
627811
Hallo Regenwassersammler!

Wir wollem gerne eine Zisterne in den neu anzulegenden Garten bauen. Beton geht leider aus den verschiedensten Gründen nicht. Wer hat am besten "langjährige" Erfahrung mit Kunststofftanks und kann uns was dazu sagen? Wir wollen das Wasser für die Toilette und auch zum Wäschewaschen nutzen.
Wir sind gespannt auf Eure Antworten.

Verfasser:
christ 32
Zeit: 22.05.2007 09:12:36
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627836
naja was heißt langjährig

ich habe ne Kunststoffzisterne mit 5.500 l Fassungsvermögen seit letzten Herbst im Garten, hab mich bewußt für Kunststoff entschieden da etwas preiswerter und vorallem leichter zu verbudeln. Habe jetzt ein Hauswasserwerk angeschlossen und speise die Gartenbewässerung sowie die Toilettenspülung mit dem Zisternenwasser. Wenn ich richtig gerechnet habe, dürfte ich die nicht unerheblichen Invesitionskosten in ca. 5 Jahren wieder drin haben.

Einmal in Betrieb dürften sich Kunststoff oder Betonzisternen nix nehmen, eventuell sind Betonzisternen geringfügig statisch belastbarer. Kurz nach dem Einbau ein bis 2 Kubikmeter Wasser einfüllen und niemals versuchen die leere Zisterne mit Sand einzuschlämmen. Hat mein Schwiegervater gemacht, danach saß seine Zisterne 10 cm höher als eingebaut.

Ich habe mir nen zöllig Saugschlauch frostsicher ins HWR verlegt und vom HWR 3 x 20er PE- Rohre für Bewässerung von Garten und Garage im Rohrgraben der Dachentwässerung mit verlegt. Mein Schwimmer in der Zisterne ist ne mit Silikon abgedichtete 1,5 l Wasserflasche vom Aldi.

Verfasser:
Landbewohner
Zeit: 29.08.2014 10:36:39
0
2111051
Sehr geehter Herr Starke,

wir haben aktuell ebenfalls Schgwierigkeiten, aber mit unserer Klärtgrube. Auch hier kam Solarflüssigkeit auf ungewollte Weise hinein, und nun stinkt die Klärgrube, trotz Komplettentleerung und Spülung schon wieder extrem merkwürdig.
Können Sie uns helfen und mir sagen, wie Sie damals Ihr Problem in den Griff bekommenhaben?

Besten Dank im Voraus





Zitat von Timo Starke Beitrag anzeigen
Hallo an alle,

ich habe in diesem Forum schon einiges über "stinkendes" Zistenrnenwasser gelesen, aber ich glaube mein Fall ist etwas anders:

Meine Zisterne (Kunststofftank - 5000 l - Bj. 2001) lief bis vor ca. 6 Wochen ohne Probleme. Sie wurde in dieser Zeit einmal[...]

Verfasser:
thghh
Zeit: 08.09.2014 13:23:54
0
2114553
Moin,

auch wir hatten diesen Geruch in unserer 7000L Zisterne. Unser Regenwasser wird allerdings gefiltert.

Nachdem ich eine Belüftung eingebaut haben, gibt es keine Geruchsprobleme mehr

Verfasser:
Franz1234321
Zeit: 08.09.2014 21:20:38
0
2114689
Da unsere Zisterne seit 20 Jahren
ohne Belüftung, Filtern und Chlor
auskommt, geht es wohl auch ohne
diese Dinge...

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Zisternenwasser stinkt säuerlich
Verfasser:
Franz1234321
Zeit: 08.09.2014 21:20:38
0
2114689
Da unsere Zisterne seit 20 Jahren
ohne Belüftung, Filtern und Chlor
auskommt, geht es wohl auch ohne
diese Dinge...
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